Dieser vegane Protein-Grießbrei ist cremig, warm und in etwa 15 Minuten fertig. Dinkelgrieß wird mit Sojadrink gekocht und anschließend mit Vanille-Proteinpulver verrührt. Etwas Agavendicksaft sorgt für zusätzliche Süße.
Das Rezept ergibt zwei normale Frühstücksportionen mit jeweils etwa 23 g Protein. Beeren, Apfel, Mango oder anderes Obst passen gut als Topping und können nach Geschmack ergänzt werden.
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Was macht diesen Grießbrei proteinreich?
Für den höheren Proteingehalt sorgen vor allem Sojadrink und Proteinpulver. Auch Dinkelgrieß liefert etwas pflanzliches Protein. Dadurch kommt eine Portion auf ungefähr 23 g Protein.
Welches Proteinpulver ihr verwendet, beeinflusst sowohl den Geschmack als auch die Konsistenz. Vanille passt besonders gut zu klassischem Grießbrei. Schokolade, Kokos oder ein neutrales Proteinpulver funktionieren ebenfalls.
Warum verwende ich Sojadrink?
Sojadrink eignet sich für dieses Rezept besonders gut, weil er im Vergleich zu vielen anderen Pflanzendrinks relativ viel Protein enthält. Gleichzeitig lässt sich damit ein cremiger Grießbrei zubereiten.
Ihr könnt grundsätzlich auch Hafer-, Mandel- oder andere Pflanzendrinks verwenden. Dann verändert sich allerdings der Proteingehalt des fertigen Frühstücks teilweise deutlich.
Dinkelgrieß oder Weichweizengrieß?
Beides funktioniert. Ich verwende gerne Dinkelgrieß, weil mir Geschmack und Konsistenz gefallen. Klassischer Weichweizengrieß kann in derselben Menge verwendet werden.
Dinkel ist allerdings ebenfalls eine Weizenart und enthält Gluten. Ein Grießbrei mit Dinkelgrieß ist deshalb nicht glutenfrei.
Tipps für besonders cremigen Protein-Grießbrei
- Grieß langsam einrieseln lassen: Dabei ständig mit einem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen.
- Nur sanft köcheln: Grieß dickt innerhalb weniger Minuten deutlich ein.
- Proteinpulver erst nach dem Kochen einrühren: So lässt sich die Konsistenz leichter kontrollieren.
- Etwas Sojadrink zurückhalten: Damit kann das Proteinpulver zunächst glatt angerührt werden.
- Konsistenz anpassen: Wird der Grießbrei zu fest, einfach noch etwas Pflanzendrink unterrühren.
- Beim Aufwärmen Flüssigkeit ergänzen: Grießbrei wird beim Abkühlen deutlich fester.
Ist Agavendicksaft eine zuckerfreie Alternative?
Nein. Agavendicksaft ist zwar ein alternatives Süßungsmittel, enthält aber ebenfalls Zucker. Der Grießbrei sollte deshalb nicht als zuckerfrei bezeichnet werden.
Wie viel zusätzliche Süße notwendig ist, hängt außerdem vom verwendeten Proteinpulver und Sojadrink ab. Sind beide bereits gesüßt, könnt ihr den Agavendicksaft reduzieren oder ganz weglassen.
Rezept für veganen Protein-Grießbrei
Cremiger Grießbrei aus Sojadrink und Dinkelgrieß trifft auf Vanille-Proteinpulver. Das Rezept ergibt zwei Frühstücksportionen.
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 2 Portionen
Vorbereitung: 5 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 15 Minuten
Nährwerte pro Portion
Die Nährwerte sind Näherungswerte für eine von zwei Portionen ohne optionales Obst-Topping. Berechnet wurde mit ungesüßtem Sojadrink und einem typischen veganen Proteinpulver. Je nach Produkt können die tatsächlichen Werte abweichen.
- Kalorien: ca. 290 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 35 g
- Fett: ca. 6 g
- Protein: ca. 23 g
Küchenutensilien
- kleiner bis mittelgroßer Topf
- Schneebesen
- kleine Schüssel oder Tasse
- 2 Schalen zum Servieren
Zutaten
- 500 ml ungesüßter Sojadrink
- 50 g Dinkelgrieß, alternativ Weichweizengrieß
- 30 g veganes Vanille-Proteinpulver
- 2 EL Agavendicksaft (ca. 40 g)
- 1 Prise Salz
- Beeren oder anderes Obst als Topping, optional
Zubereitung
- Sojadrink aufteilen: Etwa 50 ml des Sojadrinks abnehmen und beiseitestellen. Die übrigen 450 ml zusammen mit Agavendicksaft und einer Prise Salz in einen Topf geben.
- Grieß einrühren: Den Sojadrink unter Rühren erhitzen. Kurz bevor er kocht, den Dinkelgrieß langsam einrieseln lassen und dabei kontinuierlich mit einem Schneebesen rühren.
- Grießbrei kochen: Die Hitze reduzieren und den Grießbrei unter regelmäßigem Rühren etwa 3–5 Minuten sanft köcheln lassen, bis er deutlich eingedickt ist.
- Proteinpulver anrühren: Währenddessen das Proteinpulver mit den zurückbehaltenen 50 ml Sojadrink glatt verrühren. So entstehen später weniger Klümpchen.
- Proteinpulver unterrühren: Den Topf vom Herd nehmen. Die Proteinmischung gründlich unter den heißen Grießbrei rühren. Falls die Konsistenz zu fest ist, nach Bedarf noch einen kleinen Schuss Sojadrink ergänzen.
- Servieren: Den Protein-Grießbrei auf zwei Schalen verteilen und nach Wunsch mit frischen Beeren oder anderem Obst toppen. Warm servieren.
Welche Toppings passen zum Protein-Grießbrei?
Frisches Obst passt besonders gut. Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren, Mango oder Apfel bringen Fruchtigkeit und einen Kontrast zum cremigen Grießbrei.
Auch Zimt, etwas Kakaopulver oder ein Löffel Nussmus können ergänzt werden. Solche Toppings verändern allerdings die angegebenen Nährwerte.
Kann ich mehr Proteinpulver verwenden?
Ja, allerdings wird der Grießbrei dadurch meist deutlich dicker. Wenn ihr mehr Proteinpulver verwendet, sollte deshalb nach und nach zusätzlicher Sojadrink eingerührt werden.
Mehr ist dabei nicht automatisch besser: Je nach Proteinpulver kann eine sehr große Menge die Konsistenz trocken oder leicht mehlig werden lassen.
Kann ich den Grießbrei glutenfrei zubereiten?
Ja, dafür muss der Getreidegrieß ersetzt werden. Dinkel- und Weichweizengrieß enthalten beide Gluten. Eine mögliche Alternative ist feiner Reisgrieß.
Wenn Gluten aus medizinischen Gründen konsequent vermieden werden muss, sollten zusätzlich Sojadrink und Proteinpulver anhand ihrer Produktkennzeichnung geprüft werden.
Kann ich Protein-Grießbrei vorbereiten?
Ja. Der Grießbrei kann am Vorabend gekocht und nach dem Abkühlen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Beim Abkühlen wird er deutlich fester. Vor dem Essen deshalb etwas Sojadrink hinzufügen und den Grießbrei entweder kalt cremig rühren oder langsam unter Rühren erwärmen.
Aufbewahrung
Reste nach dem Abkühlen in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von etwa 2 bis 3 Tagen verbrauchen.
Häufige Fragen
Warum wird mein Protein-Grießbrei klumpig?
Meist wurde der Grieß oder das Proteinpulver zu schnell eingerührt. Den Grieß langsam in die heiße Flüssigkeit einrieseln lassen und ständig rühren. Proteinpulver am besten vorher mit etwas kaltem Sojadrink glatt rühren.
Warum wird der Grießbrei nach dem Abkühlen so fest?
Das ist normal. Grieß bindet beim Abkühlen weiter Flüssigkeit. Mit etwas zusätzlichem Pflanzendrink lässt sich der Brei wieder cremig rühren.
Kann ich Haferdrink statt Sojadrink verwenden?
Ja. Geschmack und Konsistenz funktionieren auch mit Haferdrink. Der Proteingehalt fällt mit vielen Haferdrinks allerdings niedriger aus, weshalb die unten angegebenen Nährwerte dann nicht mehr gelten.
Ist der Protein-Grießbrei zuckerfrei?
Nein. Das Rezept enthält Agavendicksaft und damit zugesetzten Zucker. Je nach Proteinpulver oder Sojadrink können weitere Zucker hinzukommen.
Ist der Grießbrei vegan?
Ja. Mit pflanzlichem Sojadrink und veganem Proteinpulver wird das Rezept ausschließlich aus pflanzlichen Zutaten zubereitet.
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2 Kommentare
das sieht total lecker aus!
AntwortenLöschenich mag griesbrei auch sehr gerne :)
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