Dieses vegane Blumenkohl-Curry kombiniert Kartoffeln, Blumenkohl und Erbsen mit einer cremigen Sauce aus Tomaten und Kokosmilch. Ingwer, Knoblauch, Garam Masala, Kreuzkümmel und Kurkuma sorgen für eine kräftige Würze. Das Curry ist unkompliziert, lässt sich gut vorbereiten und eignet sich als sättigendes Hauptgericht.
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Was macht dieses Blumenkohl-Curry aus?
Die Basis des Currys besteht aus Tomaten und Kokosmilch. Dadurch wird die Sauce gleichzeitig fruchtig und cremig. Kartoffeln machen das Gericht sättigend, während Blumenkohl und Erbsen zusätzlich unterschiedliche Konsistenzen mitbringen.
Für die Würze werden Garam Masala, Currypulver, gemahlener Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma kurz im Öl angeröstet. Ingwer und Knoblauch kommen ebenfalls direkt zu Beginn in den Topf.
Curry gehört für mich außerdem zu den Gerichten, die sich besonders gut zum Meal-Prepping eignen: Die Sauce lässt sich gut vorbereiten und schmeckt auch am nächsten Tag noch aromatisch.
Warum werden die Gewürze zuerst angeröstet?
Durch kurzes Erhitzen der gemahlenen Gewürze im Öl können sich ihre fettlöslichen Aromastoffe gut verteilen. Dafür reichen etwa 30 bis 60 Sekunden. Die Gewürze sollten dabei nicht dunkel werden oder verbrennen, da sie sonst bitter schmecken können.
Knoblauch und Ingwer werden ebenfalls nur kurz mitgebraten, bevor die Flüssigkeit in den Topf kommt.
Wie lange müssen die Kartoffeln im Curry kochen?
Für etwa 1,5 bis 2 cm große Kartoffelwürfel solltest du ungefähr 25 bis 30 Minuten Garzeit für das gesamte Curry einplanen. Die genaue Dauer hängt von Kartoffelsorte und Größe der Würfel ab.
Blumenkohl und Erbsen brauchen deutlich weniger Zeit. Deshalb kommen sie erst später in den Topf. So werden die Kartoffeln weich, ohne dass der Blumenkohl komplett zerfällt.
Tipps für ein cremiges Blumenkohl-Curry
- Kartoffeln klein und gleichmäßig schneiden: Würfel von etwa 1,5 bis 2 cm garen zuverlässig und ungefähr gleichzeitig.
- Gewürze kurz anrösten: 30 bis 60 Sekunden reichen aus. Dabei ständig rühren, damit nichts anbrennt.
- Kokosmilch gut umrühren: In der Dose können sich Kokosfett und Flüssigkeit voneinander trennen. Das ist normal.
- Blumenkohl später hinzufügen: Tiefgekühlte Blumenkohlröschen brauchen deutlich weniger Garzeit als rohe Kartoffeln.
- Schärfe individuell anpassen: Wer es scharf mag, kann zusammen mit Ingwer und Knoblauch frische Chili oder Chiliflocken hinzufügen.
- Konsistenz anpassen: Ist das Curry zu dick, etwas Gemüsebrühe ergänzen. Ist es zu dünn, einige Minuten ohne Deckel einkochen lassen.
Welche Kokosmilch eignet sich?
Für ein besonders cremiges Curry eignet sich klassische Kokosmilch aus der Dose. Ihr Fettgehalt unterscheidet sich je nach Produkt deutlich. Dadurch können sich auch Konsistenz und Nährwerte des fertigen Currys verändern.
Eine fettreduzierte Kokosmilch funktioniert ebenfalls, ergibt aber eine leichtere und meist weniger cremige Sauce. Alternativ kann ein Teil der Kokosmilch durch zusätzliche Gemüsebrühe ersetzt werden.
Kann ich frischen Blumenkohl verwenden?
Ja. Statt 600 g tiefgekfrorenem Blumenkohl kannst du die gleiche Menge frischen Blumenkohl verwenden. Die Röschen sollten mundgerecht und ungefähr gleich groß sein.
Je nach Größe benötigen frische Blumenkohlröschen ungefähr 8 bis 12 Minuten im Curry. Entscheidend ist die Konsistenz: Der Blumenkohl sollte gar sein, aber nicht zerfallen.
Was passt zu Blumenkohl-Curry?
Das Curry kann durch die Kartoffeln bereits ohne zusätzliche Beilage als Hauptgericht gegessen werden. Wer eine größere Portion oder mehr Kohlenhydrate möchte, kann Basmati- oder Jasminreis dazu servieren. Auch Naan passt gut.
Für zusätzliches pflanzliches Protein passt gebratener Tofu sehr gut. Dafür kannst du beispielsweise meinen knusprigen Tofu aus der Pfanne zubereiten und zum Curry servieren.
Kann ich das Curry glutenfrei zubereiten?
Die Grundzutaten des Currys kommen ohne Weizen aus, bei verarbeiteten Zutaten solltest du aber die Kennzeichnung prüfen. Insbesondere Gemüsebrühe, Garam Masala, Currypulver und andere Gewürzmischungen können je nach Produkt unterschiedliche Zutaten oder Spuren enthalten.
Wenn das Gericht zuverlässig glutenfrei sein soll, verwende entsprechend gekennzeichnete Produkte.
Aufbewahrung und Meal Prep
Das Blumenkohl-Curry lässt sich gut vorbereiten und etwa zwei bis drei Tage gekühlt aufbewahren. Reste nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, in einen verschlossenen Behälter geben und im Kühlschrank lagern.
Beim erneuten Erwärmen kann die Sauce etwas eindicken. Dann einfach einen kleinen Schuss Wasser oder Gemüsebrühe hinzufügen und das Curry vollständig erhitzen.
Häufige Fragen zum Blumenkohl-Curry
Warum sind meine Kartoffeln noch hart?
Meist waren die Kartoffelstücke zu groß oder die Garzeit war zu kurz. Schneide sie in etwa 1,5 bis 2 cm große Würfel und prüfe vor dem Servieren mit einem Messer, ob sie vollständig gegart sind.
Kann ich die Erbsen weglassen?
Ja. Die Erbsen können ersatzlos weggelassen oder durch ein anderes Gemüse ersetzt werden. Gut passen beispielsweise grüne Bohnen oder Spinat.
Kann ich Garam Masala ersetzen?
Ja, allerdings verändert sich dadurch der Geschmack. Wenn kein Garam Masala vorhanden ist, kannst du etwas mehr Currypulver verwenden. Garam Masala hat jedoch ein eigenes warm-würziges Aroma und ist deshalb die bessere Wahl für dieses Rezept.
Ist das Blumenkohl-Curry scharf?
In der Grundversion ist es eher würzig als scharf. Currypulver und Garam Masala unterscheiden sich jedoch je nach Mischung. Für mehr Schärfe kannst du Chili ergänzen.
Ist dieses Curry Low Carb oder Keto?
Nein. Das Rezept enthält 700 g Kartoffeln sowie Erbsen und Agavendicksaft und liefert dadurch eine relevante Menge Kohlenhydrate. Es ist daher nicht als klassisches Low-Carb- oder Keto-Gericht einzuordnen.
Rezept für veganes Blumenkohl-Curry
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 4 Portionen
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: 30 Minuten
Gesamtzeit: 45 Minuten
Nährwerte pro Portion (Näherungswerte):
580 kcal
63 g Kohlenhydrate
30 g Fett
13 g Protein
Die Nährwerte sind Näherungswerte und beziehen sich ausschließlich auf das Curry ohne Reis, Naan oder Tofu. Berechnet wurde mit klassischer Kokosmilch. Da insbesondere Kokosmilch je nach Produkt einen deutlich unterschiedlichen Fett- und Energiegehalt haben kann, können die tatsächlichen Werte abweichen.
Küchenutensilien
- Großer Topf mit Deckel
- Schneidebrett
- Messer
- Kochlöffel
Zutaten
- 700 g Kartoffeln
- 600 g Blumenkohlröschen, tiefgekühlt
- 200 g Erbsen, tiefgekühlt
- 800 g stückige Tomaten aus der Dose
- 400 ml Kokosmilch aus der Dose
- 100 ml Gemüsebrühe
- 3 EL Olivenöl
- 1 Zwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- 1 daumengroßes Stück Ingwer, ca. 20 g
- 2 TL Garam Masala
- 1 EL Currypulver
- ½ TL gemahlener Koriander
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 2 TL Kurkuma
- 1 EL Agavendicksaft
- 1–2 EL Zitronensaft
- Salz
- schwarzer Pfeffer
- frischer Koriander zum Servieren (optional)
Zubereitung
- Gemüse vorbereiten: Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen. Die Zwiebel fein würfeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken oder reiben. Kartoffeln schälen, in etwa 1,5 bis 2 cm große Würfel schneiden und kurz abspülen.
- Zwiebeln und Gewürze anrösten: Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel darin etwa 3 Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch und Ingwer hinzufügen und kurz mitbraten. Garam Masala, Currypulver, Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma dazugeben und unter ständigem Rühren etwa 30 bis 60 Sekunden anrösten.
- Kartoffeln garen: Kartoffeln, stückige Tomaten, Kokosmilch und Gemüsebrühe in den Topf geben und gründlich umrühren. Alles aufkochen, anschließend die Hitze reduzieren und das Curry bei leicht geöffnetem Deckel etwa 18 bis 20 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch umrühren.
- Blumenkohl und Erbsen hinzufügen: Die tiefgekühlten Blumenkohlröschen und Erbsen direkt in das Curry geben. Weitere 8 bis 10 Minuten köcheln lassen, bis Kartoffeln und Blumenkohl vollständig gegart sind, aber der Blumenkohl noch etwas Biss hat. Falls nötig, etwas zusätzliche Gemüsebrühe oder Wasser hinzufügen.
- Curry abschmecken: Agavendicksaft und zunächst 1 EL Zitronensaft einrühren. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Nach Geschmack weiteren Zitronensaft hinzufügen.
- Servieren: Das Blumenkohl-Curry auf Schalen oder Teller verteilen und nach Wunsch mit frischem Koriander servieren. Reis, Naan oder knuspriger Tofu können zusätzlich dazu gereicht werden.
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