Dieses vegane Kichererbsen-Curry mit Süßkartoffel wird mit Kokosmilch, roter Currypaste, Ingwer und Limette gekocht und mit Basmatireis serviert. Die Süßkartoffel macht die Sauce leicht cremig, während Kichererbsen dem Curry mehr Biss geben.
Das Rezept ergibt 4 große Portionen und ist in ungefähr 50 Minuten fertig. Verwendet werden bereits gegarte Kichererbsen aus der Dose, dem Glas oder selbst vorgekochte Kichererbsen.
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Wenn du Süßkartoffeln magst, findest du auf dem Blog auch meinen Feldsalat mit Süßkartoffeln und Äpfeln.
Was kommt in das Kichererbsen-Curry?
Die Basis ist bewusst überschaubar:
- Süßkartoffeln
- gegarte Kichererbsen
- Kokosmilch
- Gemüsebrühe
- Zwiebel, Knoblauch und Ingwer
- rote Currypaste
- Limette
- Basmatireis als Beilage
Die Currypaste bestimmt einen großen Teil des Geschmacks und der Schärfe. Verschiedene Produkte können sich dabei erheblich unterscheiden.
Welche Kichererbsen eignen sich?
Für das eigentliche Rezept brauchst du 400 g bereits gegarte und abgetropfte Kichererbsen.
Du kannst Kichererbsen aus Dose oder Glas verwenden oder getrocknete Kichererbsen selbst vorkochen. Dadurch ist eindeutig, dass sich die 400 g nicht auf das Trockengewicht beziehen.
Bei selbst gekochten Kichererbsen sind Einweich- und Kochzeit nicht in den 50 Minuten Gesamtzeit enthalten.
Getrocknete Kichererbsen selbst kochen
Wenn du getrocknete Kichererbsen verwendest, solltest du sie vor dem eigentlichen Curry vollständig garen.
Weiche sie nach Packungsangabe – häufig etwa 8 bis 12 Stunden – in reichlich Wasser ein und koche sie anschließend in frischem Wasser weich. Die Garzeit hängt unter anderem vom Alter der Hülsenfrüchte ab.
Für dieses Rezept wiegst du anschließend 400 g der fertig gegarten Kichererbsen ab.
Warum wird die Currypaste angeröstet?
Currypaste entwickelt beim kurzen Anbraten mit Zwiebel, Knoblauch und Ingwer ein kräftigeres Aroma.
Gib sie deshalb nicht erst zusammen mit der Kokosmilch in die Pfanne. Etwa eine Minute Anrösten reicht aus; sie sollte dabei nicht verbrennen.
Wie scharf wird das Curry?
Mit drei Teelöffeln roter Currypaste wird das Curry je nach Produkt mild bis deutlich scharf.
Beginne bei empfindlicher Schärfetoleranz lieber mit zwei Teelöffeln. Zusätzliche Currypaste lässt sich später leichter ergänzen als entfernen.
Warum kommt die Limette erst am Ende dazu?
Frischer Limettensaft bringt Säure und Frische in die cremige Kokossauce. Er wird erst nach dem Kochen eingerührt.
Die Limette längere Zeit in Scheiben mitzukochen ist nicht notwendig und kann durch die Schale zusätzliche Bitterstoffe in die Sauce bringen.
Rezept für veganes Kichererbsen-Curry mit Süßkartoffel
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Portionen: 4 große Portionen
- Vorbereitung: ca. 20 Minuten
- Kochzeit: ca. 30 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 50 Minuten
Nährwerte pro Portion
Ca. 850 kcal
138 g Kohlenhydrate
25 g Fett
20 g Protein
Die Nährwerte sind Näherungswerte für vier Portionen inklusive Basmatireis. Besonders Kokosmilch und Currypaste unterscheiden sich je nach Hersteller deutlich in Zusammensetzung und Energiegehalt.
Küchenutensilien
- große tiefe Pfanne oder Topf
- Topf mit Deckel für den Reis
- Sieb
- Schneidebrett und Messer
Zutaten für das Curry
- 800 g Süßkartoffeln
- 400 g gegarte Kichererbsen, abgetropft
- 400 ml Kokosmilch
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 100 g
- 1 Knoblauchzehe
- 10 g frischer Ingwer
- 3 TL rote Currypaste, ca. 15 g
- 15 ml Sonnenblumenöl, ca. 1 EL
- 1/2 Limette, ca. 15 ml Saft
- 1 Frühlingszwiebel
- Salz nach Geschmack
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Zutaten für den Reis
- 320 g Basmatireis
- 640 ml Wasser
- 1 Prise Salz
Zubereitung
- Reis waschen: Den Basmatireis in einem Sieb oder Topf mehrmals mit kaltem Wasser waschen, bis das ablaufende Wasser deutlich klarer ist.
- Gemüse vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Ingwer schälen und fein hacken oder reiben.
- Süßkartoffeln schneiden: Die Süßkartoffeln schälen und in etwa 2 cm große, möglichst gleichmäßige Würfel schneiden.
- Kichererbsen vorbereiten: Kichererbsen aus Dose oder Glas in ein Sieb geben, abspülen und gut abtropfen lassen.
- Aromaten anbraten: Das Sonnenblumenöl in einer großen tiefen Pfanne oder einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel etwa 2–3 Minuten glasig dünsten.
- Knoblauch und Ingwer hinzufügen: Knoblauch und Ingwer dazugeben und etwa 30 Sekunden unter Rühren mitbraten.
- Currypaste anrösten: Die rote Currypaste hinzufügen und etwa 1 Minute unter Rühren mitrösten.
- Süßkartoffeln ergänzen: Die Süßkartoffelwürfel dazugeben und etwa 2 Minuten mit den Gewürzen vermengen.
- Curry aufgießen: Kokosmilch und Gemüsebrühe hinzufügen und gründlich verrühren.
- Curry köcheln: Alles aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 15–20 Minuten sanft köcheln lassen.
- Reis kochen: Während das Curry köchelt, den gewaschenen Reis mit 640 ml Wasser und einer Prise Salz aufkochen und anschließend nach Packungsangabe mit geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze garen.
- Kichererbsen hinzufügen: Sobald die Süßkartoffeln fast weich sind, die gegarten Kichererbsen zum Curry geben und weitere etwa 8–10 Minuten mitköcheln lassen.
- Frühlingszwiebel schneiden: Die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden.
- Limette hinzufügen: Wenn die Süßkartoffeln weich sind, das Curry vom Herd nehmen und den Saft einer halben Limette einrühren.
- Abschmecken: Das Curry mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Für mehr Schärfe bei Bedarf etwas zusätzliche Currypaste separat einrühren.
- Servieren: Den Basmatireis auf vier Teller oder Schüsseln verteilen, das Kichererbsen-Süßkartoffel-Curry dazugeben und mit Frühlingszwiebeln bestreuen.
Ist das Kichererbsen-Curry proteinreich?
Nein, nicht im Sinne der offiziellen nährwertbezogenen Angabe „proteinreich“. Eine Portion liefert zwar ungefähr 20 g Protein, gleichzeitig aber rund 850 kcal.
Der Proteinanteil an der Gesamtenergie ist deshalb zu niedrig für diese Kennzeichnung.
Ist das Curry Low Carb?
Nein. Reis, Süßkartoffeln und Kichererbsen liefern alle relevante Mengen Kohlenhydrate.
Auch wenn du den Reis weglässt, enthält das Curry durch Süßkartoffeln und Kichererbsen weiterhin viele Kohlenhydrate. Die frühere Empfehlung als Low-Carb-Variante war daher nicht passend.
Kann ich den Reis weglassen?
Ja. Das Curry kann auch ohne Reis serviert werden.
Die Portionsgröße und die angegebenen Nährwerte beziehen sich jedoch auf die Variante mit 320 g Basmatireis.
Kann ich eine andere Currypaste verwenden?
Ja. Gelbe oder andere vegane Currypasten funktionieren ebenfalls.
Achte auf die Zutatenliste, da Schärfe und Zusammensetzung je nach Produkt stark variieren können.
Ist das Curry glutenfrei?
Die unverarbeiteten Hauptzutaten sind glutenfrei, die Standardversion wird trotzdem nicht pauschal als glutenfrei ausgezeichnet.
Bei Zöliakie sollten insbesondere Currypaste und Gemüsebrühe ausdrücklich glutenfrei gekennzeichnet sein und Kreuzkontaminationen berücksichtigt werden.
Kann ich leichte Kokosmilch verwenden?
Ja. Das Curry wird dadurch weniger reichhaltig und meist etwas dünner.
Auch die Nährwerte verändern sich deutlich. Die hier angegebenen Werte beziehen sich auf normale Kokosmilch.
Warum ist mein Curry zu dünn?
Lass es einige Minuten ohne Deckel weiterköcheln. Dadurch verdampft Flüssigkeit und die Sauce wird konzentrierter.
Einige Süßkartoffelstücke können zusätzlich leicht mit dem Kochlöffel zerdrückt werden. Dadurch bindet ihre Stärke die Sauce.
Warum ist mein Curry zu dick?
Ergänze etwas Gemüsebrühe oder Wasser. Besonders beim Aufwärmen dickt das Curry häufig deutlich nach.
Kann ich zusätzliches Gemüse verwenden?
Ja. Spinat, Brokkoli, Paprika oder Zucchini passen beispielsweise gut.
Beachte unterschiedliche Garzeiten: Festes Gemüse kommt früher in den Topf, Blattgemüse erst kurz vor Ende.
Kann ich das Curry vorbereiten?
Ja, es eignet sich gut für Meal Prep. Das Curry kann bereits am Vortag gekocht werden.
Reis und Curry würde ich getrennt lagern, damit sich beides beim Erwärmen besser dosieren lässt.
Wie lange hält sich Kichererbsen-Curry?
Gut verschlossen hält sich das Curry ungefähr zwei bis drei Tage im Kühlschrank.
Lass es nach dem Kochen zügig abkühlen und bewahre es anschließend gekühlt auf.
Kann man Kichererbsen-Curry einfrieren?
Ja. Das Curry lässt sich portionsweise gut einfrieren.
Den Reis kannst du ebenfalls einfrieren oder beim Servieren frisch kochen.
Häufige Fragen zum Kichererbsen-Curry
Kann ich Kichererbsen aus der Dose verwenden?
Ja. Lass sie gut abtropfen, spüle sie ab und wiege anschließend 400 g für das Rezept ab.
Muss ich Kichererbsen aus der Dose lange mitkochen?
Nein. Sie sind bereits gegart und müssen nur heiß werden und etwas Geschmack aufnehmen. Etwa 8–10 Minuten reichen.
Kann ich gefrorene, selbst gekochte Kichererbsen verwenden?
Ja. Du kannst sie tiefgekühlt etwas früher zum Curry geben und darin vollständig erhitzen.
Kann ich Naturreis verwenden?
Ja. Naturreis benötigt normalerweise deutlich länger als weißer Basmatireis. Beginne deshalb entsprechend früher mit der Zubereitung.
Kann ich das Curry milder machen?
Ja. Verwende zunächst weniger Currypaste und erhöhe bei Bedarf die Kokosmilchmenge oder ergänze beim Servieren etwas ungesüßten pflanzlichen Joghurt.
Guten Appetit!
1 Kommentare
Lecker, bei mir gab es auch vor kurzem das Curry. Und da habe ich auch gleich einen doofen Anfängerfehler gemacht. Liebe Grüße
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