Diese vegane Mango-Pastinaken-Suppe verbindet die leicht erdige Süße von Pastinaken mit fruchtiger Mango, cremiger Kokosmilch und einer angenehmen Chili-Schärfe. Garam Masala, Kurkuma und Paprikapulver geben der Suppe zusätzliche Würze.
Die Pastinaken werden zunächst angeschwitzt und anschließend weich gekocht. Die Mango kommt erst gegen Ende dazu, damit ihr fruchtiger Geschmack gut erhalten bleibt. Das Rezept ergibt vier Portionen und ist in etwa 35 Minuten fertig.
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Wie schmeckt Mango-Pastinaken-Suppe?
Die Suppe schmeckt gleichzeitig cremig, leicht süßlich, fruchtig und würzig. Pastinaken bringen eine milde, etwas erdige Süße mit, während Mango eine deutlich fruchtigere Note ergänzt.
Kokosmilch verbindet beide Komponenten und mildert gleichzeitig die Schärfe von Chili und scharfem Paprikapulver etwas ab.
Warum passen Mango und Pastinake zusammen?
Beide Zutaten besitzen eine natürliche Süße, unterscheiden sich aber stark im Aroma. Pastinaken schmecken eher erdig und würzig, Mango dagegen deutlich fruchtiger.
Gewürze wie Garam Masala, Kurkuma und Chili verhindern, dass die Suppe ausschließlich süß schmeckt, und bringen einen herzhaften Kontrast hinein.
Welche Mango eignet sich für die Suppe?
Du kannst Mango aus der Dose, frische Mango oder TK-Mango verwenden. Wichtig ist vor allem, dass die Frucht reif und aromatisch ist.
Für die Dosenvariante rechne ich mit einer 425-g-Dose und ungefähr 250 g abgetropfter Mango. Die Flüssigkeit aus der Dose wird für dieses Rezept nicht benötigt.
Bei frischer oder tiefgekühlter Mango kannst du einfach etwa 250 g Fruchtfleisch verwenden.
Müssen Pastinaken geschält werden?
Junge, glatte Pastinaken können grundsätzlich auch gründlich gewaschen und mit Schale verarbeitet werden. Bei größeren oder älteren Pastinaken ist die Schale häufig etwas fester.
Für eine gleichmäßige, feine Suppe schäle ich die Pastinaken deshalb und schneide sie anschließend in etwa 1–2 cm große Würfel.
Wie lange müssen Pastinaken kochen?
Für diese Suppe sollten die Pastinaken etwa 15–20 Minuten sanft köcheln. Entscheidend ist nicht ausschließlich die Uhrzeit: Die Würfel müssen so weich sein, dass sie sich mit einem Messer leicht einstechen beziehungsweise problemlos pürieren lassen.
Die ursprünglich verwendeten zehn Minuten sind für mittelgroße Pastinakenwürfel häufig knapp.
Welche Kokosmilch eignet sich?
Für eine cremige Suppe verwende ich klassische Kokosmilch aus der Dose. Light-Kokosmilch funktioniert grundsätzlich ebenfalls, ergibt aber eine dünnere und weniger reichhaltige Suppe.
Da Kokosmilch je nach Hersteller stark im Fettgehalt variiert, können auch die Nährwerte des fertigen Gerichts deutlich schwanken.
Wie scharf wird die Suppe?
Die Schärfe hängt vor allem von Chilischote und scharfem Paprikapulver ab. Entfernst du Kerne und helle Innenhäute der Chili, fällt die Schärfe meistens milder aus.
Wenn du empfindlich auf Schärfe reagierst, beginne mit einer halben Chilischote und verwende das scharfe Paprikapulver zunächst zurückhaltend.
Tipps für die Mango-Pastinaken-Suppe
- Pastinaken gleichmäßig würfeln: Dadurch werden alle Stücke ungefähr gleichzeitig weich.
- Gewürze kurz mit anschwitzen: Garam Masala und Kurkuma kommen kurz zum Gemüse, bevor die Flüssigkeit hinzugefügt wird.
- Mango erst später hinzufügen: Sie muss nicht so lange kochen wie die Pastinaken.
- Erst am Ende abschmecken: Mango, Kokosmilch und Gemüsebrühe unterscheiden sich je nach Produkt deutlich in Süße und Salzgehalt.
- Zucker nur bei Bedarf: Ist die Mango reif und süß, braucht die Suppe normalerweise keinen zusätzlichen Zucker.
Für eine besonders aromatische Basis kannst du meine selbst gemachte Gemüsebrühe verwenden.
Rezept für vegane Mango-Pastinaken-Suppe mit Kokosmilch
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 4 Portionen
Vorbereitung: ca. 15 Minuten
Kochzeit: ca. 20 Minuten
Gesamtzeit: ca. 35 Minuten
Nährwerte
Pro Portion: ca. 345 kcal, 37 g Kohlenhydrate, 20 g Fett und 5 g Protein.
Die Angaben sind Näherungswerte. Besonders Kokosmilch und Mango aus der Dose unterscheiden sich je nach Hersteller deutlich in Fett- und Zuckergehalt.
Küchenutensilien
- großer Kochtopf, ca. 4–5 Liter
- Messer
- Schneidebrett
- optional: Stabmixer für eine vollständig pürierte Variante
Zutaten
- 3 mittelgroße Pastinaken, ca. 450 g
- 1 Dose Mango, 425 g Gesamtgewicht / ca. 250 g Abtropfgewicht
- 150 g passierte Tomaten
- 400 ml Kokosmilch
- 300 ml Gemüsebrühe
- 1 Schalotte
- 1 Knoblauchzehe
- 1 rote Chilischote
- 1 TL Kokosöl, ca. 5 g
- 1 TL Kurkuma
- 2 TL Garam Masala
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- ½–1 TL Paprikapulver rosenscharf, nach gewünschter Schärfe
- Salz nach Geschmack
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- optional: ½ TL Zucker, nur falls die Mango wenig süß ist
- ½ Bund Schnittlauch
Zubereitung
- Gemüse vorbereiten: Schalotte und Knoblauch schälen und fein hacken. Chilischote waschen, längs halbieren und je nach gewünschter Schärfe Kerne und helle Innenhäute entfernen. Chili fein schneiden.
- Pastinaken schneiden: Pastinaken waschen, schälen und in etwa 1–2 cm große Würfel schneiden.
- Gemüse anschwitzen: Kokosöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Schalotte und Pastinaken etwa 3 Minuten anschwitzen.
- Knoblauch, Chili und Gewürze hinzufügen: Knoblauch, Chili, Kurkuma, Garam Masala sowie beide Paprikapulver dazugeben und unter Rühren etwa 30–60 Sekunden mit anschwitzen.
- Suppe aufgießen: Passierte Tomaten, Kokosmilch und Gemüsebrühe hinzufügen und gründlich verrühren.
- Pastinaken weich kochen: Die Suppe aufkochen, anschließend die Hitze reduzieren und etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Pastinaken fast vollständig weich sind.
- Mango vorbereiten: Währenddessen die Mango abgießen und gut abtropfen lassen. Größere Stücke in mundgerechte Würfel schneiden.
- Mango hinzufügen: Die Mango zur Suppe geben und weitere etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Pastinaken vollständig weich sind.
- Abschmecken: Die Suppe mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Nur wenn die Mango wenig Süße mitbringt, optional etwas Zucker ergänzen.
- Schnittlauch vorbereiten: Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden.
- Servieren: Die Suppe auf vier Schüsseln verteilen und mit Schnittlauch bestreuen.
Kann ich die Mango-Pastinaken-Suppe pürieren?
Ja. Wenn du eine vollständig cremige Suppe möchtest, kannst du sie nach dem Kochen mit einem Stabmixer fein pürieren.
Bei Bedarf anschließend etwas Gemüsebrühe oder Wasser ergänzen, da pürierte Pastinaken die Suppe deutlich stärker binden.
Kann ich frische Mango verwenden?
Ja. Verwende etwa 250 g reifes Mangofruchtfleisch. Tiefgekühlte Mango funktioniert in derselben Menge ebenfalls und kann direkt in die heiße Suppe gegeben werden.
Kann ich die Suppe weniger scharf zubereiten?
Ja. Verwende nur eine halbe Chilischote und reduziere das rosenscharfe Paprikapulver. Kerne und helle Innenhäute der Chili kannst du vollständig entfernen.
Was tun, wenn die Suppe zu scharf geworden ist?
Etwas zusätzliche Kokosmilch kann die Schärfe abmildern. Auch ein kleiner zusätzlicher Anteil passierter Tomaten oder Gemüsebrühe verdünnt die Schärfe.
Warum ist meine Suppe zu süß?
Mango, Pastinaken und Kokosmilch bringen bereits eigene Süße mit. Zusätzlichen Zucker deshalb wirklich nur nach dem Abschmecken verwenden.
Bei einer sehr süßen Mango kannst du stattdessen mit etwas mehr Chili, schwarzem Pfeffer oder einer kleinen Menge zusätzlicher Gemüsebrühe ausgleichen.
Warum sind die Pastinaken noch hart?
Die Würfel waren wahrscheinlich größer oder benötigen einfach etwas länger. Lass die Suppe weitere 5–10 Minuten sanft köcheln, bis sich die Pastinaken leicht mit einem Messer einstechen lassen.
Kann ich die Suppe vorbereiten?
Ja. Die Mango-Pastinaken-Suppe eignet sich gut zum Vorbereiten und erneuten Erwärmen.
Beim Abkühlen kann sie etwas dicker werden. Gib beim erneuten Erhitzen bei Bedarf einen kleinen Schluck Gemüsebrühe oder Wasser hinzu.
Aufbewahrung
Die vollständig abgekühlte Suppe in einen sauberen, geschlossenen Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Ich würde sie innerhalb von etwa 2–3 Tagen verbrauchen.
Kann man Mango-Pastinaken-Suppe einfrieren?
Ja. Die Suppe lässt sich portionsweise einfrieren. Nach dem Auftauen langsam erhitzen und gründlich umrühren.
Falls sich die Kokosmilch beim Auftauen etwas getrennt hat, verbindet sie sich beim Erhitzen und Rühren normalerweise wieder.
Häufige Fragen zur Mango-Pastinaken-Suppe
Kann ich Light-Kokosmilch verwenden?
Ja. Die Suppe wird damit weniger reichhaltig und etwas dünner. Geschmack und Nährwerte verändern sich entsprechend.
Kann ich die Pastinaken durch Karotten ersetzen?
Technisch ja, geschmacklich entsteht aber eine andere Suppe. Karotten sind meist süßer und weniger erdig. Die Garzeit kann ebenfalls etwas abweichen.
Ist die Suppe glutenfrei?
Die unverarbeiteten Hauptzutaten enthalten kein glutenhaltiges Getreide. Bei Zöliakie solltest du insbesondere Gemüsebrühe, Garam Masala und andere verarbeitete Zutaten auf eine entsprechende Kennzeichnung prüfen.
Ist die Suppe sojafrei?
Das Grundrezept enthält keine Sojazutat. Bei einer Sojaallergie solltest du dennoch die Kennzeichnung von Gemüsebrühe, Kokosmilch und Gewürzmischungen prüfen.
Ist die Suppe nussfrei?
Kokosnuss wird lebensmittelrechtlich nicht wie klassische Schalenfrüchte eingeordnet. Bei individuellen Allergien solltest du trotzdem ausschließlich Produkte verwenden, die für dich sicher sind und deren Allergenhinweise prüfen.
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2 Kommentare
Hallo
AntwortenLöschenIch liebe ja Mango, aber eher pur *gg* die Suppe hört sich aber lecker an
Liebe Grüße
Lecker super. Mache ich mir direkt morgen.Erst mein neues iphone leasen und dann diese leckere Suppe.LG Mike
AntwortenLöschenDu hast Anregungen, Tipps, Feedback oder möchtest einfach deine Erfahrung teilen? Dann hinterlasse hier ein Kommentar! Ich werde zeitnah alle deine Fragen beantworten :)