Gesunde Ernährung einfach erklärt: Nährstoffe im Überblick

Gesunde Ernährung hängt nicht von einem einzelnen „Superfood“ oder dem Verzicht auf Pizza, Kuchen oder Burger ab. Entscheidend ist das Ernährungsmuster insgesamt: Welche Lebensmittel essen wir regelmäßig, wie abwechslungsreich ist die Auswahl und werden Energie und essentielle Nährstoffe bedarfsgerecht zugeführt?

Die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) stellen vor allem pflanzliche Lebensmittel in den Mittelpunkt: Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und pflanzliche Öle. Wasser ist das bevorzugte Getränk.

Dieser ursprünglich 2013 veröffentlichte Beitrag wurde vollständig fachlich überarbeitet. Einige Aussagen aus der ersten Version – insbesondere zu Fett, Ballaststoffen, Protein, Alkohol und Diäten – waren zu stark vereinfacht oder wissenschaftlich falsch.

Stand der fachlichen Überarbeitung: Oktober 2026. Der Beitrag richtet sich an gesunde Erwachsene und dient der allgemeinen Information. Individuelle medizinische oder ernährungstherapeutische Empfehlungen können davon abweichen.

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Was bedeutet gesunde Ernährung überhaupt?

Eine gesundheitsfördernde Ernährung versorgt den Körper mit ausreichend Energie und essentiellen Nährstoffen und besteht überwiegend aus nährstoffreichen Lebensmitteln.

Nach den aktuellen DGE-Empfehlungen für gesunde Erwachsene in Deutschland sollte die Ernährung überwiegend pflanzlich sein. Besonders wichtig sind:

  • viel und abwechslungsreiches Gemüse und Obst,
  • Vollkornprodukte statt überwiegend stark ausgemahlener Getreideprodukte,
  • regelmäßig Hülsenfrüchte und Nüsse,
  • pflanzliche Öle mit günstigem Fettsäuremuster,
  • Wasser und andere kalorienfreie Getränke als wichtigste Getränke,
  • eine insgesamt angemessene Energiezufuhr.

Die DGE-Empfehlungen für Mischkost bestehen zu mehr als drei Vierteln aus pflanzlichen Lebensmitteln. Sie sind nicht als starrer Speiseplan gedacht, sondern als Orientierung für die Ernährung insgesamt.

Gesunde Ernährung bedeutet nicht perfekte Ernährung

Ein Lebensmittel ist selten isoliert betrachtet „gesund“ oder „ungesund“. Eine Pizza, ein Burger oder ein Stück Kuchen entscheidet nicht darüber, ob die gesamte Ernährung ausgewogen ist.

Häufigkeit, Menge und Zusammensetzung sind wichtiger als moralische Lebensmittelkategorien.

Ein Burger kann beispielsweise Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Gemüse und Salat enthalten. Trotzdem wird dadurch nicht jeder Burger automatisch zu einer ernährungsphysiologisch idealen Mahlzeit.

Umgekehrt verliert eine grundsätzlich ausgewogene Ernährung nicht ihren Wert, nur weil gelegentlich Süßigkeiten, Fast Food oder andere energiereiche Lebensmittel gegessen werden.

Welche Nährstoffe braucht der Körper?

Nährstoffe erfüllen unterschiedliche Funktionen. Einige liefern Energie, andere werden beispielsweise für Stoffwechsel, Zellstrukturen oder Regulation benötigt.

Zu den wichtigen Gruppen gehören:

  • Kohlenhydrate,
  • Fette,
  • Proteine,
  • Ballaststoffe,
  • Vitamine,
  • Mineralstoffe,
  • Wasser.

Alkohol liefert zwar ebenfalls Energie, ist aber kein essentieller Nährstoff.

Wie viel Energie liefern Kohlenhydrate, Fett, Protein und Alkohol?

Stoff Energie pro Gramm Hauptfunktion
Kohlenhydrate ca. 4 kcal Energie
Protein ca. 4 kcal Baustoff und zahlreiche Stoffwechselfunktionen
Fett ca. 9 kcal Energie, Fettsäuren, Zellstrukturen
Alkohol ca. 7 kcal kein physiologisch notwendiger Nährstoff

Kohlenhydrate: wichtige Energiequelle, aber nicht alle gleich

Kohlenhydrate sind eine wichtige Energiequelle. Besonders das Gehirn und die Muskulatur können Glucose zur Energiegewinnung nutzen.

Chemisch gibt es unterschiedliche Arten von Kohlenhydraten:

  • Monosaccharide: Einfachzucker wie Glucose oder Fructose,
  • Disaccharide: Zweifachzucker wie Saccharose,
  • Oligosaccharide: kurze Ketten aus mehreren Zuckerbausteinen,
  • Polysaccharide: längere Kohlenhydratketten wie Stärke.

Sind komplexe Kohlenhydrate automatisch besser?

Die chemische Einteilung allein reicht für eine gesundheitliche Bewertung nicht aus.

Entscheidend ist auch, aus welchem Lebensmittel die Kohlenhydrate stammen. Haferflocken, Vollkornbrot, Linsen und Gemüse liefern neben Kohlenhydraten beispielsweise Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Stark zuckerreiche Getränke liefern dagegen viel schnell verfügbare Energie, sättigen vergleichsweise wenig und tragen kaum zur Versorgung mit anderen Nährstoffen bei.

Welche Kohlenhydratquellen sind empfehlenswert?

  • Vollkornbrot und andere Vollkornprodukte,
  • Haferflocken,
  • Kartoffeln,
  • Hülsenfrüchte,
  • Gemüse,
  • Obst.

Die DGE empfiehlt bei Getreideprodukten bevorzugt die Vollkornvariante.

Fette: mehr als nur Energielieferanten

Fette liefern mit ungefähr 9 kcal pro Gramm besonders viel Energie, erfüllen aber gleichzeitig lebenswichtige Funktionen.

Sie liefern essentielle Fettsäuren, sind Bestandteile biologischer Membranen und ermöglichen beziehungsweise verbessern die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K.

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren werden unter anderem nach Anzahl und Art ihrer Doppelbindungen unterschieden.

  • gesättigte Fettsäuren: keine Doppelbindung,
  • einfach ungesättigte Fettsäuren: eine Doppelbindung,
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren: mehrere Doppelbindungen.

Die alte Aussage „je ungesättigter eine Fettsäure ist, desto gesünder“ ist falsch.

Gesundheitlich entscheidend ist vor allem das gesamte Fettsäuremuster und welche Fette gegeneinander ausgetauscht werden.

Die DGE empfiehlt, gesättigte Fettsäuren zu begrenzen und bevorzugt pflanzliche Öle wie Raps-, Walnuss-, Lein-, Soja- und Olivenöl zu verwenden.

Fangen ungesättigte Fettsäuren freie Radikale ab?

Nein – diese Erklärung aus der ursprünglichen Version war falsch.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren besitzen sogar Doppelbindungen, die gegenüber Oxidation empfindlich sein können.

Antioxidative Funktionen übernehmen beispielsweise Vitamin E und verschiedene andere antioxidativ wirksame Verbindungen.

Ist Margarine automatisch ein gesättigtes Fett?

Nein. Margarinen unterscheiden sich stark in ihrer Zusammensetzung. Weiche Margarinen auf Basis von Raps- oder anderen Pflanzenölen können überwiegend ungesättigte Fettsäuren enthalten.

Kokos- und Palmkernfett enthalten dagegen trotz ihrer pflanzlichen Herkunft besonders viele gesättigte Fettsäuren.

Mehr zu diesem Thema findet ihr in meinem ausführlich überarbeiteten Beitrag über gesättigte, ungesättigte und essentielle Fettsäuren.

Proteine: Baustoffe und viel mehr

Proteine bestehen aus Aminosäuren und übernehmen im Körper zahlreiche Aufgaben.

Sie sind beispielsweise Bestandteile von:

  • Muskeln und anderen Geweben,
  • Enzymen,
  • Transportproteinen,
  • Antikörpern,
  • Hormonen und Rezeptoren.

Von den proteinbildenden Aminosäuren gelten für Erwachsene neun als unentbehrlich. Sie müssen über die Nahrung zugeführt werden.

Wie viel Protein brauchen Erwachsene?

Für gesunde Erwachsene im Alter von 19 bis unter 65 Jahren empfiehlt die DGE 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht und Tag.

Ab 65 Jahren wird ein Schätzwert von 1,0 g pro Kilogramm Körpergewicht und Tag angegeben.

Bei Sport, Erkrankungen, Schwangerschaft, Stillzeit oder bestimmten anderen Lebenssituationen können davon abweichende Empfehlungen gelten.

Was bedeutet Proteinqualität?

Die alte Aussage, die Proteinaufnahme hänge nicht von der Proteinmenge, sondern von der „biologischen Wertigkeit“ ab, war falsch.

Die Proteinversorgung hängt sowohl von der aufgenommenen Menge als auch von der Qualität der Proteinquellen ab.

Relevant sind unter anderem:

  • das Muster der unentbehrlichen Aminosäuren,
  • die Verdaulichkeit,
  • die insgesamt aufgenommene Proteinmenge.

Unterschiedliche pflanzliche Proteinquellen können sich gegenseitig gut ergänzen. Sie müssen bei gesunden Erwachsenen nicht zwingend in derselben Mahlzeit kombiniert werden, solange die Ernährung insgesamt abwechslungsreich ist.

Welche pflanzlichen Lebensmittel liefern Protein?

  • Linsen, Bohnen und Erbsen,
  • Sojabohnen, Tofu und Tempeh,
  • Vollkorngetreide,
  • Nüsse und Samen,
  • weitere Hülsenfrüchte.

Ballaststoffe sind keineswegs „nutzlos“

Der ursprüngliche Beitrag bezeichnete Ballaststoffe als für den Körper weitgehend unbrauchbar, weil sie keine Vitamine oder Mineralstoffe liefern.

Das ist fachlich falsch.

Ballaststoffe sind überwiegend unverdauliche beziehungsweise im Dünndarm nicht vollständig verdauliche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel. Trotzdem haben sie wichtige physiologische Wirkungen.

Sie können unter anderem:

  • Stuhlvolumen und Darmtätigkeit beeinflussen,
  • zur Sättigung beitragen,
  • den Anstieg des Blutzuckers nach Mahlzeiten beeinflussen,
  • Gallensäuren beziehungsweise Cholesterinstoffwechsel beeinflussen,
  • von Darmbakterien fermentiert werden.

Bei der bakteriellen Fermentation bestimmter Ballaststoffe entstehen unter anderem kurzkettige Fettsäuren, die verschiedene Funktionen im Dickdarm erfüllen.

Wie viele Ballaststoffe sollte man essen?

Die DGE empfiehlt Erwachsenen mindestens 30 g Ballaststoffe pro Tag.

Gute Quellen sind beispielsweise:

  • Vollkornprodukte,
  • Hülsenfrüchte,
  • Gemüse,
  • Obst,
  • Nüsse und Samen.

Bei einer deutlichen Steigerung der Ballaststoffzufuhr sollte gleichzeitig ausreichend getrunken werden.

Vitamine und Mineralstoffe

Vitamine und Mineralstoffe liefern keine Energie, sind aber für zahlreiche Stoffwechselvorgänge notwendig.

Manche Nährstoffe sind essentiell und müssen vollständig über die Nahrung zugeführt werden. Bei anderen kann der Körper zumindest begrenzte Mengen selbst bilden.

Mineralstoffe kann der menschliche Körper als chemische Elemente nicht selbst herstellen.

Einen ausführlichen Überblick zu Calcium, Magnesium, Kalium, Natrium, Chlorid und Phosphor findet ihr in meinem wissenschaftlich aktualisierten Beitrag über Mineralstoffe.

Wasser gehört zu einer ausgewogenen Ernährung

Wasser wird in Diskussionen über Nährstoffe leicht vergessen, obwohl es lebensnotwendig ist.

Es dient unter anderem als:

  • Lösungs- und Transportmittel,
  • Bestandteil von Blut und Körperflüssigkeiten,
  • Medium zahlreicher Stoffwechselreaktionen,
  • Grundlage der Temperaturregulation.

Die DGE empfiehlt gesunden Erwachsenen als allgemeine Orientierung rund 1,5 Liter Getränke pro Tag, bevorzugt Wasser oder andere kalorienfreie Getränke wie ungesüßten Tee.

Der tatsächliche Flüssigkeitsbedarf kann beispielsweise bei Hitze, Sport, Fieber oder starkem Schwitzen höher sein.

Alkohol: Energie ohne physiologischen Bedarf

Alkohol liefert mit etwa 7 kcal pro Gramm relativ viel Energie, ist aber kein essentieller Nährstoff.

Die ursprüngliche Erklärung in diesem Artikel, Alkohol lasse rote Blutkörperchen verklumpen und unterbreche dadurch die Sauerstoffversorgung des Gehirns, war falsch.

Ethanol wirkt als psychoaktive Substanz direkt auf das zentrale Nervensystem. Alkohol beeinflusst unter anderem Wahrnehmung, Reaktionsvermögen, Koordination und Urteilsfähigkeit.

Langfristiger Alkoholkonsum ist mit zahlreichen Erkrankungen verbunden. Alkohol erhöht unter anderem das Risiko verschiedener Krebsarten.

Ist ein Glas Wein gesund?

Alkohol sollte nicht aus gesundheitlichen Gründen getrunken werden.

Nach der aktuellen Position der DGE gibt es keine Alkoholmenge, die zugleich gesundheitlich risikofrei und gesundheitsfördernd ist.

Die Empfehlung lautet deshalb: keinen oder möglichst wenig Alkohol trinken und insbesondere Rauschtrinken vermeiden.

Werden Kohlenhydrate automatisch zu Körperfett?

Nicht verbrauchte Energie wird nicht einfach unmittelbar nach jeder Mahlzeit vollständig in Körperfett umgewandelt.

Der menschliche Energiestoffwechsel ist dynamisch. Kohlenhydrate können beispielsweise zunächst als Glykogen gespeichert und oxidiert werden. Fette werden ebenfalls genutzt oder gespeichert. Auch Protein kann zur Energiegewinnung beitragen.

Für längerfristige Veränderungen der Fettmasse ist vor allem die Energiebilanz über einen längeren Zeitraum relevant.

Wer über längere Zeit mehr Energie aufnimmt, als der Körper verbraucht, kann an Körperfett zunehmen. Bei einem anhaltenden Energiedefizit werden gespeicherte Energiereserven mobilisiert.

Macht ein Stück Kuchen dick?

Ein einzelnes Lebensmittel entscheidet nicht über eine längerfristige Gewichtsentwicklung.

Auch hier zählt das Ernährungsmuster über längere Zeit. Das bedeutet allerdings nicht, dass Bewegung jedes beliebige Essen einfach „neutralisiert“.

Essen und Bewegung müssen auch nicht gegeneinander aufgerechnet werden. Bewegung hat unabhängig vom Körpergewicht zahlreiche gesundheitliche Vorteile.

Sind Diäten grundsätzlich schädlich?

Nein. Die pauschale Aussage „Finger weg von Diäten“ ist wissenschaftlich nicht haltbar.

Das Wort „Diät“ bezeichnet zunächst nur eine bestimmte Ernährungsweise. Manche Diäten werden sogar medizinisch eingesetzt, beispielsweise bei bestimmten Stoffwechsel- oder Magen-Darm-Erkrankungen.

Kritisch können dagegen stark einseitige, extrem kalorienreduzierte oder unnötig restriktive Crash-Diäten sein. Sie können eine ausreichende Nährstoffversorgung erschweren und sind häufig langfristig schwer durchzuhalten.

Wenn eine Gewichtsreduktion medizinisch sinnvoll ist, sind langfristig umsetzbare Veränderungen der Ernährung und Bewegung normalerweise sinnvoller als kurzfristige Extremprogramme.

Was macht eine Ernährung im Alltag ausgewogen?

Die wichtigsten Punkte lassen sich relativ einfach zusammenfassen:

  • Gemüse und Obst abwechslungsreich essen.
  • Vollkornprodukte bevorzugen.
  • Hülsenfrüchte und Nüsse regelmäßig einbauen.
  • Pflanzliche Öle bevorzugen.
  • Ausreichend Protein aus geeigneten Quellen aufnehmen.
  • Mindestens etwa 30 g Ballaststoffe pro Tag anstreben.
  • Überwiegend Wasser und ungesüßte Getränke trinken.
  • Stark zucker-, salz- oder fettreiche Lebensmittel nicht zum Schwerpunkt der Ernährung machen.
  • Alkohol möglichst meiden beziehungsweise gering halten.
  • Keine Perfektion erwarten – entscheidend ist das langfristige Gesamtmuster.

Häufige Fragen zu gesunder Ernährung

Sind Kohlenhydrate ungesund?

Nein. Kohlenhydrate sind eine wichtige Energiequelle. Für die gesundheitliche Bewertung ist entscheidend, aus welchen Lebensmitteln sie stammen.

Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst liefern neben Kohlenhydraten viele weitere Nährstoffe und Ballaststoffe.

Sind Fette ungesund?

Nein. Fett ist lebensnotwendig. Entscheidend sind Menge und Fettsäurezusammensetzung. Pflanzliche Öle mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren sind im Alltag meist die günstigere Wahl als Fette mit einem sehr hohen Anteil gesättigter Fettsäuren.

Braucht man tierisches Protein?

Nein. Der Körper braucht Aminosäuren, nicht bestimmte tierische Lebensmittel.

Eine gut geplante pflanzliche Ernährung kann Protein aus Hülsenfrüchten, Sojaprodukten, Getreide, Nüssen und Samen liefern.

Sind Ballaststoffe nur für die Verdauung wichtig?

Nein. Ihre Wirkungen gehen über die reine Darmbewegung hinaus. Ballaststoffreiche Ernährungsweisen sind unter anderem mit einem geringeren Risiko verschiedener ernährungsmitbedingter Erkrankungen verbunden.

Ist Zucker ein Gift?

Nein. Zucker ist kein „Gift“ im üblichen toxikologischen Sinn. Große Mengen freier beziehungsweise zugesetzter Zucker – insbesondere in Getränken – können jedoch ungünstig zur Gesamtenergiezufuhr und Zahngesundheit beitragen.

Muss man perfekt essen, um gesund zu leben?

Nein. Gesundheit hängt nicht von einer einzelnen Mahlzeit ab. Eine abwechslungsreiche Ernährung, regelmäßige Bewegung, Schlaf, Nichtrauchen und weitere Lebensstilfaktoren wirken über lange Zeit zusammen.

Fazit: Gesunde Ernährung ist ein Gesamtmuster

Mein ursprünglicher Beitrag teilte Lebensmittel und Nährstoffe an einigen Stellen zu stark in „gut“ und „schlecht“ ein.

Heute würde ich gesunde Ernährung eher als langfristiges Muster beschreiben.

Kohlenhydrate, Fette und Protein erfüllen unterschiedliche wichtige Funktionen. Ballaststoffe sind keineswegs nutzlos, sondern ein wesentlicher Bestandteil einer gesundheitsfördernden Ernährung. Vitamine, Mineralstoffe und Wasser sind ebenfalls unverzichtbar.

Alkohol ist dagegen kein notwendiger Nährstoff und sollte nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht aus Gesundheitsgründen konsumiert werden.

Für den Alltag braucht es weder ein perfektes Menü noch ständig neue Ernährungstrends. Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, geeignete pflanzliche Öle und eine insgesamt abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl bilden eine solide Basis.

Quellen und weiterführende Literatur

  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), 2024: „Gut essen und trinken – die DGE-Empfehlungen“.
  • DGE/ÖGE: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 3. Auflage, aktuelle Fassung 2026.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte und FAQ zu Protein und unentbehrlichen Aminosäuren.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte und FAQ zu Ballaststoffen.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte für Fett, essentielle Fettsäuren und Kohlenhydrate.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 2024: Positionspapier zu Alkoholkonsum und gesundheitlichen Folgen.
  • Weltgesundheitsorganisation (WHO): Informationen zu Alkohol und gesundheitlichen Risiken.

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63 Kommentare

  1. *-* eine kleine und gute Zusammenfassung - folge dir gleich mal

    LG
    http://tiamels.blogspot.de/

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  2. Super erklärt alles! Übersichtlich & gut verständlcih, klasse Post :)

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    1. Danke :) Ich befürchte immer, dass die Sachen nicht gut erklärt sind...gut, dass mein gefühl mich getäuscht hat :D

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  3. Schön, es mal so kurz und prägnant zu lesen, gefällt mir! :)

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  4. super zusammengefasste infos! :) find ich toll, dass du dich damit so auseinander setzt :)

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  5. interessant!:))

    super! bei mir gehts momentan um sport und Ernährung, sieht man in meinem Sogenannten Wochenrückblick

    interssenten umbedeingt reinschauen :)

    http://www.l-smdt.blogspot.de

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  6. Tolle Zusammenfassung und sehr hilfreich.

    love mrs
    http://mrs-zapf.blogspot.de/

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  7. super Post, erinnert mich ein bißchen an meinen Biolehrer ;-) LG

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    1. hahaha :D Ich weiß nicht, ob ich mich darüber freuen soll oder nicht :D
      Aber das leigt wahrscheinlcih an den Basics, also den Aufbau der Moleküle :D

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  8. Ich frage mich immer woher diese Gerüchte wie "Ein Glas Wein am Tag ist gesund" kommen.
    Das fast so dumm, wie diese Methode der Ärzte bei jeder Kleinigkeit Blutleer zu kriegen (Logisch, die meisten Menschen starben daran) diese Methode wurde ca. 2000 (!) Jahre lang durchgeführt, weil es keine bessere Methode gab. Wie gesagt, fast so dumm, wie so etwas zu behaupten.
    Ja, ich bin echt schlecht in Überleitungen..
    miau miau~ Nira von http://nirasavetheworld.blogspot.de/

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    1. ich habe die Begründung gehört, dass wein ja nicht nur alkhol, sondern auch andere wichtige Stoffe erhält und deshalb gesund ist. Hier stellt sich nur die frage, wieso man diese Stoffe nicht as anderen Lebensmitteln bekommt :D

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  9. super geschrieben :) ich finde gesunde Ernährung auch sehr wichtig und ich hab meine gesamte Ernährung umgestellt, aber man gönnt sich ja auch mal was :D hast du schonmal das Buch "ich bin dann mal schlank" von Heizmann gelesen? Ich fand das super... Aber ich denke die gleiche Thematik wird nur in anderen Worden in 100 anderen Büchern beschrieben :D

    LG Karla

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    1. Nein, habe ich nicht gelesen :D ich hab weniger das problem mit dem abnhemen, sondern mit dem zunehmen :) aber wenn ich es mal in einem buchladen sehe, schau ich mal rein :D

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  10. Ich finde gesundes Essen auch sehr wichtig ... und bin überglücklich dass meine Eltern immer so gut kochen und mich auch keinen Schrott kochen lassen!
    Schöner Post by the way :)
    Schau doch mal bei mir vorbei!

    http://livichen.blogspot.de/

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  11. Wow tolle Idee für einen Post! Sehr ausführlich und Super beschrieben:)

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  12. Die Überschrift passt super zu deinem Header! n____n


    http://www.realitaetsbewusst.de

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    1. hihi :) Der Header macht lust auf süßes, nicht wahr? :D

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  13. Danke für die Tipps :) Ich fahr im Juli in den Sommerurlaub..und muss noch ein bisschen abnehmen :D

    xoxo
    http://ladolcevitainluxembourg.blogspot.com

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  14. Sehr informativ - danke dafür :)

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  15. Ernährung ist höchstgradig spannend und mit kaum etwas anderem beschäftige ich mich so eingehend wie mit meinem Essen.
    Man merkt den Unterschied zwischen unausgewogener und "ungesunder" Ernährung zu gesunder Ernährung sehr schnell, wie ich finde. Körperlich und geistig

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    1. Eigenlich ist der Unterschied logisch - aber er fasziniert mich auch immer wieder :D

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  16. Sehr schöne Zusammenfassung aber ich denk nicht, dass man KOMPLETT auf Alkohol verzichten muss um sich gesund zu ernähren ;)

    LG Fio
    http://fiobeauty.blog.de/

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    1. Gift bleibt ungesund :) Man kann es trinken, ja, aber besser ist, darauf zu verzichten :P

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  17. Danke für diese gute Zusammenfassung. Ich möchte gerade auch etwas mehr darauf achten, was ich esse... Nur fällt es schwer alten Gewohnheiten zu trotzen.
    Liebe Grüße,
    maze

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    1. Der Anfang ist immer schwer. aber man gewöhnt sich daran :D

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  18. Klingt gut was du da geschrieben hast, für alle die sich noch nicht genauer mit dem Thema beschäftigt haben ein guter Einstieg ;)
    Liebst, Cathie xx
    http://joy-hope-love.blogspot.de/

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  19. Ich bewundere immer die Menschen, die sich so konsequent mit ihrer Ernährung auseinander setzen!

    Viele Grüße,
    Rosalie.

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    1. Es geht noch konsequenter - vegan eben :)
      Aber es ist wirklich sehr einfach ;)

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  20. Danke für diesen informativen Post :)
    Liebe Grüße,
    Franziska

    www.tinterotundfreiheit.blogspot.com

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  21. Toller Post und wirklich informativ! :)

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  22. Sehr interessant. Habe mir den Post mal gespeichert, für später ;)
    http://wahrelieebe.blogspot.de/

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  23. Echt gute Zusammenfassung, gefällt mir :)
    Ich denke ich ernähre mich eigentlich recht gesund, abgesehen von den Tonnen Süßigkeiten zwischendurch :D

    Liebste Grüße und einen schönen Tag :)
    http://sommerpriese.blogspot.de/

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  24. Irgendwo kennt man die Begriffe ja eigentlich, aber halt nicht genau. Naja, jetzt schon ;)

    Toller Post!

    x

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  25. Dein Blog ist wirklich interessant und fast kurz Allgemeinwissen über die gesunde Ernährung zusammen.
    Liebst E.

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  26. Gute Tipps, gesundes Essen kann sooo lecker sein! :)

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  27. Netter Post! Aber wenn du dich gesund ernähren willst dann reduzier die Teigwaren trotzdem etwas!

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  28. super Post. sehr interessant. :)

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  29. Super geschrieben!

    Elli
    http://tieftraeumer.wordpress.com

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  30. Guter Post - hab ich aber alles gewusst... Was mich trotzdem nicht daran hindert, das zu lassen, was ich für gut halte. Sport hasse ich zum Beispiel! Leider :)
    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de/

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  31. Super Post, tolle Tipps :)

    Folge dir <3

    xSaralovesbeautyx.blogspot.de

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  32. Gesunde Ernährung bietet spannende wissenschaftliche Themen – Masterarbeit schreiben lassen hilft bei Masterarbeit schreiben lassen, um Ernährungsdaten fundiert zu bearbeiten.

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