Veganes Kartoffel-Bohnen-Curry mit Kokosmilch

Dieses vegane Kartoffel-Bohnen-Curry kombiniert Kartoffeln und grüne Brechbohnen mit Kokosmilch, Ingwer und gelber Currypaste. Die Sauce ist cremig und würzig, bekommt durch Zitronensaft etwas Frische und durch Agavendicksaft eine leichte Süße.

Das Rezept ergibt 4 Hauptportionen ohne Reis und ist in ungefähr 45 Minuten fertig. Reis kannst du nach Wunsch als Beilage dazu kochen; er ist nicht Bestandteil der unten angegebenen Nährwerte.

Dieses Curry ist ursprünglich aus dem Wunsch entstanden, ein unkompliziertes Gericht mit einer kurzen Zutatenliste zu kochen. Genau das funktioniert auch heute noch gut: Kartoffeln, TK-Brechbohnen und Kokosmilch bilden die Basis, während Currypaste, Ingwer und Knoblauch für Geschmack sorgen.

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Was kommt in das Kartoffel-Bohnen-Curry?

Die wichtigsten Zutaten sind:

  • Kartoffeln
  • grüne TK-Brechbohnen
  • Kokosmilch
  • Gemüsebrühe
  • gelbe Currypaste
  • Ingwer und Knoblauch

Kurkuma unterstützt die Würzung, Zitronensaft bringt Säure und etwas Agavendicksaft gleicht die Aromen aus.

Welche Currypaste eignet sich?

Verwende eine gelbe Currypaste, die ausdrücklich vegan ist. Currypasten unterscheiden sich stark in Salzgehalt, Schärfe und Zusammensetzung.

Deshalb starte ich mit etwa 30 g beziehungsweise 2 EL. Wenn deine Currypaste sehr mild ist, kannst du am Ende noch etwas ergänzen.

Grüne Bohnen richtig garen

Grüne Bohnen sollten nicht roh oder nur halb gegart gegessen werden. Verwende die TK-Brechbohnen deshalb nach Packungsanleitung und achte darauf, dass sie im Curry vollständig durchgegart werden.

In diesem Rezept kommen die Bohnen frühzeitig in die heiße Sauce und garen zusammen mit den Kartoffeln. Sie sollten am Ende weich genug sein und nicht mehr roh-knackig wirken.

Warum wurde die Ölmenge reduziert?

Im ursprünglichen Rezept waren 50 g Sonnenblumenöl vorgesehen. Zusammen mit 400 ml Kokosmilch ergibt das eine sehr fettreiche Sauce.

20 ml Öl reichen aus, um Zwiebel, Ingwer, Knoblauch und Currypaste anzubraten. Die Kokosmilch bringt anschließend bereits ausreichend Fett und Cremigkeit mit.

Tipps für ein cremiges Kartoffel-Curry

  • Kartoffeln ähnlich groß schneiden: So werden alle Stücke ungefähr gleichzeitig weich.
  • Currypaste kurz anbraten: Dadurch verteilt sich ihr Aroma besser im Öl.
  • Bohnen vollständig garen: Grüne Bohnen nicht roh oder halbgar servieren.
  • Nach dem Kochen erst final abschmecken: Currypaste und Gemüsebrühe bringen bereits Salz mit.
  • Zitronensaft erst gegen Ende prüfen: Je nach Currypaste können 20–30 ml bereits ausreichend sein.

Für die Gemüsebrühe kannst du auch meine selbst gemachte Gemüsebrühe-Paste verwenden.

Veganes Kartoffel-Bohnen-Curry mit Kokosmilch

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 4 Hauptportionen ohne Reis
Vorbereitung: ca. 15 Minuten
Kochzeit: ca. 30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 45 Minuten

Nährwerte

Pro Portion ohne Reis: ca. 430 kcal, 48 g Kohlenhydrate, 24 g Fett und 9 g Protein.

Die Angaben sind Näherungswerte. Besonders Kokosmilch, Currypaste und Gemüsebrühe unterscheiden sich je nach Hersteller. Reis oder andere Beilagen sind nicht eingerechnet.

Küchenutensilien

  • große tiefe Pfanne oder großer Topf
  • Messer
  • Schneidebrett
  • Kochlöffel

Zutaten

  • 600 g Kartoffeln
  • 600 g TK-Brechbohnen
  • 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 100 g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 15 g frischer Ingwer
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 20 ml Sonnenblumenöl
  • 30 g vegane gelbe Currypaste, ca. 2 EL
  • 1 TL gemahlener Kurkuma
  • 15 g Agavendicksaft, ca. 1 EL
  • 30 ml Zitronensaft, ca. Saft von ½ Zitrone
  • optional: Chiliflocken oder frische Chili nach Geschmack
  • Salz nur bei Bedarf

Zubereitung

  1. Aromaten vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch schälen. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch fein hacken. Ingwer schälen und ebenfalls fein hacken oder reiben. Optional Chili vorbereiten.
  2. Kartoffeln vorbereiten: Kartoffeln schälen, waschen und in gleichmäßige, etwa 2–3 cm große Stücke schneiden.
  3. Zwiebeln anbraten: Sonnenblumenöl in einer großen tiefen Pfanne oder einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel darin etwa 3 Minuten glasig anbraten.
  4. Gewürze anrösten: Ingwer, Knoblauch, optional Chili und gelbe Currypaste hinzufügen und etwa 1 Minute unter Rühren mitbraten.
  5. Kartoffeln hinzufügen: Kartoffelstücke in die Pfanne geben und etwa 4–5 Minuten unter gelegentlichem Rühren mitbraten.
  6. Bohnen hinzufügen: Die gefrorenen Brechbohnen zu den Kartoffeln geben und kurz unterheben.
  7. Flüssigkeit angießen: Kokosmilch und Gemüsebrühe hinzufügen. Kurkuma und Agavendicksaft einrühren.
  8. Curry aufkochen: Alles unter Rühren vollständig aufkochen. Anschließend die Hitze reduzieren.
  9. Vollständig garen: Das Curry ungefähr 20–25 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich und die Brechbohnen vollständig durchgegart sind. Für die Bohnen zusätzlich die Garhinweise auf der Verpackung beachten.
  10. Zitronensaft hinzufügen: Zitronensaft einrühren und das Curry noch einmal kurz erhitzen.
  11. Abschmecken: Das Curry probieren und nach Wunsch mit zusätzlicher Currypaste, Chili oder nur bei Bedarf etwas Salz abschmecken.
  12. Servieren: Das Curry auf vier Teller oder Schüsseln verteilen und direkt servieren.

Passt Reis zum Kartoffel-Bohnen-Curry?

Ja. Ich habe das Curry ursprünglich ebenfalls mit Reis serviert.

Da bereits Kartoffeln enthalten sind, ist Reis aber nicht notwendig. Mit Reis kannst du kleinere Curryportionen servieren und dadurch mehr Personen satt bekommen.

Die angegebenen Nährwerte beziehen sich ausschließlich auf das Curry ohne Reis.

Kann ich frische grüne Bohnen verwenden?

Ja, allerdings muss die Zubereitung entsprechend angepasst werden. Grüne Bohnen müssen vollständig gegart werden und sollten nicht roh oder nur kurz gedünstet gegessen werden.

Für dieses schnelle Rezept sind TK-Brechbohnen besonders praktisch.

Kann ich anderes Gemüse ergänzen?

Ja. Paprika, Brokkoli, Blumenkohl oder Spinat passen beispielsweise ebenfalls gut zur Kokos-Curry-Sauce.

Passe die Garzeit an das jeweilige Gemüse an und gib schnell garende Zutaten entsprechend später dazu.

Kann ich das Curry vorbereiten?

Ja. Das Kartoffel-Bohnen-Curry lässt sich gut vorkochen. Beim Abkühlen wird die Sauce meist etwas dicker.

Beim erneuten Erwärmen kannst du deshalb bei Bedarf einen kleinen Schluck Wasser oder Gemüsebrühe einrühren.

Wie lange hält sich das Curry?

Reste nach dem Kochen zügig abkühlen lassen und in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren.

Ich würde das Curry innerhalb von etwa 2 Tagen verbrauchen und beim Aufwärmen vollständig durcherhitzen.

Häufige Fragen zum Kartoffel-Bohnen-Curry

Ist das Curry vegan?

Ja, wenn eine vegane Currypaste und vegane Gemüsebrühe verwendet werden. Bei Currypasten lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste.

Ist das Curry glutenfrei?

Die Basis aus Kartoffeln, Bohnen und Kokosmilch enthält kein bewusst zugesetztes glutenhaltiges Getreide. Bei medizinisch notwendiger glutenfreier Ernährung solltest du Currypaste und Gemüsebrühe auf eine entsprechende Kennzeichnung prüfen.

Warum werden die grünen Bohnen nicht nur bissfest gegart?

Grüne Bohnen sollten vollständig durchgegart werden. Deshalb werden sie in diesem Rezept ausreichend erhitzt und nicht roh-knackig serviert.

Kann ich weniger Kokosmilch verwenden?

Ja. Du kannst beispielsweise einen Teil der Kokosmilch durch zusätzliche Gemüsebrühe ersetzen. Die Sauce wird dadurch weniger cremig und die Nährwerte verändern sich.

Warum nur 2 EL Currypaste statt 4 EL?

Currypasten unterscheiden sich erheblich in Schärfe und Salzgehalt. Mit 2 EL lässt sich das Curry kontrollierter würzen. Nach dem Kochen kannst du bei einer milden Currypaste jederzeit noch etwas ergänzen.

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13 Kommentare

  1. ich liebe asiatisches essen, könnte mich da glatt reinlegen und das rezept hoert sich klasse an.

    liebst
    http://kleinemiezekatze.blogspot.de/

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  2. wow schaut lecker aus, würde es aber eher mit reis essen glaub ich :p

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  3. hm, ich bin zwar so gar kein Curry-Fan, aber deine Rezepte sind immer so gut, dass ich dieses eigentlich auch mal testen müsste =)

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  4. Das klingt interessant :) Ich bin gespannt, wie es schmecken wird!

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  5. Ich wage mich nie an Kokosmilch in herzhafte Gerichte. Kokos hat ja schon einen sehr penetranten Geschmack - ab und an mach ich Pudding daraus oder Milchreis, aber mit Kartoffeln, auf Pizza oder zu Gemüse kann ich mir das schlecht vorstellen :3
    Ich hab zwar viele Gewürze da, aber tatsächlich nutz ich auch meist nur das gängige Salz und Pfeffer und hin und wieder Paprikagewürz. Da weiß ich dann, dass es auf jeden Fall schmecken wird :D

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    1. Das war auch das erste mal, dass ich Kokosmilch für nicht süße Gerichte verwendet habe ;) (Resteverwertung eben :D Ich kann auch nicht 24 Kokos-Cupcake auf ein mal Essen =D)
      Und ich muss sagen, dass es nciht süß war. Das aknn aber auch daran liegen, dass ich kräftig gewürzt habe ;)

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  6. Ich würde fast sagen Reis schmeckt dazu am besten kenne keine Asiaten die dazu Kartoffeln machen :-)

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    1. Also mein Lieblingsthaiimbiss hat auch ein leckeres Curry mit Kartoffeln ;-)

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  7. ich esse super gerne asiatisch aber ich bin überhaupt kein Suppen-Fan. Aber hört sich sehr lecker an.

    Liebe Grüße

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    1. Das ist keine Suppe :) Es handelt sich beim Gericht einfach nur um Kartoffeln mit einer leckeren Soße :P

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  8. Das ist ja ein total leckeres Rezept :) werd ich gleich mal ausprobieren.
    Mein Blog ist komplett über Asien bzw Korea bald kommt auch ein Rezept bei mir online :) vll willst du ja mal vorbei schauen http://thekoreanlove.blogspot.de/
    Liebe Grüße

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