Diese veganen Heidesand-Plätzchen werden mit gemahlenen Mandeln gebacken und noch warm in Zimtzucker gewälzt. Dadurch erinnern sie geschmacklich ein wenig an gebrannte Mandeln vom Weihnachtsmarkt: nussig, süß und zimtig.
Das Rezept ergibt ungefähr 50 kleine Plätzchen. Eier werden für den Teig nicht benötigt; mit veganer Margarine ist die gesamte Rezeptfassung pflanzlich.
Ich habe die Plätzchen damals für Alex' Geburtstag gebacken. Die Kombination aus Mandeln und Zimtzucker kam so gut an, dass von der großen Portion ziemlich schnell kaum noch etwas übrig war.
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Warum erinnern die Plätzchen an gebrannte Mandeln?
Gemahlene Mandeln und Zimtzucker sorgen für das typische Mandel-Zimt-Aroma. Es handelt sich allerdings nicht um karamellisierte Mandeln: Die Plätzchen werden ganz normal gebacken und anschließend warm in Zucker und Zimt gewälzt.
„Gebrannte Mandeln in Plätzchenform“ beschreibt deshalb vor allem die Geschmacksrichtung.
Was kommt in die veganen Heidesand-Plätzchen?
Für den Teig brauchst du nur wenige Zutaten:
- Weizenmehl Type 405
- gemahlene Mandeln
- vegane Margarine
- Zucker
Für die Hülle werden zusätzlich Zucker und Zimt miteinander vermischt.
Warum wird die Margarine lange aufgeschlagen?
Die weiche Margarine wird mit dem Zucker mehrere Minuten aufgeschlagen. Dadurch verteilt sich der Zucker gleichmäßig und die Fettmasse wird cremig.
Anschließend werden Mehl und gemahlene Mandeln nur noch eingearbeitet, bis ein formbarer Teig entstanden ist.
Wie groß sollten die Heidesand-Plätzchen sein?
Forme aus dem Teig kleine, ungefähr walnussgroße Kugeln und drücke sie auf dem Backblech etwas flach.
Für etwa 50 Plätzchen sollten die einzelnen Teigportionen ungefähr gleich groß sein. So backen sie möglichst gleichmäßig.
Wie lange müssen Heidesand-Plätzchen backen?
Die Plätzchen werden bei 150 °C Ober-/Unterhitze etwa 25–30 Minuten pro Blech gebacken.
Entscheidend ist die Farbe: Sie sollen leicht goldgelb werden, aber nicht dunkel braun.
Bei ungefähr 50 Plätzchen entstehen in der Regel zwei Bleche. Bei Ober-/Unterhitze backe ich sie am zuverlässigsten nacheinander. Dadurch beträgt die gesamte Backzeit ungefähr 50–60 Minuten.
Wann kommen Zucker und Zimt auf die Plätzchen?
Die noch warmen Plätzchen werden direkt nach dem Backen vorsichtig in Zimtzucker gewälzt. Auf der warmen Oberfläche haftet die Mischung besser als auf vollständig ausgekühlten Keksen.
Die Plätzchen sind direkt aus dem Ofen allerdings noch empfindlich. Arbeite deshalb vorsichtig, damit sie nicht zerbrechen.
Tipps für mürbe Heidesand-Plätzchen
- Margarine rechtzeitig herauslegen: Sie sollte weich, aber nicht geschmolzen sein.
- Margarine und Zucker cremig schlagen: Dafür einige Minuten einplanen.
- Teig nicht unnötig lange kneten: Sobald er zusammenhält, reicht es.
- Plätzchen ähnlich groß formen: Dann werden sie gleichzeitig fertig.
- Zwischen den Plätzchen Abstand lassen: Sie können sich beim Backen etwas ausbreiten.
- Zimtzucker direkt nach dem Backen verwenden: Dann haftet er besonders gut.
Rezept für vegane Heidesand-Plätzchen mit Mandeln
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: ca. 50 Plätzchen
Aktive Vorbereitung: ca. 30 Minuten
Backzeit: ca. 25–30 Minuten pro Blech / ca. 55 Minuten bei 2 Blechen nacheinander
Abkühlzeit: ca. 15 Minuten
Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 40 Minuten
Nährwerte
Pro Plätzchen bei 50 Stück: ca. 90 kcal, 8,5 g Kohlenhydrate, 5,5 g Fett und 1,4 g Protein.
Die Angaben sind Näherungswerte. Besonders vegane Margarine und gemahlene Mandeln unterscheiden sich je nach Produkt leicht in ihren Nährwerten. Berechnet wurden auch Zucker und Zimt zum Wälzen.
Küchenutensilien
- große Rührschüssel
- Handmixer oder Küchenmaschine
- Teigschaber
- 2 Backbleche oder ein nacheinander verwendetes Backblech
- Backpapier
- kleine Schüssel für den Zimtzucker
- Kuchengitter
Zutaten für den Teig
- 375 g Weizenmehl Type 405
- 125 g gemahlene Mandeln
- 125 g Zucker
- 250 g vegane Margarine, weich
Zum Wälzen
- 25 g Zucker, ca. 2 EL
- 1 TL gemahlener Zimt
Zubereitung
- Backbleche vorbereiten: Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Margarine aufschlagen: Die weiche Margarine in eine große Schüssel geben und mit Handmixer oder Küchenmaschine cremig aufschlagen.
- Zucker einarbeiten: 125 g Zucker zur Margarine geben und die Mischung etwa 5–8 Minuten weiter aufschlagen, bis sie deutlich cremiger ist.
- Mehl und Mandeln vermischen: Weizenmehl und gemahlene Mandeln in einer zweiten Schüssel kurz miteinander vermengen.
- Teig fertigstellen: Mehl-Mandel-Mischung portionsweise zur Margarine geben und zunächst kurz unterrühren. Anschließend mit den Händen nur so lange zusammenarbeiten, bis ein gleichmäßiger, formbarer Teig entstanden ist.
- Backofen vorheizen: Den Backofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Plätzchen formen: Aus dem Teig ungefähr 50 gleich große, walnussgroße Kugeln formen.
- Flach drücken: Die Kugeln mit ausreichend Abstand auf die vorbereiteten Backbleche setzen und vorsichtig etwas flach drücken.
- Erstes Blech backen: Das erste Blech auf mittlerer Schiene etwa 25–30 Minuten backen, bis die Plätzchen leicht goldgelb sind.
- Zimtzucker vorbereiten: Währenddessen 25 g Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel gründlich vermischen.
- Warme Plätzchen wälzen: Die fertig gebackenen Plätzchen kurz 1–2 Minuten stehen lassen und anschließend noch warm vorsichtig im Zimtzucker wenden.
- Zweites Blech backen: Das zweite Blech ebenfalls etwa 25–30 Minuten backen und die warmen Plätzchen anschließend im übrigen Zimtzucker wälzen.
- Abkühlen lassen: Alle Plätzchen auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Warum ist mein Heidesand-Teig zu weich?
Die Margarine war möglicherweise sehr warm. Wenn sich der Teig kaum zu Kugeln formen lässt, stelle ihn etwa 15–20 Minuten in den Kühlschrank.
Zusätzliches Mehl würde ich nicht sofort verwenden, weil es die Zusammensetzung des Gebäcks verändert.
Warum zerfallen die Plätzchen nach dem Backen?
Frisch gebackene Heidesand-Plätzchen sind zunächst noch weich und empfindlich. Lass sie deshalb ein bis zwei Minuten auf dem Blech stehen, bevor du sie vorsichtig in Zimtzucker wälzt.
Beim vollständigen Abkühlen werden sie stabiler.
Warum werden die Plätzchen hart?
Eine zu lange Backzeit kann das Gebäck trockener machen. Orientiere dich deshalb nicht ausschließlich an der Uhr, sondern auch an der Farbe.
Die Plätzchen müssen nicht dunkel gebräunt sein, um fertig zu sein.
Kann ich Butter statt Margarine verwenden?
Ja, technisch funktioniert Butter in gleicher Menge. Die Plätzchen sind dann allerdings nicht mehr vegan.
Das sichtbare Grundrezept und die Nährwerte beziehen sich deshalb auf vegane Margarine.
Kann ich den Teig vorbereiten?
Ja. Du kannst den fertigen Teig abgedeckt einige Stunden im Kühlschrank lagern.
Vor dem Formen gegebenenfalls kurz bei Raumtemperatur stehen lassen, falls er sehr fest geworden ist.
Wie bewahrt man Heidesand-Plätzchen auf?
Die vollständig ausgekühlten Plätzchen in einer gut schließenden Keksdose trocken und bei Raumtemperatur lagern.
Zwischen empfindliche Schichten kannst du etwas Backpapier legen.
Häufige Fragen zu veganem Heidesand
Sind die Heidesand-Plätzchen vegan?
Ja, in dieser Rezeptfassung. Es werden keine Eier verwendet und die Butter wird durch vegane Margarine ersetzt.
Sind die Plätzchen glutenfrei?
Nein. Das Grundrezept enthält 375 g Weizenmehl Type 405. Eine glutenfreie Mehlmischung kann nicht ohne weitere Anpassungen zuverlässig 1:1 eingesetzt werden.
Sind die Plätzchen nussfrei?
Nein. Sie enthalten 125 g gemahlene Mandeln.
Schmecken die Plätzchen wirklich wie gebrannte Mandeln?
Sie erinnern durch Mandeln, Zucker und Zimt daran. Die Mandeln werden allerdings nicht karamellisiert, deshalb sind es geschmacklich inspirierte Heidesand-Plätzchen und keine gebrannten Mandeln im eigentlichen Sinn.
Warum steht Zimt nicht im Teig?
Der Zimt gehört in diesem Rezept zum Zucker, in dem die warmen Plätzchen nach dem Backen gewälzt werden. Dadurch sitzt das Zimtaroma vor allem auf der Oberfläche.
Für den ursprünglichen Inhalt dieses Beitrags ist Alena Weil verantwortlich und besitzt die Rechte daran.
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