Vegane Reispfanne mit Zucchini & Champignons

Diese vegane Reispfanne kombiniert Reis mit gebratenen Champignons, Zucchini und einer cremigen Sauce aus Hafer-Cuisine. Zwiebel, Knoblauch, Sojasauce, Basilikum und Thymian sorgen für die Würze.

Das Rezept ergibt zwei große Hauptportionen und ist in ungefähr 30 Minuten fertig. Während der Reis kocht, wird das Gemüse parallel in der Pfanne zubereitet – dadurch bleibt der Arbeitsaufwand gering.

Entstanden ist das Gericht ursprünglich ganz spontan aus den Zutaten, die noch zu Hause waren. Gerade solche einfachen Kombinationen gehören für mich zu den praktischsten Alltagsgerichten.

Direkt zum Rezept für die vegane Reispfanne springen

Was kommt in die vegane Reispfanne?

Für die Reispfanne brauchst du hauptsächlich:

  • Reis
  • Champignons
  • Zucchini
  • Zwiebel und Knoblauch
  • Hafer-Cuisine
  • Sojasauce

Basilikum, Thymian und schwarzer Pfeffer ergänzen die cremige Sauce.

Wie werden die Champignons schön gebräunt?

Verwende eine möglichst große Pfanne und brate die Champignons bei mittlerer bis hoher Hitze. Werden 400 g Pilze in einer kleinen Pfanne zu dicht übereinander gestapelt, geben sie viel Wasser ab und dünsten eher, statt zu bräunen.

Die Zucchini kommt deshalb erst etwas später dazu. Sie braucht weniger Garzeit als die Champignons.

Welche Hafer-Cuisine eignet sich?

Verwende eine ungesüßte pflanzliche Kochcreme auf Haferbasis. Sie macht die Reispfanne cremig, ohne dass eine zusätzliche Mehlschwitze notwendig ist.

Je nach Produkt unterscheiden sich Fettgehalt und Konsistenz deutlich. Dadurch können auch die Nährwerte des fertigen Gerichts etwas abweichen.

Wie viel Sojasauce braucht die Reispfanne?

Für zwei Portionen reichen zunächst etwa 20 ml Sojasauce. Gib sie am Ende zur Sauce und probiere anschließend, bevor du zusätzlich salzt.

Sojasauce ist bereits salzig, deshalb lässt sich unnötiges Nachsalzen so leichter vermeiden.

Ist die Reispfanne glutenfrei?

Reis, Zucchini, Champignons und Hafer-Cuisine enthalten nicht automatisch glutenhaltiges Getreide. Normale Sojasauce kann jedoch Weizen enthalten.

Wenn du das Gericht glutenfrei zubereiten musst, verwende eine entsprechend gekennzeichnete Sojasauce beziehungsweise geeignete Tamari und prüfe auch die Hafer-Cuisine auf ihre Kennzeichnung.

Tipps für die Zucchini-Champignon-Reispfanne

  • Reis parallel kochen: Dadurch ist das komplette Gericht in etwa 30 Minuten fertig.
  • Champignons nicht zu eng braten: Eine große Pfanne verbessert die Bräunung.
  • Zucchini später hinzufügen: Sie wird schneller weich als die Pilze.
  • Sojasauce erst am Ende dosieren: Dann lässt sich der Salzgehalt besser kontrollieren.
  • Reis gut unterheben: So verteilt sich die cremige Sauce gleichmäßig.

Vegane Reispfanne mit Zucchini und Champignons

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 2 große Portionen
Vorbereitung: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 20 Minuten
Gesamtzeit: ca. 30 Minuten

Nährwerte

Pro Portion: ca. 745 kcal, 121 g Kohlenhydrate, 22 g Fett und 19 g Protein.

Die Angaben sind Näherungswerte und wurden mit 250 g trockenem Reis, 200 ml Hafer-Cuisine, 15 ml Pflanzenöl und 20 ml Sojasauce berechnet. Besonders Hafer-Cuisine und Sojasauce unterscheiden sich je nach Hersteller.

Küchenutensilien

  • mittelgroßer Topf mit Deckel
  • große Pfanne
  • Sieb
  • Messer
  • Schneidebrett
  • Kochlöffel

Zutaten

  • 250 g Reis, z. B. Langkornreis
  • 500 ml Wasser
  • 400 g Champignons
  • 200 g Zucchini
  • 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 100 g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Hafer-Cuisine
  • 15 ml neutrales Pflanzenöl, ca. 1 EL
  • 20 ml Sojasauce, ca. 1⅓ EL
  • 1 TL getrocknetes Basilikum
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Salz nur bei Bedarf

Zubereitung

  1. Reis waschen: Den Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser abspülen.
  2. Reis kochen: Reis mit 500 ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Anschließend bei niedriger Hitze zugedeckt nach Packungsangabe etwa 12–15 Minuten garen, bis der Reis weich und die Flüssigkeit aufgenommen ist.
  3. Champignons vorbereiten: Während der Reis kocht, Champignons putzen und je nach Größe vierteln oder in dicke Scheiben schneiden.
  4. Zucchini schneiden: Zucchini waschen, längs halbieren und in etwa 5 mm dicke Halbmonde schneiden.
  5. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten: Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken.
  6. Zwiebel anbraten: Pflanzenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel darin etwa 2–3 Minuten glasig anbraten.
  7. Knoblauch hinzufügen: Knoblauch dazugeben und etwa 30 Sekunden unter Rühren mitbraten.
  8. Champignons braten: Champignons in die Pfanne geben, die Hitze etwas erhöhen und ungefähr 5 Minuten braten, bis sie Farbe bekommen und ein Teil ihrer Flüssigkeit verdampft ist.
  9. Zucchini hinzufügen: Zucchinischeiben dazugeben und weitere 4–5 Minuten braten. Sie sollen weich werden, aber noch etwas Struktur behalten.
  10. Sauce zubereiten: Hafer-Cuisine, Basilikum und Thymian zum Gemüse geben und alles gut verrühren.
  11. Reis unterheben: Den gegarten Reis in die Pfanne geben und gründlich mit Gemüse und Sauce vermischen.
  12. Mit Sojasauce abschmecken: 20 ml Sojasauce einrühren und die Reispfanne mit schwarzem Pfeffer abschmecken.
  13. Salz prüfen: Erst jetzt probieren und nur bei Bedarf zusätzlich salzen.
  14. Servieren: Die Reispfanne auf zwei große Teller verteilen und direkt servieren.

Kann ich die Reispfanne mit anderem Gemüse zubereiten?

Ja. Paprika, Brokkoli, Erbsen oder Spinat passen beispielsweise ebenfalls gut zur cremigen Sauce.

Achte lediglich darauf, Gemüse mit längerer Garzeit entsprechend früher in die Pfanne zu geben.

Kann ich eine andere pflanzliche Kochcreme verwenden?

Ja. Soja-, Mandel- oder andere pflanzliche Kochcremes können Hafer-Cuisine ersetzen.

Geschmack, Konsistenz und Nährwerte verändern sich dadurch entsprechend.

Kann ich die Reispfanne vorbereiten?

Ja. Sie lässt sich gut vorkochen und später wieder erwärmen.

Beim Abkühlen zieht der Reis allerdings Sauce ein. Gib beim Aufwärmen deshalb bei Bedarf einen kleinen Schluck Wasser oder zusätzliche Hafer-Cuisine hinzu.

Wie lange hält sich die Reispfanne?

Reisgerichte sollten nach dem Kochen zügig abgekühlt und anschließend durchgehend im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Ich würde die Reispfanne innerhalb von 1–2 Tagen verbrauchen und beim erneuten Erwärmen vollständig durcherhitzen.

Häufige Fragen zur veganen Reispfanne

Ist die Reispfanne vegan?

Ja. In dieser Rezeptfassung werden ausschließlich pflanzliche Zutaten verwendet.

Ist die Reispfanne sojafrei?

Nein. Das Grundrezept enthält Sojasauce.

Kann ich die Sojasauce ersetzen?

Ja. Du kannst die Sauce alternativ stärker mit Salz, Kräutern und Gewürzen abschmecken. Der typische herzhafte Geschmack der Sojasauce fehlt dann allerdings.

Sind 250 g Reis für zwei Portionen nicht viel?

Das sind zwei große Hauptportionen. Für kleinere Portionen kannst du das komplette Rezept auch auf drei Portionen verteilen. Die angegebenen Nährwerte beziehen sich auf zwei Portionen.

Warum sind die neuen Nährwerte höher als im alten Rezept?

Die alte Berechnung berücksichtigte nicht nachvollziehbar alle im Text verwendeten Zutaten. In der überarbeiteten Version sind insbesondere 200 ml Hafer-Cuisine, Bratöl und Sojasauce vollständig berücksichtigt.

Dir gefallen meine Rezepte? Verlinke mich auf Instagram mit dem Hashtag #meineLieblingsküche oder direkt mit @meineLieblingskueche.

Kommentar veröffentlichen

1 Kommentare

  1. Das sieht sehr lecker aus, werde es die Tage auch mal ausprobieren :)
    Liebe Grüße http://siegerindesvolkes.blogspot.de

    AntwortenLöschen

Du hast Anregungen, Tipps, Feedback oder möchtest einfach deine Erfahrung teilen? Dann hinterlasse hier ein Kommentar! Ich werde zeitnah alle deine Fragen beantworten :)