Veganes Kichererbsen-Curry mit Spinat & Kokosmilch

Dieses vegane Kichererbsen-Curry mit Spinat wird mit Kokosmilch, Tomaten, Karotte und würziger Currypaste in nur einem Topf gekocht. Kichererbsen machen den Eintopf sättigend, während Ingwer, Knoblauch und Kurkuma für eine kräftige Würze sorgen.

Das Rezept braucht nur etwa 40 Minuten und eignet sich besonders gut für Tage, an denen unkompliziertes Comfort Food gefragt ist. Ich liebe solche Eintöpfe: wenig Aufwand, viele Zutaten aus dem Vorrat und trotzdem viel Geschmack.

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Was macht dieses Kichererbsen-Curry aus?

Die cremige Basis entsteht aus Kokosmilch, Tomaten und Gemüsebrühe. Currypaste, Ingwer, Knoblauch und Kurkuma bringen Würze mit, während Spinat erst am Ende untergehoben wird und nur kurz zusammenfällt.

Die Kichererbsen werden vor der Flüssigkeit kurz mit Currypaste angebraten. Ein kleiner Teil wird anschließend zerdrückt. Dadurch wird der Eintopf etwas sämiger, ohne dass zusätzliche Stärke oder Mehl nötig sind.

Welche Currypaste eignet sich?

Du kannst eine milde oder schärfere Currypaste nach deinem Geschmack verwenden. Je nach Sorte verändert sich das Aroma deutlich. Besonders wichtig bei einer veganen Zubereitung: Die Zutatenliste prüfen, denn nicht jede Currypaste ist automatisch vegan.

Beginne bei einer unbekannten oder scharfen Paste lieber mit 1 EL. Nachwürzen kannst du am Ende immer noch.

Warum werden die Kichererbsen angebraten?

Kurzes Anbraten sorgt für zusätzliche Röstaromen. Die abgetropften Kichererbsen kommen zusammen mit Currypaste und Kurkuma in den Topf und werden einige Minuten unter regelmäßigem Rühren gebraten.

Sie müssen dabei nicht vollständig knusprig werden – später kommen ohnehin Kokosmilch, Tomaten und Brühe dazu.

So wird der Eintopf cremig

Ein Teil der Kichererbsen wird direkt im Topf leicht zerdrückt. Die enthaltene Stärke und die zerfallenden Hülsenfrüchte binden die Flüssigkeit etwas.

Zusätzlich sorgt die Kokosmilch für eine cremige Konsistenz. Wenn dir der Eintopf am Ende zu dünn ist, kannst du ihn noch einige Minuten ohne Deckel einkochen lassen.

Wann kommt der Spinat dazu?

Spinat sollte erst kurz vor Ende der Garzeit in den Topf. Frischer Blattspinat braucht nur wenige Minuten, bis er zusammengefallen ist.

Wird er bereits zusammen mit Kokosmilch und Tomaten 15 bis 20 Minuten gekocht, verliert er unnötig viel Struktur. Deshalb kommt er bei dieser überarbeiteten Version erst ganz am Ende dazu.

Kann ich Mangold oder Grünkohl statt Spinat verwenden?

Ja. Mangold und Grünkohl funktionieren ebenfalls, benötigen aber etwas mehr Garzeit.

Bei Mangold die kräftigen Stiele zuerst klein schneiden und einige Minuten mitgaren. Die Blätter später hinzufügen. Grünkohl sollte ebenfalls früher als Spinat in den Eintopf kommen, damit er weich wird.

Tipps für das Kichererbsen-Curry

  • Kichererbsen gut abtropfen lassen: So lassen sie sich besser anbraten.
  • Currypaste kurz anrösten: Das intensiviert ihr Aroma.
  • Kurkuma sparsam dosieren: 1 TL reicht für diesen Topf aus. Eine deutlich größere Menge kann bitter und dominant schmecken.
  • Spinat zuletzt hinzufügen: Er braucht nur wenige Minuten.
  • Kokosmilch gut umrühren: Fett und Flüssigkeit können sich in der Dose voneinander trennen.
  • Schärfe langsam steigern: Currypasten unterscheiden sich sehr stark in ihrer Intensität.

Frische oder selbst gekochte Kichererbsen?

Beides funktioniert. Für die schnelle Variante ist eine Dose beziehungsweise ein Glas Kichererbsen besonders praktisch.

Du kannst aber auch getrocknete Kichererbsen einweichen und separat vollständig weich kochen. Für das Rezept benötigst du anschließend ungefähr 240 g gegarte Kichererbsen.

Kann ich die Kokosmilch ersetzen?

Grundsätzlich ja, allerdings verändert sich dadurch der Charakter des Currys deutlich. Pflanzliche Kochsahne ergibt ebenfalls eine cremige Sauce, schmeckt aber weniger nach Kokos.

Eine fettreduzierte Kokosmilch funktioniert ebenfalls und verändert entsprechend die Nährwerte und die Cremigkeit.

Was passt zum Kichererbsen-Curry?

Der Eintopf kann ohne Beilage gegessen werden. Wenn du eine größere Mahlzeit möchtest, passen Basmatireis, Jasminreis oder Naan dazu.

Auch frischer Koriander, etwas Limetten- oder Zitronensaft und Chiliflocken eignen sich als Topping.

Ist das Kichererbsen-Curry proteinreich?

Ich bezeichne das Grundrezept nicht als proteinreich. Kichererbsen liefern zwar pflanzliches Protein, die Kokosmilch erhöht jedoch gleichzeitig den Energiegehalt deutlich. Eine Portion enthält näherungsweise etwa 9 g Protein.

Ist das Curry glutenfrei?

Die unverarbeiteten Hauptzutaten sind glutenfrei, das fertige Gericht ist es aber nicht automatisch. Currypaste und Gemüsebrühe können je nach Produkt unterschiedliche Zutaten enthalten.

Wenn du zwingend glutenfrei essen musst, verwende entsprechend gekennzeichnete Produkte.

Aufbewahrung und Meal Prep

Das Kichererbsen-Curry lässt sich gut vorbereiten. Nach dem Kochen zügig abkühlen lassen und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Innerhalb von etwa zwei bis drei Tagen verbrauchen und beim Aufwärmen vollständig erhitzen. Ist der Eintopf nach dem Kühlen sehr dick geworden, einfach etwas Wasser oder Gemüsebrühe einrühren.

Häufige Fragen zum Kichererbsen-Curry

Kann ich TK-Spinat verwenden?

Ja. TK-Blattspinat kann direkt in den Eintopf gegeben werden. Je nach Größe der gefrorenen Portionen benötigt er einige Minuten länger als frischer Spinat.

Kann ich die Tomaten weglassen?

Grundsätzlich ja, die Sauce verändert sich dadurch aber deutlich. Die Tomaten sorgen für Säure, Volumen und eine fruchtige Komponente. Ohne sie würde ich etwas weniger Gemüsebrühe verwenden.

Warum ist mein Curry zu dünn?

Lass es einige Minuten ohne Deckel weiterköcheln. Zusätzlich kannst du einige weitere Kichererbsen direkt im Topf zerdrücken.

Warum ist mein Curry zu dick?

Einfach etwas Gemüsebrühe oder Wasser hinzufügen. Die Konsistenz hängt unter anderem von Kokosmilch, Kichererbsen und Einkochzeit ab.

Kann ich das Curry weniger scharf machen?

Ja. Verwende eine milde Currypaste und beginne nur mit 1 EL. Weitere Schärfe kann später ergänzt werden.

Rezept für veganes Kichererbsen-Curry mit Spinat

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 4 Portionen
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: 30 Minuten
Gesamtzeit: 40 Minuten

Nährwerte pro Portion (Näherungswerte):
400 kcal
26 g Kohlenhydrate
28 g Fett
9 g Protein

Die Nährwerte sind Näherungswerte für 1 von 4 Portionen ohne Reis oder andere Beilagen. Berechnet wurde mit 400 ml klassischer Vollfett-Kokosmilch und etwa 240 g abgetropften Kichererbsen. Kokosmilch und Currypaste können sich je nach Produkt deutlich unterscheiden.

Küchenutensilien

  • Großer Topf oder Schmortopf
  • Schneidebrett
  • Messer
  • Kochlöffel
  • Kartoffelstampfer oder Gabel

Zutaten

  • 1 Dose Kichererbsen, ca. 240 g Abtropfgewicht
  • 400 ml Kokosmilch aus der Dose
  • 400 g stückige Tomaten aus der Dose
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 g frischer Blattspinat
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 mittelgroße Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, ca. 20 g
  • 1–2 EL vegane Currypaste, nach gewünschter Schärfe
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Zutaten vorbereiten: Die Kichererbsen in ein Sieb geben, abspülen und gut abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Karotte schälen und klein würfeln. Ingwer schälen und fein hacken oder reiben. Den Spinat gründlich waschen.
  2. Gemüse anschwitzen: Das Sonnenblumenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel und Karotte etwa 3 Minuten anschwitzen. Knoblauch und Ingwer hinzufügen und weitere 30 bis 60 Sekunden mitbraten.
  3. Currypaste und Gewürze anrösten: Zunächst 1 EL Currypaste und den Kurkuma in den Topf geben und unter Rühren etwa 1 Minute anrösten. Bei sehr milder Currypaste kann später noch mehr ergänzt werden.
  4. Kichererbsen anbraten: Die abgetropften Kichererbsen hinzufügen und bei mittlerer bis etwas höherer Hitze etwa 5 bis 7 Minuten unter regelmäßigem Rühren mitbraten.
  5. Kichererbsen teilweise zerdrücken: Etwa ein Viertel der Kichererbsen direkt im Topf mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel leicht zerdrücken. Dadurch wird der Eintopf später etwas sämiger.
  6. Eintopf kochen: Stückige Tomaten, Kokosmilch und Gemüsebrühe hinzufügen und gründlich verrühren. Alles aufkochen und anschließend bei mittlerer bis niedriger Hitze etwa 12 bis 15 Minuten ohne starkes Sprudeln köcheln lassen.
  7. Spinat hinzufügen: Den frischen Spinat portionsweise in den Topf geben und unterrühren. Weitere 2 bis 3 Minuten köcheln lassen, bis der Spinat vollständig zusammengefallen ist.
  8. Abschmecken und servieren: Das Kichererbsen-Curry mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Nach Geschmack weitere Currypaste hinzufügen. Direkt servieren oder nach Wunsch Reis beziehungsweise Naan dazu reichen.

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