Diese vegane Kürbissuppe mit Ingwer wird aus Butternut-Kürbis, Karotten, Kokosmilch und Gemüsebrühe gekocht. Ingwer, Curry, Paprika und Chili sorgen für eine würzige, leicht scharfe Note, während die Kokosmilch die Suppe cremig macht.
Das Rezept ergibt vier Portionen und ist in ungefähr 40 Minuten fertig. Der Butternut wird geschält, in Stücke geschnitten und zusammen mit Karotten, Zwiebel und Ingwer weich gekocht. Anschließend wird alles fein püriert.
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Welcher Kürbis eignet sich für diese Suppe?
Für dieses Rezept verwende ich Butternut-Kürbis. Sein Fruchtfleisch wird beim Kochen weich und lässt sich besonders fein pürieren.
Für vier Portionen brauchst du ungefähr 600 g geschältes und entkerntes Kürbisfleisch. Das entspricht je nach Größe ungefähr einem halben mittelgroßen Butternut.
Muss Butternut-Kürbis geschält werden?
Für diese Suppe würde ich den Butternut schälen. Seine Schale ist zwar grundsätzlich essbar, wird beim kurzen Kochen aber nicht immer so weich wie das Fruchtfleisch.
Für eine besonders glatte Suppe ist geschälter Butternut deshalb die zuverlässigere Variante.
Welche Rolle spielt der Ingwer?
Rund 30 g frischer Ingwer geben der Suppe eine deutlich würzige, leicht scharfe Note.
Ingwer muss nicht deshalb geschält oder ungeschält verwendet werden, weil er Bio-Qualität hat. Wasche ihn in jedem Fall gründlich. Für eine besonders feine Suppe schäle ich ihn vor dem Schneiden.
Warum kommen Karotten in die Kürbissuppe?
Karotten ergänzen den Butternut geschmacklich und sorgen zusammen mit dem Kürbis für eine sämige Konsistenz.
Für das Rezept verwende ich ungefähr 250 g Karotten, also etwa drei mittelgroße Stück.
Wie viel Flüssigkeit braucht die Suppe?
Für die angegebene Gemüsemenge verwende ich 600 ml Gemüsebrühe und 200 ml Kokosmilch.
Die alte Rezeptfassung war an dieser Stelle widersprüchlich: In der Zutatenliste stand weniger Brühe als tatsächlich in der Zubereitung benötigt wurde. Mit insgesamt 800 ml Flüssigkeit wird die Suppe cremig, aber noch gut löffelbar.
Wenn du sie dünner magst, kannst du nach dem Pürieren noch etwas heiße Gemüsebrühe ergänzen.
Welche Kokosmilch eignet sich?
Verwende klassische Kokosmilch aus der Dose. Je höher ihr Fettgehalt ist, desto cremiger wird die Suppe.
Eine Light-Kokosmilch funktioniert ebenfalls, ergibt aber eine etwas leichtere und weniger cremige Konsistenz.
Wie scharf wird die Kürbissuppe?
Die Schärfe lässt sich gut über Chili und Curry steuern. Beginne lieber mit einer kleineren Menge und würze nach dem Pürieren nach.
Ingwer selbst bringt ebenfalls etwas Schärfe mit, weshalb du bei Chili besonders vorsichtig dosieren kannst.
Warum wird erst nach dem Pürieren final gewürzt?
Durch das Kochen verändern sich Geschmack und Konzentration der Suppe. Deshalb wird die Grundwürzung zwar schon mitgekocht, die endgültige Abstimmung erfolgt aber erst nach dem Pürieren.
So kannst du Salz, Curry, Chili und Pfeffer besser auf die fertige Konsistenz abstimmen.
Tipps für cremige Kürbissuppe
- Gemüse ähnlich groß schneiden: Dann wird alles ungefähr gleichzeitig weich.
- Zwiebeln zuerst anschwitzen: Das sorgt für mehr Aroma.
- Ingwer nicht zu grob schneiden: So lässt er sich später leichter fein pürieren.
- Gemüse wirklich weich kochen: Dann wird die Suppe besonders glatt.
- Schärfe erst am Ende endgültig einstellen: Nachlegen ist einfacher als eine zu scharfe Suppe zu retten.
- Konsistenz nach dem Pürieren prüfen: Bei Bedarf etwas zusätzliche heiße Brühe einrühren.
Wenn du deine Gemüsebrühe selbst machen möchtest, findest du hier meine selbst gemachte Gemüsebrühe-Paste.
Alternativ findest du hier auch meinen veganen Gemüsefond.
Rezept für vegane Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 4 Portionen
Vorbereitung: ca. 15 Minuten
Kochzeit: ca. 25 Minuten
Gesamtzeit: ca. 40 Minuten
Nährwerte
Pro Portion: ca. 240 kcal, 30 g Kohlenhydrate, 13 g Fett und 3,5 g Protein.
Die Angaben sind Näherungswerte und wurden mit 600 g vorbereitetem Butternut, 250 g Karotten, 200 ml Kokosmilch und 15 ml Pflanzenöl berechnet. Kokosmilch und Gemüsebrühe unterscheiden sich je nach Hersteller. Eine optionale pflanzliche Kochcreme zum Servieren ist nicht eingerechnet.
Küchenutensilien
- großer Topf
- Stabmixer
- großes Messer
- Schneidebrett
- Sparschäler
Zutaten
- 600 g Butternut-Kürbis, geschält und entkernt
- 250 g Karotten
- 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 100 g
- 30 g frischer Ingwer
- 600 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Kokosmilch
- 1 EL neutrales Pflanzenöl, ca. 15 ml
- 2 TL mildes Currypulver
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- Chilipulver oder Chiliflocken nach Geschmack
- 1 TL Petersilie, frisch gehackt oder TK
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Salz nur bei Bedarf
Optional zum Servieren
- etwas pflanzliche Kochcreme
- frische Petersilie
Zubereitung
- Kürbis vorbereiten: Butternut halbieren, Kerne und faseriges Inneres entfernen, den Kürbis schälen und 600 g Fruchtfleisch in etwa 2–3 cm große Würfel schneiden.
- Ingwer vorbereiten: Ingwer schälen und fein hacken beziehungsweise in dünne Scheiben schneiden.
- Karotten vorbereiten: Karotten waschen, schälen und in ungefähr 1–2 cm große Stücke schneiden.
- Zwiebel vorbereiten: Zwiebel schälen und fein würfeln.
- Zwiebel anschwitzen: Pflanzenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel darin etwa 3 Minuten glasig dünsten.
- Karotten anbraten: Karotten hinzufügen und weitere etwa 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten.
- Kürbis und Ingwer hinzufügen: Kürbis und Ingwer in den Topf geben und alles weitere 2–3 Minuten mitbraten.
- Gewürze anrösten: Currypulver und Paprikapulver hinzufügen und etwa 30 Sekunden unter Rühren mit erhitzen.
- Flüssigkeit angießen: Gemüsebrühe und Kokosmilch hinzufügen und alles gründlich verrühren.
- Suppe aufkochen: Die Suppe einmal aufkochen, dann die Hitze reduzieren.
- Gemüse weich kochen: Die Suppe bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis Kürbis und Karotten vollständig weich sind.
- Suppe pürieren: Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit einem Stabmixer fein und cremig pürieren.
- Konsistenz prüfen: Ist die Suppe zu dick, schluckweise etwas zusätzliche heiße Gemüsebrühe oder Wasser einrühren.
- Abschmecken: Petersilie hinzufügen und die Suppe mit Chili, schwarzem Pfeffer und nur bei Bedarf zusätzlichem Salz abschmecken.
- Servieren: Die Suppe auf vier Schüsseln verteilen und nach Wunsch mit etwas pflanzlicher Kochcreme oder frischer Petersilie servieren.
Warum ist meine Kürbissuppe zu dick?
Kürbis und Karotten binden nach dem Pürieren viel Flüssigkeit. Gib einfach schluckweise heiße Gemüsebrühe oder Wasser hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Warum ist die Suppe zu dünn?
Lass sie nach dem Pürieren einige Minuten ohne Deckel sanft köcheln. Dadurch verdampft ein Teil der Flüssigkeit.
Die Suppe dickt außerdem beim Abkühlen noch etwas nach.
Was tun, wenn die Kürbissuppe zu scharf ist?
Zusätzliche Kokosmilch oder etwas pflanzliche Kochcreme kann die wahrgenommene Schärfe mildern.
Deshalb Chili am besten zunächst vorsichtig dosieren und erst nach dem Pürieren nachwürzen.
Kann ich Hokkaido statt Butternut verwenden?
Ja. Hokkaido kann gut gewaschen in der Regel mit Schale verarbeitet werden, wodurch die Vorbereitung etwas schneller geht.
Geschmack, Farbe und benötigte Flüssigkeitsmenge können sich leicht verändern.
Kann ich die Kokosmilch ersetzen?
Ja. Du kannst beispielsweise eine pflanzliche Kochcreme verwenden. Dadurch verändert sich allerdings der Geschmack deutlich und auch die Nährwerte stimmen nicht mehr mit den angegebenen Werten überein.
Kann ich die Kürbissuppe vorbereiten?
Ja. Kürbissuppe eignet sich gut zum Vorkochen. Beim erneuten Erwärmen kann sie etwas dicker geworden sein – dann einfach wenig Wasser oder Gemüsebrühe einrühren.
Wie lange hält sich die Kürbissuppe?
Die Suppe nach dem Kochen zügig abkühlen lassen und in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Ich würde sie innerhalb von etwa 2–3 Tagen verbrauchen und vor dem Essen vollständig durcherhitzen.
Kann man Kürbissuppe einfrieren?
Ja. Die Suppe lässt sich portionsweise einfrieren. Nach dem Auftauen langsam erhitzen und kräftig umrühren beziehungsweise kurz erneut pürieren.
Häufige Fragen zur Kürbissuppe mit Ingwer
Ist die Kürbissuppe vegan?
Ja. Das Grundrezept enthält ausschließlich pflanzliche Zutaten, sofern auch die verwendete Gemüsebrühe vegan ist.
Warum steht keine normale Sahne mehr im Rezept?
Weil das Grundrezept als vegan gekennzeichnet ist. Die frühere Zubereitung erwähnte normale Sahne, obwohl sie nicht in der Zutatenliste stand. Wer die Suppe cremiger servieren möchte, kann stattdessen etwas pflanzliche Kochcreme verwenden.
Ist die Kürbissuppe glutenfrei?
Kürbis, Karotten, Kokosmilch und Gewürze enthalten kein bewusst zugesetztes glutenhaltiges Getreide. Bei Zöliakie solltest du insbesondere Gemüsebrühe und Gewürzmischungen auf eine entsprechende Kennzeichnung prüfen.
Ist die Suppe Low Carb?
Ich würde sie nicht pauschal so kennzeichnen. Die Basisversion enthält ungefähr 30 g Kohlenhydrate pro Portion. Deshalb entferne ich die bisherige Low-Carb-Kategorie.
Muss Ingwer Bio sein, wenn ich ihn nicht schäle?
Nein. Entscheidend ist, ihn gründlich zu reinigen. Für diese pürierte Suppe schäle ich den Ingwer unabhängig von der Anbauweise, damit die Konsistenz möglichst fein wird.
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1 Kommentare
mhhh, sehr lecker sieht das aus! ich hab auch grade Kürbissuppe für den Abend gekocht und auf dein Rezept hin gleich mal noch Ingwer hinterher geschüttet :D
AntwortenLöschenIch versuche auch möglichst saisonal zu kaufen und Kürbis liebe ich sowieso, als Suppe oder als Ofengemüse und dazu hat er kaum Kalorien ;)
Liebst, Solenja❤
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