Dieses Tomatenrisotto mit Zucchini ist ein unkompliziertes veganes Reisgericht mit gehackten Tomaten, Zwiebel, Knoblauch und italienischen Kräutern. Die Dosentomaten garen direkt mit dem Risottoreis und sorgen zusammen mit der Gemüsebrühe für eine cremige Konsistenz.
Das Rezept ergibt 2 Portionen und ist in ungefähr 35 Minuten fertig. Besonders praktisch für den Alltag: Du brauchst keine frischen Tomaten zu häuten oder vorzukochen.
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Das ursprüngliche Rezept habe ich genau deshalb etwas vereinfacht. Statt Tomaten zu kochen, zu häuten und klein zu schneiden, verwende ich einfach gehackte Tomaten aus der Dose.
Welche Zutaten kommen ins Tomatenrisotto?
Die Basis besteht aus wenigen Zutaten:
- Risottoreis
- gehackten Tomaten
- Zucchini
- Zwiebel und Knoblauch
- Gemüsebrühe
- Olivenöl
- Lorbeer, Oregano oder Basilikum
Die gehackten Tomaten sind nicht nur Gemüse, sondern gleichzeitig ein wichtiger Teil der Garflüssigkeit. Deshalb kommen sie bereits während des Risottokochens zum Reis und nicht erst ganz am Ende.
Welcher Reis eignet sich für Tomatenrisotto?
Verwende am besten klassischen Risottoreis wie Arborio oder Carnaroli. Diese Reissorten geben beim Garen Stärke ab und sorgen dadurch für die typische cremige Risotto-Konsistenz.
Normaler Langkornreis bleibt deutlich körniger und liefert nicht dasselbe Ergebnis.
Muss Risotto ständig gerührt werden?
Nein, aber regelmäßig. Rühre das Risotto immer wieder um, besonders nachdem neue Brühe dazugekommen ist.
Durch die Bewegung löst sich Stärke aus dem Reis und die Flüssigkeit verbindet sich zu einer cremigen Sauce. Permanentes Rühren ist dafür nicht nötig.
Warum werden die Tomaten schon beim Garen hinzugefügt?
150 g Risottoreis brauchen deutlich mehr Flüssigkeit als nur 300 ml Gemüsebrühe. Die 400 g gehackten Tomaten liefern deshalb einen wesentlichen Teil der benötigten Flüssigkeit.
Würden die Tomaten erst ganz am Ende dazukommen, könnte der Reis mit der ursprünglich angegebenen Brühenmenge noch zu fest sein.
Rezept für veganes Tomatenrisotto mit Zucchini
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Portionen: 2
- Vorbereitung: ca. 10 Minuten
- Kochzeit: ca. 25 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 35 Minuten
Nährwerte pro Portion
Ca. 410 kcal
77 g Kohlenhydrate
6 g Fett
10 g Protein
Die Nährwerte sind Näherungswerte für eine von zwei Portionen. Gemüsebrühe, Dosentomaten und Risottoreis können je nach Produkt leicht abweichende Werte haben.
Küchenutensilien
- große, tiefe Pfanne oder weiter Topf
- kleiner Topf für die Gemüsebrühe
- Schneidebrett und Messer
- Kochlöffel
Zutaten
- 150 g Risottoreis, z. B. Arborio oder Carnaroli
- 400 g gehackte Tomaten aus der Dose
- 300 ml heiße Gemüsebrühe, z. B. mit dieser selbst gemachten Gemüsebrühe-Paste
- 250 g Zucchini
- 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 100 g
- 2 Knoblauchzehen
- 10 ml Olivenöl, ca. 2 TL
- 2 Lorbeerblätter
- 1 TL getrockneter Oregano oder Basilikum
- Salz nach Geschmack
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Gemüsebrühe erhitzen: Die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf erhitzen und während der Risottozubereitung warm halten.
- Gemüse vorbereiten: Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Zucchini waschen, die Enden entfernen und in kleine Würfel schneiden.
- Zucchini anbraten: Die Hälfte des Olivenöls in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zucchini bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 4 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt ist. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
- Zwiebel anschwitzen: Das restliche Olivenöl in die Pfanne geben und die Zwiebel bei mittlerer Hitze etwa 4–5 Minuten glasig dünsten.
- Knoblauch hinzufügen: Den gehackten Knoblauch dazugeben und etwa 30 Sekunden mitdünsten.
- Risottoreis anrösten: Den trockenen Risottoreis in die Pfanne geben und etwa 1–2 Minuten unter Rühren mit anschwitzen, bis die Körner leicht glasig wirken.
- Tomaten hinzufügen: Die gehackten Tomaten und die beiden Lorbeerblätter dazugeben und gründlich mit dem Reis vermischen.
- Risotto garen: Das Risotto bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft köcheln lassen. Sobald die Flüssigkeit weitgehend aufgenommen ist, nach und nach jeweils etwas heiße Gemüsebrühe hinzufügen.
- Regelmäßig rühren: Das Risotto während der nächsten etwa 18–22 Minuten regelmäßig umrühren und weitere Brühe ergänzen, sobald der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat.
- Gargrad prüfen: Der Reis ist fertig, wenn er cremig ist, die Körner aber im Inneren noch einen leichten Biss haben. Falls die 300 ml Brühe aufgebraucht sind und der Reis noch zu fest ist, esslöffelweise heißes Wasser ergänzen.
- Lorbeer entfernen: Die beiden Lorbeerblätter aus dem Risotto nehmen.
- Zucchini unterheben: Die angebratenen Zucchiniwürfel wieder in die Pfanne geben und etwa 1–2 Minuten im Risotto erwärmen.
- Würzen: Oregano oder Basilikum einrühren und das Tomatenrisotto mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
- Servieren: Das Risotto auf zwei Teller verteilen und direkt heiß servieren.
Wie cremig sollte Risotto sein?
Ein fertiges Risotto sollte cremig und fließend sein, nicht trocken und kompakt. Auf dem Teller sollte es sich leicht verteilen.
Ist dein Risotto am Ende zu fest, rühre noch einen kleinen Schuss heiße Gemüsebrühe oder Wasser unter.
Warum wird mein Risotto nicht cremig?
Häufig wurde die falsche Reissorte verwendet oder zu wenig gerührt.
Risottoreis wie Arborio oder Carnaroli enthält viel Stärke. Durch regelmäßiges Rühren während des Garens wird diese freigesetzt und sorgt für die cremige Konsistenz.
Warum wird der Reis matschig?
Risotto sollte nicht vollständig weich gekocht werden. Beende das Garen, sobald die Reiskörner außen cremig und innen noch leicht bissfest sind.
Auch nach dem Ausschalten der Herdplatte gart der Reis noch etwas nach.
Kann ich frische Tomaten verwenden?
Ja. Für die unkomplizierte Alltagsversion sind Dosentomaten allerdings praktischer und liefern eine verlässliche Flüssigkeitsmenge.
Wenn du frische Tomaten verwendest, sollten sie sehr reif und saftig sein. Je nach Sorte kann dann etwas zusätzliche Gemüsebrühe nötig werden.
Kann ich passierte Tomaten verwenden?
Ja. Das Risotto wird damit etwas homogener und weniger stückig.
Du kannst die 400 g gehackten Tomaten durch ungefähr dieselbe Menge passierte Tomaten ersetzen.
Kann ich anderes Gemüse ergänzen?
Ja. Gut passen beispielsweise:
- Paprika
- Pilze
- Babyspinat
- Erbsen
- Aubergine
Gemüse, das stark wässert, solltest du möglichst separat anbraten und erst gegen Ende zum Risotto geben.
Kann ich Parmesan hinzufügen?
Ja, dann ist die Standardversion allerdings nicht mehr vegan.
Für eine rein pflanzliche Variante kannst du das Risotto pur lassen oder nach Geschmack Hefeflocken ergänzen. Beides ist nicht in den angegebenen Nährwerten enthalten.
Ist das Tomatenrisotto vegan?
Ja. Die Standardversion wird mit Olivenöl und pflanzlicher Gemüsebrühe zubereitet und enthält keine tierischen Zutaten.
Ist das Risotto glutenfrei?
Reis, Gemüse und die übrigen unverarbeiteten Grundzutaten enthalten kein glutenhaltiges Getreide. Das Rezept wird trotzdem nicht pauschal als glutenfrei gekennzeichnet.
Bei Zöliakie solltest du insbesondere die verwendete Gemüsebrühe und Gewürzmischungen auf eine entsprechende Kennzeichnung prüfen.
Kann ich Tomatenrisotto vorbereiten?
Risotto schmeckt frisch am besten. Beim Abkühlen nimmt der Reis weitere Flüssigkeit auf und die typische cremige Konsistenz geht teilweise verloren.
Du kannst Zwiebel, Knoblauch und Zucchini aber bereits vorher schneiden, um die eigentliche Kochzeit zu verkürzen.
Wie bewahre ich Reste auf?
Reste sollten nach dem Kochen zügig abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Verbrauche sie möglichst am nächsten Tag.
Zum Aufwärmen einen kleinen Schuss Wasser oder Gemüsebrühe ergänzen und das Risotto vollständig durcherhitzen.
Häufige Fragen zum Tomatenrisotto
Muss Risottoreis vor dem Kochen gewaschen werden?
Für klassisches Risotto normalerweise nicht. Die Stärke an der Oberfläche des Reises unterstützt die cremige Konsistenz.
Kann ich den Reis fünf Minuten anbraten?
Das ist nicht nötig. Etwa 1–2 Minuten reichen aus, bis die Körner leicht glasig werden. Zu langes trockenes Rösten bringt hier keinen Vorteil.
Wann kommt die Zucchini ins Risotto?
Erst gegen Ende. Sie wird vorher separat kurz angebraten und anschließend unter das fertige Risotto gehoben. Dadurch behält sie mehr Biss.
Kann ich die Lorbeerblätter weglassen?
Ja. Sie geben der Tomatensauce eine zusätzliche würzige Note, sind aber für die Konsistenz nicht notwendig.
4 Kommentare
Das geht ja wirklich schnell und einfach :-) Gefällt mir gut.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sieht lecker aus :) werde ich bestimmt mal nachmachen :D
AntwortenLöschenLG
Mmmmh :) So eins hab ich auch schonmal gemacht - superlecker! Allerdings ohne Lorbeerblätter, die setzen dem echt noch die Krone auf ;) Den Tipp merke ich mir fürs nächste Mal:)
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Hört sich lecker an und sieht auch so aus. Und ist vor allem so unkompliziert :)
AntwortenLöschenLiebe Grüße
luisa
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