Diese veganen American Cookies werden ohne Ei und Milch gebacken und lassen sich mit Schokolade, Nüssen oder Erdnussmus unterschiedlich abwandeln. Der Grundteig besteht aus Mehl, veganer Margarine, weißem Zucker, Rohrzucker und einem Ei-Ersatz aus Sojamehl und Wasser.
Das Rezept ergibt ungefähr 20 große Cookies. Sie werden nur kurz gebacken und dürfen in der Mitte beim Herausnehmen noch weich wirken. Beim Abkühlen werden sie stabiler.
Ich hatte damals Lust auf große, weiche Cookies und gleichzeitig zum ersten Mal Erdnussmus gekauft. Daraus entstanden direkt zwei Varianten: Schoko-Walnuss-Cookies und Erdnuss-Walnuss-Cookies.
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Was kommt in den veganen Cookie-Grundteig?
Für den Grundteig brauchst du:
- Weizenmehl Type 405
- vegane Margarine
- weißen Zucker
- Rohrzucker
- Sojamehl und Wasser als Ei-Ersatz
- Vanillezucker
- Backpulver
- Salz
Anschließend kannst du den Teig entweder pur backen oder nach Geschmack ergänzen.
Wie funktioniert Sojamehl als Ei-Ersatz?
Für diesen Cookie-Teig werden 2 EL Sojamehl mit 4 EL Wasser verrührt. Die Mischung bindet Flüssigkeit und unterstützt den Zusammenhalt des Teiges.
Verrühre beides zunächst separat zu einer möglichst glatten Masse und gib den Ei-Ersatz anschließend zur Margarine-Zucker-Mischung.
Weißer Zucker und Rohrzucker – warum beides?
Die Kombination der beiden Zuckersorten beeinflusst sowohl Geschmack als auch Konsistenz. Der Rohrzucker bringt eine etwas kräftigere, karamellige Note mit.
Insgesamt enthält der Grundteig 230 g Zucker. Die Cookies sind damit eindeutig süßes Gebäck und kein zuckerfreier Snack.
Warum nur 8 g Backpulver?
Das ursprüngliche Rezept enthielt ein ganzes Päckchen Backpulver. Für 280 g Mehl ist das relativ viel und kann die Cookies stärker kuchenartig aufgehen lassen.
Für diese überarbeitete Version verwende ich deshalb 8 g Backpulver. Das reicht für etwas Lockerung, ohne die typische Cookie-Konsistenz unnötig zu verändern.
Wie werden American Cookies weich und chewy?
Der wichtigste Punkt ist, die Cookies nicht zu lange zu backen. Wenn die Ränder leicht fest sind und die Mitte noch weich aussieht, können sie aus dem Ofen.
Direkt nach dem Backen sind die Cookies sehr empfindlich. Lass sie deshalb zunächst einige Minuten auf dem Backblech liegen, bevor du sie auf ein Kuchengitter setzt.
Wie viel Abstand brauchen die Cookies?
Die Teigportionen laufen beim Backen auseinander. Setze sie deshalb mit mehreren Zentimetern Abstand auf das Backpapier.
Bei etwa 20 großen Cookies brauchst du in der Regel zwei Backbleche beziehungsweise zwei Backdurchgänge.
Zwei Varianten aus dem ursprünglichen Rezept
Schoko-Walnuss-Cookies
Ich habe die Hälfte des Grundteiges mit ungesüßtem Kakaopulver, gehackten Walnüssen und Schokodrops ergänzt.
Im ursprünglichen Rezept wurden dafür keine festen Mengen notiert. Deshalb bleiben diese Zutaten bewusst eine Variante nach Geschmack und werden nicht in die Nährwertberechnung des Grundrezepts aufgenommen.
Erdnuss-Walnuss-Cookies
In die zweite Hälfte kamen ungefähr 2 EL Erdnussmus und gehackte Walnüsse.
Erdnussmus macht den Teig zusätzlich nussig und verändert seine Konsistenz etwas. Je nach verwendetem Produkt kann der Teig dadurch weicher werden.
Wenn du die Cookies vegan halten möchtest, solltest du bei Schokodrops beziehungsweise anderer Schokolade auf eine pflanzliche Variante achten.
Tipps für vegane American Cookies
- Margarine weich verwenden: Sie sollte streichfähig, aber nicht geschmolzen sein.
- Sojamehl zuerst mit Wasser verrühren: So entstehen weniger Klümpchen.
- Mehl nur kurz einarbeiten: Sobald kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist, reicht es.
- Genügend Abstand lassen: Die Cookies laufen im Ofen auseinander.
- Nicht dunkel backen: Für weiche Cookies sollten die Ränder nur leicht gebräunt sein.
- Vor dem Umsetzen abkühlen lassen: Heiße Cookies brechen besonders leicht.
Wenn du noch eine weitere Cookie-Variante suchst, findest du hier auch meine XXL-Cookies mit Schokostückchen.
Rezept für vegane American Cookies
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: ca. 20 große Cookies
Vorbereitung: ca. 20 Minuten
Backzeit: ca. 9–11 Minuten pro Blech / ca. 20 Minuten bei 2 Blechen nacheinander
Abkühlzeit: ca. 15 Minuten
Gesamtzeit: ca. 55 Minuten
Nährwerte
Pro Cookie bei 20 Stück: ca. 190 kcal, 22 g Kohlenhydrate, 10 g Fett und 2 g Protein.
Die Angaben sind Näherungswerte und beziehen sich ausschließlich auf den Grundteig. Kakao, Schokodrops, Walnüsse, Erdnussmus und andere Ergänzungen sind nicht eingerechnet. Besonders vegane Margarine und Sojamehl können je nach Produkt unterschiedliche Nährwerte haben.
Küchenutensilien
- große Rührschüssel
- Handmixer oder Küchenmaschine
- kleine Schüssel für den Ei-Ersatz
- 2 Backbleche oder ein nacheinander verwendetes Backblech
- Backpapier
- Esslöffel oder Eisportionierer
- Kuchengitter
Zutaten für den Grundteig
- 280 g Weizenmehl Type 405
- 130 g weißer Zucker
- 100 g Rohrzucker
- 250 g vegane Margarine, weich
- 2 EL Sojamehl, ca. 20 g
- 4 EL Wasser, ca. 60 ml
- 1 Päckchen Vanillezucker, ca. 8 g
- 8 g Backpulver, ca. 2 TL
- ½ TL Salz
Optionale Varianten
- ungesüßtes Kakaopulver nach Geschmack
- vegane Schokodrops nach Geschmack
- gehackte Walnüsse nach Geschmack
- ca. 2 EL Erdnussmus für eine halbe Teigmenge
Zubereitung
- Backofen vorheizen: Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Ei-Ersatz anrühren: Sojamehl mit 60 ml Wasser gründlich verrühren und kurz beiseitestellen.
- Margarine und Zucker verrühren: Weiche Margarine, weißen Zucker, Rohrzucker, Vanillezucker und Salz in eine große Schüssel geben und etwa 2–3 Minuten cremig verrühren.
- Sojamehl-Mischung hinzufügen: Den angerührten Ei-Ersatz zur Margarine-Zucker-Mischung geben und gründlich unterrühren.
- Mehl vorbereiten: Weizenmehl und Backpulver in einer separaten Schüssel miteinander vermischen.
- Cookie-Teig fertigstellen: Die Mehlmischung portionsweise zu den feuchten Zutaten geben und nur so lange unterrühren, bis ein gleichmäßiger weicher Teig entstanden ist.
- Optional variieren: Den Grundteig nach Wunsch teilen und beispielsweise eine Hälfte mit Kakao, veganen Schokodrops und Walnüssen ergänzen. In die andere Hälfte können etwa 2 EL Erdnussmus und Walnüsse gegeben werden.
- Cookies portionieren: Den Teig in ungefähr 20 gleich große Portionen teilen und mit einem Esslöffel oder Eisportionierer mit ausreichend Abstand auf die Backbleche setzen. Die Teigportionen nicht komplett flach drücken.
- Erstes Blech backen: Die Cookies etwa 9–11 Minuten backen. Die Ränder sollten leicht fest sein, während die Mitte noch weich aussehen darf.
- Kurz auf dem Blech ruhen lassen: Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Cookies etwa 5 Minuten darauf stehen lassen.
- Zweites Blech backen: Das zweite Blech ebenfalls etwa 9–11 Minuten backen.
- Abkühlen lassen: Die Cookies vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und mindestens weitere 10 Minuten abkühlen lassen. Beim Abkühlen werden sie deutlich stabiler.
Warum sind meine Cookies nach dem Backen noch weich?
Das ist direkt aus dem Ofen normal. Die Cookies werden beim Abkühlen deutlich stabiler.
Wenn du wartest, bis sie bereits im Backofen vollständig fest und trocken wirken, können sie nach dem Auskühlen härter werden als gewünscht.
Warum laufen meine Cookies stark auseinander?
Sehr weiche Margarine und zusätzliche Zutaten wie Erdnussmus können den Teig weicher machen.
Wenn der Teig ungewöhnlich weich ist, kannst du ihn vor dem Backen 20–30 Minuten kalt stellen. Zusätzliche große Mengen Mehl würde ich nicht sofort einarbeiten, weil dadurch die Cookie-Konsistenz verändert wird.
Kann ich die Cookies kleiner machen?
Ja. Dann erhältst du mehr als 20 Stück und musst die Backzeit etwas verkürzen.
Die angegebenen Nährwerte beziehen sich auf 20 große Cookies aus dem Grundteig.
Wie bewahre ich die Cookies auf?
Die Cookies vollständig auskühlen lassen und anschließend in einer gut verschlossenen Dose bei Raumtemperatur aufbewahren.
Für die beste Konsistenz würde ich sie innerhalb weniger Tage essen.
Kann ich die Cookies einfrieren?
Ja. Vollständig ausgekühlte Cookies lassen sich portionsweise einfrieren und anschließend bei Raumtemperatur auftauen.
Häufige Fragen zu veganen American Cookies
Sind die Cookies wirklich vegan?
Der Grundteig ja. Er enthält vegane Margarine und Sojamehl statt Ei.
Bei Schokodrops, Schokolade oder anderen Ergänzungen solltest du ebenfalls darauf achten, dass sie vegan sind.
Sind die Cookies sojafrei?
Nein. Der Ei-Ersatz besteht aus Sojamehl und Wasser.
Sind die Cookies glutenfrei?
Nein. Der Grundteig enthält Weizenmehl Type 405. Glutenfreies Mehl kann in diesem Rezept nicht ohne weitere Anpassungen zuverlässig 1:1 eingesetzt werden.
Sind die Cookies nussfrei?
Der reine Grundteig enthält keine zugesetzten Nüsse. Die beiden ursprünglich gezeigten Varianten enthalten jedoch Walnüsse beziehungsweise Erdnussmus. Deshalb wird der gesamte Beitrag nicht pauschal als nussfrei gekennzeichnet.
Warum gelten die Nährwerte nicht für die Schoko- und Erdnuss-Cookies?
Im ursprünglichen Rezept wurden für Walnüsse, Schokodrops und Kakao keine festen Mengen angegeben. Eine genaue Berechnung wäre deshalb nicht zuverlässig. Die Nährwerte beziehen sich ausschließlich auf den reproduzierbaren Grundteig.
Für den ursprünglichen Inhalt dieses Beitrags ist Alena Weil verantwortlich und besitzt die Rechte daran.
1 Kommentare
Oh, das sieht ja lecker aus!
AntwortenLöschenLiebe Grüße <3
Shengjia | Revolutionize My Life
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