Paprika-Dip mit Frischkäse & Crème fraîche

Dieser Paprika-Dip wird aus Frischkäse, Crème fraîche, frischer Spitzpaprika, Tomatenmark, Knoblauch und Petersilie angerührt. Er braucht nur etwa 10 Minuten Vorbereitung und passt zu Kartoffelecken, Rohkost, Brot oder als cremiger Aufstrich.

Direkt nach dem Anrühren kann der Dip bereits serviert werden. Noch aromatischer wird er, wenn er anschließend einige Stunden beziehungsweise über Nacht im Kühlschrank durchziehen darf.

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Cremiger Paprika-Dip mit Frischkäse

Frische Spitzpaprika bringt Süße und etwas Biss in die cremige Basis aus Frischkäse und Crème fraîche. Tomatenmark verstärkt das Paprikaaroma, während Knoblauch und Petersilie für Würze sorgen.

Ich habe den Dip ursprünglich als Abwechslung zu meinen üblichen Dips für Kartoffelecken gemacht. Er funktioniert aber genauso gut als Brotaufstrich oder zu Gemüsesticks.

Welche Paprika eignet sich für den Dip?

Rote Spitzpaprika passt besonders gut, weil sie mild und leicht süßlich schmeckt. Für dieses Rezept verwende ich zwei mittelgroße Spitzpaprika mit insgesamt ungefähr 250 g.

Die Paprika möglichst klein würfeln. Dadurch verteilt sie sich besser im Dip und lässt sich angenehmer mit Brot oder Gemüsesticks aufnehmen.

Warum kommen Frischkäse und Crème fraîche zusammen?

Frischkäse sorgt für eine feste, cremige Basis, während Crème fraîche den Dip etwas weicher macht.

Das Verhältnis von 300 g Frischkäse zu 200 g Crème fraîche ergibt einen relativ festen Dip, der sich gleichzeitig gut verstreichen lässt.

Tomatenmark für mehr Paprikageschmack

Ein Esslöffel Tomatenmark bringt Farbe, leichte Säure und zusätzliche Würze in den Dip.

Mehr ist nicht nötig, da die frische Paprika geschmacklich weiterhin im Vordergrund stehen soll.

Wie fein sollte der Knoblauch sein?

Den Knoblauch möglichst fein hacken oder pressen. Große rohe Knoblauchstücke können in einem kalten Dip sehr dominant schmecken.

Wenn du einen milderen Dip möchtest, kannst du zunächst nur eine Knoblauchzehe verwenden.

Warum schmeckt der Dip am nächsten Tag intensiver?

Während der Kühlzeit verteilen sich Knoblauch, Petersilie und Gewürze stärker in der Frischkäsecreme.

Der Dip kann sofort gegessen werden. Wenn es zeitlich passt, kannst du ihn aber bis zu etwa 12 Stunden abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die optionale Kühlzeit ist nicht in der angegebenen Gesamtzeit von 10 Minuten enthalten.

Was passt zum Paprika-Dip?

Besonders gut passt der Dip zu Kartoffeln, Brot und knackigem Gemüse.

  • Kartoffelecken
  • Ofenkartoffeln
  • Baguette oder Fladenbrot
  • Cracker
  • Karottensticks
  • Gurkensticks
  • Paprikastreifen

Durch seine relativ feste Konsistenz eignet sich der Dip außerdem als Brotaufstrich.

Kann ich den Paprika-Dip vegan zubereiten?

Ja. Ersetze sowohl Crème fraîche als auch Frischkäse durch geeignete pflanzliche Alternativen.

Da pflanzliche Produkte sehr unterschiedliche Konsistenzen haben, kann der Dip dadurch etwas fester oder flüssiger werden. Die Nährwerte unten beziehen sich ausschließlich auf die vegetarische Originalversion.

Tipps für den Paprika-Dip

  • Paprika klein würfeln: So verteilt sie sich gleichmäßig.
  • Knoblauch sehr fein schneiden: Große Stücke schmecken schnell zu dominant.
  • Paprika nach dem Waschen trocknen: Zusätzliche Flüssigkeit verdünnt den Dip.
  • Erst zum Schluss salzen: Frischkäse kann je nach Produkt bereits recht salzig sein.
  • Optional durchziehen lassen: Einige Stunden im Kühlschrank intensivieren die Aromen.

Kann ich den Dip pürieren?

Ja, wenn du eine vollständig glatte Konsistenz möchtest. Dann Paprika, Knoblauch und Petersilie zusammen mit den übrigen Zutaten fein pürieren.

Die ursprüngliche Version enthält bewusst kleine Paprikastücke und hat dadurch mehr Struktur.

Kann ich normale rote Paprika verwenden?

Ja. Rote Gemüsepaprika funktioniert ebenfalls. Spitzpaprika ist meist etwas süßer und dünnwandiger.

Aufbewahrung

Den Paprika-Dip gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von etwa zwei Tagen verbrauchen.

Frische Paprika kann während der Lagerung etwas Flüssigkeit abgeben. Den Dip vor dem Servieren deshalb noch einmal gut umrühren.

Häufige Fragen zum Paprika-Dip

Kann ich weniger Knoblauch verwenden?

Ja. Eine Knoblauchzehe reicht für eine mildere Variante aus.

Kann ich getrocknete Petersilie verwenden?

Technisch ja, frische Petersilie passt geschmacklich aber deutlich besser. Bei getrockneter Petersilie entsprechend weniger verwenden.

Warum wird mein Dip nach einiger Zeit flüssiger?

Die frische Paprika gibt mit der Zeit etwas Wasser ab. Deshalb die Paprika nach dem Waschen gut trocknen und den Dip vor dem Servieren erneut umrühren.

Kann ich den Dip am Vortag vorbereiten?

Ja. Genau dafür eignet sich die optionale Kühlzeit sehr gut. Abgedeckt im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren noch einmal abschmecken.

Wie viel ergibt das Rezept?

Die Rezeptmenge ergibt ungefähr 8 Dip-Portionen. Für einen kleinen Haushalt kannst du alle Zutaten problemlos halbieren.

Rezept für Paprika-Dip mit Frischkäse

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: ca. 8 Dip-Portionen
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 10 Minuten
Optional: bis zu 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen

Nährwerte pro Portion bei 8 Portionen (Näherungswerte):
175 kcal
5 g Kohlenhydrate
16 g Fett
3 g Protein

Die Nährwerte sind Näherungswerte für 1 von 8 Portionen der vegetarischen Originalversion. Berechnet wurde mit 200 g Crème fraîche, 300 g Doppelrahm-Frischkäse und etwa 250 g Spitzpaprika. Je nach verwendeten Milchprodukten können die tatsächlichen Werte abweichen.

Küchenutensilien

  • Große Rührschüssel
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer
  • Löffel oder Teigschaber

Zutaten

  • 300 g Doppelrahm-Frischkäse
  • 200 g Crème fraîche
  • 2 rote Spitzpaprika, ca. 250 g
  • 15 g Tomatenmark, ca. 1 EL
  • 2 Knoblauchzehen
  • 10 g frische Petersilie
  • Salz nach Bedarf
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Paprika vorbereiten: Spitzpaprika waschen, gründlich trocknen, halbieren und Kerne sowie weiße Innenhäute entfernen. Anschließend in sehr kleine Würfel schneiden.
  2. Knoblauch vorbereiten: Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken oder pressen.
  3. Petersilie schneiden: Petersilie waschen, gründlich trocken schütteln, grobe Stiele entfernen und die Blätter fein hacken.
  4. Cremige Basis anrühren: Frischkäse und Crème fraîche in einer großen Schüssel glatt miteinander verrühren.
  5. Tomatenmark einrühren: Tomatenmark zur Frischkäsecreme geben und gründlich unterrühren.
  6. Paprika und Kräuter unterheben: Paprikawürfel, Knoblauch und Petersilie hinzufügen und gleichmäßig unter die Creme heben.
  7. Abschmecken: Den Paprika-Dip mit schwarzem Pfeffer und nach Bedarf Salz würzen.
  8. Servieren oder optional kühlen: Den Dip direkt servieren oder gut abgedeckt bis zu etwa 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren noch einmal umrühren und abschmecken.

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3 Kommentare

  1. tolles rezept! ich mache soo gerne kartoffelwedges und da freue ich mich grad sehr über eine neue Dip-Idee :)

    liebst, Laura // Blonde bunana

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  2. Klingt nach einem super Rezept, ich liebe Kartoffelwedges zb sehr ! :)

    Alles Liebe,
    Lara

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  3. Oh ich liebe Kartoffelecken, tolles Rezept :)
    Liebe Grüße, Mona

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