Vegane Brokkoli-Bratlinge – knusprig & einfach

Diese veganen Brokkoli-Bratlinge werden aus Brokkoli, Sojamehl, Speisestärke, glutenfreien Semmelbröseln und Hefeflocken zubereitet. In der Pfanne werden sie außen goldbraun und bleiben innen saftig.

Die Bratlinge passen besonders gut in Bowls, als Gemüsebeilage oder als Patty für einen Burger. Aus der angegebenen Menge entstehen etwa 8 Brokkoli-Bratlinge.

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So halten vegane Brokkoli-Bratlinge zusammen

Sojamehl, Speisestärke und Semmelbrösel binden die Feuchtigkeit des Brokkolis und sorgen dafür, dass sich die Masse formen lässt. Entscheidend ist trotzdem, dass der Brokkoli nicht zu nass ist.

Frischen Brokkoli kannst du direkt fein zerkleinern. Tiefgekühlter Brokkoli sollte dagegen vollständig aufgetaut und anschließend sehr gründlich ausgedrückt werden.

Die Masse soll feucht sein und beim Zusammendrücken zusammenhalten, aber nicht nass oder breiig wirken.

Brokkoli richtig zerkleinern

Der Brokkoli sollte fein und grobkörnig, aber nicht zu Mus verarbeitet werden. Ein Food Processor oder Zerkleinerer eignet sich dafür besonders gut.

Arbeite am besten mit kurzen Impulsen und kontrolliere zwischendurch die Konsistenz. Werden die Stücke zu fein, gibt der Brokkoli mehr Flüssigkeit ab und die Bratlinge werden schwieriger zu formen.

So werden die Bratlinge knusprig

Die Bratlinge sollten relativ flach geformt werden – ungefähr 1,5 bis 2 cm dick. Dadurch werden sie in der Pfanne gleichmäßig heiß und entwickeln schneller eine gebräunte Oberfläche.

Wende die Bratlinge erst, wenn die Unterseite stabil und goldbraun ist. Zu frühes oder häufiges Wenden erhöht das Risiko, dass sie zerbrechen.

Eine große beschichtete Pfanne erleichtert die Zubereitung und verhindert, dass unnötig viel Öl benötigt wird.

Rezept für vegane Brokkoli-Bratlinge

  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Menge: ca. 8 Bratlinge
  • Vorbereitung: 10 Minuten
  • Bratzeit: ca. 20 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 30 Minuten

Nährwerte pro Bratling

Ca. 100 kcal
11 g Kohlenhydrate
5 g Fett
4 g Protein

Die Nährwerte sind Näherungswerte für acht Bratlinge und enthalten 2 EL Bratöl. Die tatsächlich aufgenommene Ölmenge sowie die Werte von Sojamehl, Semmelbröseln und Pflanzendrink können je nach Produkt abweichen.

Küchenutensilien

  • Food Processor, Zerkleinerer oder leistungsstarker Mixer
  • große beschichtete Pfanne
  • Pfannenwender
  • große Rührschüssel

Zutaten

  • 500 g Brokkoli, frisch oder TK
  • 30 g Sojamehl, ca. 3 EL
  • 25 g Speisestärke, ca. 3 EL
  • 30 g glutenfreie Semmelbrösel, ca. 3 EL
  • 10 g Hefeflocken, ca. 2 EL
  • 60 ml geschmacksneutraler, glutenfrei gekennzeichneter Pflanzendrink, ca. 4 EL
  • 1 EL Zitronensaft, ca. 15 ml
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 TL Salz, bei Bedarf mehr
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl zum Braten

Zubereitung

  1. Brokkoli vorbereiten: Frischen Brokkoli waschen, gut trocknen und in kleinere Röschen teilen. TK-Brokkoli vollständig auftauen lassen und anschließend gründlich ausdrücken, damit möglichst wenig überschüssige Flüssigkeit zurückbleibt.
  2. Brokkoli zerkleinern: Den Brokkoli portionsweise in einem Food Processor oder Zerkleinerer fein hacken. Er soll eine grobkörnige Struktur bekommen, aber nicht zu Mus verarbeitet werden.
  3. Bratlingsmasse mischen: Brokkoli, Sojamehl, Speisestärke, glutenfreie Semmelbrösel, Hefeflocken, Pflanzendrink, Zitronensaft und eine Prise Zucker in eine große Schüssel geben.
  4. Masse würzen: Salz, schwarzen Pfeffer und Muskatnuss hinzufügen. Alles gründlich mit den Händen oder einem stabilen Löffel vermengen, bis sich die Masse beim Zusammendrücken formen lässt.
  5. Konsistenz prüfen: Ist die Masse sehr feucht und klebrig, 1–2 TL zusätzliche Semmelbrösel einarbeiten. Ist sie dagegen zu trocken und zerfällt schon beim Formen, esslöffelweise etwas Pflanzendrink ergänzen.
  6. Bratlinge formen: Die Masse in 8 ungefähr gleich große Portionen teilen. Mit leicht angefeuchteten Händen feste, etwa 1,5 bis 2 cm dicke Bratlinge formen.
  7. Erste Seite braten: Etwa die Hälfte des Öls in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Je nach Pfannengröße 4 Bratlinge hineinlegen und etwa 4 Minuten ungestört braten, bis die Unterseite goldbraun und stabil ist.
  8. Bratlinge wenden: Vorsichtig mit einem breiten Pfannenwender wenden und weitere 3–4 Minuten braten. Anschließend aus der Pfanne nehmen.
  9. Zweite Portion braten: Das restliche Öl in die Pfanne geben und die übrigen Bratlinge genauso goldbraun braten.
  10. Servieren: Die Brokkoli-Bratlinge kurz ruhen lassen und warm servieren. Direkt nach dem Braten sind sie noch etwas empfindlicher und werden beim kurzen Abkühlen stabiler.

Was passt zu Brokkoli-Bratlingen?

Die Bratlinge eignen sich besonders gut für Bowls, Burger und als Gemüsebeilage. Dazu passen beispielsweise ein frischer Salat, Reis, Kartoffeln oder ein Dip.

Als Burger-Patty kannst du einen etwas größeren Bratling formen. Beachte dann, dass er eventuell ein bis zwei Minuten länger pro Seite braucht.

Kann ich TK-Brokkoli verwenden?

Ja. Der Brokkoli muss vorher vollständig auftauen und anschließend sehr gut ausgedrückt werden.

Zu viel Wasser ist eine der häufigsten Ursachen dafür, dass Gemüsebratlinge beim Braten auseinanderfallen.

Kann ich Blumenkohl statt Brokkoli verwenden?

Grundsätzlich ja. Blumenkohl lässt sich ähnlich fein zerkleinern und zu Bratlingen verarbeiten.

Da der Wassergehalt etwas anders sein kann, solltest du die Konsistenz der Masse kontrollieren und Semmelbrösel beziehungsweise Pflanzendrink bei Bedarf leicht anpassen.

Sind die Brokkoli-Bratlinge glutenfrei?

In der hier angegebenen Rezeptversion ja. Dafür werden ausdrücklich glutenfreie Semmelbrösel und ein glutenfrei gekennzeichneter Pflanzendrink verwendet.

Bei Zöliakie solltest du zusätzlich Sojamehl, Speisestärke, Hefeflocken und Gewürze auf ihre Kennzeichnung und mögliche Spurenhinweise prüfen.

Sind die Brokkoli-Bratlinge sojafrei?

Nein. Die Standardversion enthält Sojamehl und ist deshalb nicht sojafrei.

Für eine sojafreie Abwandlung kann ein geeigneter veganer Ei-Ersatz oder beispielsweise Kichererbsenmehl ausprobiert werden. Da diese Zutaten unterschiedlich stark binden, muss die Flüssigkeitsmenge gegebenenfalls angepasst werden.

Sind die Bratlinge nussfrei?

Die Grundrezeptur benötigt keine Nüsse. Bei einer Nussallergie solltest du trotzdem die Allergen- und Spurenhinweise der verwendeten Fertigprodukte kontrollieren.

Warum fallen meine Brokkoli-Bratlinge auseinander?

Meist enthält die Masse zu viel Flüssigkeit oder die erste Seite wurde zu früh gewendet.

Besonders TK-Brokkoli muss nach dem Auftauen gründlich ausgedrückt werden. Forme die Bratlinge außerdem fest und warte beim Braten, bis sich eine stabile goldbraune Kruste gebildet hat.

Wenn die rohe Masse schon beim Formen zerfällt, gib noch etwas Semmelbrösel hinzu.

Brokkoli-Bratlinge vorbereiten und aufbewahren

Die fertigen Bratlinge lassen sich gut vorbereiten. Nach dem Abkühlen kannst du sie gut verschlossen im Kühlschrank lagern und möglichst innerhalb von etwa zwei Tagen verbrauchen.

Zum Aufwärmen eignen sich Pfanne, Backofen oder Airfryer besser als die Mikrowelle, wenn die Oberfläche wieder etwas knuspriger werden soll.

Kann ich Brokkoli-Bratlinge einfrieren?

Ja, am besten bereits fertig gebraten und vollständig ausgekühlt. Lege sie zunächst mit etwas Abstand auf eine Unterlage und friere sie einzeln an. Danach kannst du sie platzsparend zusammen verpacken.

Zum Servieren können die Bratlinge nach dem Auftauen in der Pfanne oder im Backofen wieder erhitzt werden.

Häufige Fragen zu veganen Brokkoli-Bratlingen

Muss Brokkoli vorher gekocht werden?

Nein. Frischer Brokkoli wird für dieses Rezept roh fein zerkleinert. Da die Bratlinge relativ flach sind, gart der fein gehackte Brokkoli beim Braten.

Kann ich den Brokkoli zu fein pürieren?

Ja. Aus Brokkolimus lässt sich die Konsistenz schlechter kontrollieren. Zerkleinere ihn deshalb nur so weit, dass eine feine, körnige Masse entsteht.

Warum sind meine Bratlinge innen noch sehr fest?

Möglicherweise sind sie zu dick oder wurden bei zu hoher Hitze gebraten. Forme sie flacher und brate sie bei mittlerer Hitze, damit sie innen Zeit zum Garen haben.

Kann ich die Bratlinge im Backofen zubereiten?

Grundsätzlich ja, das Ergebnis wird aber anders als beim Braten in der Pfanne. Die direkte Hitze der Pfanne sorgt für eine stärkere Bräunung. Für die hier angegebenen Zeiten und Nährwerte gilt deshalb die Pfannenvariante.

Kann ich die Masse schon am Vortag vorbereiten?

Ich würde die Bratlinge eher fertig braten und anschließend aufbewahren. In der rohen Masse kann das Gemüse über längere Zeit weitere Flüssigkeit abgeben und dadurch die Konsistenz verändern.

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1 Kommentare

  1. Hey, ich habe die Bratlinge grade eben gemacht und bin begeistert! Es hat alles super geklappt und die Bratlinge schmecken sehr gut. Ich musste lediglich Paniermehl statt Semmelbrösel nehmen, da ich doch keine Semmelbrösel mehr im Haus hatte. Vielen Dank für das tolle Rezept. Liebe Grüße

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