Diese vegane Tomatensauce mit Sesam kombiniert Dosentomaten mit getrockneten Tomaten, Tomatenmark, Basilikum und geröstetem Sesam. Dadurch schmeckt sie deutlich kräftiger als eine einfache Tomatensauce und passt besonders gut zu Pasta.
Gerade außerhalb der Tomatensaison verwende ich für Saucen gerne Tomaten aus der Dose. Getrocknete Tomaten verstärken das Aroma zusätzlich, während gerösteter Sesam der Sauce eine leicht nussige Note gibt.
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Was macht diese Tomatensauce besonders?
Die Kombination aus Dosentomaten, Tomatenmark und getrockneten Tomaten sorgt für einen besonders konzentrierten Tomatengeschmack.
Gerösteter Sesam wird erst am Ende unter die pürierte Sauce gerührt. Dadurch bleibt seine Textur teilweise erhalten und sein Röstaroma kommt besser zur Geltung.
Warum eignen sich Dosentomaten für die Sauce?
Dosentomaten sind für gekochte Tomatensaucen besonders praktisch: Sie sind bereits geschält, ganzjährig verfügbar und müssen nicht vorbereitet werden.
Für dieses Rezept wird eine klassische 400-g-Dose stückige oder geschälte Tomaten verwendet.
Welche getrockneten Tomaten eignen sich?
Für die Sauce eignen sich weiche getrocknete Tomaten. Verwendet ihr in Öl eingelegte getrocknete Tomaten, sollten sie vorher gut abtropfen.
Sehr trockene Tomaten können vor dem Schneiden einige Minuten in heißem Wasser eingeweicht werden. Dadurch lassen sie sich später leichter pürieren.
Warum wird der Sesam vorher geröstet?
Kurzes Rösten verstärkt das Aroma des Sesams. Dafür braucht ihr kein zusätzliches Öl.
Die Samen nur bei mittlerer Hitze rösten und dabei im Blick behalten. Sobald sie leicht goldbraun werden und duften, direkt aus der Pfanne nehmen. Verbrannter Sesam schmeckt bitter.
Wozu passt die Tomatensauce mit Sesam?
Am einfachsten wird die Sauce mit Pasta serviert. Sie passt aber auch zu Gnocchi, Reis oder als kräftige Tomatensauce für Ofengerichte.
Wenn ihr die Kombination aus Sesam und herzhaften Gerichten mögt, findet ihr auf dem Blog auch meine Spätzle mit Sesam und mein veganes Tantanmen.
Tipps für eine aromatische Tomatensauce
- Sesam separat rösten: So lässt sich die Bräunung besser kontrollieren.
- Tomatenmark kurz anrösten: Das intensiviert seinen Geschmack.
- Ohne Deckel köcheln: Dadurch verdampft Wasser und die Sauce wird konzentrierter.
- Basilikum erst am Ende hinzufügen: So bleibt sein frisches Aroma besser erhalten.
- Pasta-Wasser nutzen: Ist die Sauce zu dick, lässt sie sich damit später unkompliziert verdünnen.
Rezept für vegane Tomatensauce mit Sesam
Das Rezept ergibt ungefähr vier Portionen Sauce. Pasta oder andere Beilagen sind nicht in Zutatenmenge und Nährwerten enthalten.
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 4 Portionen Sauce
Vorbereitung: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 40 Minuten
Nährwerte pro Portion
Die Angaben sind Näherungswerte für ein Viertel der Sauce ohne Pasta oder andere Beilage. Besonders getrocknete Tomaten unterscheiden sich je nach Produkt und Einlegeart deutlich.
- Kalorien: ca. 210 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 25 g
- Fett: ca. 10 g
- Protein: ca. 6 g
Küchenutensilien
- große Pfanne oder breiter Topf
- Pürierstab oder Standmixer
- Schneidebrett
- Messer
Zutaten
- 1 Dose Tomaten (400 g)
- 140 g getrocknete Tomaten
- 40 g Tomatenmark
- 20 g Sesam
- 20 ml Olivenöl
- 1 Schalotte
- 1 Knoblauchzehe
- 15 g Zucker
- ca. 15 g frisches Basilikum
- Chiliflocken nach Geschmack
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Salz nach Bedarf
Zubereitung
- Sesam rösten: Den Sesam in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Wenden rösten, bis er leicht goldbraun wird und duftet.
- Sesam beiseitestellen: Den gerösteten Sesam sofort aus der heißen Pfanne nehmen und für später beiseitestellen.
- Schalotte vorbereiten: Schalotte schälen und fein würfeln.
- Knoblauch vorbereiten: Knoblauch schälen und fein hacken.
- Getrocknete Tomaten schneiden: Die getrockneten Tomaten in grobe Stücke schneiden. In Öl eingelegte Tomaten vorher gut abtropfen lassen.
- Schalotte anschwitzen: Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und die Schalotte etwa 3 Minuten glasig dünsten.
- Knoblauch und Tomatenmark anrösten: Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren etwa 1 Minute mitbraten.
- Tomaten hinzufügen: Dosentomaten und die geschnittenen getrockneten Tomaten dazugeben und alles gründlich miteinander verrühren.
- Sauce einkochen: Die Tomatensauce ohne Deckel bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 20–30 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.
- Sauce pürieren: Die Sauce vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab fein pürieren. Alternativ vorsichtig in einen hitzebeständigen Standmixer geben.
- Basilikum vorbereiten: Basilikum waschen, trocknen und die Blätter grob hacken.
- Sauce würzen: Zucker, Basilikum, Chiliflocken und schwarzen Pfeffer in die pürierte Sauce geben. Probieren und bei Bedarf mit Salz abschmecken.
- Sesam unterrühren: Den gerösteten Sesam zuletzt unter die Sauce rühren.
- Konsistenz einstellen: Ist die Sauce sehr dick, etwas heißes Wasser oder beim Servieren mit Pasta einige Esslöffel Nudelwasser einrühren.
- Servieren: Die Tomatensauce heiß mit Pasta, Gnocchi oder einer anderen Beilage nach Wahl servieren.
Kann ich die getrockneten Tomaten weglassen?
Ja, die Sauce wird dadurch aber deutlich milder. Die getrockneten Tomaten sorgen für einen konzentrierten Tomatengeschmack und machen die Sauce zusätzlich etwas dicker.
Werden sie weggelassen, kann es sinnvoll sein, etwas mehr Tomatenmark zu verwenden oder die Sauce länger einzukochen.
Kann ich weniger Zucker verwenden?
Ja. Wie viel Zucker tatsächlich sinnvoll ist, hängt von den verwendeten Tomaten ab.
Ihr könnt zunächst weniger verwenden, die Sauce nach dem Einkochen probieren und erst dann nachsüßen.
Muss die Tomatensauce püriert werden?
Nein. Wer eine stückigere Sauce bevorzugt, kann diesen Schritt auslassen.
Durch die getrockneten Tomaten wird die Konsistenz dann allerdings deutlich gröber.
Kann ich die Tomatensauce vorbereiten?
Ja. Die Sauce eignet sich gut zum Vorkochen. Beim erneuten Erwärmen gegebenenfalls etwas Wasser hinzufügen, da sie beim Abkühlen weiter eindickt.
Aufbewahrung
Die vollständig abgekühlte Tomatensauce in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von etwa 2 bis 3 Tagen verbrauchen.
Kann ich die Tomatensauce einfrieren?
Ja. Die Sauce lässt sich gut portionsweise einfrieren. Nach dem Auftauen langsam erhitzen und gründlich umrühren.
Häufige Fragen
Warum schmeckt der Sesam bitter?
Er wurde wahrscheinlich zu stark geröstet. Sesam kann innerhalb kurzer Zeit von goldbraun zu verbrannt wechseln. Deshalb während des Röstens ständig beobachten.
Warum ist meine Sauce zu dick?
Die getrockneten Tomaten und das Einkochen binden viel Flüssigkeit. Etwas heißes Wasser oder Nudelwasser einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Kann ich schwarzen Sesam verwenden?
Ja. Schwarzer Sesam funktioniert ebenfalls und sorgt vor allem optisch für einen stärkeren Kontrast.
Ist die Tomatensauce vegan?
Ja. Das Rezept besteht ausschließlich aus pflanzlichen Zutaten.
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2 Kommentare
Uiuiui, gerade mega Lust auf diese Spaghetti bekommen! Sehen super lecker aus und die Kombi mit Sesam finde ich richtig super. :-) Rezept direkt abgespeichert. :-D
AntwortenLöschenOh leeeecker.
AntwortenLöschenIch bin ja total Nudelverrückt wie auch meine Männer und da probiere ich auch gerne mal neues aus. Da kommt es hin und wieder vor, dass die Soße eben nicht nach Tomate schmeckt *lach* Dein Rezept finde ich ganz interessant. Muss ich mir mal merken und versuchen.
LG
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