Basilikum-Risotto mit selbst gemachtem veganem Basilikumpesto

Dieses Basilikum-Risotto bekommt seinen intensiven Geschmack durch selbst gemachtes veganes Basilikumpesto aus frischem Basilikum, Pinienkernen, Olivenöl, Knoblauch und Zitrone. Das Pesto wird erst am Ende unter den fertig gegarten Risottoreis gerührt.

Im Beitrag findest du deshalb zwei zusammengehörige Rezepte: zuerst das vegane Basilikumpesto und anschließend das cremige Basilikum-Risotto für zwei Portionen. Das vollständige Pesto-Rezept ergibt deutlich mehr als die fürs Risotto benötigten 100 g – den Rest kannst du für Pasta, Brot oder weitere Gerichte verwenden.

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Warum selbst gemachtes Basilikumpesto?

Das Pesto ist bei diesem Risotto die wichtigste Würzkomponente. Frischer Basilikum, geröstete Pinienkerne, Olivenöl, Knoblauch und Zitronensaft liefern bereits viel Aroma, sodass das Risotto anschließend nur noch vorsichtig abgeschmeckt werden muss.

Die Pesto-Version in diesem Rezept kommt ohne Käse aus und ist deshalb vegan.

Welche Kerne eignen sich für Basilikumpesto?

Pinienkerne ergeben den klassischen mild-nussigen Geschmack dieser Rezeptversion. Röste sie kurz ohne Fett an, damit ihr Aroma intensiver wird.

Alternativ funktionieren beispielsweise Cashewkerne. Geschmack und Nährwerte verändern sich dann entsprechend.

Veganes Basilikumpesto selber machen

  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Menge: ca. 350–360 g
  • Portionen: ca. 7 Portionen à 50 g
  • Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 15 Minuten

Nährwerte pro 50 g Pesto

Ca. 265 kcal
3 g Kohlenhydrate
28 g Fett
2 g Protein

Die Nährwerte sind Näherungswerte. Olivenöl und Pinienkerne stellen den größten Anteil des Energiegehalts.

Zutaten für das Basilikumpesto

  • 100 g frisches Basilikum
  • 100 g Pinienkerne
  • 150 ml Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 25 ml frisch gepresster Zitronensaft, etwa Saft einer halben Zitrone
  • 1/2 TL Salz, anschließend nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung des Basilikumpestos

  1. Pinienkerne rösten: Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne zusätzliches Fett bei mittlerer Hitze leicht goldbraun rösten. Regelmäßig wenden und anschließend sofort aus der heißen Pfanne nehmen.
  2. Basilikum vorbereiten: Die Basilikumblätter abzupfen, vorsichtig waschen und gründlich trocken tupfen beziehungsweise schleudern.
  3. Knoblauch vorbereiten: Die Knoblauchzehe schälen und grob zerkleinern.
  4. Pesto pürieren: Basilikum, abgekühlte Pinienkerne und Knoblauch in ein hohes Mixgefäß geben. Das Olivenöl hinzufügen und alles nur so lange pürieren, bis eine gleichmäßige Pesto-Konsistenz entstanden ist.
  5. Zitrone hinzufügen: Den frisch gepressten Zitronensaft unterrühren.
  6. Abschmecken: Das Basilikumpesto mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Für das Risotto 100 g Pesto abwiegen und den übrigen Teil separat aufbewahren.

Wie lange hält selbst gemachtes Basilikumpesto?

Frisches Pesto sollte gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tage verbraucht werden.

Wenn du größere Mengen vorbereitest, ist portionsweises Einfrieren eine unkomplizierte Möglichkeit zur längeren Aufbewahrung. Eine einfache Abfüllung in Gläser macht selbst gemachtes Pesto nicht automatisch sicher bei Raumtemperatur haltbar.

Kann man Basilikumpesto einfrieren?

Ja. Besonders praktisch sind kleine Portionen, beispielsweise in geeigneten Gefrierbehältern.

So kannst du später genau die benötigte Menge auftauen.

Wie wird Basilikum-Risotto cremig?

Die cremige Konsistenz entsteht vor allem durch Risottoreis und die schrittweise Zugabe heißer Gemüsebrühe. Sahne ist dafür nicht notwendig.

Der Reis wird zunächst mit Schalotte in Butter angeschwitzt, mit Weißwein abgelöscht und anschließend nach und nach mit heißer Brühe gegart. Regelmäßiges Rühren hilft dabei, Stärke aus dem Reis freizusetzen.

Warum muss die Gemüsebrühe heiß sein?

Kalte Brühe würde die Temperatur im Risottotopf bei jeder Zugabe deutlich senken und den Garprozess unterbrechen.

Halte die Gemüsebrühe deshalb in einem zweiten kleinen Topf heiß. Du kannst dafür beispielsweise meine selbst gemachte Gemüsepaste verwenden.

Wann kommt das Basilikumpesto ins Risotto?

Das Pesto wird erst ganz zum Schluss untergerührt. Der Reis sollte zu diesem Zeitpunkt bereits gar und cremig sein.

Dadurch bleibt das frische Basilikumaroma besser erhalten und das Pesto muss nicht längere Zeit mitkochen.

Rezept für Basilikum-Risotto mit selbst gemachtem Pesto

  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Portionen: 2
  • Vorbereitung: ca. 5 Minuten
  • Kochzeit: ca. 30 Minuten
  • Gesamtzeit: ca. 35 Minuten
  • Gesamtzeit inklusive frisch zubereitetem Pesto: ca. 50 Minuten

Nährwerte pro Portion

Ca. 595 kcal
46 g Kohlenhydrate
41 g Fett
12 g Protein

Die Nährwerte sind Näherungswerte für eine von zwei Portionen und enthalten 100 g des oben angegebenen Basilikumpestos. Gemüsebrühe, Käse, Butter und Wein können je nach Produkt leicht abweichende Werte haben.

Küchenutensilien

  • mittelgroßer Topf für das Risotto
  • kleiner Topf für die Gemüsebrühe
  • Kochlöffel
  • Schneidebrett und Messer
  • feine Reibe für den Käse

Zutaten für das Basilikum-Risotto

  • 100 g Risottoreis, z. B. Arborio oder Carnaroli
  • 100 g selbst gemachtes Basilikumpesto nach dem Rezept oben
  • 300 ml heiße Gemüsebrühe
  • 1 Schalotte, ca. 30 g
  • 20 g Butter
  • 20 ml trockener, vegetarisch geeigneter Weißwein
  • 30 g fein geriebener, vegetarisch gekennzeichneter Hartkäse
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Salz nur bei Bedarf
  • optional einige frische Basilikumblätter zum Servieren

Zubereitung des Basilikum-Risottos

  1. Gemüsebrühe erhitzen: Die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf erhitzen und während der gesamten Zubereitung heiß halten.
  2. Schalotte schneiden: Die Schalotte schälen und fein würfeln.
  3. Schalotte anschwitzen: Die Butter in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Schalotte etwa 2 Minuten glasig dünsten.
  4. Risottoreis anrösten: Den ungewaschenen Risottoreis hinzufügen und etwa 1–2 Minuten unter Rühren anschwitzen, bis die Reiskörner am Rand leicht glasig wirken.
  5. Mit Weißwein ablöschen: Den Weißwein hinzufügen und unter Rühren weitgehend einkochen lassen.
  6. Erste Brühe hinzufügen: Eine kleine Kelle heiße Gemüsebrühe zum Reis geben und regelmäßig umrühren.
  7. Risotto weitergaren: Sobald die Flüssigkeit weitgehend aufgenommen ist, erneut etwas heiße Gemüsebrühe hinzufügen. Diesen Vorgang wiederholen, bis der Reis nach etwa 20–25 Minuten cremig und noch leicht bissfest ist.
  8. Konsistenz prüfen: Je nach verwendeter Reissorte kann etwas Gemüsebrühe übrig bleiben oder eine kleine zusätzliche Menge erforderlich sein. Das Risotto sollte cremig und leicht fließend sein.
  9. Käse unterrühren: Den geriebenen Hartkäse in das fertig gegarte Risotto rühren.
  10. Basilikumpesto hinzufügen: Den Topf vom Herd nehmen und 100 g Basilikumpesto gründlich unter das Risotto rühren.
  11. Abschmecken: Das Basilikum-Risotto mit schwarzem Pfeffer und nur bei Bedarf mit etwas Salz abschmecken.
  12. Servieren: Das Risotto sofort auf zwei Teller verteilen und nach Wunsch mit frischen Basilikumblättern garnieren.

Kann ich das Basilikum-Risotto ohne Wein kochen?

Ja. Ersetze die 20 ml Weißwein einfach durch dieselbe Menge zusätzliche Gemüsebrühe.

Der Wein bringt etwas Säure und zusätzliche Aromatik, ist technisch aber nicht notwendig.

Ist das Basilikum-Risotto vegan?

Nein, die ursprüngliche Risotto-Version enthält Butter und Käse. Das selbst gemachte Basilikumpesto ist dagegen vegan.

Deshalb wird der gesamte Beitrag als vegetarisch und nicht als vegan gekennzeichnet.

Kann ich das Risotto vegan zubereiten?

Ja, dafür müssen Butter und Käse ersetzt werden. Verwende beispielsweise eine pflanzliche Margarine und eine passende pflanzliche Käsealternative beziehungsweise eine andere vegane Würzkomponente.

Die angegebenen Nährwerte gelten ausschließlich für die vegetarische Standardversion.

Kann ich fertiges Pesto verwenden?

Technisch ja. Geschmack, Salzgehalt, Fettmenge und Konsistenz können sich dann allerdings deutlich verändern.

Achte außerdem darauf, dass klassisches gekauftes Pesto häufig Käse enthält und deshalb nicht automatisch vegan ist.

Warum wird mein Risotto trocken?

Risotto dickt nach dem Kochen schnell nach. Nimm es deshalb vom Herd, solange es noch etwas fließender ist als die gewünschte Endkonsistenz.

Falls nötig, kannst du kurz vor dem Servieren noch einen kleinen Schluck heiße Gemüsebrühe unterrühren.

Warum ist mein Risottoreis noch hart?

Gib weitere heiße Flüssigkeit dazu und gare ihn einige Minuten länger. Unterschiedliche Risottoreissorten benötigen unterschiedlich viel Flüssigkeit und Zeit.

Muss Risotto ständig gerührt werden?

Nein, aber regelmäßig. Häufiges Rühren fördert die cremige Konsistenz und verhindert, dass der Reis am Topfboden ansetzt.

Kann ich Basilikum-Risotto vorbereiten?

Risotto schmeckt unmittelbar nach dem Kochen am besten. Bei längerer Lagerung nimmt der Reis weitere Flüssigkeit auf und wird deutlich kompakter.

Das Basilikumpesto kannst du dagegen problemlos vorher zubereiten.

Wie lange hält sich Basilikum-Risotto?

Reste solltest du nach dem Essen zügig abkühlen, im Kühlschrank aufbewahren und möglichst innerhalb von etwa zwei Tagen verbrauchen.

Beim Erwärmen etwas zusätzliche Gemüsebrühe unterrühren, damit das Risotto wieder cremiger wird.

Häufige Fragen zu Basilikumpesto und Risotto

Warum wird mein Basilikumpesto dunkel?

Basilikum kann nach dem Zerkleinern oxidieren und dadurch dunkler werden. Verarbeite die Blätter möglichst zügig und püriere das Pesto nicht länger als nötig.

Muss ich die Pinienkerne rösten?

Nein, aber geröstet schmecken sie intensiver. Achte darauf, sie nur leicht zu bräunen.

Was mache ich mit dem übrigen Pesto?

Vom vollständigen Rezept bleiben nach dem Risotto etwa 250 g übrig. Du kannst das Pesto beispielsweise zu Pasta, auf Brot oder in weiteren Gemüsegerichten verwenden oder portionsweise einfrieren.

Kann ich mehr Pesto ins Risotto geben?

Ja. Beginne mit den angegebenen 100 g und schmecke anschließend ab. Mehr Pesto erhöht allerdings auch deutlich den Fett- und Energiegehalt.

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