Und sie sind super leicht zu machen und benötigen hauptsächlich Zutaten, die man normalerweise eh schon zu Hause hat. Ich habe extra vegane Margarine verwendet und ein Ei vom Bio-Bauernhof, also tierleidfrei gebacken :-)
Wenn ihr mögt - besonders schön, wenn die Kekse verschenkt werden sollen - könnt ihr am Ende noch Fäden durch die Löcher ziehen und selbst gestaltete kleine Zettelchen daran hängen. Wie bei einem echten Teebeutel eben ;-)
Neben den Teebeutelkeksen gibt es auf diesem Blog noch Rezepte für Nuss-Lebkuchen, gebrannte Mandel in Plätzchenform, Schokolebkuchen, Schokocrossies, Pralinen, Mandelcrossies, Schneetaler, vegane Nussecken und vegane
Diese Teebeutel-Kekse sind einfache Mürbeteigplätzchen in Teebeutelform, deren unteres Ende nach dem Backen in Zartbitterkuvertüre getaucht wird. Ein kleines Loch im oberen Teil macht die Optik komplett: Dort kannst du später einen Faden mit selbst gestaltetem Anhänger befestigen.
Das Rezept ergibt ungefähr 30 Kekse. Der Teig muss mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen, deshalb solltest du insgesamt etwa 2 Stunden 15 Minuten einplanen.
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Die Teebeutel-Kekse habe ich ursprünglich als Weihnachtsgeschenk für meine Oma gebacken. Gerade zum Verschenken finde ich die Form besonders schön, weil sich die Kekse mit Faden und kleinen Papieretiketten tatsächlich wie Teebeutel gestalten lassen.
Wie entstehen Kekse in Teebeutelform?
Du brauchst dafür keine spezielle Ausstechform. Der etwa 3 mm dick ausgerollte Mürbeteig wird einfach in längliche Rechtecke geschnitten.
Die beiden oberen Ecken schneidest du schräg ab, sodass die typische Teebeutelform entsteht. Anschließend wird oben mit einem Strohhalm, einer kleinen Lochtülle oder einem ähnlichen Gegenstand ein Loch ausgestochen.
Welcher Teig eignet sich für Teebeutel-Kekse?
Ein klassischer Mürbeteig ist ideal, weil er seine Form beim Backen gut behält. Für diese Variante werden Mehl, kalte Margarine, Zucker, Ei, Vanille und Salz verwendet.
Wichtig ist die Kühlzeit: Der Teig sollte mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen, bevor er ausgerollt wird.
Warum muss der Keksteig gekühlt werden?
Durch das Kühlen wird das Fett wieder fest und der Teig lässt sich sauberer ausrollen und schneiden.
Außerdem behalten die Kekse ihre Teebeutelform im Backofen besser. Ist der Teig beim Ausrollen sehr weich geworden, kannst du die ausgeschnittenen Kekse vor dem Backen noch einmal für einige Minuten kalt stellen.
Rezept für Teebeutel-Kekse
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Menge: ca. 30 Kekse
- Aktive Zubereitung: ca. 35 Minuten
- Kühlzeit: mindestens 60 Minuten
- Backzeit: ca. 6–8 Minuten pro Blech
- Abkühlen und Dekorieren: ca. 30 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 15 Minuten
Nährwerte pro Keks
Ca. 100 kcal
12 g Kohlenhydrate
5 g Fett
1,4 g Protein
Die Nährwerte sind Näherungswerte bei etwa 30 Keksen und enthalten die Zartbitterkuvertüre. Zusätzliche Dekoration ist nicht eingerechnet. Margarine und Kuvertüre können je nach Produkt abweichende Werte haben.
Küchenutensilien
- Rührschüssel oder Arbeitsfläche
- Nudelholz
- scharfes Messer
- Strohhalm oder kleine Lochtülle
- Backblech
- Backpapier
- hitzebeständige Schüssel für das Wasserbad
Zutaten für den Mürbeteig
- 250 g Weizenmehl Type 405
- 125 g kalte vegane Margarine
- 100 g Zucker
- 1 Ei, Größe M
- Mark von 1/2 Vanilleschote
- 1 Prise Salz
Für die Schokoladendekoration
- 150 g Zartbitterkuvertüre
Optional zum Verschenken
- lebensmittelechter beziehungsweise sauberer Faden
- kleine selbst gestaltete Papieranhänger
Zubereitung
- Trockene Zutaten vorbereiten: Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel miteinander vermischen.
- Margarine und Ei hinzufügen: Die kalte Margarine in kleine Würfel schneiden und zusammen mit Ei und Vanillemark zum Mehl geben.
- Mürbeteig kneten: Alle Zutaten möglichst zügig mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Nicht länger kneten als nötig, damit die Margarine nicht zu warm wird.
- Teig kühlen: Den Teig flach drücken, gut abdecken und mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Backofen vorheizen: Gegen Ende der Kühlzeit den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Teig ausrollen: Den gekühlten Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ungefähr 3 mm dick ausrollen.
- Rechtecke schneiden: Den Teig in ungefähr gleich große längliche Rechtecke schneiden.
- Teebeutelform herstellen: An jedem Rechteck die beiden oberen Ecken schräg abschneiden, sodass die typische Form eines Teebeutels entsteht.
- Löcher ausstechen: Im oberen Bereich jedes Kekses mit einem Strohhalm oder einer kleinen Lochtülle vorsichtig ein Loch ausstechen.
- Kekse aufs Blech legen: Die Teebeutel-Kekse mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech legen.
- Kekse backen: Die Kekse etwa 6–8 Minuten backen. Sie sollten an den Rändern höchstens leicht goldbraun werden.
- Abkühlen lassen: Die Kekse einige Minuten auf dem Blech liegen lassen und anschließend vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
- Kuvertüre schmelzen: Die Zartbitterkuvertüre grob hacken und über einem milden Wasserbad langsam schmelzen.
- Kekse eintauchen: Das untere Drittel jedes vollständig abgekühlten Teebeutel-Kekses in die geschmolzene Kuvertüre tauchen.
- Schokolade fest werden lassen: Überschüssige Kuvertüre kurz abtropfen lassen und die Kekse auf Backpapier legen, bis die Schokolade vollständig fest geworden ist.
- Optional Anhänger befestigen: Zum Verschenken einen Faden durch das Loch ziehen und einen kleinen Papieranhänger befestigen.
Kann ich den Keksteig vorbereiten?
Ja. Der Mürbeteig lässt sich gut ein bis zwei Tage vorher vorbereiten und abgedeckt im Kühlschrank lagern.
Sehr kalter Teig ist direkt aus dem Kühlschrank allerdings hart. Lass ihn deshalb vor dem Ausrollen etwa 15–30 Minuten bei Raumtemperatur liegen, bis er wieder formbar ist.
Warum verlaufen meine Teebeutel-Kekse?
Der Teig war wahrscheinlich zu warm. Kalter Mürbeteig behält seine Konturen beim Backen besser.
Wenn das Formen länger dauert, kannst du die fertig ausgeschnittenen Kekse vor dem Backen noch einmal etwa 10–15 Minuten kalt stellen.
Warum sollte der Teig nicht zu lange geknetet werden?
Durch langes Kneten wird die Margarine warm und der Mürbeteig weicher. Außerdem kann sich mehr Gluten entwickeln, wodurch die Kekse weniger mürbe werden.
Knete deshalb nur so lange, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.
Kann ich Vollmilch- oder weiße Kuvertüre verwenden?
Ja. Geschmacklich funktionieren auch Vollmilch- und weiße Kuvertüre.
Die Standardversion verwendet Zartbitterkuvertüre. Bei anderen Sorten verändern sich Geschmack und Nährwerte entsprechend.
Kann ich die Teebeutel-Kekse vegan backen?
Ja, allerdings muss dafür zusätzlich zum ohnehin pflanzlichen Fett auch das Ei ersetzt werden.
Verwende einen für Mürbeteig geeigneten veganen Ei-Ersatz entsprechend der Herstellerangabe und achte darauf, dass auch die Kuvertüre ausdrücklich vegan ist. Da Ei-Ersatzprodukte unterschiedlich binden, beziehen sich Mengen, Nährwerte und Structured Data auf die vegetarische Standardversion mit Ei.
Sind die Kekse vegetarisch?
Ja. Die Standardversion enthält Ei, aber kein Fleisch oder Fisch.
Sind die Teebeutel-Kekse nussfrei?
Eine pauschale Nussfrei-Kennzeichnung verwende ich nicht. Zwar enthält die Zutatenliste keine Nüsse, bei Kuvertüre und Margarine können mögliche Spurenhinweise jedoch produktabhängig sein.
Sind die Kekse glutenfrei?
Nein. Die Standardversion enthält Weizenmehl.
Ein Austausch gegen glutenfreies Mehl verändert die Eigenschaften des Mürbeteigs und wird deshalb nicht als gleichwertige Standardalternative angegeben.
Wie lange halten Teebeutel-Kekse?
Vollständig ausgekühlt und trocken in einer gut schließenden Keksdose gelagert halten sie sich ungefähr zwei bis drei Wochen.
Die Schokoladenseite sollte vollständig fest sein, bevor du die Kekse stapelst.
Kann man Teebeutel-Kekse einfrieren?
Ja, am besten vor dem Verzieren mit Schokolade. Die gebackenen und ausgekühlten Kekse können luftdicht eingefroren werden.
Nach dem Auftauen kannst du sie frisch in Kuvertüre tauchen.
Weitere Weihnachtsrezepte zum Verschenken
Wenn du noch mehr selbst gebackene Kleinigkeiten suchst, findest du auf dem Blog außerdem:
- Nuss-Lebkuchen
- gebrannte Mandeln in Plätzchenform
- Schoko-Lebkuchen
- Schokocrossies, Pralinen und Mandelcrossies
- Schneetaler
- vegane Nussecken
- vegane Vanillekipferl
Häufige Fragen zu Teebeutel-Keksen
Wie groß sollten die Kekse sein?
Etwa 6–7 cm Länge sind praktisch. Wichtig ist vor allem, dass alle Kekse ungefähr gleich groß und gleich dick sind, damit sie gleichmäßig backen.
Wann steche ich das Loch für den Faden aus?
Vor dem Backen. In gebackene Kekse nachträglich ein Loch zu bohren erhöht die Gefahr, dass sie brechen.
Wie dick wird der Teig ausgerollt?
Etwa 3 mm. So werden die Kekse dünn und mürbe, bleiben aber stabil genug für das Loch und die Schokoladendekoration.
Warum brechen die Kekse beim Eintauchen?
Sie müssen vollständig ausgekühlt sein. Warme Mürbeteigkekse sind deutlich empfindlicher. Tauche außerdem nur das untere Drittel kurz in die Kuvertüre und lass überschüssige Schokolade abtropfen.
Dieses Rezept stammt von Alena Weil; die ursprüngliche Autorinnenangabe wurde aus dem bestehenden Beitrag übernommen.
Teebeutel Kekse
Menge: 1 Portion
Zubereitungsdauer: 30 Minuten
Ruhezeit: 60 Minuten
Backdauer: 8 Minuten
Angaben pro Portion:
2922 Kalorien
350,3 g Kohlenhydrate
144,5 g Fette
41 g Eiweiß
Weitere Küchenutensilien:
Rührschüssel
Backofen
Wasserbad
Zutaten:
- 250g Mehl 405
- 125g kalte Butter/Margarine
- 100g Zucker
- 150g Zartbitter-Kuvertüre (nach Geschmack auch Vollmilch oder weiße Kuvertüre)
- 1 Ei (oder Eiersatz, z.B. 1 TL Sojamehl+Wasser)
- Mark von 1/2 Vanilleschote
- Salz
Zubereitung:
- Zutaten auf einer Arbeitsfläche verteilen: Zunächst Mehl, Zucker und Salz auf die Arbeitsfläche geben. In die Mitte ein Loch machen, dort kommt das Ei rein. Um das Ei herum kommt die Butter in Würfeln und das Vanillemark.
- Das ganze nun zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In eine Folie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben. Ihr könnt den Teig aber auch ein, zwei Tage früher vorbereiten und kalt stellen. Allerdings solltet ihr dann daran denken, den Teig rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu holen und etwas warm werden zu lassen, bevor ihr ihn verarbeitet. Ich habe den Teig zwei Tage im Kühlschrank gelassen und eine Stunde vor der Verarbeitung herausgenommen.
- Den Teig ca. 3 mm dick ausrollen. Mit einem Messer Rechtecke ausschneiden. Die Ecken wie bei einem Teebeutel umlegen und mit einem Strohhalm oder ähnlichem ein Loch stechen.
- Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen. Die Kekse etwa 6 bis 8 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen.
- Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Das untere Drittel der Kekse in die flüssige Kuvertüre tauchen. Gut trocknen lassen
Für den Inhalt dieses Beitrags ist Alena Weil verantwortlich und besitzt die Rechte daran.
3 Kommentare
die sehen ja lecker aus.
AntwortenLöschenLieben Gruß
Wie süüüß sind die denn?! :D
AntwortenLöschenWünsche dir einen guten Rutsch und ein tolles neues Jahr.
Liebst
Anita
Uh die sind aber süß *.*
AntwortenLöschenIch stelle sie mir richtig toll vor als Anhänger an Tee-Geschenken :D
Liebe Grüße
Jule
http://apairslife.blogspot.de/
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