Dieser vegane Glasnudelsalat mit Erdnuss-Kokos-Sauce kombiniert Glasnudeln mit gebratenem Räuchertofu, Champignons, Karotten, Paprika und Tomaten. Dazu kommt eine cremige Sauce aus Kokosmilch, Erdnussbutter, Tamari, Sesamöl, Ingwer und Zitrone.
Das Rezept ergibt 6 Portionen und ist in ungefähr 35 Minuten fertig. Die Kombination aus weichen Glasnudeln, knackigem Gemüse und kräftiger Erdnusssauce eignet sich auch gut zum Vorbereiten.
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Was macht diesen Glasnudelsalat besonders?
Die Erdnuss-Kokos-Sauce ist die geschmackliche Hauptkomponente. Glasnudeln selbst sind relativ neutral und nehmen die cremige, salzig-säuerliche Sauce deshalb besonders gut auf.
Räuchertofu bringt eine herzhafte Rauchnote mit. Dazu kommen gebratene Champignons und Gemüse sowie frische Kräuter.
Welche Glasnudeln eignen sich?
Verwende Glasnudeln, die laut Packungsangabe für Salate geeignet sind. Je nach Produkt werden sie aus Mungbohnen-, Erbsen- oder anderer Stärke hergestellt.
Die Zubereitung unterscheidet sich zwischen den Produkten. Manche Glasnudeln werden nur mit heißem Wasser übergossen, andere kurz gekocht. Deshalb gilt hier die Packungsanweisung.
Für die glutenfreie Rezeptversion verwende ausdrücklich glutenfrei gekennzeichnete Glasnudeln.
Räuchertofu knusprig anbraten
Brate den Räuchertofu separat und bei ausreichend hoher Temperatur. So kann er außen bräunen, ohne dass die Feuchtigkeit aus Pilzen oder anderem Gemüse diesen Effekt verhindert.
Bewege die Würfel nicht permanent. Lass sie zunächst auf einer Seite Farbe bekommen und wende sie anschließend.
Champignons kräftig bräunen
Champignons geben beim Braten zunächst viel Wasser ab. Lass diese Flüssigkeit weitgehend verdampfen und brate die Pilze anschließend weiter, bis sie deutlich gebräunt sind.
Sie sollen dunkelbraun werden, aber nicht schwarz oder verbrannt.
Die Erdnuss-Kokos-Sauce
Die Sauce besteht aus:
- Kokosmilch
- Erdnussbutter
- Tamari
- Sesamöl
- Zitronensaft
- Ingwer und Knoblauch
- Currypulver
- etwas Rohrzucker
Die Sauce ist bewusst reichhaltig. Pro Portion entfallen ungefähr 33 g Erdnussbutter und 65–70 ml Kokosmilch auf den Salat.
Wie wird die Sauce glatt und cremig?
Verrühre zunächst Erdnussbutter und Kokosmilch gründlich. Anschließend werden Tamari, Zitronensaft, Sesamöl und die übrigen Zutaten untergerührt.
Wenn deine Erdnussbutter sehr fest ist, kannst du die Kokosmilch vorher leicht erwärmen. Dadurch verbindet sich die Sauce einfacher. Sie muss anschließend vor dem Vermengen mit dem Salat wieder etwas abkühlen.
Rezept für Glasnudelsalat mit Erdnuss-Kokos-Sauce
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Portionen: 6
- Vorbereitung: ca. 20 Minuten
- Koch- und Bratzeit: ca. 15 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 35 Minuten
Nährwerte pro Portion
Ca. 730 kcal
50 g Kohlenhydrate
48 g Fett
26 g Protein
Die Nährwerte sind Näherungswerte für sechs Portionen. Besonders Kokosmilch, Erdnussbutter und Räuchertofu unterscheiden sich je nach Hersteller deutlich.
Küchenutensilien
- große Salatschüssel
- mittelgroße Schüssel für die Sauce
- große Pfanne
- Topf oder hitzebeständige Schüssel für die Glasnudeln
- Sieb
- Schneidebrett und Messer
- Schneebesen
Zutaten für die Erdnuss-Kokos-Sauce
- 400 ml Kokosmilch
- 200 g cremige Erdnussbutter
- 25 ml Zitronensaft, etwa Saft einer halben Zitrone
- 10 g frischer Ingwer
- 2 Knoblauchzehen
- 60 ml glutenfrei gekennzeichnete Tamari, ca. 4 EL
- 30 ml Sesamöl, ca. 2 EL
- 1 TL glutenfrei gekennzeichnetes Currypulver
- 8 g Rohrzucker, ca. 2 TL
- Salz nur bei Bedarf
Zutaten für den Glasnudelsalat
- 200 g glutenfrei gekennzeichnete Glasnudeln
- 400 g glutenfrei gekennzeichneter Räuchertofu
- 300 g Champignons
- 2 Karotten, ca. 200 g
- 1 rote Paprikaschote, ca. 150 g
- 2 Schalotten, ca. 100 g
- 2 Tomaten, ca. 250 g
- 2 Frühlingszwiebeln
- 50 ml Sonnenblumenöl
- 1/2 Bund frischer Koriander
- 1/2 Bund frische Petersilie
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Salz nur bei Bedarf
Zubereitung
- Glasnudeln zubereiten: Die Glasnudeln entsprechend der Packungsanweisung garen beziehungsweise in heißem Wasser ziehen lassen.
- Glasnudeln abkühlen: Die fertigen Glasnudeln in ein Sieb geben, kurz mit kaltem Wasser abspülen und gründlich abtropfen lassen.
- Räuchertofu schneiden: Den Räuchertofu in etwa 1–1,5 cm große Würfel schneiden.
- Gemüse vorbereiten: Paprika und Tomaten waschen und würfeln. Karotten schälen oder gründlich waschen und in dünne Scheiben oder Stifte schneiden.
- Pilze und Schalotten schneiden: Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Schalotten schälen und fein schneiden.
- Champignons braten: Etwa 15 ml Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne stark erhitzen. Die Champignons portionsweise etwa 5–6 Minuten braten, bis ausgetretene Flüssigkeit verdampft ist und die Pilze kräftig gebräunt sind. Anschließend aus der Pfanne nehmen.
- Räuchertofu braten: Weitere 15 ml Sonnenblumenöl in dieselbe Pfanne geben. Den Räuchertofu etwa 6–8 Minuten rundherum goldbraun braten und anschließend herausnehmen.
- Gemüse anbraten: Das übrige Sonnenblumenöl in der Pfanne erhitzen. Schalotten und Karotten etwa 3 Minuten braten. Anschließend die Paprika hinzufügen und weitere 2–3 Minuten mitbraten. Das Gemüse darf noch etwas Biss haben.
- Tomaten roh lassen: Die Tomaten nicht mitbraten, sondern für eine frischere Konsistenz zunächst beiseitestellen.
- Kräuter vorbereiten: Frühlingszwiebeln, Koriander und Petersilie waschen und trocken schütteln. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und die Kräuter grob hacken.
- Ingwer und Knoblauch vorbereiten: Ingwer und Knoblauch schälen und möglichst fein hacken oder reiben.
- Erdnuss-Kokos-Sauce anrühren: Kokosmilch und Erdnussbutter in einer Schüssel mit einem Schneebesen glatt verrühren.
- Sauce würzen: Zitronensaft, Tamari, Sesamöl, Ingwer, Knoblauch, Currypulver und Rohrzucker unterrühren.
- Sauce abschmecken: Die Sauce probieren und nur bei Bedarf zusätzlich salzen. Bei sehr dickflüssiger Erdnussbutter kann die Sauce mit wenigen Esslöffeln Wasser etwas verdünnt werden.
- Salat mischen: Glasnudeln, gebratene Champignons, Gemüse, Tomaten, Frühlingszwiebeln und den größten Teil der Kräuter in einer großen Salatschüssel vermengen.
- Räuchertofu hinzufügen: Den gebratenen Räuchertofu vorsichtig unterheben.
- Sauce unterheben: Die Erdnuss-Kokos-Sauce portionsweise über den Salat geben und gründlich vermengen. Je nach gewünschter Cremigkeit muss nicht zwingend die gesamte Sauce sofort verwendet werden.
- Servieren: Den Glasnudelsalat auf sechs Portionen verteilen, mit den restlichen Kräutern bestreuen und direkt lauwarm servieren oder kalt stellen.
Ist der Glasnudelsalat glutenfrei?
In der hier angegebenen Rezeptversion ja. Dafür werden ausdrücklich glutenfrei gekennzeichnete Glasnudeln, Tamari, Räuchertofu und Currypulver verwendet.
Normale Sojasauce enthält häufig Weizen und sollte bei Zöliakie deshalb nicht ungeprüft eingesetzt werden.
Ist der Salat sojafrei?
Nein. Räuchertofu und Tamari bestehen aus Soja.
Die frühere Kennzeichnung als `sojafrei` war deshalb eindeutig falsch.
Ist der Glasnudelsalat proteinreich?
Eine Portion liefert zwar ungefähr 26 g Protein, die formale Kennzeichnung „proteinreich“ passt trotzdem nicht.
Bei etwa 730 kcal pro Portion stammen nur rund 14 % des Energiegehalts aus Protein. Für die entsprechende nährwertbezogene Aussage wäre ein höherer Anteil erforderlich.
Ist der Salat nussfrei?
Nein. Die Sauce enthält eine große Menge Erdnussbutter.
Erdnüsse sind botanisch Hülsenfrüchte, aber ein eigenständiges kennzeichnungspflichtiges Allergen.
Kann ich weniger Erdnussbutter verwenden?
Ja. Die ursprüngliche Sauce ist sehr reichhaltig.
Du kannst beispielsweise zunächst 150 g Erdnussbutter verwenden und die Konsistenz beziehungsweise Intensität anschließend beurteilen. Die angegebenen Nährwerte beziehen sich jedoch auf die ursprünglichen 200 g.
Kann ich leichte Kokosmilch verwenden?
Ja. Die Sauce wird dadurch leichter und meist etwas dünner.
Auch der Fett- und Kaloriengehalt fällt entsprechend niedriger aus.
Kann ich anderes Gemüse verwenden?
Ja. Gurke, Zuckerschoten, Edamame, Mini-Mais oder Sprossen passen ebenfalls gut.
Gerade für einen kalten Salat kannst du einen Teil des Gemüses bewusst roh lassen, damit unterschiedliche Texturen erhalten bleiben.
Kann ich Naturtofu statt Räuchertofu verwenden?
Ja, geschmacklich wird der Salat aber deutlich milder.
Naturtofu würde ich vor dem Braten beispielsweise mit etwas Tamari marinieren.
Kann ich die Sauce vorbereiten?
Ja. Die Erdnuss-Kokos-Sauce lässt sich gut einige Stunden vorher zubereiten und gekühlt aufbewahren.
Im Kühlschrank kann sie deutlich dicker werden. Rühre vor dem Servieren bei Bedarf etwas Wasser unter.
Eignet sich der Glasnudelsalat für Meal Prep?
Ja. Besonders Glasnudeln und Räuchertofu lassen sich gut vorbereiten.
Wenn du möglichst knackiges Gemüse möchtest, kannst du Sauce und Salat getrennt aufbewahren und erst kurz vor dem Essen vermischen.
Wie lange hält sich der Glasnudelsalat?
Gut verschlossen würde ich ihn innerhalb von etwa zwei Tagen verbrauchen.
Durch die Sauce werden Glasnudeln und Gemüse während der Lagerung zunehmend weicher.
Kann man den Glasnudelsalat einfrieren?
Ich würde es nicht empfehlen. Die unterschiedlichen Gemüsekomponenten verlieren beim Auftauen deutlich an Struktur und auch die Erdnuss-Kokos-Sauce kann sich verändern.
Häufige Fragen zum Glasnudelsalat
Kann ich die Pilze zusammen mit dem Gemüse braten?
Ja, aber separat werden sie meist besser gebräunt. Champignons geben viel Wasser ab und können anderes Gemüse dadurch eher dünsten als braten.
Muss ich drei Pfannen verwenden?
Nein. Eine große Pfanne reicht aus, wenn du Pilze, Tofu und Gemüse nacheinander brätst. Dadurch entsteht deutlich weniger Abwasch.
Kann ich die Tomaten ebenfalls anbraten?
Ja. Roh bringen sie mehr Frische und Saftigkeit in den Salat, angebraten werden sie weicher und süßlicher.
Kann ich den Salat kalt essen?
Ja. Er eignet sich sowohl lauwarm direkt nach der Zubereitung als auch vollständig gekühlt.
Kann ich statt Zitrone Limette verwenden?
Ja. Limette passt sehr gut zu Erdnuss, Kokos und Koriander und kann in derselben Größenordnung verwendet werden.
3 Kommentare
Das klingt ja lecker :)
AntwortenLöschenLieben Gruß
Tönt lecker! Ist es wirklich nötig 3 Pfannen zu benutzen?
AntwortenLöschenTheoretisch kann man auch nur eine Pfanne verwenden. Aber ich habe das Gefühl, dass die Produkte dadurch nicht richtig gar werden. Zum Beispiel mag ich es, wen die Pilze gaaanz dunkel sind und sich schon halbiert haben. Paprika braucht aber wiederrum viel weniger Zeit (und gibt auch noch Wasser ab, so dass die Pilze sich wieder vollsaugen und nicht so schön lecker werden).
LöschenDas ist aber geschmackssache. Ich brate inzwischen lieber ein paar mal mehr :)
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