Apfel-Kürbis-Suppe mit Hokkaido – vegan & süß-würzig

Diese Apfel-Kürbis-Suppe mit Hokkaido verbindet mild-süßen Kürbis und Äpfel mit Curry, Paprika und Chili. Dadurch schmeckt die vegane Kürbissuppe fruchtig, aber gleichzeitig würzig genug für ein herzhaftes Hauptgericht.

Entstanden ist das Rezept ursprünglich, weil ein paar Äpfel aufgebraucht werden mussten. Da ich deftige Suppen normalerweise lieber mag als süßliche Varianten, habe ich mit Curry und Chiliflocken bewusst einen kräftigen Gegenpol gesetzt. Genau diese Kombination gefällt mir an der Suppe bis heute besonders gut.

Ein weiterer Vorteil: Hokkaido muss nicht geschält werden. Nach dem Entkernen wird er einfach klein geschnitten und zusammen mit Apfel, Karotte und Zwiebel weich gekocht.

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Wie schmeckt Apfel-Kürbis-Suppe?

Die Suppe ist fruchtig-süß und gleichzeitig würzig. Hokkaido und Apfel liefern die milde Süße, während Curry, Paprikapulver und Chili für eine herzhafte Würzung sorgen.

Ein kleiner Schuss Weißweinessig bringt zusätzlich Säure ins Spiel und verhindert, dass die Suppe zu süß wirkt.

Welcher Kürbis eignet sich für die Suppe?

Für dieses Rezept eignet sich Hokkaido besonders gut. Seine Schale wird beim Kochen weich und kann mitpüriert werden.

Den Kürbis deshalb gründlich waschen, halbieren, Kerne und faseriges Inneres entfernen und das Fruchtfleisch samt Schale würfeln.

Welche Äpfel passen zur Kürbissuppe?

Besonders gut funktionieren Äpfel mit etwas Säure, zum Beispiel Elstar, Boskoop oder Braeburn. Sie bringen mehr Kontrast zum mild-süßen Kürbis als sehr süße Sorten.

Zwei mittelgroße Äpfel beziehungsweise ungefähr 300 g reichen für einen kleinen Hokkaido aus.

Warum kommt Essig in die Apfel-Kürbis-Suppe?

Etwas Säure balanciert die Süße von Kürbis und Apfel aus. Dafür reicht bereits etwa 1 EL Weißweinessig.

Die Säure sollte nicht deutlich hervorschmecken. Sie sorgt vor allem dafür, dass die einzelnen Aromen klarer wirken.

Tipps für eine cremige Kürbissuppe

  • Hokkaido nicht schälen: Die Schale wird weich und kann problemlos mitpüriert werden.
  • Kürbis gleichmäßig würfeln: So werden alle Stücke ungefähr gleichzeitig gar.
  • Gewürze zunächst sparsam dosieren: Nach dem Pürieren lässt sich die Suppe einfacher abschmecken.
  • Brühe nicht komplett nach Gefühl nachgießen: Erst nach dem Pürieren entscheiden, ob die Suppe dünner werden soll.
  • Kürbiskernöl erst beim Servieren verwenden: Einige Tropfen reichen als kräftiges Topping.

Besonders aromatisch wird die Suppe mit meinem selbst gemachten veganen Gemüsefond.

Rezept für vegane Apfel-Kürbis-Suppe

Das Rezept ergibt ungefähr sechs Portionen.

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 6 Portionen
Vorbereitung: ca. 15 Minuten
Kochzeit: ca. 25 Minuten
Gesamtzeit: ca. 40 Minuten

Nährwerte pro Portion

Die Angaben sind Näherungswerte für ein Sechstel des Rezepts ohne optionales Kürbiskernöl. Größe und Sorte von Kürbis, Äpfeln und Gemüsebrühe können die Werte verändern.

  • Kalorien: ca. 140 kcal
  • Kohlenhydrate: ca. 29 g
  • Fett: ca. 3 g
  • Protein: ca. 3 g

Küchenutensilien

  • großer Kochtopf mit Deckel
  • Pürierstab oder Standmixer
  • Schneidebrett
  • scharfes Messer
  • Esslöffel zum Entkernen des Kürbisses

Zutaten

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg, nach dem Entkernen ca. 800 g)
  • 2 mittelgroße Äpfel (ca. 300 g)
  • 1 mittelgroße Karotte (ca. 100 g)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 15 g vegane Margarine
  • 1 EL Weißweinessig (ca. 15 ml)
  • 1 TL Currypulver
  • 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • Chiliflocken nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Salz nur bei Bedarf
  • einige Blätter frisches Basilikum, optional
  • Kürbiskernöl zum Servieren, optional

Zubereitung

  1. Hokkaido vorbereiten: Den Kürbis gründlich waschen, halbieren und Kerne sowie faseriges Inneres mit einem Löffel entfernen. Die Schale kann am Kürbis bleiben.
  2. Kürbis schneiden: Den vorbereiteten Hokkaido in ungefähr 2–3 cm große Würfel schneiden.
  3. Äpfel vorbereiten: Äpfel waschen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Anschließend in grobe Stücke schneiden. Schälen ist nicht zwingend nötig.
  4. Karotte und Zwiebel schneiden: Karotte schälen beziehungsweise gründlich waschen und klein würfeln. Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln.
  5. Zwiebel und Karotte anschwitzen: Margarine in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel und Karotte etwa 3–4 Minuten darin anschwitzen, bis die Zwiebel glasig wird.
  6. Kürbis und Apfel hinzufügen: Kürbis- und Apfelstücke in den Topf geben und etwa 2 Minuten unter gelegentlichem Rühren mitdünsten.
  7. Vorwürzen: Currypulver, Paprikapulver, schwarzen Pfeffer und zunächst nur wenige Chiliflocken hinzufügen und kurz unterrühren.
  8. Mit Brühe aufgießen: Weißweinessig und Gemüsebrühe hinzufügen und alles einmal aufkochen.
  9. Suppe köcheln: Die Hitze reduzieren und die Suppe mit geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis Kürbis und Karotte vollständig weich sind.
  10. Basilikum hinzufügen: Optional einige frische Basilikumblätter in die Suppe geben.
  11. Suppe pürieren: Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit einem Pürierstab fein und cremig pürieren.
  12. Konsistenz einstellen: Ist die Suppe zu dick, schluckweise zusätzliche heiße Gemüsebrühe oder Wasser einrühren.
  13. Abschmecken: Noch einmal mit Curry, Chili, schwarzem Pfeffer und bei Bedarf etwas Salz abschmecken.
  14. Servieren: Die Apfel-Kürbis-Suppe auf sechs Schalen verteilen und nach Wunsch mit wenigen Tropfen Kürbiskernöl servieren.

Muss man Hokkaido für Kürbissuppe schälen?

Nein. Die dünne Schale des Hokkaido wird beim Kochen weich und lässt sich zusammen mit dem Fruchtfleisch pürieren.

Den Kürbis deshalb lediglich gründlich waschen und beschädigte Stellen gegebenenfalls herausschneiden.

Kann ich eine andere Kürbissorte verwenden?

Ja, die Zubereitung muss dann eventuell angepasst werden. Butternut eignet sich beispielsweise ebenfalls gut, sollte aber normalerweise geschält werden.

Auch Flüssigkeitsbedarf und Garzeit können je nach Kürbissorte etwas variieren.

Kann ich die Äpfel weglassen?

Ja. Ohne Äpfel wird die Suppe weniger fruchtig und schmeckt stärker nach klassischer Kürbissuppe.

Bei Bedarf etwas weniger Essig verwenden und die Flüssigkeitsmenge am Ende nach Konsistenz anpassen.

Was kann ich statt Weißweinessig verwenden?

Apfelessig passt ebenfalls sehr gut. Er harmoniert sogar besonders gut mit den Äpfeln im Rezept.

Mit etwa 1 EL beginnen und erst nach dem Pürieren entscheiden, ob noch etwas mehr Säure nötig ist.

Kann ich die Suppe vorbereiten?

Ja. Die Apfel-Kürbis-Suppe eignet sich gut zum Vorkochen und kann später langsam wieder erwärmt werden.

Beim Abkühlen dickt sie etwas nach. Dann einfach beim Erwärmen einen kleinen Schuss Wasser oder Gemüsebrühe ergänzen.

Aufbewahrung

Die vollständig abgekühlte Suppe in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank lagern und innerhalb von etwa 2 bis 3 Tagen verbrauchen.

Kann ich Apfel-Kürbis-Suppe einfrieren?

Ja. Die Suppe lässt sich problemlos portionsweise einfrieren.

Nach dem Auftauen langsam erhitzen, gründlich umrühren und bei Bedarf noch einmal kurz pürieren.

Häufige Fragen

Warum schmeckt meine Kürbissuppe zu süß?

Dann fehlt wahrscheinlich etwas Säure oder Würze. Ein kleiner zusätzlicher Schuss Weißwein- oder Apfelessig, Currypulver und etwas Chili können den süßen Eindruck ausgleichen.

Warum ist meine Kürbissuppe zu dick?

Hokkaido bindet beim Pürieren relativ viel Flüssigkeit. Einfach schluckweise Gemüsebrühe oder heißes Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Kann ich die Suppe schärfer machen?

Ja. Chiliflocken lassen sich nach dem Pürieren problemlos nachdosieren.

Am besten zunächst vorsichtig würzen, weil sich Schärfe später einfacher ergänzen als entfernen lässt.

Ist die Apfel-Kürbis-Suppe vegan?

Ja. Mit veganer Margarine und pflanzlicher Gemüsebrühe besteht das Rezept vollständig aus pflanzlichen Zutaten.

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1 Kommentare

  1. OMG
    Ich liebe das Rezept!
    Es sieht soooo lecker und einfach aus, ich bin begeistert.

    Toll das ich über deinen Blog gestolpert bin!

    Liebst,
    Justine

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