Dieses Orangen-Quinoa mit cremiger Spinat-Cashew-Sauce ist ein unkompliziertes veganes Hauptgericht für etwa 30 Minuten. Orangenschale und etwas Orangensaft geben dem Quinoa eine frische, leicht süßliche Note, während Cashewmus die Spinatsauce ganz ohne Sahne cremig macht.
Geröstete Cashewkerne kommen zum Schluss als Topping darüber und sorgen für zusätzlichen Biss.
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Was macht Orangen-Quinoa besonders?
Das gekochte Quinoa wird mit fein abgeriebener Orangenschale und etwas Orangensaft verfeinert. Dadurch bekommt es eine frische Zitrusnote, die einen guten Kontrast zur cremigen Spinatsauce bildet.
Für die Schale solltest du eine Orange verwenden, deren Schale zum Verzehr geeignet ist, und sie vorher gründlich waschen.
So wird die Spinatsauce ohne Sahne cremig
Cashewmus und Wasser bilden die cremige Grundlage der Sauce. Zusammen mit gedünstetem Spinat, Zwiebel und Knoblauch wird alles fein püriert.
Cashewmus hat genug Fett und Bindung, damit eine cremige Sauce entsteht, ohne dass pflanzliche Kochsahne nötig ist.
Falls die Sauce beim Köcheln zu dick wird, einfach etwas Wasser ergänzen. Ist sie zu dünn, kann sie einige Minuten ohne Deckel weiterköcheln.
Frischer oder tiefgekühlter Spinat?
Beides funktioniert. Frischer Spinat fällt in der Pfanne innerhalb weniger Minuten zusammen und ist deshalb besonders schnell verarbeitet.
TK-Spinat braucht etwas länger und sollte vollständig auftauen beziehungsweise durcherhitzen, bevor die Sauce püriert wird. Überschüssige Flüssigkeit kann gegebenenfalls kurz einkochen.
Quinoa richtig zubereiten
Quinoa vor dem Kochen gründlich unter fließendem Wasser abspülen. Danach nach Packungsangabe garen.
Nach dem Kochen den Topf einige Minuten stehen lassen und das Quinoa anschließend mit einer Gabel auflockern. Erst danach Orangenschale und Saft unterheben.
Warum kommen geröstete Cashews dazu?
Geröstete Cashewkerne bringen einen knackigen Kontrast zur weichen Spinatsauce und zum Quinoa. Sie werden ohne Öl in einer trockenen Pfanne angeröstet.
Dabei lieber mittlere statt sehr hohe Hitze verwenden und die Kerne regelmäßig bewegen – Cashews werden schnell zu dunkel.
Tipps für Orangen-Quinoa mit Spinatsauce
- Quinoa gründlich abspülen: Das kann einen bitteren Geschmack reduzieren.
- Orange erst nach dem Kochen hinzufügen: So bleibt das Zitrusaroma frischer.
- Cashewmus gut verrühren: Besonders festes Mus zunächst mit dem Wasser glatt rühren.
- Spinat nicht unnötig lange garen: Frischer Spinat braucht nur wenige Minuten.
- Cashews bei mittlerer Hitze rösten: Sie bräunen sehr schnell.
- Sauce nach Bedarf verdünnen: Die Konsistenz lässt sich einfach mit etwas Wasser anpassen.
Kann ich Cashewmus ersetzen?
Grundsätzlich ja, allerdings verändert sich dadurch der Geschmack deutlich. Ein anderes mildes Nussmus kann ebenfalls funktionieren.
Du kannst außerdem eingeweichte Cashewkerne mit Wasser sehr fein pürieren. Dafür ist ein leistungsfähiger Mixer hilfreich.
Kann ich Reis statt Quinoa verwenden?
Ja. Die cremige Spinatsauce passt auch zu Reis, Hirse oder anderen Getreide- beziehungsweise Pseudogetreidebeilagen.
Die Garzeit und die Nährwerte ändern sich entsprechend. Die Kombination aus Orange und Quinoa ist jedoch ein wesentlicher Teil dieses Rezepts.
Ist das Gericht proteinreich?
Nein, für die Bezeichnung „proteinreich“ reicht der Proteinanteil nicht aus. Eine Portion liefert näherungsweise 19 g Protein bei rund 530 kcal.
Quinoa, Spinat, Cashewmus und Cashewkerne tragen alle etwas Protein bei, aber Fett und Kohlenhydrate liefern insgesamt einen größeren Anteil der Energie.
Ist das Rezept glutenfrei?
Die verwendeten Grundzutaten sind von Natur aus glutenfrei. Wenn du aus medizinischen Gründen strikt glutenfrei essen musst, solltest du bei Quinoa und Cashewmus dennoch auf eine entsprechende Kennzeichnung und mögliche Kreuzkontamination achten.
Aufbewahrung und Meal Prep
Quinoa und Spinatsauce können gut vorbereitet werden. Beides nach dem Kochen zügig abkühlen lassen und getrennt oder zusammen gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
Innerhalb von etwa zwei bis drei Tagen verbrauchen und beim Aufwärmen vollständig erhitzen. Geröstete Cashews am besten separat lagern und erst vor dem Essen darübergeben, damit sie knackig bleiben.
Häufige Fragen zu Orangen-Quinoa
Kann ich TK-Spinat nehmen?
Ja. TK-Spinat vollständig erhitzen und überschüssige Flüssigkeit bei Bedarf etwas einkochen lassen, bevor Cashewmus und Wasser dazukommen.
Kann ich die Orange weglassen?
Ja, aber dann fehlt der charakteristische frische Kontrast. Ohne Orange bleibt ein klassisches Quinoa mit cremiger Spinatsauce.
Warum ist meine Spinatsauce zu dick?
Cashewmus bindet relativ viel Flüssigkeit. Einfach nach und nach etwas Wasser unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Warum ist meine Sauce zu dünn?
Lass sie einige Minuten offen köcheln. Besonders TK-Spinat kann zusätzliche Flüssigkeit mitbringen.
Kann ich das Gericht vorbereiten?
Ja. Quinoa und Sauce eignen sich gut für Meal Prep. Die Cashewkerne erst kurz vor dem Essen hinzufügen.
Rezept für Orangen-Quinoa mit cremiger Spinat-Cashew-Sauce
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 4 Portionen
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten
Gesamtzeit: 30 Minuten
Nährwerte pro Portion (Näherungswerte):
530 kcal
64 g Kohlenhydrate
24 g Fett
19 g Protein
Die Nährwerte sind Näherungswerte für 1 von 4 Portionen. Cashewmus, Quinoa und Größe der Orange können die tatsächlichen Werte etwas verändern.
Küchenutensilien
- Mittelgroßer Topf
- Große Pfanne
- Kleine Pfanne
- Pürierstab oder Mixer
- Feine Küchenreibe
Zutaten für das Orangen-Quinoa
- 250 g buntes oder helles Quinoa, ungekocht
- 1 unbehandelte Bio-Orange
- Wasser zum Kochen nach Packungsangabe
Zutaten für die Spinat-Cashew-Sauce
- 500 g frischer Spinat oder TK-Blattspinat
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 100 g Cashewmus
- 250 ml Wasser
- 1 EL Sonnenblumenöl
- Salz
- schwarzer Pfeffer
Für das Topping
- 40 g Cashewkerne
Zubereitung
- Quinoa vorbereiten: Das Quinoa in einem feinen Sieb unter fließendem Wasser gründlich abspülen.
- Quinoa kochen: Das Quinoa nach Packungsangabe in Wasser garen. Anschließend vom Herd nehmen, kurz ruhen lassen und mit einer Gabel auflockern.
- Orange vorbereiten: Die Orange heiß abwaschen und abtrocknen. Die äußere orangefarbene Schale fein abreiben. Anschließend die Orange halbieren und etwa 2 EL Saft auspressen.
- Orangen-Quinoa verfeinern: Orangenschale und etwa 2 EL Orangensaft unter das fertig gegarte Quinoa mischen. Nach Geschmack kann etwas mehr Saft verwendet werden.
- Spinat vorbereiten: Frischen Spinat gründlich waschen und trocken schleudern. Sehr große Blätter grob schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln.
- Zwiebel und Knoblauch anbraten: Das Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel etwa 3 Minuten glasig dünsten. Knoblauch hinzufügen und weitere 30 Sekunden mitbraten.
- Spinat garen: Den frischen Spinat portionsweise dazugeben und unter Rühren zusammenfallen lassen. Bei TK-Spinat diesen stattdessen vollständig erhitzen und überschüssige Flüssigkeit etwas verdampfen lassen.
- Cashewsauce anrühren: Cashewmus und 250 ml Wasser gründlich glatt rühren und zum Spinat geben.
- Spinatsauce pürieren: Die Mischung kurz aufkochen und anschließend mit einem Pürierstab vorsichtig zu einer cremigen Sauce pürieren. Noch etwa 2 bis 3 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
- Cashewkerne rösten: Die Cashewkerne in einer kleinen Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Wenden goldbraun rösten.
- Anrichten: Das Orangen-Quinoa auf vier Teller verteilen, die cremige Spinatsauce dazugeben und mit den gerösteten Cashewkernen bestreuen.
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