Diese veganen Burger Buns mit Sesam werden aus einem einfachen Hefeteig mit Weizenmehl, Wasser, Pflanzenöl und etwas Zucker gebacken. Dadurch werden die Burgerbrötchen weich, leicht süßlich und stabil genug für Patties, Sauce und Gemüse.
Das Rezept ergibt 8 Burger Buns. Die aktive Vorbereitung dauert ungefähr 30 Minuten, dazu kommen zwei Gehzeiten von jeweils etwa einer Stunde. Insgesamt solltest du rund 2 Stunden 55 Minuten einplanen.
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Bei Burgern ist für mich das Brötchen mindestens genauso wichtig wie der Belag. Ich mag Burger Buns eher weich und leicht süßlich – genau dafür ist dieser Teig gedacht.
Was kommt in vegane Burger Buns?
Für die Brötchen brauchst du nur wenige Grundzutaten:
- Weizenmehl
- lauwarmes Wasser
- frische oder trockene Hefe
- Pflanzenöl
- Zucker
- Salz
- Sesam
Milch, Butter und Ei sind für weiche Burgerbrötchen nicht zwingend notwendig. Pflanzenöl hält den Hefeteig geschmeidig und sorgt dafür, dass die Buns auch nach dem Abkühlen weich bleiben.
Welches Mehl eignet sich für Burger Buns?
Weizenmehl Type 550 eignet sich besonders gut für weichen Hefeteig. Es entwickelt beim Kneten ein stabiles Klebergerüst und sorgt dafür, dass die Brötchen gut aufgehen.
Weizenmehl Type 405 funktioniert ebenfalls. Je nach Mehl kann die benötigte Flüssigkeitsmenge geringfügig variieren.
Warum braucht der Teig zwei Gehzeiten?
Die erste Gehzeit lässt den gesamten Hefeteig aufgehen, die zweite sorgt nach dem Formen für lockere Burger Buns.
Wenn du die geformten Brötchen direkt backst, werden sie meist kompakter. Nach der zweiten Gehzeit sind sie sichtbar aufgegangen und fühlen sich luftiger an.
Wie groß sollten Burger Buns sein?
Die gesamte Teigmenge ergibt ungefähr 900 g Teig. Für acht Burgerbrötchen kannst du deshalb Portionen von jeweils ungefähr 110–115 g abwiegen.
Gleich schwere Teiglinge backen gleichmäßiger und ergeben ähnlich große Burger.
Wie formt man Burgerbrötchen?
Forme die Teigportionen zuerst zu möglichst glatten Kugeln und drücke sie anschließend leicht flach.
Sie sollten vor der zweiten Gehzeit ungefähr 8–9 cm Durchmesser haben. Beim Gehen und Backen werden sie noch größer.
Lege genügend Abstand zwischen die Teiglinge, damit sie nicht zusammenbacken.
Warum werden die Burger Buns mit Wasser bestrichen?
Eine dünne Wasserschicht sorgt dafür, dass der Sesam besser auf den Brötchen haftet.
Für diese vegane Variante brauchst du deshalb weder Ei noch Milch zum Bestreichen.
Rezept für vegane Burger Buns mit Sesam
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Menge: 8 Burger Buns
- Aktive Vorbereitung: ca. 30 Minuten
- Erste Gehzeit: ca. 60 Minuten
- Zweite Gehzeit: ca. 60 Minuten
- Backzeit: ca. 15 Minuten
- Abkühlzeit: ca. 10 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 2 Stunden 55 Minuten
Nährwerte pro Burger Bun
Ca. 365 kcal
54 g Kohlenhydrate
13 g Fett
7 g Protein
Die Nährwerte sind Näherungswerte bei acht Burger Buns und etwa 15 g Sesam für das gesamte Rezept. Je nach Mehl und verwendetem Pflanzenöl können die tatsächlichen Werte leicht abweichen.
Küchenutensilien
- große Rührschüssel
- Küchenmaschine mit Knethaken, optional
- Backblech
- Backpapier
- Backpinsel, optional
- Küchenwaage, hilfreich zum Portionieren
Zutaten
- 500 g Weizenmehl Type 550, alternativ Type 405
- 250 ml lauwarmes Wasser
- 100 ml neutrales Pflanzenöl, z. B. Sonnenblumenöl
- 21 g frische Hefe oder 7 g Trockenhefe
- 40 g Zucker
- 10 g Salz
- 15 g Sesam zum Bestreuen
- etwas Wasser zum Bestreichen
Zubereitung
- Hefe auflösen: Das lauwarme Wasser in eine große Rührschüssel geben. Die frische Hefe hineinbröseln und verrühren, bis sie sich weitgehend aufgelöst hat.
- Teig ansetzen: Mehl, Zucker, Salz und Pflanzenöl zur Hefemischung geben.
- Teig kneten: Die Zutaten mit den Knethaken einer Küchenmaschine oder von Hand etwa 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Hefeteig kneten.
- Erste Gehzeit: Den Teig zu einer Kugel formen, die Schüssel abdecken und etwa 60 Minuten an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
- Teig portionieren: Den aufgegangenen Teig auf die Arbeitsfläche geben und in 8 möglichst gleich große Portionen von jeweils ungefähr 110–115 g teilen.
- Burger Buns formen: Jede Portion zu einer glatten Kugel formen. Die Teigkugel anschließend leicht flach drücken, bis sie ungefähr 8–9 cm Durchmesser hat.
- Auf das Backblech setzen: Die Burger Buns mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
- Zweite Gehzeit: Die geformten Brötchen locker abdecken und weitere etwa 60 Minuten gehen lassen. Sie sollten sichtbar an Volumen gewinnen.
- Backofen vorheizen: Gegen Ende der zweiten Gehzeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Mit Sesam bestreuen: Die Oberfläche der Burger Buns vorsichtig mit etwas Wasser bestreichen und gleichmäßig mit Sesam bestreuen.
- Burger Buns backen: Die Brötchen auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen, bis sie gleichmäßig goldbraun sind.
- Abkühlen lassen: Die Burger Buns aus dem Ofen nehmen und vor dem Aufschneiden mindestens etwa 10 Minuten abkühlen lassen.
- Servieren: Die Burgerbrötchen waagerecht aufschneiden und nach Wunsch belegen.
Kann ich Öl von eingelegten Tomaten verwenden?
Ja, wenn es geschmacklich zu deinem Burger passt. Genau so wurde das ursprüngliche Rezept teilweise zubereitet.
Das gewürzte Öl bringt zusätzliche Kräuter- und Tomatenaromen in die Burger Buns. Für möglichst neutrale Brötchen ist normales Sonnenblumen- oder Rapsöl die bessere Wahl.
Kann ich weniger Öl verwenden?
Ja, allerdings werden die Buns dann etwas weniger weich und reichhaltig.
Die 100 ml Öl gehören zur ursprünglichen Rezeptidee für besonders weiche Burgerbrötchen. Die angegebenen Nährwerte beziehen sich auf diese Menge.
Kann ich den Teig über Nacht vorbereiten?
Ja, dann sollte die Hefemenge reduziert werden.
Für eine kalte Gare von ungefähr 8–12 Stunden reichen etwa 5 g frische Hefe. Den fertig gekneteten Teig gut abgedeckt direkt in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag kurz bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen, formen und die zweite Gehzeit durchführen.
Warum werden meine Burger Buns zu kompakt?
Häufig wurde der Teig nicht lange genug geknetet oder durfte nicht ausreichend gehen.
Der Teig sollte nach dem Kneten glatt und elastisch sein. Beide Gehzeiten sind wichtig, damit die Burgerbrötchen locker werden.
Warum laufen die Burger Buns breit?
Ein sehr weicher Teig, zu lange Gehzeit oder zu flach geformte Teiglinge können dazu führen.
Forme zunächst straffe Kugeln und drücke sie anschließend nur leicht flach.
Kann ich die Burger Buns kleiner machen?
Ja. Für Slider kannst du beispielsweise 12 kleinere Brötchen formen.
Die Backzeit verkürzt sich dann etwas. Kontrolliere die Bräunung entsprechend früher.
Kann ich schwarzen Sesam verwenden?
Ja. Heller Sesam, schwarzer Sesam oder eine Mischung aus beiden funktioniert gleichermaßen.
Wie bewahre ich selbst gemachte Burger Buns auf?
Vollständig ausgekühlt und luftdicht verpackt bleiben die Brötchen etwa zwei Tage weich.
Wie bei den meisten Hefebrötchen schmecken sie am Backtag am besten.
Kann man Burger Buns einfrieren?
Ja, Burgerbrötchen lassen sich sehr gut einfrieren.
Lass sie vollständig auskühlen und friere sie anschließend luftdicht verpackt ein. Besonders praktisch ist es, die Buns vorher bereits aufzuschneiden.
Zum Servieren auftauen lassen und die Schnittflächen kurz in der Pfanne, auf dem Grill oder im Backofen anrösten.
Häufige Fragen zu veganen Burger Buns
Kann ich Trockenhefe statt frischer Hefe verwenden?
Ja. 7 g Trockenhefe entsprechen für dieses Rezept ungefähr 21 g frischer Hefe.
Muss ich die Brötchen vor dem Backen mit Ei bestreichen?
Nein. Etwas Wasser reicht aus, damit der Sesam haftet. Dadurch bleiben die Burger Buns vollständig vegan.
Warum werden meine Burgerbrötchen oben nicht braun?
Backöfen unterscheiden sich in ihrer tatsächlichen Temperatur. Sind die Buns nach 15 Minuten noch sehr hell, gib ihnen einige Minuten zusätzliche Backzeit und beobachte die Oberfläche.
Kann ich Vollkornmehl verwenden?
Ein vollständiger Austausch verändert die Konsistenz deutlich. Vollkornmehl nimmt mehr Wasser auf und ergibt kompaktere Burger Buns.
Wenn du Vollkorn verwenden möchtest, kannst du zunächst einen Teil des Mehls ersetzen und die Wassermenge bei Bedarf vorsichtig erhöhen.
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