Ein Jahr ohne Alkohol – meine Erfahrungen & heutige Einordnung

Fast ein Jahr ohne Alkohol hat mir gezeigt, dass ich für Partys, Kneipenabende und Treffen mit Freunden keinen Alkohol brauche. Meine Freundschaften haben unter dem Verzicht nicht gelitten, und am nächsten Morgen war ich regelmäßig froh, keinen Kater zu haben.

Als ich diesen Beitrag ursprünglich geschrieben habe, lag noch etwa ein Monat meines selbst gesetzten alkoholfreien Jahres vor mir. Damals freute ich mich trotzdem darauf, anschließend wieder Cocktails, Wein oder Sekt trinken zu können – und formulierte sogar scherzhaft, ich würde mich erst einmal richtig betrinken.

Heute würde ich diesen Teil anders schreiben. Nicht, weil die damaligen Gedanken unehrlich waren, sondern weil sich mein persönlicher Erfahrungsbericht und die gesundheitliche Bewertung von Alkohol klar voneinander trennen sollten: Es gibt nach heutigem Wissensstand keine gesundheitlich risikofreie Menge Alkohol.

Dieser Beitrag ist deshalb eine Mischung aus meinem ursprünglichen Erfahrungsbericht und einer wissenschaftlich aktualisierten Einordnung.

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Ein Jahr ohne Alkohol: Was war mein Ausgangspunkt?

Mein Ziel war simpel: Ich wollte ausprobieren, wie es sich anfühlt, für ein Jahr komplett auf Alkohol zu verzichten.

Dabei zog ich mich nicht aus meinem sozialen Leben zurück. Ich ging weiterhin auf Partys, in Kneipen und traf Freunde, die Alkohol tranken. Für mich war der Verzicht also kein Jahr ohne Ausgehen, sondern ein Jahr, in dem ich dieselben Situationen nüchtern erlebt habe.

Was hat sich für mich ohne Alkohol verändert?

Meine Freundschaften haben nicht darunter gelitten

Eine meiner wichtigsten Erfahrungen war: Ich konnte weiterhin feiern und Zeit mit meinen Freunden verbringen.

Die meisten Menschen in meinem Umfeld akzeptierten meine Entscheidung. Auch neue Bekanntschaften reagierten überwiegend positiv, wenn ich erklärte, dass ich für ein Jahr keinen Alkohol trinken wollte.

Natürlich gab es Situationen, in denen ich mich anders fühlte als die Menschen um mich herum. Wenn fast alle trinken und eine Person nüchtern bleibt, kann das gesellschaftlich auffallen. Ich empfand mich deshalb manchmal als Außenseiterin.

Das heißt aber nicht, dass Alkoholverzicht zwangsläufig sozial isoliert. Das ist meine persönliche Erfahrung aus dieser Zeit und lässt sich nicht automatisch auf andere Menschen übertragen.

Partys waren auch nüchtern lustig

Ich hatte vorher durchaus die Vorstellung, dass Alkohol zu einem gelungenen Partyabend dazugehört. In diesem Jahr habe ich gemerkt, dass das für mich nicht zwingend stimmt.

Ich konnte nüchtern ausgehen, mich unterhalten, tanzen und Spaß haben. Teilweise war es sogar ziemlich unterhaltsam, die zunehmend betrunkenen Menschen um mich herum aus nüchterner Perspektive zu beobachten.

Am nächsten Tag war ich froh über meine Entscheidung

Es gab Abende, an denen ich mir gewünscht hätte, genauso enthemmt und entspannt zu sein wie andere.

Am nächsten Morgen überwog bei mir aber meistens die Freude darüber, keinen Kater zu haben. Ich konnte den Tag nutzen und musste mich nicht mit Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erinnerungen an einen sehr alkoholreichen Abend beschäftigen.

Ist Alkohol in kleinen Mengen gesund?

Nach heutigem Forschungsstand sollte Alkohol nicht aus gesundheitlichen Gründen getrunken werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat ihre frühere Bewertung inzwischen geändert. In ihrem Positionspapier von 2024 kommt sie zu dem Schluss, dass es keine Alkoholmenge gibt, die als gesundheitsfördernd und gleichzeitig risikofrei angesehen werden kann.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass kein gesundheitlich unbedenklicher Schwellenwert bekannt ist. Alkohol beziehungsweise Ethanol ist eine psychoaktive Substanz und als krebserzeugend eingestuft.

Wichtig ist dabei eine nüchterne Einordnung: Das Risiko steigt grundsätzlich mit der konsumierten Menge. Weniger zu trinken ist also risikoärmer als mehr zu trinken – aber „risikoarm“ bedeutet nicht „risikofrei“.

Was empfiehlt die DGE heute zum Alkoholkonsum?

Die DGE empfiehlt Erwachsenen grundsätzlich, keinen oder möglichst wenig Alkohol zu trinken. Menschen, die bisher keinen Alkohol trinken, wird empfohlen, dabei zu bleiben.

Für gesunde Erwachsene, die weder schwanger sind noch stillen, ordnet die DGE 1 bis 2 kleine alkoholische Getränke pro Woche beziehungsweise weniger als 27 g reinen Alkohol pro Woche als vergleichsweise risikoarm ein. Das ist ausdrücklich keine Empfehlung, diese Menge zu trinken.

Größere Mengen bei einer einzelnen Gelegenheit und insbesondere Rauschtrinken sollen vermieden werden.

Kinder, Jugendliche, Schwangere und Stillende sollen nach Empfehlung der DGE keinen Alkohol trinken. Auch bei bestimmten Erkrankungen oder Medikamenten kann vollständiger Verzicht notwendig sein.

Warum ist Rauschtrinken besonders problematisch?

Eine große Alkoholmenge in kurzer Zeit erhöht zusätzlich das Risiko akuter Schäden. Dazu gehören unter anderem Alkoholvergiftungen, Unfälle und gefährliche Bewusstseinsstörungen.

Schwere Alkoholvergiftungen können auch bei ansonsten gesunden Menschen lebensbedrohlich sein.

Meine damalige Formulierung, ich hätte mir nach einem Jahr ohne Alkohol ein richtiges Besäufnis „verdient“, würde ich deshalb heute nicht mehr unkommentiert stehen lassen. Ein Jahr Abstinenz schafft keinen gesundheitlichen Bonus, der anschließend durch sehr hohen Alkoholkonsum aufgebraucht werden könnte.

Habe ich Alkohol während des Jahres vermisst?

Überraschenderweise kaum.

Ich freute mich damals zwar auf bestimmte Cocktails und meinen Lieblingswein. Gleichzeitig schrieb ich schon in der ursprünglichen Version dieses Beitrags: Nüchtern zu sein machte mir häufig mehr Freude als betrunken zu sein.

Rückblickend ist genau das für mich die interessantere Erkenntnis aus dem Experiment. Ich musste nicht zwölf Monate lang etwas entbehren, das ich unbedingt brauchte. Vielmehr stellte ich fest, dass Alkohol für mein Sozialleben wesentlich weniger wichtig war, als ich vorher angenommen hatte.

War ein alkoholfreier Abend günstiger?

Nicht unbedingt. Zumindest in den Bars und Kneipen, die ich damals besuchte, waren Bier und Aktionsangebote teilweise günstiger als Club Mate, Tee oder andere alkoholfreie Getränke.

Das war meine persönliche Beobachtung und keine allgemeine Aussage über heutige Gastronomiepreise. Das Angebot an alkoholfreien Getränken hat sich zudem seit 2014 deutlich verändert.

Trotzdem fand ich es damals bemerkenswert, dass sich Rabattaktionen häufig auf alkoholische Getränke bezogen und attraktive alkoholfreie Alternativen vergleichsweise begrenzt waren.

Mein größter Fehler: Alkohol teilweise durch Shisha ersetzen

Der problematischste Teil meines damaligen Experiments war aus heutiger Sicht nicht der Alkoholverzicht, sondern meine Reaktion darauf: Ich begann häufiger Shisha zu rauchen.

Damals schrieb ich darüber mit viel Ironie. Ich mochte anfangs den sogenannten Nikotinflash und hatte außerdem das Gefühl, beim gemeinsamen Shisha-Rauchen weniger außen vor zu sein.

Wissenschaftlich betrachtet war das jedoch kein sinnvoller gesundheitlicher Ersatz.

Ist Shisha weniger schädlich als Zigaretten?

Shisha-Rauchen ist keine harmlose Alternative zum Zigarettenrauchen. Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung enthält Wasserpfeifenrauch unter anderem Nikotin, Kohlenmonoxid und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe.

Ein Teil der Schadstoffbelastung entsteht zusätzlich durch die verwendete Kohle. Gerade die Kohlenmonoxidbelastung kann beim Wasserpfeifenrauchen erheblich sein.

Auch das Wasser macht den Rauch nicht ungefährlich.

Sind tabakfreie Shisha-Steine harmlos?

Nein. In der ursprünglichen Version dieses Beitrags überlegte ich, auf sogenannte Shiazo- beziehungsweise Dampfsteine umzusteigen.

Das BfR weist jedoch darauf hin, dass auch Rauch beziehungsweise Aerosole aus tabakfreien Wasserpfeifen gesundheitsschädliche Stoffe enthalten können. Bei der Nutzung von Kohle entstehen unabhängig vom Tabak unter anderem Kohlenmonoxid und weitere Verbrennungsprodukte.

Deshalb würde ich heute weder Shisha noch tabakfreie Dampfsteine als gesundheitlich sinnvollen Ersatz für Alkohol darstellen.

Was habe ich aus dem Jahr ohne Alkohol gelernt?

Für mich waren vor allem vier Erfahrungen wichtig:

  • Mein Sozialleben funktionierte auch ohne Alkohol.
  • Ich konnte Partys und Kneipenabende nüchtern genießen.
  • Den fehlenden Kater am nächsten Tag empfand ich als großen Vorteil.
  • Eine andere gesundheitsschädliche Gewohnheit als Ersatz aufzubauen, war keine gute Lösung.

Gerade der letzte Punkt ist mir bei der Überarbeitung wichtig. Verzicht auf Alkohol ist gesundheitlich nicht automatisch ein Gewinn, wenn Alkohol lediglich durch Tabak, Shisha oder eine andere problematische Substanz ersetzt wird.

Muss man komplett auf Alkohol verzichten?

Aus gesundheitlicher Perspektive ist kein Alkohol die risikoärmste Variante. Gleichzeitig ist die Entscheidung, ob jemand Alkohol trinkt, persönlich.

Wer Alkohol konsumiert, kann sein Risiko reduzieren, indem die konsumierte Menge und Häufigkeit möglichst gering bleiben und Rauschtrinken vermieden wird.

Für mich persönlich zeigte das alkoholfreie Jahr vor allem, dass Alkohol keine Voraussetzung für einen schönen Abend ist.

Kann eine Alkoholpause sinnvoll sein?

Eine selbst gewählte Alkoholpause kann helfen, eigene Gewohnheiten bewusster wahrzunehmen. Bei mir wurde beispielsweise deutlich, in welchen sozialen Situationen ich vorher automatisch Alkohol bestellt hätte und wie problemlos viele dieser Situationen auch nüchtern funktionierten.

Eine persönliche Challenge ist allerdings kein medizinischer Test dafür, ob der eigene Alkoholkonsum unproblematisch ist.

Wichtig bei möglicher Alkoholabhängigkeit

Wer regelmäßig große Mengen Alkohol trinkt, bereits Entzugssymptome kennt oder den eigenen Konsum nicht mehr gut kontrollieren kann, sollte einen Alkoholverzicht nicht einfach als Selbstexperiment behandeln.

Bei einer Alkoholabhängigkeit kann ein plötzlicher sogenannter kalter Entzug schwere Komplikationen bis hin zu Krampfanfällen auslösen. In diesem Fall sollte der Entzug ärztlich begleitet werden.

Häufige Fragen zum Alkoholverzicht

Ist ein Jahr ohne Alkohol gesund?

Der Verzicht auf Alkohol vermeidet während dieser Zeit die durch Alkohol verursachten Risiken. Welche individuellen Veränderungen jemand bemerkt, hängt jedoch unter anderem vom vorherigen Konsum, der Gesundheit und dem Lebensstil ab.

Aussagen wie „nach vier Wochen regeneriert sich alles“ oder pauschale Versprechen über Gewichtsverlust, Haut oder Schlaf wären deshalb ohne weitere Voraussetzungen zu simpel.

Ist ein Glas Wein am Tag gesund?

Nein, Alkohol sollte nicht zur Gesundheitsförderung getrunken werden. Die DGE empfiehlt inzwischen keinen oder möglichst wenig Alkohol, und auch die WHO sieht keinen gesundheitlich risikofreien Konsum.

Macht gelegentlicher Alkohol jedes Gesundheitsrisiko groß?

Nein – Risiko ist keine Alles-oder-nichts-Frage. Im Allgemeinen gilt: Je weniger Alkohol konsumiert wird, desto geringer ist das alkoholbedingte Risiko.

Ein niedriges Risiko ist allerdings nicht dasselbe wie kein Risiko.

Kann ich auf Partys ohne Alkohol Spaß haben?

Ich konnte es. Das ist allerdings eine persönliche Erfahrung und keine wissenschaftliche Aussage darüber, wie andere Menschen Partys erleben.

Ist alkoholfreies Bier wirklich alkoholfrei?

Nicht jedes als alkoholfrei bezeichnete Getränk enthält zwingend exakt 0,0 % Alkohol. Wer Alkohol vollständig meiden muss oder möchte, sollte deshalb die konkrete Kennzeichnung des Getränks beachten.

Fazit nach fast einem Jahr ohne Alkohol

Als ich den ursprünglichen Beitrag schrieb, freute ich mich noch sehr darauf, nach dem Ende meines Experiments wieder Alkohol zu trinken. Gleichzeitig hatte ich bereits festgestellt, dass ich ihn erstaunlich wenig vermisste.

Das ist für mich rückblickend die wichtigste Erkenntnis: Feiern, Freundschaften und schöne Abende funktionierten auch nüchtern.

Was ich heute klarer formulieren würde: Nach einer langen Alkoholpause gibt es keinen gesundheitlichen Grund, „verpassten“ Alkohol nachzuholen. Und Shisha ist kein sinnvoller Ersatz.

Wer Alkohol trinkt, reduziert sein gesundheitliches Risiko durch weniger und selteneren Konsum. Wer gar keinen Alkohol trinkt, muss aus gesundheitlichen Gründen nicht damit anfangen.

Quellen und weiterführende Informationen

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12 Kommentare

  1. Ich finde es ziemlich interessant, was du in deinem Blogpost geschrieben hast. Es ist sehr schade, dass man sich selbst irgendwo als "Außenseiter" empfindet, nur weil man keinen Alkohol trinkt oder nicht zu körperlich schädigenden Produkten greift (z.B. Zigaretten, Shisha etc.). Ich glaube, weder das Trinken noch das Rauchen ist "gesellschaftlich anerkannt". Es sind doch alles eher Mittel, um sich besser zu fühlen oder um die eigene Unsicherheit zu überspielen - was dann halt auch mal schnell zur Sucht werden kann.
    Ich trinke selber ab und zu Alkohol, aber wirklich nur in Gesellschaft und zu besonderen Anlässen (z.B. Partys etc.). Manchmal auch ein Feierabendbierchen mit meiner WG, denn ich finde, dass ein Bier den Kopf schon unheimlich befreit.
    Für mich wäre das "Ein-.Jahr-Lang-auf-Alkohol-Verzichten-Experiment" wahrscheinlich nichts, weil ich es für mich selber als sinnlos empfinden würde. Ich kann meinen Alkoholkonsum meist sehr gut kontrollieren und würde nie alleine zur Flasche greifen. Und es macht zugegbenermaßen ja auch einfach Spaß, am Wochenende mal ein bisschen den Kopf freizukriegen. ;) Solang man sich nicht ständig berauscht.
    Aber ich finde es mutig, dass du es so durchgezogen hast.

    Liebe Grüße,
    Mimi
    Mimi's Bulletin

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    1. Aber Menschen, die in Kneipen ein Bier trinken oder auf der Straße eine Zigarette rauchen, werden nicht blöd von der Seite angemacht. Es gibt einen großen Unterschied im Umgang mit legalen Drogen, die toleriert und deshalb für mich von der Gesellschaft anerkannt werden, und illegalen Drogen, die von den meisten verteufelt werden. Ich stimme dir aber zu, was die Unsicherheit betrifft.

      Oh gott, nein, alleine habe ich auch niemals getrunken und würde es niemals tun :D Bei mir waren es auch nur besondere Anlässe. Aber es gab zu Studienanfang zu viele besondere Anlässe und irgendwann tat mir mein Körper (und mein Geldbeutel) Leid. Ich wollte wissen, ob ich es auch ohne Alkohol schaffe. Und ein Jahr war eben eine Herausforderung. Alles andere hätte ich locker geschafft. Mein Alkoholkonsum war durchschnittlich. Es gibt Menschen, die um einiges mehr trinken und nicht im Traum daran denken irgendetwas daran zu ändern.
      Du hast auf jeden Fall Recht. Ein Bierchen und ein Glas Wein entspannt und befreit den Kopf :)

      Liebe Grüße, Alex

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  2. Ich selber kann sehr gut ohne Alkohol und ohne andere Arten von Drogen wzb Zigaretten oder Shisha leben. Für mich war es nie ein Problem 1 Jahr oder länger ohne Alkohol oder dergleichen auszukommen. Klar gibt es immer irgendwelche Leute, die einen blöde anschauen, versuchen einen zu überreden oder es halt auch zum Glück akzeptieren. Aber mir war das schon immer egal. Ich habe mich deswegen niemals als Außenseiter empfunden oder musste mich nach einer anderen Droge als Ersatz umschauen. Ich finde es eher immer sehr bedenklich und unangenehm, wenn Leute um mich herum betrunken sind. Ich fühle mich unter betrunkenen meist nicht so wohl. Wenn man angeshakert ist, also einen kleinen Schwips hat, kann das ja ganz lustig oder niedlich sein, aber viele Leute betrinken sich ja regelrecht und das finde ich immer sehr bedenklich. Ich verstehe oft nicht warum Leute nicht ohne Alkohol oder Drogen Spass haben können. Generell habe ich aber nichts, wenn man mal feiern gehen möchte und dann mal was trinken möchte. Solange alles im kontrollierbaren Rahmen bleibt ist alles ok. Ich finde es aber sehr gut, dass du das durchgezogen hast. Es schadet in keinem Falle deiner Gesundtheit ;) Lieben Gruss, Strasskind :)

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    1. Ich habe die Folgen des Außenseiters auch nur bei einer Shotrunde gemerkt. Ansonsten fühlte ich mich nicht alleine oder ausgestoßen. Aber die Tatsache, dass ich im Gegensatz zu anderen darauf verzichtet habe, hat mich zu einem gemacht. Auch wenn ich mich in der Zeit trotzdem gut gefühlt habe, ich war nicht der Teil der Gruppe, der trinkt. Ich hatte dennoch meinen Spaß :)

      Ja, wenn Menschen übertreiben, ist es definitiv nicht lustig. Vor allem nicht dann, wenn es jedes mal passiert. Da sollte man doch selbst den Wunsch und den Willen haben, etwas zu ändern? Es gibt immerhin schöneres als mit einem Kater aufzuwachen!

      Liebe Grüße, Alex :)

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  3. Interessanter Bericht und definitiv ein gutes Ding. :D
    Wobei ich sicher eine der nervigen Freunde wäre, die dich immer wieder bemitleiden oder versuchen, dich umzustimmen :D

    http://frombudapesttoseoul.blogspot.com

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    1. Das ist immer noch besser als "Du schaffst es eh nicht!" :D

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  4. Ich trinke gelegentlich Alkohol, wenn ich Lust dazu habe. Die Aktion, ein Jahr nichts zu trinken finde ich interessant. Aber dass Du dann den Alkohol mit Shisha kompensiert hast, finde ich merkwürdig und wenig zielführend. Nur deswegen zu einer Droge zu greifen, damit man sich nicht mehr als Aussenseiter fühlt, ist wirklich schade. Mir gäbe es zudem etwas zum Nachdenken, in was für einer Gesellschaft ich mich bewege.
    Aber ich hoffe, dass Du bald das richtige Maß für Dich mit allem findest, ob Shisha oder Alkohol.

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    1. Ich habe nicht gezielt nach einem Ersatz gesucht. Ich habe ihn einfach gefunden.
      Menschen, die auf Chips und ungesunde Snacks verzichten, ersetzen diese mit Gemüsesticks. Menschen, die ihren Kaffeekonsum reduzieren wollen, greifen stattdessen zu einem anderen Getränk. Menschen, die rauchen und damit aufhören wollen, ersetzen auch das Rauchen durch irgendetwas.
      Ich habe oft beobachtet, dass mit einem Aufhören auch ein Ersetzen einherging. Und solange die Droge danach besser ist, ist es ein Fortschritt :)

      Und keine Sorge, ich rauche nicht oft! Öfter als zwei mal im Monat kommt das nicht vor. Dafür ist mir auch das Geld viel zu schade ;)

      Liebe Grüße, Alex

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  5. Ein sehr spannendes Experiment! Ich habe auch aufgehört, zu trinken, wobei es in meinem Alter eher weniger auffällt. Sehr gute Erfahrungen und lass es dir richtig gut gehen! Und viel Spaß beim trinken:)
    Liebe Grüße, Lisa von

    http://lifstylehouse.blogspot.de/

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  6. Wow ein echt interessantes Experiment ! Ich finde es sehr beeindruckend, dass du das wirklich ein Jahr durchgezogen hast ! Ich verzichte selbst seit einigen Monaten auf Alkohol nur mal um zu wissen wie das ist, wobei ich sagen muss, dass es mir sehr leicht fällt außer an Geburtstagen . Ich bezweifle dass ich dass noch lange durchziehen werde, ich kann zwar auf den Kater und das totale betrunkensein gut verzichten , aber so ein Glühwein auf dem Christkindlmarkt ist schon was schönes :)
    Meine Erfahrungen mit shisha sind leider nicht so gut ich war bis vor circa einem halben Jahr ein leidenschaftlicher Shisha Raucher hatte selbst 2 Zuhause und bin gern in die shisha bar neben an gegangen . Doch dann bekam ich immer so ein stechen in der Nähe meines Herzens und mein Arzt meinte dass ist nicht das herz sondern die Lunge , und klärte mich auf dass shisha viel schlimmer als Zigaretten sind und ich aufpassen muss, aber das ist ja jedem selbst überlassen und solang du es nicht übertreibst denke ich hast du auch nichts zu befürchten :p
    Liebe Grüße , Hannah :)

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  7. Hallo,
    spannendes Experiment, ich habe es vor 3 Jahren getan und ich bin noch immer abstinent, schade dass du es nicht bleibst.
    LG Steffi
    http://kochglueck.blogspot.de

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  8. Ja, Alkohol wird leider viel zu sehr unterschätzt.
    Vor allem der ganz schleichend zunehmende Konsum...

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