Feldsalat-Cashew-Pesto – vegan & in 10 Minuten

Dieses Feldsalat-Cashew-Pesto ist eine vegane Alternative zu klassischem Basilikum- oder Rucolapesto. Feldsalat, Cashews, Knoblauch, Zitronensaft und Sonnenblumenöl werden dafür einfach cremig püriert – in etwa 10 Minuten ist das Pesto fertig.

Entstanden ist das Rezept, weil ich eigentlich Pesto für meine Pasta machen wollte, aber beim Einkaufen keinen Rucola gefunden habe. Feldsalat war dagegen verfügbar – und funktioniert ebenfalls sehr gut als Grundlage für ein grünes Pesto.

Besonders wichtig ist für mich bei dieser Variante der Zitronensaft. Die Säure gleicht die leicht herbe Note von Feldsalat und Cashews aus. Wer Zitronengeschmack weniger mag, kann zunächst etwas weniger verwenden und anschließend abschmecken.

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Wie schmeckt Feldsalat-Pesto?

Feldsalat-Pesto schmeckt mild, nussig und leicht herb. Cashews machen die Konsistenz cremiger, Knoblauch bringt Würze und Zitronensaft sorgt für Frische.

Im Vergleich zu Rucolapesto ist Feldsalat meist weniger scharf. Wie intensiv das Pesto schmeckt, hängt aber auch vom verwendeten Feldsalat ab.

Warum kommt Zitronensaft ins Feldsalat-Pesto?

Die Säure balanciert die herben und nussigen Aromen aus. Ohne Zitronensaft kann das Pesto deutlich schwerer beziehungsweise bitterer wirken.

Für das Rezept verwende ich etwa 50 ml Zitronensaft. Wer vorsichtiger dosieren möchte, beginnt mit 30 ml und gibt den Rest nach dem Probieren dazu.

Müssen Cashews vorher eingeweicht werden?

Nein. Für dieses Pesto müssen die Cashews nicht eingeweicht werden.

Mit einem leistungsfähigen Mixer beziehungsweise Pürierstab werden sie direkt zusammen mit den übrigen Zutaten verarbeitet. Wer ein besonders glattes Pesto möchte und nur einen schwächeren Mixer hat, kann die Cashews vorher grob hacken.

Welches Öl eignet sich für Feldsalat-Pesto?

Im ursprünglichen Rezept verwende ich Sonnenblumenöl. Sein relativ neutraler Geschmack lässt Feldsalat, Cashews und Zitrone im Vordergrund.

Das Rezept kommt mit etwa 200 ml Öl aus. Mehr Öl kann bei Bedarf esslöffelweise ergänzt werden, wenn eine flüssigere Konsistenz gewünscht ist.

Tipps für cremiges Feldsalat-Cashew-Pesto

  • Feldsalat gründlich waschen: Zwischen den Blättern kann noch Erde sitzen.
  • Salat gut trocknen: Zu viel Wasser verdünnt das Pesto.
  • Zitronensaft nicht komplett weglassen: Die Säure gleicht die herbe Note aus.
  • Öl portionsweise ergänzen: So lässt sich die gewünschte Konsistenz besser steuern.
  • Erst am Ende salzen: Nach dem vollständigen Pürieren lässt sich das Pesto am besten abschmecken.

Rezept für Feldsalat-Cashew-Pesto

Das Rezept ergibt ungefähr 480–500 g Pesto beziehungsweise etwa acht Portionen à 60 g.

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: ca. 480–500 g / 8 Portionen
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Gesamtzeit: ca. 10 Minuten

Nährwerte pro Portion

Die Angaben sind Näherungswerte für etwa 60 g Pesto beziehungsweise ein Achtel des Rezepts. Öl und Cashews können sich je nach Produkt geringfügig in ihren Nährwerten unterscheiden.

  • Kalorien: ca. 280 kcal
  • Kohlenhydrate: ca. 5 g
  • Fett: ca. 29 g
  • Protein: ca. 3 g

Küchenutensilien

  • Pürierstab oder Standmixer
  • hohes Mixgefäß
  • Salatschleuder oder sauberes Küchentuch
  • Zitruspresse

Zutaten

  • 150 g Feldsalat
  • 100 g Cashewkerne
  • 200 ml Sonnenblumenöl
  • ca. 50 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Feldsalat vorbereiten: Den Feldsalat gründlich verlesen und mehrmals waschen, bis keine Erde mehr vorhanden ist. Anschließend möglichst gut trocknen.
  2. Knoblauch schälen: Die Knoblauchzehen schälen und grob zerkleinern.
  3. Zitrone auspressen: Etwa 50 ml Zitronensaft auspressen. Wer eine mildere Zitronennote möchte, zunächst nur etwa 30 ml verwenden.
  4. Feldsalat pürieren: Feldsalat, Zitronensaft und zunächst etwa 150 ml Sonnenblumenöl in ein hohes Mixgefäß geben und fein pürieren.
  5. Cashews und Knoblauch hinzufügen: Cashewkerne und Knoblauch zur Feldsalatmischung geben.
  6. Pesto fertig pürieren: Alles erneut mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  7. Konsistenz einstellen: Das restliche Sonnenblumenöl nach und nach einarbeiten, bis das Pesto cremig und gut mit Pasta vermischbar ist.
  8. Abschmecken: Das Pesto mit Salz, schwarzem Pfeffer und bei Bedarf zusätzlichem Zitronensaft abschmecken.
  9. Servieren: Das Feldsalat-Cashew-Pesto direkt verwenden oder in ein sauberes, verschließbares Gefäß füllen und sofort kühl stellen.

Wie viel Pesto brauche ich für Pasta?

Etwa 50 bis 60 g Pesto pro Person sind ein guter Ausgangspunkt. Das Feldsalat-Pesto ist durch Cashews und Öl recht intensiv und ergiebig.

Am besten etwas heißes Pastawasser unter das Pesto rühren. Dadurch lässt es sich leichter mit den Nudeln verbinden und muss nicht zusätzlich erhitzt werden.

Kann ich andere Nüsse oder Kerne verwenden?

Ja. Walnüsse, Mandeln, Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne können die Cashews grundsätzlich ersetzen.

Geschmack und Konsistenz verändern sich dadurch allerdings deutlich. Die besonders milde Cremigkeit dieser Variante stammt vor allem von den Cashews.

Kann ich Rucola statt Feldsalat verwenden?

Ja. Rucola ergibt ein deutlich kräftigeres und pfeffrigeres Pesto.

Gerade bei sehr intensivem Rucola sollte Zitronensaft nach Geschmack dosiert und das Pesto zwischendurch probiert werden.

Wie lange hält sich selbst gemachtes Feldsalat-Pesto?

Das frische Pesto sollte gut verschlossen im Kühlschrank gelagert und innerhalb von etwa 2 bis 3 Tagen verbraucht werden.

Die frühere Empfehlung, das rohe Pesto mit frischem Knoblauch unter einer dicken Ölschicht mehrere Wochen aufzubewahren, würde ich heute nicht mehr übernehmen.

Bei der Entnahme immer sauberes Besteck verwenden und das Pesto entsorgen, wenn Geruch, Farbe oder Konsistenz auffällig verändert sind.

Kann ich Feldsalat-Pesto einfrieren?

Ja. Einfrieren ist die praktischere Variante für eine längere Aufbewahrung.

Das Pesto dafür beispielsweise portionsweise in kleinen Gefrierbehältern oder Eiswürfelformen einfrieren und anschließend nach Bedarf auftauen.

Häufige Fragen

Warum schmeckt mein Feldsalat-Pesto bitter?

Feldsalat und Cashews können zusammen eine leicht herbe Note entwickeln. Zitronensaft hilft dabei, den Geschmack auszubalancieren.

Deshalb zunächst noch etwas Säure und anschließend gegebenenfalls Salz ergänzen, statt zusätzliches Öl hineinzugeben.

Warum ist mein Pesto zu dick?

Dann einfach etwas mehr Öl oder beim Servieren Pastawasser einarbeiten. Flüssigkeit immer nur portionsweise hinzufügen.

Muss das Pesto erhitzt werden?

Nein. Es kann direkt mit frisch gekochter Pasta vermischt werden. Etwas heißes Pastawasser macht es dabei besonders cremig.

Ist das Feldsalat-Cashew-Pesto vegan?

Ja. Feldsalat, Cashews, Sonnenblumenöl, Zitrone, Knoblauch und Gewürze sind vollständig pflanzlich.

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3 Kommentare

  1. Hallo Alex,
    ui das ist mal nichts für mich, ich bin eine der Wenigen, die keine Pasta mag. Einmal im Jahr reicht vollkommen für mich.
    Sieht aber lecker aus.
    LG Tanja

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  2. Wenn Pesto, dann nur für Mozarella und Tomaten ;-)

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  3. Hey,

    ein wirklich guter Artikel! Ich habe gestern auch mal wieder ein Pesto-Rezept gepostet :) Pestos gehen einfach immer! :)

    Liebe Grüße,
    Olga

    http://sweetandotherspices.blogspot.de/

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