Veganer Apfel-Nuss-Kuchen mit Haselnüssen & Zimt

Dieser vegane Apfel-Nuss-Kuchen kombiniert frische Äpfel mit gemahlenen Haselnüssen, Zimt und Zitrone. Der einfache Rührteig kommt ohne Ei und Milch aus und wird durch Sojamehl gebunden.

Die Äpfel werden roh unter den Teig gehoben und müssen nicht vorgekocht werden. Dadurch ist der Kuchen unkompliziert vorbereitet und bleibt durch die Apfelstücke schön saftig.

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Veganer Apfelkuchen mit Haselnüssen

Äpfel, Haselnüsse und Zimt bilden die geschmackliche Basis dieses Kuchens. Zitronensaft und etwas abgeriebene Zitronenschale bringen zusätzlich Frische in die Apfelfüllung.

Ich habe den Kuchen ursprünglich für Muttertag gebacken. Gerade wenn es unkompliziert sein soll, gefällt mir an diesem Rezept, dass die Äpfel nicht vorgekocht werden müssen.

Warm beziehungsweise noch leicht lauwarm schmeckt mir der Kuchen besonders gut.

Welche Äpfel eignen sich für den Kuchen?

Am besten eignen sich aromatische Äpfel, die beim Backen nicht vollständig zerfallen. Leicht säuerliche Sorten bilden einen guten Kontrast zum Zucker und zu den Haselnüssen.

Für das Rezept werden etwa 450 g geschälte und entkernte Äpfel verwendet. Das entspricht je nach Größe ungefähr zwei bis drei mittelgroßen Äpfeln.

Warum kommen die Äpfel roh in den Teig?

Die kleinen Apfelwürfel garen während der 40 bis 45 Minuten Backzeit direkt im Kuchen. Ein vorheriges Kochen ist deshalb nicht notwendig.

Schneide die Äpfel in kleine, ungefähr 1 cm große Würfel. Sehr große Stücke brauchen länger zum Garen und verteilen sich schlechter im Teig.

Warum Zitrone zu den Äpfeln?

Zitronensaft bringt Säure in den süßen Kuchen und verlangsamt außerdem das Braunwerden der geschnittenen Äpfel.

Da auch die Schale verwendet wird, sollte die Zitrone für die Verwendung der Schale geeignet sein. Nur die gelbe äußere Schicht fein abreiben; die weiße Haut darunter schmeckt bitter.

Welche Rolle spielen die Haselnüsse?

150 g gemahlene Haselnüsse bringen Geschmack, Fett und Struktur in den Teig. Sie machen einen erheblichen Teil des Rezepts aus und sollten deshalb nicht ersatzlos weggelassen werden.

Der Kuchen ist entsprechend ausdrücklich nicht nussfrei.

Wozu dient Sojamehl beim veganen Backen?

Sojamehl unterstützt in diesem Kuchen die Bindung des Teigs. Für die Rezeptmenge werden etwa 30 g verwendet.

Es wird zunächst mit Mehl, Nüssen, Backpulver und Gewürzen vermischt und anschließend zusammen mit der Hafermilch unter die Margarine-Zucker-Masse gearbeitet.

Welche Pflanzenmilch eignet sich?

Haferdrink passt geschmacklich gut zu Apfel, Haselnüssen und Zimt.

Für dieses Rezept werden etwa 125 ml benötigt. Ein ungesüßter oder nur mild gesüßter Haferdrink verhindert, dass der Kuchen unnötig süßer wird.

So wird der Apfel-Nuss-Kuchen nicht trocken

Den Teig nur so lange rühren, bis alle Zutaten miteinander verbunden sind, und den Kuchen nicht länger als nötig backen.

Ab etwa 40 Minuten eine Stäbchenprobe machen. Ein paar feuchte Krümel sind in Ordnung, roher Teig sollte jedoch nicht mehr am Holzstäbchen hängen.

Die Apfelstücke und Haselnüsse sorgen zusätzlich für Feuchtigkeit im fertigen Kuchen.

Welche Backform eignet sich?

Eine Springform mit etwa 28 cm Durchmesser oder eine ähnlich große Auflaufform funktioniert gut.

Die Form vorher sorgfältig mit veganer Margarine einfetten. Alternativ kann der Boden mit Backpapier ausgelegt werden.

Kann ich den Kuchenteig am Vorabend vorbereiten?

Den vollständig angerührten Teig würde ich nicht idealerweise über Nacht stehen lassen. Das Backpulver beginnt bereits nach dem Kontakt mit Flüssigkeit zu reagieren.

Ich hatte den Kuchenteig beim ursprünglichen Backen zwar am Vorabend vorbereitet und gekühlt. Für ein zuverlässigeres Ergebnis würde ich heute jedoch trockene und feuchte Zutaten getrennt vorbereiten und erst kurz vor dem Backen zusammenrühren.

Die Äpfel am besten ebenfalls erst kurz vor dem Backen schneiden und mit Zitrone vermischen.

Kann ich den Kuchen mit Puderzucker servieren?

Ja. Etwas Puderzucker passt gut dazu, ist aber optional.

Damit er nicht sofort auf dem warmen Kuchen schmilzt, den Kuchen zunächst etwas abkühlen lassen und erst kurz vor dem Servieren bestäuben.

Optionaler Puderzucker ist nicht in den Nährwerten eingerechnet.

Was passt zum Apfel-Nuss-Kuchen?

Der Kuchen schmeckt pur oder mit einer cremigen Beilage.

Zum Beispiel passen:

  • pflanzliche Schlagsahne
  • veganes Vanilleeis
  • vegane Vanillesauce
  • eine Tasse Kaffee oder Tee

Diese Ergänzungen sind nicht in den Nährwerten berücksichtigt.

Tipps für veganen Apfel-Nuss-Kuchen

  • Äpfel klein würfeln: So garen sie gleichmäßig.
  • Zitrone direkt zu den Äpfeln geben: Das bringt Frische und verhindert schnelles Braunwerden.
  • Teig nicht überrühren: Nach Zugabe des Mehls nur kurz mischen.
  • Stäbchenprobe ab 40 Minuten: Die exakte Backzeit hängt von Form und Ofen ab.
  • Puderzucker erst später: Auf sehr warmem Kuchen löst er sich schnell auf.

Kann ich andere Nüsse verwenden?

Grundsätzlich ja. Gemahlene Mandeln oder Walnüsse verändern allerdings Geschmack und teilweise auch die Konsistenz.

Die Grundversion wird mit gemahlenen Haselnüssen zubereitet.

Kann ich den Kuchen einfrieren?

Ja. Den vollständig ausgekühlten Kuchen am besten in einzelne Stücke schneiden und portionsweise einfrieren.

Bei Raumtemperatur auftauen lassen und nach Wunsch kurz erwärmen.

Wie lange hält sich der Apfel-Nuss-Kuchen?

Gut abgedeckt hält sich der Kuchen etwa zwei bis drei Tage.

Wegen der frischen Äpfel bei warmer Raumtemperatur nicht unnötig lange offen stehen lassen. Für eine längere Aufbewahrung gekühlt lagern und vor dem Servieren gegebenenfalls wieder auf Raumtemperatur bringen.

Häufige Fragen zum veganen Apfel-Nuss-Kuchen

Warum ist mein Kuchen innen noch sehr feucht?

Entweder waren die Apfelstücke sehr groß oder der Kuchen wurde etwas zu früh aus dem Ofen genommen. Die Äpfel klein würfeln und gegen Ende eine Stäbchenprobe durchführen.

Kann ich die Äpfel mit Schale verwenden?

Grundsätzlich ja. Für eine feinere Kuchenstruktur werden sie in dieser Version jedoch geschält.

Kann ich weniger Zucker verwenden?

Eine moderate Reduktion ist möglich. Zucker beeinflusst allerdings nicht nur die Süße, sondern auch Feuchtigkeit und Struktur des Kuchens.

Ist der Kuchen vegan?

Ja. Die Grundversion enthält ausschließlich pflanzliche Zutaten. Achte bei Margarine, Haferdrink und anderen verarbeiteten Produkten auf eine vegane Kennzeichnung, wenn du ganz sicher gehen möchtest.

Ist der Kuchen glutenfrei?

Nein. Die Grundversion enthält Weizenmehl Type 405.

Rezept für veganen Apfel-Nuss-Kuchen

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 1 Kuchen, ca. 12 Stücke
Vorbereitungszeit: ca. 25 Minuten
Backzeit: ca. 40–45 Minuten
Abkühlzeit: ca. 30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 40 Minuten

Nährwerte pro Stück bei 12 Stücken, ohne optionale Beilagen (Näherungswerte):
322 kcal
36 g Kohlenhydrate
18,5 g Fett
4,8 g Protein

Die Nährwerte sind Näherungswerte für 1 von 12 Stücken. Berechnet wurde mit 450 g vorbereitetem Apfel, 150 g veganer Margarine, 150 g Haselnüssen und 30 g Sojamehl. Je nach verwendeten Produkten und Apfelsorte können die tatsächlichen Werte abweichen. Puderzucker und pflanzliche Sahne sind nicht eingerechnet.

Küchenutensilien

  • Große Rührschüssel
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Springform mit ca. 28 cm Durchmesser oder ähnlich große Auflaufform
  • Schneidebrett und Messer
  • Feine Reibe für die Zitronenschale

Zutaten

  • 200 g Weizenmehl Type 405
  • 175 g Zucker
  • 150 g weiche vegane Margarine
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 450 g Äpfel, geschält und entkernt gewogen
  • 1 Zitrone, deren Schale zum Verzehr geeignet ist
  • 3 TL Zimt
  • ½ TL Bourbon-Vanillezucker, ca. 2 g
  • 16 g Backpulver, ca. 1 Päckchen
  • 30 g Sojamehl, ca. 3 EL
  • 125 ml Haferdrink
  • 1 Prise Salz
  • etwas vegane Margarine zum Einfetten der Form
  • optional etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Backofen vorbereiten: Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und die Backform gründlich mit etwas veganer Margarine einfetten.
  2. Margarine und Zucker aufschlagen: Die weiche Margarine mit dem Zucker einige Minuten cremig aufschlagen.
  3. Trockene Zutaten mischen: Mehl, gemahlene Haselnüsse, Zimt, Vanillezucker, Backpulver, Sojamehl und Salz in einer separaten Schüssel vermischen.
  4. Teig anrühren: Die trockenen Zutaten zur Margarine-Zucker-Mischung geben. Den Haferdrink hinzufügen und alles nur so lange verrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.
  5. Äpfel vorbereiten: Äpfel schälen, entkernen und 450 g Fruchtfleisch in etwa 1 cm kleine Würfel schneiden.
  6. Zitrone vorbereiten: Die Zitrone heiß abwaschen und trocknen. Die äußere gelbe Schale fein abreiben und anschließend den Saft auspressen.
  7. Äpfel marinieren: Apfelwürfel mit Zitronensaft und abgeriebener Zitronenschale vermischen.
  8. Äpfel unterheben: Die Apfelmischung mit einem Teigschaber gleichmäßig unter den Kuchenteig heben.
  9. Teig einfüllen: Den Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Backform verteilen und die Oberfläche glatt streichen.
  10. Kuchen backen: Den Apfel-Nuss-Kuchen auf mittlerer Schiene etwa 40 bis 45 Minuten backen. Ab etwa 40 Minuten mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Teig durchgebacken ist.
  11. Abkühlen lassen: Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 30 Minuten abkühlen lassen. Er kann anschließend noch leicht warm serviert werden.
  12. Servieren: Nach Wunsch kurz vor dem Servieren dünn mit Puderzucker bestäuben und in etwa 12 Stücke schneiden.

Für den ursprünglichen Inhalt dieses Beitrags ist Alena Weil verantwortlich und besitzt die Rechte daran.

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2 Kommentare

  1. Schade, dass ich gegen Nüsse allergisch bin. Es sieht nämlich wirklich lecker aus.
    Liebe Grüße

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  2. Wow wie lecker das aussieht! Ich bin zwar kein Veganer, aber probiere gerne mal vegane Produkte und Rezepte aus :) Tolles Rezept!
    Liebst, Sarah von belle-melange.com

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