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| Zoe hat mit dem Thema wenig zu tun – aber dieses Foto gehörte schon zur ursprünglichen Version des Artikels von 2013. |
Eine Frage nach der Ernährungsweise ist nicht automatisch Missionierung. Gleichzeitig kann eine eigentlich neutral gemeinte Frage als Kritik wahrgenommen werden, wenn sie ein Thema berührt, das eng mit persönlichen Werten, Gewohnheiten oder der eigenen Identität verbunden ist.
Genau darum ging es in der ursprünglichen Version dieses Beitrags: Warum führen Gespräche über vegetarische, vegane oder omnivore Ernährung so schnell zu Rechtfertigungen, Abwehr und Streit?
Meine Antwort von 2013 war ziemlich eindeutig – und rückblickend zu einfach. Damals schrieb ich sinngemäß: Wer sich durch eine Frage angegriffen fühlt, steht vermutlich selbst nicht hinter seiner Entscheidung.
So würde ich das heute nicht mehr behaupten. Die Psychologie hinter Ernährungsentscheidungen ist wesentlich komplexer.
Dieser ursprünglich 2013 veröffentlichte Meinungsbeitrag wurde im Oktober 2026 grundlegend überarbeitet und um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzt.
Wie dieser Beitrag entstanden ist
Ausgangspunkt war damals eine Diskussion in einer vegetarischen Facebook-Gruppe. Eine Veganerin fragte andere Mitglieder, warum sie sich vegetarisch ernähren.
Einige verstanden die Frage nicht als ehrliche Neugier, sondern sofort als Versuch, sie von einer veganen Ernährung zu überzeugen.
Mich irritierte diese Reaktion. Für mich war eine Frage zunächst genau das: eine Frage.
Aus der anschließenden Diskussion entstand dieser Beitrag.
Die Grundfrage finde ich bis heute interessant:
Warum wird ein Gespräch über Essen manchmal so persönlich?
Essen ist mehr als die Summe seiner Nährstoffe
Unsere Ernährung kann Teil unserer sozialen Identität sein.
Was wir essen, hängt nicht nur von Hunger oder Geschmack ab. Ernährung ist häufig verbunden mit:
- Familie und Kindheit,
- Kultur und Tradition,
- Religion,
- ethischen Überzeugungen,
- Umweltbewusstsein,
- Gesundheitsvorstellungen,
- sozialen Gruppen und
- dem eigenen Selbstbild.
„Ich esse Fleisch“, „ich bin Vegetarierin“ oder „ich lebe vegan“ können deshalb weit mehr bedeuten als eine bloße Aufzählung von Lebensmitteln.
Wenn eine solche Entscheidung hinterfragt wird, kann sich die Frage für die angesprochene Person wie eine Bewertung der eigenen Identität anfühlen – selbst wenn sie gar nicht so gemeint war.
Warum fühlen sich Menschen bei Ernährungsthemen angegriffen?
Dafür gibt es nicht den einen Grund.
Psychologische Forschung zu Fleischkonsum und pflanzenbasierter Ernährung zeigt mehrere mögliche Mechanismen.
1. Psychologische Reaktanz
Menschen reagieren häufig mit Widerstand, wenn sie ihre Entscheidungsfreiheit bedroht sehen.
Dieses Phänomen wird als psychologische Reaktanz bezeichnet.
Aus einer sachlichen Information kann deshalb schnell Widerstand entstehen, wenn die Botschaft beim Gegenüber ankommt als:
- „Du darfst das nicht essen.“
- „Du musst dich ändern.“
- „Meine Lebensweise ist moralisch besser als deine.“
Dabei ist entscheidend, wie eine Botschaft wahrgenommen wird – nicht nur, wie sie vom Absender gemeint war.
Untersuchungen zur Förderung pflanzlicher Ernährung zeigen tatsächlich, dass Interventionen, die als Einschränkung der persönlichen Freiheit wahrgenommen werden, Reaktanz auslösen und im ungünstigen Fall sogar nach hinten losgehen können.
2. Moralische Bedrohung
Ernährung kann auch moralisch aufgeladen sein.
Wenn jemand beispielsweise erklärt, aus Tierwohlgründen keine tierischen Lebensmittel zu essen, kann eine andere Person darin indirekt eine moralische Aussage über den eigenen Konsum erkennen:
Wenn dein Verzicht moralisch motiviert ist – was sagt das dann über meine Entscheidung aus?
Eine 2026 veröffentlichte Studienreihe untersuchte genau solche wahrgenommenen moralischen und kulturellen Bedrohungen im Zusammenhang mit Veganismus. Eine stärkere Bedrohungswahrnehmung hing mit negativeren Stereotypen gegenüber Veganerinnen und Veganern und einer geringeren Bereitschaft zur Reduktion des Fleischkonsums zusammen.
Das bedeutet nicht, dass jede Kritik an Veganismus psychologisch abgewehrt wird. Es zeigt aber, warum allein die Existenz einer anderen Ernährungsweise bei manchen Menschen als Bewertung der eigenen Lebensweise wahrgenommen werden kann.
3. Kognitive Dissonanz
Menschen versuchen normalerweise, ihre Überzeugungen und ihr Verhalten miteinander in Einklang zu bringen.
Ein klassisches Beispiel:
Jemand findet Tiere sympathisch und möchte nicht, dass Tiere leiden – isst gleichzeitig aber Fleisch.
Dieser Widerspruch kann unangenehm sein. In der Psychologie spricht man von kognitiver Dissonanz.
Menschen können solche Spannungen auf verschiedene Arten reduzieren: Sie können ihr Verhalten ändern, ihre Bewertung ändern oder Argumente finden, mit denen beides miteinander vereinbar erscheint.
Das ist übrigens kein Phänomen, das ausschließlich Menschen betrifft, die Fleisch essen. Studien finden entsprechende Rechtfertigungsstrategien auch bei Fisch, Milchprodukten und Eiern und damit in verschiedenen Ernährungsgruppen.
Aus einem einzelnen Streitgespräch lässt sich allerdings nicht diagnostizieren, dass jemand „kognitive Dissonanz hat“. Das wäre genauso vereinfachend wie meine ursprüngliche Behauptung, die betreffende Person sei lediglich unsicher.
Eine Frage ist trotzdem keine Missionierung
Zu fragen „Warum ernährst du dich vegetarisch?“ oder „Warum lebst du vegan?“ ist für sich genommen zunächst eine offene Frage.
Ob daraus Missionierung wird, hängt davon ab, was anschließend passiert.
Ein Unterschied besteht beispielsweise zwischen:
Neugier:
„Warum hast du dich dafür entschieden?“
und:
Druck:
„Wie kannst du das noch essen, nachdem ich dir erklärt habe, warum das falsch ist?“
Information und Überredung sind nicht dasselbe.
Ebenso wenig ist jede kritische Rückfrage automatisch ein Angriff.
Aber auch „Aufklärung“ kann bevormundend wirken
In der ursprünglichen Version des Artikels habe ich mehrfach geschrieben, man müsse andere Menschen eben „aufklären“.
Heute würde ich mit diesem Begriff vorsichtiger umgehen.
Er enthält schnell die unausgesprochene Annahme:
Ich kenne die Wahrheit – du bist nur noch nicht ausreichend informiert.
Manchmal stimmt es selbstverständlich, dass eine Person Informationen besitzt, die eine andere nicht kennt. Trotzdem können zwei Menschen dieselben Fakten kennen und aufgrund unterschiedlicher Werte zu unterschiedlichen Entscheidungen kommen.
Bei Ernährung vermischen sich besonders häufig zwei Ebenen:
- empirische Fragen: Was verursacht welche Umweltbelastung? Wie hoch ist ein gesundheitliches Risiko? Wie viele Tiere werden genutzt?
- normative Fragen: Wie wichtig ist mir Tierwohl? Welchen Komfort möchte ich aufgeben? Welche Risiken akzeptiere ich? Wie gewichte ich Tradition, Genuss und Nachhaltigkeit?
Wissenschaft kann die erste Ebene untersuchen.
Die zweite Ebene enthält Wertentscheidungen, die Wissenschaft nicht vollständig für uns treffen kann.
Faktencheck: Werden 98 % der Sojaernte an Tiere verfüttert?
Nein. Diese Zahl aus der ursprünglichen Version des Artikels war falsch formuliert.
Eine häufig zitierte globale Auswertung auf Basis von USDA-Daten ordnet rund 77 % der weltweiten Sojanutzung der Tierfütterung zu. Nur ein vergleichsweise kleiner Anteil wird direkt zu Lebensmitteln wie Tofu, Sojadrink, Tempeh oder Edamame verarbeitet.
Woher kommen dann Zahlen von 97 oder 98 %?
Der Unterschied liegt unter anderem zwischen Sojabohnen und Sojaschrot.
Ein großer Teil der Sojabohnen wird zunächst verarbeitet. Dabei entstehen vor allem:
- Sojaöl und
- proteinreiches Sojaschrot.
Von diesem Sojaschrot wird tatsächlich der weit überwiegende Teil als Tierfutter verwendet. Eine ältere FAO-Auswertung bezifferte den Anteil auf mehr als 97 %.
„Mehr als 97 % des Sojaschrots werden verfüttert“ ist aber nicht dasselbe wie „98 % aller Sojabohnen werden verfüttert“.
Die ökologische Bewertung ist zusätzlich komplex, weil Öl und Schrot gemeinsam aus derselben Bohne entstehen und die wirtschaftliche Nachfrage nach beiden Produkten berücksichtigt werden muss.
Was ist mit der Behauptung über Kinderarbeit beim Sojaanbau?
In der damaligen Facebook-Diskussion wurde behauptet, vegane Ernährung führe über Sojaprodukte zu Kinderarbeit.
Für diese pauschale Behauptung hatte der ursprüngliche Beitrag keine belastbare Quelle.
Arbeitsbedingungen in globalen Agrarlieferketten sind ein wichtiges Thema. Seriös lässt sich aber nicht aus der bloßen Verwendung eines Rohstoffes ableiten, dass ein bestimmtes Produkt zwangsläufig mit Kinderarbeit hergestellt wurde.
Solche Aussagen benötigen konkrete Daten über Herkunft, Lieferkette und Produktionsbedingungen.
Genau das ist ein gutes Beispiel dafür, warum Diskussionen über Ernährung besser funktionieren, wenn überprüfbare Fakten von Vermutungen getrennt werden.
Faktencheck: „Antibiotika im Essen“
Auch ein weiteres Argument aus meinem alten Beitrag würde ich heute korrigieren.
Damals schrieb ich sinngemäß, dass Fleischkonsum wegen „Antibiotika im Essen“ die eigene Gesundheit gefährde.
So pauschal ist das nicht richtig.
In der Europäischen Union gelten Höchstmengen für Rückstände von Tierarzneimitteln in Lebensmitteln und entsprechende Kontrollprogramme.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit berichtete für 2023 bei 548.194 untersuchten Proben einen Anteil von 0,11 % nicht konformen Ergebnissen für überwachte pharmakologisch aktive Substanzen und Rückstände.
Das bedeutet nicht, dass Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung kein Problem darstellt.
Das wesentlich größere Public-Health-Thema ist die antimikrobielle Resistenz.
Der Einsatz von Antibiotika kann die Selektion resistenter Bakterien fördern. Solche Bakterien beziehungsweise Resistenzmechanismen können zwischen Tieren, Menschen und Umwelt übertragen werden.
Deshalb wird der Antibiotikaeinsatz bei Nutztieren in der EU reguliert und soll möglichst gezielt und verantwortungsvoll erfolgen.
Mein älterer Beitrag „Antibiotika im Essen“ war damals Teil meiner Auseinandersetzung mit diesem Thema. Die einfache Gleichung „Fleisch = Antibiotikarückstände = gesundheitsschädlich“ würde ich heute aber nicht mehr verwenden.
Warum Fakten allein Menschen selten überzeugen
Die Vorstellung „Ich liefere die richtigen Informationen und anschließend ändert die andere Person ihre Meinung“ funktioniert bei wertgeladenen Themen oft nicht.
Menschen bewerten Informationen nicht losgelöst von ihren bisherigen Überzeugungen, ihrer sozialen Umgebung und ihrer Identität.
Das gilt übrigens nicht nur für Ernährung.
Auch bei Politik, Klimaschutz, Gesundheit oder Erziehung können Menschen auf dieselben Informationen unterschiedlich reagieren.
Deshalb kann eine fachlich korrekte Information kommunikativ trotzdem wirkungslos sein, wenn sie beim Gegenüber vor allem das Gefühl auslöst, bevormundet oder moralisch abgewertet zu werden.
Interessant: Schon das Label „vegan“ kann eine Reaktion auslösen
Wie stark Identität und Sprache unsere Essensentscheidungen beeinflussen können, zeigt auch Forschung zur Benennung vegetarischer Gerichte.
In einem dänischen Experiment mit Fleischessenden wurde dasselbe vegetarische Gericht häufiger gewählt, wenn es neutral beschrieben wurde, als wenn ausdrücklich Begriffe wie „vegetarisch“, „vegan“, „fleischfrei“ oder „pflanzenbasiert“ verwendet wurden.
Die Autorinnen und Autoren diskutieren unter anderem Reaktanz und die soziale Bedeutung solcher Labels als mögliche Erklärungen.
Das ist keine allgemeingültige Regel, dass man das Wort „vegan“ verstecken sollte. Es zeigt aber, dass Essen nicht allein anhand der Zutaten beurteilt wird – auch Kategorien und Identitäten spielen eine Rolle.
Wie kann man besser über Ernährung diskutieren?
Wenn das Ziel ein echtes Gespräch ist, hilft Neugier meist mehr als ein Wettbewerb darum, wer moralisch oder intellektuell recht hat.
1. Wirklich fragen
Eine offene Frage sollte auch die Möglichkeit enthalten, eine Antwort zu bekommen, die man selbst nicht erwartet oder teilt.
Wer nur fragt, um anschließend das Gegenargument vorzutragen, führt kein echtes Gespräch.
2. Fakten und Werte unterscheiden
Bei einer überprüfbaren Behauptung kann man nach Daten fragen.
Bei Aussagen wie „Mir ist Geschmack wichtiger“ oder „Tierwohl ist für mich entscheidend“ geht es dagegen auch um persönliche Wertungen.
3. Keine Motivation unterstellen
„Du sagst das nur, weil du ein schlechtes Gewissen hast“ beendet fast jede sinnvolle Diskussion.
Menschen können aus sehr unterschiedlichen Gründen dasselbe essen.
4. Eigene Unsicherheit zulassen
Wissenschaftlich zu argumentieren bedeutet auch, die eigene Position korrigieren zu können.
Die falsche 98-%-Soja-Aussage in der ursprünglichen Version dieses Artikels ist dafür ein gutes Beispiel.
Sie unterstützte zwar meine damalige Argumentation – trotzdem war sie nicht korrekt formuliert.
Dann muss sie korrigiert werden.
5. Quellen prüfen
Gerade bei Ernährung kursieren unglaublich viele eindrucksvolle Zahlen ohne Kontext.
Hilfreich sind Fragen wie:
- Woher stammt die Zahl?
- Bezieht sie sich weltweit oder nur auf ein Land?
- Ist von Sojabohnen, Sojaschrot oder allen Sojaprodukten die Rede?
- Ist eine Studie experimentell oder nur beobachtend?
- Wie alt sind die Daten?
6. Entscheidungsfreiheit respektieren
Information bedeutet nicht, dass eine andere Person anschließend dieselbe Entscheidung treffen muss wie ich.
Man kann über Folgen einer Entscheidung sprechen und gleichzeitig anerkennen, dass die Entscheidung am Ende bei der anderen Person liegt.
Meine damalige vegetarische Ernährung
In der ursprünglichen Version dieses Beitrags schrieb ich, dass ich selbst vegetarisch und noch nicht vegan lebte.
Ein praktischer Grund war damals, dass ich veganes Essen unterwegs deutlich schwieriger fand – insbesondere nachts oder außerhalb größerer Städte.
Das war meine damalige Lebenssituation und gehört zur Geschichte dieses Blogs.
Heute finde ich daran vor allem einen Punkt interessant: Ernährungsverhalten besteht nicht nur aus Überzeugungen.
Verfügbarkeit, Gewohnheiten, Preis, soziale Situationen, Zeit und praktische Umsetzbarkeit spielen ebenfalls eine Rolle.
Wer nachhaltigere oder stärker pflanzenbasierte Ernährung fördern möchte, sollte deshalb nicht ausschließlich Menschen moralisch überzeugen wollen. Es hilft auch, die gewünschte Entscheidung praktisch einfacher zu machen.
Ist es also schlecht, andere zu informieren?
Nein. Information ist unverzichtbar.
Ohne Informationen könnten wir keine fundierten Entscheidungen treffen.
Aber es gibt einen Unterschied zwischen:
- Information anbieten,
- gemeinsam über Fakten diskutieren,
- eine persönliche Meinung vertreten und
- eine andere Person unter Druck setzen.
Das Beispiel aus meinem ursprünglichen Beitrag mit dem Handykauf finde ich deshalb weiterhin passend:
Wenn ich mich mit Technik nicht auskenne und jemand einen wichtigen Nachteil des Smartphones kennt, das ich kaufen möchte, bin ich froh über die Information.
Danach kann ich aber trotzdem entscheiden, dass mir andere Eigenschaften wichtiger sind und ich genau dieses Smartphone kaufen möchte.
Informiert entscheiden bedeutet nicht automatisch gleich entscheiden.
Warum wird gerade über vegane Ernährung so emotional diskutiert?
Mehrere Dinge treffen hier aufeinander:
- alltägliche Gewohnheiten,
- Tradition und Kultur,
- Tierwohl und moralische Überzeugungen,
- Umweltfolgen,
- Gesundheit,
- Gruppenzugehörigkeit und
- persönliche Entscheidungsfreiheit.
Das ist eine Mischung, bei der Meinungsverschiedenheiten beinahe zwangsläufig persönlicher wirken als eine Diskussion darüber, welche Nudelform besser zu einer Sauce passt.
Gleichzeitig ist niemand dazu verdammt, solche Gespräche aggressiv zu führen.
Fazit: Fragen dürfen gestellt werden – aber wir sollten auch zuhören
Meine Kernaussage von damals würde ich heute so formulieren: Eine ehrliche Frage ist keine Missionierung.
Aber auch die Reaktion auf eine Frage lässt sich nicht einfach mit Unsicherheit oder Doppelmoral erklären.
Ernährung kann eng mit Identität und Moral verbunden sein. Wenn Menschen das Gefühl haben, dass ihre Werte, ihre soziale Gruppe oder ihre Entscheidungsfreiheit angegriffen werden, können Abwehr und psychologische Reaktanz entstehen.
Wer tatsächlich zum Nachdenken anregen möchte, erreicht mit korrekten Informationen, ehrlicher Neugier und Respekt wahrscheinlich mehr als mit Spott oder moralischer Überlegenheit.
Und das gilt in beide Richtungen.
Menschen, die Fleisch essen, müssen Veganerinnen und Veganern nicht unterstellen, sie wollten mit jeder Frage missionieren. Umgekehrt sollten vegan oder vegetarisch lebende Menschen nicht automatisch davon ausgehen, jede abweichende Entscheidung sei nur das Ergebnis von Ignoranz oder fehlender Reflexion.
Man kann anderer Meinung sein und trotzdem miteinander reden.
Quellen und wissenschaftliche Grundlage
- Our World in Data: Drivers of Deforestation – Abschnitt zur globalen Verwendung von Soja. Auf Grundlage einer Auswertung des Food Climate Research Network und von USDA-Daten werden rund 77 % der globalen Sojanutzung der Tierfütterung zugerechnet.
- FAO: Livestock's Long Shadow / Soybean and soymeal use. Die FAO beschreibt, dass nur ein kleiner Teil ganzer Sojabohnen direkt verfüttert wird, während mehr als 97 % des bei der Verarbeitung entstehenden Sojaschrots in die Tierfütterung gehen.
- Ioannidou M., Lesk V., Stewart-Knox B., Francis K. B. (2023): Feeling morally troubled about meat, dairy, egg, and fish consumption: Dissonance reduction strategies among different dietary groups. Appetite, 190, 107024. DOI: 10.1016/j.appet.2023.107024.
- Bagci S. C., Guvensoy I., Kaplan B., Sagnak G. D. (2026): Resistance to veganism: Threat perceptions and negative stereotyping may undermine intentions to reduce meat consumption among meat-eaters. Appetite, 224, 108586. DOI: 10.1016/j.appet.2026.108586.
- Vainio A. et al. (2022): A “vegetarian curry stew” or just a “curry stew”? The effect of neutral labeling of vegetarian dishes on food choice among meat-reducers and non-reducers. Journal of Environmental Psychology, 84, 101877. DOI: 10.1016/j.jenvp.2022.101877.
- European Medicines Agency (EMA): Antimicrobial resistance in veterinary medicine. Einordnung des Zusammenhangs zwischen Antibiotikaeinsatz bei Tieren und der Entstehung beziehungsweise Übertragung resistenter Bakterien.
- European Food Safety Authority (EFSA, 2025): Veterinary drug residues in food – non-compliance stays low in 2023. In 602 von 548.194 untersuchten Proben wurden nicht konforme Ergebnisse festgestellt.
- Europäische Kommission: Residues of veterinary medicinal products. Informationen zu Höchstmengen und Kontrollprogrammen für Rückstände von Tierarzneimitteln in Lebensmitteln.
Stand der wissenschaftlichen Überarbeitung: Oktober 2026. Forschung zu Ernährungsidentität und Verhaltensänderung beschreibt statistische Zusammenhänge und Gruppeneffekte. Daraus lässt sich nicht zuverlässig die Motivation einer einzelnen Person in einer konkreten Diskussion ableiten.
23 Kommentare
Ich denke, dass die vegane Ernährungsweise bzw. die Personen, die diese betreiben, von vorne herein gerne zusammen mit den Personen, die sich bereits besonders agressiv missionierend hervorgetan haben, in eine Schublade gesteckt werden.
AntwortenLöschen"Man" verallgemeinert dann gerne und wertet jede Frage als Kritik, jede Aussage als Missionierungsversuch, etc.
Leider ist es nun mal so, dass die schlechten Beispiele einer "Art" einem immer sehr sehr gut in Erinnerung bleiben, so dass andere und vielleicht bessere Verhaltensformen gar nicht mehr als solche erkannt werden.
Wenn das tatsächlich der Fall ist, finde ich das traurig. Das ist genauso wie 'Hey, ich hab mal nen Russen kennen gelernt. Der war Alkoholiker. Ergo: Alle Russen sind Alkoholiker'.
LöschenOkay, vielleicht war das kein passendes Beispiel, weil man sich seine Nationailität nicht aussucht. Aber auch hier geht es um Schubladen denken, die niemanden helfen.
Aber genau so läuft es doch meistens. Gerade die Vorurteile gegenüber Ausländern sind ein prima Beispiel dafür. Das ist ein simpler Abwehrmechanismus.
LöschenAbwehr gegen was? Gegen die Realität? Und dann regt sich diese Person über die Vorurteile auf, die es über sein Volk gibt? Weil jeder Mensch anders ist? Hach ja, es lebe die Doppelmoral!
LöschenÜbrigens ist laut m. Scott Peck die Entfernung zwischen der Realität und dem eigenem Weltbild einer der Gründe für viele psychische Störung. Das Aufrechterhalten dieses Bildes erfordert mehr Kraft als die Überarbeitung. Und an diesem Festhalten gehen dann die meisten zugrunde. Damit tut sich also keienr einen gefallen. (Ich will ja keine Schleichwerbung machen...aber sein Buch ist empfehlenswert! :D)
Abwehr gegen das Denken. Oft sind dumme Leute (was das Gewissen betrifft) besser dran. Ich glaub ich wäre auch viel glücklicher, wenn ich den ganzen Tag mit der Gewissheit herumstolzieren könnte, immer recht zu haben. Bzw. der Meinung zu sein.
Löschenich glaube das ist einfach dieser gedanke an den willen jemandem diese einstellung aufzudrängen und das unverständnis wie man nicht so denken kann wie man selber. und genau dieser gedanke der gegenüberliegenden person führt dazu, dass sie sich direkt angegriffen fühlt.
AntwortenLöschenich hatte gestern eine ziemlich lange diskussion mit meinem freund darüber, weil ich selber vegetarierin bin und er fleisch isst und er bewundert es sehr an mir, dass ich ihm das nicht so aufdrängen möchte. das war schon immer ein sehr umstrittenes thema...
Oh wow - schoener Blog!
AntwortenLöschenIch denke dass da die wirklichen Missionierer ganze Arbeit für ein ordentliches Klischee geleistet haben. Ich komme mit meinem Umfeld sehe gut zurecht, auch wenn viele von Ihnen Fleisch essen, aber ich missioniere nicht. ich sage, wenn jemand fragt: hier, so und so ist das und deswegen möchte ich das nicht und dann ist gut. VOn mir aus Rede bzw. Schreibe ich aber irgendwie aus anderen Gründen: Ich kann es zum Beispiel nicht leiden wenn ich irgendwo was poste im Sinme von: Stoppt die Tiermorde in Rumänien! -und dann sowas kommt wie: Ja, also Hunde sind dir heilig aber Kühe isst du!!
AntwortenLöschenIch fühle mich dann ungerecht behandelt und schreibe dann auch, dass ich keine Tiere esse, nichtmal tierische Produkte ... und das ist der Punkt wo es anfängt: Das ist ja wieder typisch Veganer, will sich für alles einsetzen, außer für den Menschen. Es beginnt dann, dass einem Worte im Mund umgedreht werden oder noch schlimmer: in den Mund gelegt! Und ich bin ganz ehrlich und sage: Ich weiß nicht was ich machen soll, ganz egal wie, die Leute müssen selbst aufwachen und sie mögen es nicht wenn man an ihrer Doppelmoral rüttelt und ihnen, wenn auch von meiner Seite aus ungewollt, vor Augen führt dass ihre Lebensweise die schlechte ist und nicht meine.
soviel dazu ;)
Du spricht mir aus der Seele!
LöschenBesonders gern mag ich ja, wenn man jemand von mir Sachen verlangt, die er selbst gar nicht macht! Aber mir kann man das natürlich vorwerfen. Ich mache ja gar nichts für die Umwelt, die Tiere und Menschen! In solchen Momentan weiß ich nicht, ob ich heulen oder lachen soll...
Ja das kenne ich... mein Mann & ich waren bei Omnivoren zum grillen eingeladen und haben von uns aus schon gesagt, macht euch keinen Stress wegen uns, wir bringen unsere Sachen selber mit. Soweit ok. Bis unsere Vürstchen auf den Grill kamen - dann wurde mein Mann "beschimpft", so in der Art, was macht da so ein "Zeug" neben dem Fleisch, das geht ja gar nicht, wie kann man nur....!
AntwortenLöschenIch habe gelesen, Omnivoren bzw. vielleicht auch Vegetarier fühlen sich von Veganern schon durch die pure Anwesenheit beim Essen angegriffen, da sie denken, sie würden gegen Veganer "schlecht" da stehen und müssen sich verteidigen.
Ja, kann ich bestätigen. Der besagte "Grillkumpel" erwähnt jedes Mal, wenn wir zusammen weg gehen, dass er sein Fleisch braucht (und das mehrmals, obwohl wir wirklich NICHTS dagegen sagen oder ihn komisch anschauen, weil er neben uns sein Fleisch isst).
Er musste sich wohl von dem überzeugen, was er sagt. Dabei könnte er das so viel leichter haben, wenn er sich nen kleinen Arschtritt selber verpassen würde :3
LöschenFinde es gut wenn man sich für seine Gesundheit dazu entscheidet sich so zu ernähren, wenn es einem dann besser geht. Aber vor ein paar Jahren habe ich erfahren dass durch Sojabohnen der Regenwald stark abgeholzt wird. Seitdem stehe ich Soja eher kritisch gegenüber.
AntwortenLöschenWir sind aus unserer Gegend gewohnt das der Waldboden hier zu Lande eine Dicke fruchtbare Erde enthält, die durch das Laub im Herbst und die Jahreszeiten auch wieterhin fruchtbar bleibt.
Im Regenwald sieht das Ganze etwas anders aus, dort gibt es ja nur Regenzeit und nun ja "Sommer", folglich ist die Periode wo sich fruchtbare Erde bilden kann sehr kurz.
Die Pflnzen und Bäume düngen sich sozusagen mit ihren eigenen Früchten/Laub die auf die Erde fallen. Aber brauchen dadurch, dass immer Sommer ist viel mehr Nährstoffe als Wälder bei uns. Holzt man nun die Fläche ab wo die Bäume standen für Soja, fehlt diese Art Selbstdüngung. Weil die Sojabohnen ja nach der Ernte nicht auf den Boden fallen, sondern in den Verkauf gehen... Nach kurzer Zeit ist diese Fläche Land nichtmehr nutzbar und Ödland. Wenn dann die Regenzeit kommt, wird der Boden nicht mehr durch Wurzeln gehalten und es kommt zur Erosion, womit das ganze Feld unbrauchbar wird... Aber da die Nachfrage nach Soja steigt, wird auch der Regenwald weiter abholzt. Natürlich nicht nur deswegen :), aber dennoch finde ich es nicht sehr umweltfreundlich.
Aber um ehrlich zu sein was hat heutzutage keine Nachteile, die Umweltschädlich sind? Fleisch essen ist schlecht wegen Medikamenten und wegen Vieh das Metan oder sonst was in die Atmosphäre abgibt. Will man sich als Vegetarier/Veganer ausgewogen ernähren greift man früher oder später zu Soja, das aber auch nicht viel besser ist für die Umwelt...
Die Soja-Problematik ist mir bekannt. Das ist einer der Gründe, wieso ich auf tierische Produkte verzichten will. Wie ich bereits im text erwähnt, werden 98% Soja-Erzeugnisse an die Nutztiere verfüttert! Und das muss in meinen Augen nicht sein.
LöschenDeshalb ist eine Ernährung, die zum größten Teil oder sogar komplett vegan ist, in meinen Augen am umweltfreundlichsten. Vorausgesetzt, man greift öfters auf die Produkte aus der eigen Region zurück. Es bringt nichts die Produkte, die 464634618565 km zu uns fahren müssen, tägölich gegessen werden. Das schadet auch der Umwelt.
Früher habe ich auch gedacht, Soja = Regenwaldvernichtung, aber das "Problem" mit Soja besteht, wenn man konventionelle Sojaprodukte kauft. Bio-Produkte sind aus Österreich und auch vermehrt aus Deutschland, da wird kein Regenwald dafür geopfert.
LöschenLeider ist meine Ernährung ganz und gar nicht vegan.. Schöner Blog xx
AntwortenLöschenIch sehe das wie M.Lange,
AntwortenLöschendas sind schlicht und ergreifend Vorurteile, die dadurch zustande kommen, dass unter 10 Veganern einer dabei ist, der auf andere Lebensweisen äußerst aggressiv reagiert.
Von den übrigen 9 hast du dann 2 weitere, die zwar akzeptieren, dass es Menschen gibt, die bewusst anders Leben wollen, aber trotzdem alle Hebel in Bewegung setzen, sie zu "missionieren". Sei es dadurch, dass man jeden Beitrag der PETA teilt, andere mit Mails bombardiert, in denen sie Petition XY unterzeichnen sollen, oder in etwas hitzigen Diskussionen nicht herumkommen andere für ihre Einstellung massiv zu kritisieren.
Vegan bzw. vegetarisch zu Leben ist für mich in erster Linie eine Lebenseinstellung. Keine Moraleinstellung. Was nicht heißt, dass man aus moralischen Gründen auf vegane/vegetarische Produkte zurückgreift. Aber wer jetzt einfach auf tierische Produkte verzichtet und einfach irgendwas Veganes kauft, ohne sich vorher darüber zu informieren, wie das Produkt zustande gekommen ist, wird wohl oder übel irgendwann seiner eigenen moralischen Argumentation zum Opfer fallen. Das trifft leider auf viele Veganer zu, die ich kenne. Deswegen sehe ich auch irgendwo nicht ein, dass vor mir Wasser gepredigt aber Wein getrunken wird.
Ich unterscheide trotzdem, ob mir jemand lediglich Informationen zukommen lassen will oder mir eine Predigt halten möchte. Denn es gibt auch viele Veganer, die nicht missionarisch unterwegs sind. Leider oder vielleicht auch gerade deswegen, ist Veganismus für sie kein Thema. Sie antworten darauf, wenn sie gefragt werden, liefern ein paar Hintergrundinfos und das wars.
Ein weiteres Problem ist, dass das Thema bzw. die Diskussion über Konsumkritik mittlerweile komplett in der Gesellschaft angekommen ist. Da wird sich über Hungerlöhne bei Amazon beschwert. Über die Herstellung von iPhones. Die Wahl der Nahrung... Man kann kaum irgendetwas kaufen, ohne dass man zu irgendeinem Unrecht beiträgt.
Ich gehe shoppen und kaufe mir ein Hemd bei C&A. Es klärt mich jemand auf, dass das schlecht ist.
Anschließend kaufe ich Schuhe bei Deichmann. Es kommt wieder jemand und klärt mich auf.
Ich bekomme Hunger, kaufe mir einen BigMac bei McDonalds. Wieder steht jemand da und prangert an.
Das Programm hast du dann den ganzen Tag.
Dass sich aber trotzdem nichts ändert und die Leute wie dein Kontakt in FB darauf aggressiv reagiert, ist eigentlich ein Hinweis darauf, dass die Leute aufgrund des ständigen schlechten Gewissens oder des versuchten Einredens des schlechten Gewissens schon total genervt sind.
Außerdem gibt es ja auch noch eine gewisse Gleichung, die vielen Fleischessern bewusst ist:
Wenn man selbst auf Tierprodukte verzichtet, um Tiere zu schützen, schützt im Umkehrschluss jemand, der Tierprodukte nutzt, diese Tiere nicht. Schützt der Veganer diese Tiere, weil er es für unmoralisch hält sie zu essen und deswegen die vegane Ernährung die einzig richtige für ihn ist, verurteilt er damit indirekt jeden Fleischesser. Weil Fleischessen = Unmoralisch.
Wieso also groß mit Fleischessern über ihre Ernährung diskutieren, wenn man weder vorhat sie als Prellbock zu benutzen oder sie zu missionieren? Und um diesen Gedanken fortzuführen, denken viele Fleischesser, dass sie in so einer Situation nur 2 Möglichkeiten haben:
"Ja, ich gebe zu, ich bin ein Arschloch, weil mir Tiere scheißegal sind" oder
"Oh mein Gott, du hast mir die Augen geöffnet. Ich werde nie wieder Tierprodukte nutzen"
Ich fange solche Diskussion grundsätzlich an aber wenn jemand das macht und ich die Möglichkeit und die Lust habe mitzureden, mache ich das nicht. Nicht, um zu überzeugen, sondern um einfach ein paar Fakten reinzubringen. Ohne Fakten ist eine Diskussion in meinen Augen nicht möglich. Ich muss ehrlich zu geben, dass sich im echten Leben auch niemand beschwert hat.
LöschenDas, was ich am Anfang erlebe, wenn ich sage, dass ich dies und jenes nicht esse, ist, dass man über den lieben netten Bauern neben an spricht, bei dem die Tiere besser gehalten werden. Tja, leider kaufen da die wenigstens^^ Aber eskaliert ist die Situation nie. Ich hab wohl echt Glück gehabt, dass ich keine Menschen getroffen habe, die nach Streit suchen.
Wobei mir jetzt gerade eine Unterhaltung mit einem Kumpel einfällt, in der ich ihn gerne geschlagen hätte, weil er so einen schwachsinn behauptet hat a la 'ja was passiert mit den ganzen Tieren, wenn wir aufhören Fleisch zu essen?! Sie werden sich vermehren und die ganze Welt besetzen! Dann gibts ja gar keinen Platz für uns'
Da haben wir dann aber schnell das Thema gewechselt, weil wir nen schönen Abend haben wollten.
Zu der Sache mit der Moral kann ich nur sagen, dass man das als Argument nicht ansehen soll bzw. es ganz leicht entkräften kann. es gibt weder DIE Moral noch DIE Ethik. Wenn man wir vorwerfen würde, dass ich unmoralisch handeln würde, würde ich erwidert, dass das Handeln sich mit meiner Moral vereinbaren lässt. Und dass das nicht jedem passt, kann mir ja egal sein. Nur, weil jemand mich anders haben will, verändere ich mich nicht ;)
Natürlich gibt es menschen, die ne Doppelmoral haben. Das ist eben nicht konsequent gedacht und naja, schade eigentlich. Wenn man konsequent wäre, würde man gar nicht so schnell auf der moralischen Ebene in die Rechtefertigungsnot (wodurch auch immer) geraten.
grundsätzlich NICHT an :D da vergisst man ein wort und schon stimmt der rest nicht mehr :D
LöschenEs hat natürlich jeder sein eigenes Moralempfinden. Aber wenn du jemanden fragst, ob er es moralisch findet, dass andere Lebewesen gequält und getötet werden, wird er das wohl selten bejahen.
LöschenMir geht das auch als Nicht-Vegetarier sehr auf den Keks. Habe allerdings auch die Erfahrung gemacht, dass Vegetarier ein größeres Thema draus machen als Nicht-Vegetarier. Das Gleiche gilt zB auch für Leute, die keinen Alkohol trinken... ;)
AntwortenLöschenhttp://www.realitaetsbewusst.de ♥
Dein Artikel hört sich für mich ein bischen so an, als wenn mit der Frage ein Nerv getroffen wurde.
AntwortenLöschenDas die Reaktion so ausgefallen ist weil einige Menschen schon vorher "Missionierungsarbeit" geleistet haben.
Ich würde mir das nicht zu Herzen nehmen und einfach (gedanklich) die Achseln zucken.
Offtopic: SUPERSÜßE MIETZEKATZE! <3 <3
AntwortenLöschenLiebst,
Melissa von http://indiaedithloves.blogspot.de/
Schöner Artikel!
AntwortenLöschenElli
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