Dieses Tomaten-Rosmarin-Brot ist ein herzhaftes veganes Hefebrot mit getrockneten Tomaten und frischem Rosmarin. Margarine und Pflanzendrink machen den Teig etwas reichhaltiger, während die Tomaten für eine kräftige Würze sorgen.
Ich liebe Rosmarin und Tomaten – entsprechend schnell wollte ich diese Kombination damals als Brot ausprobieren. Besonders gut passt es für mich zu Grillgerichten, Salaten oder einfach als Brotzeit.
Für das Rezept sollte allerdings ausreichend Zeit zum Gehen eingeplant werden: Der Hefeteig ruht insgesamt 1 Stunde 50 Minuten, bevor er etwa 40 Minuten gebacken wird.
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Was macht das Tomaten-Rosmarin-Brot besonders?
Getrocknete Tomaten und frischer Rosmarin werden direkt in den Hefeteig eingearbeitet. Dadurch verteilen sich beide Zutaten im ganzen Brot und sorgen in jeder Scheibe für ein kräftiges Aroma.
Die in Öl eingelegten Tomaten sollten vorher gut abtropfen. So gelangt nicht unnötig viel zusätzliches Öl in den Teig.
Wie wird frischer Rosmarin vorbereitet?
Die Rosmarinnadeln werden von den Zweigen gezupft und fein gehackt. Dadurch verteilt sich das intensive Aroma gleichmäßiger im Brot.
Größere Stücke können beim Essen unangenehm fest wirken, deshalb lohnt es sich, den Rosmarin wirklich fein zu schneiden.
Wie warm sollte der Pflanzendrink für die Hefe sein?
Der Pflanzendrink sollte nur lauwarm und nicht heiß sein. Zu hohe Temperaturen können die Hefe beeinträchtigen.
Auch die geschmolzene Margarine sollte deshalb kurz abkühlen, bevor sie zusammen mit dem Pflanzendrink zum Mehl gegeben wird.
Warum braucht das Brot zwei Gehzeiten?
Die erste Gehzeit von etwa 90 Minuten gibt dem fertig gekneteten Hefeteig Zeit, sein Volumen deutlich zu vergrößern.
Nach dem Umsetzen in die Kastenform folgt noch eine zweite Gehzeit von etwa 20 Minuten. Dadurch kann sich der Teig nach dem Formen noch einmal entspannen und etwas aufgehen.
Tipps für das Tomaten-Rosmarin-Brot
- Tomaten gut abtropfen lassen: Überschüssiges Öl kann den Teig unnötig fettig machen.
- Rosmarin fein hacken: So verteilt er sich gleichmäßig im Brot.
- Pflanzendrink nur lauwarm verwenden: Zu heiße Flüssigkeit ist für die Hefe ungünstig.
- Dem Teig genügend Zeit geben: Bei kühler Raumtemperatur kann die Gehzeit auch etwas länger dauern.
- Ab etwa 35 Minuten kontrollieren: Jeder Backofen bräunt etwas anders.
Rezept für veganes Tomaten-Rosmarin-Brot
Das Rezept ergibt 1 Kastenbrot beziehungsweise etwa 14 Scheiben.
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 1 Brot / ca. 14 Scheiben
Vorbereitung: ca. 20 Minuten
Gehzeit: ca. 1 Stunde 50 Minuten
Backzeit: ca. 40 Minuten
Abkühlzeit: ca. 30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 3 Stunden 20 Minuten
Nährwerte pro Scheibe
Die Angaben sind Näherungswerte für eine von 14 Scheiben. Pflanzendrink, Margarine und in Öl eingelegte Tomaten unterscheiden sich je nach Produkt in ihren Nährwerten.
- Kalorien: ca. 220 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 30 g
- Fett: ca. 9 g
- Protein: ca. 4 g
Küchenutensilien
- Kastenform
- große Rührschüssel
- Handrührgerät mit Knethaken oder Küchenmaschine
- kleiner Topf
- Sieb
- Kuchengitter
Zutaten
- 500 g Weizenmehl
- 120 g vegane Margarine
- 250 ml ungesüßter Pflanzendrink, z. B. Haferdrink
- 1 TL Zucker (ca. 4 g)
- 2 TL Salz (ca. 10 g)
- 1 Päckchen Trockenhefe (ca. 7 g)
- 100 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten, gut abgetropft
- 3 Zweige frischer Rosmarin
- ca. 5 g vegane Margarine zum Einfetten der Form
- etwas Mehl zum Arbeiten
Zubereitung
- Rosmarin vorbereiten: Den Rosmarin waschen und trocken tupfen. Die Nadeln von den Zweigen zupfen und fein hacken.
- Tomaten vorbereiten: Die getrockneten Tomaten in ein Sieb geben, gründlich abtropfen lassen und anschließend in kleine Stücke schneiden.
- Margarine schmelzen: 120 g Margarine bei niedriger Hitze schmelzen und anschließend kurz abkühlen lassen.
- Pflanzendrink erwärmen: Den Pflanzendrink vorsichtig auf lauwarme Temperatur erwärmen.
- Trockene Zutaten mischen: Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel gut vermengen.
- Teig kneten: Lauwarmen Pflanzendrink und geschmolzene Margarine hinzufügen. Mit den Knethaken etwa 5 Minuten zu einem gleichmäßigen Hefeteig verkneten.
- Tomaten und Rosmarin einarbeiten: Die abgetropften Tomatenstücke und den gehackten Rosmarin zum Teig geben und kurz gleichmäßig unterkneten.
- Erste Gehzeit: Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 90 Minuten gehen lassen, bis sein Volumen deutlich zugenommen hat.
- Kastenform vorbereiten: Die Form dünn mit etwa 5 g Margarine einfetten.
- Teig in die Form geben: Die Hände leicht bemehlen, den Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen und zu einem länglichen Laib formen. In die vorbereitete Kastenform setzen.
- Zweite Gehzeit: Die Form abdecken und den Teig weitere etwa 20 Minuten gehen lassen.
- Backofen vorheizen: Während der zweiten Gehzeit den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze beziehungsweise 180 °C Umluft vorheizen.
- Brot einschneiden: Die Oberfläche mit einem scharfen Messer einige Male etwa 5 mm tief einschneiden.
- Brot backen: Das Tomaten-Rosmarin-Brot auf mittlerer Schiene etwa 40 Minuten backen. Ab etwa 35 Minuten die Bräunung kontrollieren.
- Gargrad prüfen: Das Brot ist fertig, wenn die Oberfläche kräftig gebräunt ist und sich der Laib beim Klopfen auf die Unterseite hohl anhört.
- Abkühlen lassen: Das Brot aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter mindestens 30 Minuten abkühlen lassen, bevor es angeschnitten wird.
Warum geht mein Hefeteig nicht auf?
Häufig waren die Zutaten zu heiß oder der Teig stand zu kühl. Pflanzendrink und Margarine sollten nur lauwarm sein, wenn sie zur Trockenhefe kommen.
Die angegebene Gehzeit ist außerdem nur ein Richtwert. Entscheidend ist, dass der Teig sichtbar an Volumen gewinnt.
Kann ich andere getrocknete Tomaten verwenden?
Ja. Für dieses Rezept eignen sich in Öl eingelegte getrocknete Tomaten besonders gut.
Sie sollten jedoch gründlich abtropfen, damit nicht zusätzlich viel Öl in den Teig gelangt.
Kann ich getrockneten Rosmarin verwenden?
Grundsätzlich ja, frischer Rosmarin passt hier aber besser. Getrockneter Rosmarin ist konzentrierter und sollte deshalb deutlich sparsamer dosiert werden.
Was passt zu Tomaten-Rosmarin-Brot?
Das Brot passt gut zu Salaten, gegrilltem Gemüse und verschiedenen Aufstrichen. Ich habe es damals unter anderem mit Guacamole beziehungsweise Avocado-Creme gegessen.
Wie lange hält sich das Brot?
Am besten schmeckt das Tomaten-Rosmarin-Brot frisch. Gut verpackt kann es bei Raumtemperatur etwa 2 Tage aufbewahrt werden.
Vor dem Essen lassen sich einzelne Scheiben kurz toasten oder im Backofen erwärmen.
Kann ich das Tomaten-Rosmarin-Brot einfrieren?
Ja. Das vollständig ausgekühlte Brot lässt sich sowohl am Stück als auch bereits in Scheiben geschnitten einfrieren.
Einzelne Scheiben können anschließend nach Bedarf entnommen und direkt aufgebacken oder getoastet werden.
Häufige Fragen
Warum ist die Kruste zu dunkel?
Dann war die Backtemperatur wahrscheinlich zu hoch oder das Brot zu lange im Ofen. Deshalb wird diese überarbeitete Version nur bei 200 °C Ober-/Unterhitze gebacken und ab etwa 35 Minuten kontrolliert.
Warum ist das Brot innen noch feucht?
Sehr ölhaltige Tomaten oder eine zu kurze Backzeit können dafür verantwortlich sein. Die Tomaten gründlich abtropfen lassen und den Gargrad vor dem Herausnehmen prüfen.
Muss eine Schale Wasser in den Backofen?
Nein. Für diese überarbeitete Version ist zusätzlicher Wasserdampf nicht notwendig. Der reichhaltige Teig mit Margarine und Pflanzendrink bleibt auch so saftig.
Ist das Tomaten-Rosmarin-Brot vegan?
Ja. Mit veganer Margarine und einem pflanzlichen Drink besteht das Rezept vollständig aus pflanzlichen Zutaten.
Für den Inhalt dieses ursprünglichen Beitrags ist Alena Weil verantwortlich und besitzt die Rechte daran.
6 Kommentare
Huhu :)
AntwortenLöschenDas klingt sehr lecker! Ich liebe Rosmarin ebenfalls - generell mediteranes Esse. Und, dass es gut zum Grillen passt kann ich mir sehr gut vorstellen.
Glg Kaike
Das klingt lecker und sieht ebenso aus.
AntwortenLöschenLeider habe ich gerade keinen (frischen) Rosmarin zu Hause. Ich kaufe mir zwar auch oft die Töpfe, aber wenn habe ich nur Rosmarin-Kartoffeln damit zubereitet.
Das Rezept hört sich jedenfalls super (und einfach) an - ich denke, da werde ich mich das nächste Mal auch dran versuchen. Vielen Dank fürs Teilen und die Inspiration.
Liebe Grüße
Heidi
Das hört sich sehr lecker and und sieht auch noch hervorragend aus! :)
AntwortenLöschenLiebe Grüße,
Lisa
Das Rezept hört sich sehr lecker an und das Ergebnis kann sich sehen lassen, Hauptsache es schmeckt :)
AntwortenLöschenWerde ich mir auf jedenFall mal notieren.
Liebe Grüße
http://judiisleben.blogspot.de/
Ich bin leider nicht so gut im Brotbacken. Bei mir wird es immer entweder zu luftig und ist dann gar nicht mehr wie Brot, oder aber es wird viel zu fest. Aber ich liebe selbstgebackenes Brot und überlege, ob ich mir eine Brotmaschine zulegen soll.
AntwortenLöschenDein Rezept hört sich auf jeden Fall superlecker an.
Dieses Brot & Guacamole klingt so so sehr nach Sommer! Und ich kann es empfehlen, wenn man zum Beispiel zum Grillen eingeladen ist und wirklich nur eine Kleinigkeit mitbringen möchte (oder soll)
AntwortenLöschenIch werde es auf jeden Fall nachkochen! :)
~ Nira
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