One-Pot-Pasta mit Zucchini – vegan & cremig

Diese vegane One-Pot-Pasta mit Zucchini wird komplett in einem Topf gekocht. Spaghetti, Zucchini, Zwiebel und Knoblauch garen direkt in Gemüsebrühe und Hafer Cuisine. Etwas Kokoscreme macht die Sauce zum Schluss besonders cremig.

Das Rezept ergibt 2 große Portionen und ist in ungefähr 25 Minuten fertig. Durch das gemeinsame Garen gelangt Stärke aus den Nudeln direkt in die Sauce – dadurch wird sie ohne zusätzliche Mehlschwitze sämig.

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Was bedeutet One-Pot-Pasta?

Bei einer One-Pot-Pasta werden Nudeln, Gemüse und Sauce gemeinsam in einem Topf gegart. Die Pasta wird also nicht separat gekocht und anschließend mit der Sauce vermischt.

Das spart Kochgeschirr und hat einen weiteren Vorteil: Ein Teil der beim Garen austretenden Nudelstärke bleibt in der Sauce und hilft dabei, sie zu binden.

Warum wird die Sauce so cremig?

Für die Sauce werden Gemüsebrühe und Hafer Cuisine kombiniert. Zusätzlich kommen zwei Esslöffel Kokoscreme dazu.

Die eigentliche Bindung entsteht aber vor allem durch die Stärke der Spaghetti. Deshalb sollte die Kochflüssigkeit nicht wie bei normalen Nudeln abgegossen werden.

Wie viel Flüssigkeit braucht One-Pot-Pasta?

Für 300 g trockene Spaghetti sind 500 ml Gemüsebrühe und 200 ml Hafer Cuisine die Ausgangsbasis. Zusätzlich solltest du etwa 200 ml heißes Wasser bereithalten.

Wie viel davon tatsächlich benötigt wird, hängt von Nudelsorte, Topfgröße, Temperatur und Zucchini ab. Gib zusätzliches Wasser deshalb nur portionsweise dazu.

Am Ende soll kaum freie Flüssigkeit im Topf stehen – gleichzeitig dürfen die Nudeln während des Garens nicht trockenfallen.

Warum muss One-Pot-Pasta regelmäßig umgerührt werden?

Die Spaghetti geben beim Garen Stärke ab und können deshalb leichter am Topfboden oder aneinander kleben.

Rühre besonders während der ersten Minuten regelmäßig um und löse die Nudeln voneinander. Dadurch wird gleichzeitig die Stärke gleichmäßig in der Sauce verteilt.

Rezept für vegane One-Pot-Pasta mit Zucchini

  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Portionen: 2 große Portionen
  • Vorbereitung: ca. 10 Minuten
  • Kochzeit: ca. 15 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 25 Minuten

Nährwerte pro Portion

Ca. 770 kcal
126 g Kohlenhydrate
18 g Fett
23 g Protein

Die Nährwerte sind Näherungswerte für zwei große Portionen. Besonders Spaghetti, Hafer Cuisine, Kokoscreme und Gemüsebrühe unterscheiden sich je nach Hersteller.

Küchenutensilien

  • großer, möglichst weiter Kochtopf mit Deckel
  • Schneidebrett
  • Küchenmesser
  • Kochlöffel oder Küchenzange

Zutaten

  • 300 g vegane Spaghetti
  • 1 große Zucchini, ca. 350 g
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Hafer Cuisine
  • 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 100 g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 30 g Kokoscreme, ca. 2 EL
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Salz nur bei Bedarf
  • 15 g frisches Basilikum
  • bis zu 200 ml heißes Wasser nach Bedarf

Zubereitung

  1. Zucchini vorbereiten: Die Zucchini waschen, die Enden entfernen und in kleine Würfel oder dünne Viertelscheiben schneiden.
  2. Zwiebel und Knoblauch schneiden: Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch fein hacken.
  3. Basilikum vorbereiten: Das Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter grob schneiden. Einige Blätter zum Servieren zurückbehalten.
  4. Flüssigkeit erhitzen: Gemüsebrühe und Hafer Cuisine in einen großen, möglichst weiten Topf geben und aufkochen.
  5. Zutaten hinzufügen: Spaghetti, Zucchini, Zwiebel, Knoblauch, Paprikapulver und etwas schwarzen Pfeffer in den Topf geben.
  6. Spaghetti in die Flüssigkeit drücken: Sobald die unteren Enden der Spaghetti weich werden, die Nudeln vorsichtig vollständig in die Flüssigkeit drücken. Alternativ können die Spaghetti vor dem Kochen einmal halbiert werden.
  7. One-Pot-Pasta köcheln: Alles bei mittlerer Hitze ungefähr 10–12 Minuten beziehungsweise nach Garzeit der verwendeten Pasta köcheln lassen. Besonders zu Beginn regelmäßig umrühren, damit die Nudeln nicht zusammenkleben.
  8. Flüssigkeit kontrollieren: Wird die Sauce zu früh sehr dick, jeweils 50 ml heißes Wasser hinzufügen und gründlich unterrühren. Insgesamt bei Bedarf bis zu etwa 200 ml zusätzlich verwenden.
  9. Kokoscreme einrühren: Sobald die Spaghetti fast al dente sind, die Kokoscreme und den größten Teil des Basilikums unterrühren.
  10. Fertig garen: Die Pasta noch etwa 1–2 Minuten weiterköcheln lassen, bis die Nudeln gar und von einer cremigen Sauce umgeben sind.
  11. Kurz ruhen lassen: Den Topf vom Herd nehmen und die Pasta etwa 2 Minuten stehen lassen. Die Sauce dickt in dieser Zeit noch etwas nach.
  12. Abschmecken: Mit schwarzem Pfeffer, Paprikapulver und bei Bedarf etwas Salz abschmecken.
  13. Servieren: Die One-Pot-Pasta auf zwei Teller verteilen, mit dem übrigen Basilikum garnieren und direkt servieren.

Kann ich andere Nudeln verwenden?

Ja. Penne, Linguine oder andere Pasta funktionieren ebenfalls.

Die benötigte Flüssigkeitsmenge und Kochzeit können sich allerdings ändern. Orientiere dich an der Packungsangabe und passe die zusätzliche Wassermenge während des Kochens an.

Kann ich Vollkornpasta verwenden?

Ja. Vollkornnudeln benötigen häufig etwas länger und können mehr Flüssigkeit aufnehmen.

Halte deshalb zusätzliches heißes Wasser oder Gemüsebrühe bereit.

Kann ich die Kokoscreme weglassen?

Ja. Die One-Pot-Pasta wird durch Nudelstärke und Hafer Cuisine auch ohne Kokoscreme cremig.

Die Kokoscreme macht die Sauce lediglich etwas reichhaltiger. Ohne sie ändern sich die angegebenen Nährwerte.

Kann ich mehr Zucchini verwenden?

Ja. Zusätzliche Zucchini gibt beim Garen allerdings auch mehr Wasser ab.

Füge deshalb zunächst weniger zusätzliches Wasser hinzu und passe die Flüssigkeit erst während des Kochens an.

Ist die One-Pot-Pasta glutenfrei?

Nein. Die Standardversion wird mit klassischen Spaghetti aus Weizen zubereitet.

Glutenfreie Pasta verhält sich beim One-Pot-Garen je nach Zusammensetzung teilweise deutlich anders und kann mehr Stärke abgeben. Ein einfacher Austausch ist daher möglich, benötigt aber möglicherweise eine andere Flüssigkeitsmenge und Garzeit.

Ist die One-Pot-Pasta vegan?

Ja, wenn vegane Spaghetti, Gemüsebrühe, Hafer Cuisine und Kokoscreme verwendet werden.

Die Rezeptur selbst benötigt weder Milchprodukte noch Eier.

Warum wird meine One-Pot-Pasta klebrig?

Zu wenig Flüssigkeit oder zu seltenes Umrühren sind häufig die Ursache.

Gerade in den ersten Minuten lösen sich größere Mengen Stärke von den Nudeln. Rühre deshalb regelmäßig und füge bei Bedarf etwas heißes Wasser hinzu.

Warum bleibt zu viel Flüssigkeit im Topf?

Lass die Pasta am Ende einige Minuten ohne Deckel weiterköcheln. Die Sauce reduziert dadurch.

Berücksichtige außerdem, dass sie beim anschließenden kurzen Ruhen noch merklich nachdickt.

Kann ich anderes Gemüse ergänzen?

Ja. Champignons, Spinat, Erbsen oder kleine Brokkoliröschen passen ebenfalls.

Beachte dabei die unterschiedlichen Garzeiten. Spinat oder Erbsen beispielsweise erst gegen Ende hinzufügen.

Kann ich die One-Pot-Pasta vorbereiten?

Frisch ist die Konsistenz am besten. Die Nudeln nehmen bei längerer Lagerung weitere Sauce auf und werden dadurch weicher.

Reste lassen sich trotzdem aufbewahren. Gib beim erneuten Erwärmen einfach einen kleinen Schuss Wasser oder Hafer Cuisine dazu.

Wie lange hält sich die Pasta?

Gut verschlossen kannst du Reste ungefähr zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Lass sie nach dem Kochen zügig abkühlen und stelle sie anschließend kalt.

Häufige Fragen zur One-Pot-Pasta mit Zucchini

Muss ich die Spaghetti vorher kochen?

Nein. Die trockenen Spaghetti garen direkt in Gemüsebrühe und Hafer Cuisine.

Muss ich die Zucchini vorher anbraten?

Nein. Für dieses einfache One-Pot-Rezept wird sie direkt mit den Nudeln gegart.

Kann ich die Spaghetti durchbrechen?

Ja. Besonders in einem kleineren Topf kann es praktisch sein, die Spaghetti einmal zu halbieren.

Kann ich normale Pflanzensahne statt Hafer Cuisine verwenden?

Ja. Eine andere ungesüßte pflanzliche Kochcreme funktioniert ebenfalls. Geschmack und Nährwerte ändern sich entsprechend.

Warum sollte ich zusätzliches Wasser nur nach Bedarf zugeben?

Weil Zucchini selbst Flüssigkeit abgibt und verschiedene Nudeln unterschiedlich viel Wasser aufnehmen. Eine feste Gesamtmenge kann deshalb entweder zu trocken oder zu flüssig werden.

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