Vegane One Pot Curry-Pasta mit Erbsen und Zucchini

Diese vegane One Pot Curry-Pasta kombiniert Fusilli mit Zucchini, Erbsen, Paprika, Karotte und Tomaten in einer cremigen Sauce aus Kokosmilch, Gemüsebrühe und Currypaste. Nudeln, Gemüse und Sauce garen gemeinsam in einem Topf – dadurch ist das Gericht unkompliziert und in etwa 25 Minuten fertig.

Ich mag schnelle Gerichte besonders gerne und wollte Curry einmal anders zubereiten. Statt Reis landen hier einfach Nudeln direkt in der Currysauce. Die Stärke der Pasta bindet dabei einen Teil der Flüssigkeit und macht die Sauce schön cremig.

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Was ist One Pot Curry-Pasta?

Bei One Pot Pasta werden Nudeln und Sauce gemeinsam in einem Topf gegart. Anders als bei klassischer Pasta wird das Nudelwasser also nicht separat abgegossen.

In diesem Rezept garen die Nudeln direkt in Kokosmilch und Gemüsebrühe. Currypaste und Tomatenmark sorgen für Würze, während das Gemüse direkt mit den Nudeln weich wird.

Welche Zutaten kommen in die Curry-Pasta?

Die wichtigsten Zutaten sind Pasta, Kokosmilch, Zucchini, Erbsen, Paprika, Karotte und Tomaten. Dazu kommen Zwiebel, Knoblauch, Currypaste, Tomatenmark und Gemüsebrühe.

Das Gemüse kannst du teilweise austauschen. Champignons, Brokkoli, Blumenkohl oder Spinat passen ebenfalls gut. Wichtig ist lediglich, die Garzeit der jeweiligen Gemüsesorte zu berücksichtigen.

Welche Currypaste eignet sich?

Rote oder gelbe Currypaste funktioniert besonders gut. Welche Variante du verwendest, hängt davon ab, wie würzig und scharf du deine Pasta möchtest.

Bei einer veganen Ernährung lohnt sich immer ein Blick auf die Zutatenliste: Manche Currypasten enthalten beispielsweise Fischsauce oder Garnelenpaste. Verwende deshalb eine ausdrücklich vegane Variante.

Welche Kokosmilch eignet sich?

Für eine besonders cremige Sauce verwende ich normale Kokosmilch aus der Dose. Sie bringt Fett und Kokosaroma mit und verbindet sich beim Kochen mit der Gemüsebrühe und der Stärke aus den Nudeln.

Wenn du weniger Kokosgeschmack möchtest, kannst du einen Teil oder die gesamte Kokosmilch durch Hafer- oder Soja-Cuisine ersetzen. Dann verändern sich allerdings Geschmack, Konsistenz und Nährwerte.

Welche Nudeln funktionieren für One Pot Pasta?

Kurze Nudeln wie Fusilli oder Penne sind besonders unkompliziert. Sie lassen sich leicht umrühren und garen gleichmäßig zwischen dem Gemüse.

Spaghetti funktionieren ebenfalls, müssen aber während der ersten Minuten häufiger bewegt werden, damit sie nicht zusammenkleben.

Kann ich Vollkornnudeln verwenden?

Ja. Vollkornnudeln funktionieren grundsätzlich, benötigen je nach Produkt aber etwas mehr Flüssigkeit oder eine längere Garzeit. Orientiere dich deshalb zusätzlich an der Packungsangabe und prüfe während des Kochens die Konsistenz.

Kann ich glutenfreie Nudeln verwenden?

Ja, allerdings verhält sich glutenfreie Pasta beim One-Pot-Kochen teilweise anders. Manche Sorten geben mehr Stärke ab oder werden schneller weich. Flüssigkeitsmenge und Garzeit müssen deshalb eventuell angepasst werden.

Wichtig: Dinkelnudeln sind keine glutenfreie Alternative. Dinkel ist eine Weizenart und enthält Gluten.

Warum wird die Sauce bei One Pot Pasta cremig?

Beim Kochen geben die Nudeln Stärke an die Flüssigkeit ab. Gleichzeitig verdampft ein Teil von Gemüsebrühe und Kokosmilch. Dadurch wird die Sauce während des Garens zunehmend gebunden.

Deshalb solltest du die Flüssigkeit nicht vorschnell reduzieren. Direkt nach dem Kochen wirkt die Sauce häufig noch etwas dünner und dickt beim kurzen Stehen zusätzlich nach.

Tipps für gelungene One Pot Curry-Pasta

  • Currypaste kurz anrösten: Brate sie zusammen mit Tomatenmark und Knoblauch kurz an, bevor die Flüssigkeit dazukommt.
  • Regelmäßig umrühren: Besonders Nudeln am Topfboden können sonst ansetzen.
  • Garzeit der Nudeln beachten: Je nach Pastasorte können 10–15 Minuten notwendig sein.
  • Flüssigkeit bei Bedarf ergänzen: Sind die Nudeln noch fest, aber die Sauce bereits sehr dick, gib schluckweise heiße Gemüsebrühe oder Wasser hinzu.
  • Deckel nur teilweise verwenden: Zu Beginn hilft der Deckel beim schnellen Aufheizen. Gegen Ende kann er abgenommen werden, damit überschüssige Flüssigkeit verdampft.

Rezept für vegane One Pot Curry-Pasta mit Erbsen und Zucchini

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 4 Portionen
Vorbereitung: 10 Minuten
Kochzeit: ca. 15 Minuten
Gesamtzeit: ca. 25 Minuten

Nährwerte

Pro Portion: ca. 550 kcal, 64 g Kohlenhydrate, 26 g Fett und 14 g Protein.

Die Angaben sind Näherungswerte für vier Portionen mit normaler Kokosmilch. Je nach Pasta, Kokosmilch, Gemüsebrühe und Currypaste können die tatsächlichen Werte abweichen.

Küchenutensilien

  • großer Topf oder tiefe Pfanne mit Deckel
  • Kochlöffel oder Pfannenwender
  • Schneidebrett
  • Messer

Zutaten

  • 250 g Nudeln, z. B. Fusilli
  • 400 ml Kokosmilch
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 1 mittelgroße Zucchini, ca. 200 g
  • 100 g TK-Erbsen
  • 2 kleine rote Paprika, ca. 300 g
  • 100 g Cherrytomaten
  • 1 mittelgroße Karotte, ca. 100 g
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30 ml Sonnenblumenöl, ca. 2 EL
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL vegane rote oder gelbe Currypaste
  • Salz nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch hacken.
  2. Gemüse schneiden: Karotte schälen und klein würfeln. Zucchini und Paprika waschen und ebenfalls in mundgerechte Würfel schneiden. Cherrytomaten je nach Größe halbieren oder vierteln.
  3. Zwiebel anbraten: Sonnenblumenöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel darin etwa 2–3 Minuten glasig dünsten.
  4. Currypaste anrösten: Knoblauch, Currypaste und Tomatenmark hinzufügen und unter ständigem Rühren etwa 30–60 Sekunden mitbraten.
  5. One Pot Pasta ansetzen: Nudeln, Zucchini, Paprika, Karotte, Cherrytomaten, TK-Erbsen, Kokosmilch und Gemüsebrühe in den Topf geben und gründlich verrühren.
  6. Aufkochen: Alles einmal aufkochen lassen. Anschließend die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und den Deckel auflegen.
  7. Pasta garen: Die Curry-Pasta je nach Nudelsorte etwa 10–15 Minuten sanft köcheln lassen. Regelmäßig umrühren, damit die Nudeln nicht am Topfboden ansetzen.
  8. Sauce regulieren: Nach etwa der Hälfte der Garzeit den Deckel abnehmen. Ist die Sauce zu dick, aber die Pasta noch nicht gar, schluckweise etwas heiße Gemüsebrühe oder Wasser hinzufügen.
  9. Abschmecken: Sobald die Nudeln bissfest sind und die Sauce cremig ist, den Topf vom Herd nehmen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken und etwa 2 Minuten stehen lassen.

Typische Fehler bei One Pot Pasta

Warum werden die Nudeln nicht gar?

Meist ist zu wenig Flüssigkeit vorhanden. Unterschiedliche Pastasorten nehmen unterschiedlich viel Wasser auf. Gib schluckweise heiße Gemüsebrühe hinzu und lasse die Nudeln weitergaren.

Warum ist meine Curry-Pasta zu flüssig?

Nimm gegen Ende den Deckel ab und lasse die Pasta noch einige Minuten ohne Deckel köcheln. Die Sauce dickt außerdem nach dem Ausschalten beim kurzen Ruhen noch etwas nach.

Warum kleben die Nudeln am Topfboden?

One Pot Pasta muss regelmäßig umgerührt werden. Besonders gegen Ende der Garzeit wird die Sauce dickflüssiger und kann schneller ansetzen.

Warum ist die Pasta zu scharf?

Currypasten unterscheiden sich erheblich in ihrer Schärfe. Verwende beim ersten Mal gegebenenfalls weniger als einen Esslöffel und ergänze später weitere Paste nach Geschmack.

Kann ich anderes Gemüse verwenden?

Ja. Champignons, Brokkoli, Blumenkohl oder Spinat passen ebenfalls gut. Festes Gemüse sollte klein geschnitten und früh hinzugegeben werden, während Spinat erst gegen Ende untergerührt werden muss.

Kann ich die Curry-Pasta vorbereiten?

Ja, frisch ist die Konsistenz aber am besten. Beim Abkühlen nehmen die Nudeln weitere Flüssigkeit auf und die Sauce wird deutlich dicker.

Zum Aufwärmen deshalb etwas Gemüsebrühe oder Wasser hinzufügen und die Pasta langsam unter Rühren erhitzen.

Aufbewahrung

Die vollständig abgekühlte One Pot Curry-Pasta in einen geschlossenen Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Reste möglichst innerhalb von etwa 2–3 Tagen verbrauchen.

Häufige Fragen zur veganen One Pot Curry-Pasta

Kann ich Hafer Cuisine statt Kokosmilch verwenden?

Ja. Die Pasta schmeckt dann weniger nach Kokos und die Nährwerte verändern sich. Je nach Produkt kann auch etwas weniger oder mehr Gemüsebrühe nötig sein.

Kann ich Soja Cuisine verwenden?

Ja. Auch Soja Cuisine eignet sich als cremige Basis. Das Gericht ist dann allerdings nicht sojafrei.

Kann ich glutenfreie Pasta verwenden?

Ja, mit Anpassungen. Verwende tatsächlich glutenfreie Nudeln und achte auf deren Garzeit. Dinkelnudeln sind nicht glutenfrei. Auch Gemüsebrühe und Currypaste sollten bei Zöliakie entsprechend gekennzeichnet sein.

Ist jede Currypaste vegan?

Nein. Einige Produkte enthalten Fischsauce, Garnelenpaste oder andere tierische Zutaten. Prüfe deshalb vor dem Kauf die Zutatenliste.

Kann ich die Erbsen durch anderes Gemüse ersetzen?

Ja. Erbsen können beispielsweise durch Brokkoli, Edamame oder Spinat ersetzt werden. Je nach Zutat ändern sich Garzeit und Nährwerte.

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2 Kommentare

  1. Hat uns sehr gut geschmeckt, jedoch passen die angegebenen Nährwerte überhaupt nicht zum Gericht. Alleine mit 125 g Nudeln + 200ml Kokosmilch bewegen wir uns schon bei ca 800 kcal pro Portion!!!

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    1. Danke für den Hinweis. Ich werde mir das anschauen. Es kann natürlich sein, dass je nach gewählten Produkt die Nährwerte variieren!

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