Schnelle vegane Spinatsoße aus dem Mixer – Pasta in 20 Minuten

Diese schnelle vegane Spinatsoße wird aus Babyspinat, Basilikum, Zwiebel, Knoblauch, Hefeflocken und etwas Olivenöl im Mixer cremig püriert. Zusammen mit Pasta steht das komplette Gericht in etwa 20 Minuten auf dem Tisch.

Das aufgefangene Nudelwasser verbindet die Sauce mit den Nudeln und macht sie cremig, ohne dass dafür zwingend pflanzliche Sahne nötig ist. Das Rezept ergibt zwei Portionen.

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Schnelle Spinatsoße für Pasta

Die Spinatsoße wird zunächst kurz in der Pfanne vorbereitet und anschließend fein püriert. Zwiebel und Knoblauch werden in Olivenöl angeschwitzt, danach fällt der frische Babyspinat nur wenige Minuten zusammen.

Zusammen mit Basilikum, Hefeflocken und etwas stärkehaltigem Nudelwasser entsteht daraus im Mixer eine glatte Sauce.

Ich mag solche Rezepte besonders nach der Arbeit, wenn ich keine Lust habe, lange in der Küche zu stehen. Während die Nudeln kochen, lässt sich die komplette Sauce vorbereiten.

Frischer oder tiefgekühlter Spinat?

Frischer Babyspinat funktioniert für dieses schnelle Rezept besonders unkompliziert. Er muss nur gewaschen werden und fällt innerhalb weniger Minuten in der heißen Pfanne zusammen.

TK-Spinat funktioniert ebenfalls. Am besten eignet sich ungewürzter Blattspinat. Diesen vollständig auftauen beziehungsweise in der Pfanne erhitzen und überschüssige Flüssigkeit bei Bedarf etwas verkochen lassen.

Bei Rahmspinat funktioniert die Rezeptur dagegen nicht unverändert, da bereits weitere Zutaten enthalten sind.

Warum kommt Nudelwasser in die Spinatsoße?

Das stärkehaltige Nudelwasser hilft dabei, eine cremige Sauce zu erzeugen und sie besser mit der Pasta zu verbinden.

Vor dem Abgießen deshalb etwa 100 ml Kochwasser auffangen. Zum Mixen zunächst ungefähr 50 ml verwenden und anschließend nur so viel ergänzen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Das ist besonders praktisch, weil sich die Sauce dadurch ohne zusätzliche pflanzliche Sahne cremig pürieren lässt.

Was bringen Hefeflocken in der Sauce?

Hefeflocken geben der Spinatsoße eine würzige, leicht herzhafte Note. Zwei Esslöffel reichen als Ausgangspunkt.

Je nach Produkt unterscheiden sich Hefeflocken deutlich im Geschmack. Wer das Aroma besonders gerne mag, kann nach dem Pürieren noch etwas mehr hinzufügen.

Warum sollte kein Öl ins Nudelwasser?

Öl im Kochwasser ist für dieses Rezept nicht notwendig. Stattdessen die Pasta in ausreichend Wasser kochen und währenddessen gelegentlich umrühren.

Die Stärke im Kochwasser ist für die Sauce sogar hilfreich – deshalb solltest du einen Teil davon vor dem Abgießen auffangen.

Tipps für cremige Spinatsoße

  • Knoblauch nicht dunkel braten: Verbrannter Knoblauch kann bitter schmecken.
  • Spinat nur kurz garen: Sobald er zusammengefallen ist, reicht es.
  • Nudelwasser langsam ergänzen: Eine zu dünne Sauce lässt sich schwieriger korrigieren.
  • Pasta und Sauce gemeinsam erhitzen: Dadurch verbindet sich die Sauce besser mit den Nudeln.
  • Für mehr Schärfe: Chiliflocken oder frische Chili ergänzen.
  • Für eine noch cremigere Variante: Einen Teil des Nudelwassers durch ungesüßte pflanzliche Kochcreme ersetzen.

Welche Pasta passt zur Spinatsoße?

Spaghetti, Linguine, Tagliatelle oder kurze Nudeln funktionieren gleichermaßen. Verwende am besten die Pasta, die du ohnehin gerne isst.

Vollkornpasta oder Nudeln aus Hülsenfrüchten sind ebenfalls möglich. Sie verändern Geschmack, Konsistenz und Nährwerte des Gerichts.

Ist die Pasta proteinreich?

Nein, mit normaler Weizenpasta würde ich dieses Gericht nicht als proteinreich bezeichnen. Eine Portion liefert näherungsweise etwa 17 g Protein.

Mit Pasta aus Linsen, Kichererbsen oder anderen Hülsenfrüchten lässt sich der Proteingehalt erhöhen. Die unten angegebenen Nährwerte beziehen sich aber auf normale trockene Weizenpasta.

Kann ich die Pasta glutenfrei zubereiten?

Ja, wenn eine geeignete glutenfreie Pasta verwendet wird. Bei medizinisch notwendiger glutenfreier Ernährung sollten zusätzlich Hefeflocken und sämtliche verarbeiteten Zutaten entsprechend gekennzeichnet beziehungsweise überprüft werden.

Die Grundversion mit klassischer Weizenpasta ist nicht glutenfrei.

Ist das Rezept sojafrei und nussfrei?

Das hängt von den verwendeten Produkten und optionalen Ergänzungen ab. Die Spinatsoße selbst benötigt weder Soja noch Nüsse.

Verwendest du allerdings Sojaprodukte, eine pflanzliche Kochcreme oder veganen Parmesan aus Nüssen, können entsprechende Allergene enthalten sein. Deshalb kennzeichne ich das gesamte Gericht nicht pauschal als soja- oder nussfrei.

Was passt zu Pasta mit Spinatsoße?

Die Pasta funktioniert als eigenständiges schnelles Hauptgericht. Dazu passt ein einfacher grüner Salat.

Optional kannst du beim Servieren veganen Parmesan oder zusätzliche Hefeflocken darübergeben. Diese Ergänzungen sind nicht in den Nährwerten eingerechnet.

Kann ich die Spinatsoße vorbereiten?

Ja. Die fertige Sauce kann separat vorbereitet und anschließend mit frisch gekochter Pasta kombiniert werden.

Beim Erwärmen kann sie etwas eindicken. Dann einfach einen kleinen Schluck Wasser oder Pflanzendrink einrühren.

Aufbewahrung

Reste nach dem Abkühlen gut verschlossen im Kühlschrank lagern und innerhalb von etwa zwei Tagen verbrauchen.

Zum Aufwärmen etwas Wasser hinzufügen und Pasta und Sauce unter Rühren vollständig erhitzen.

Häufige Fragen zur Spinatsoße

Warum wird meine Spinatsoße zu dünn?

Wahrscheinlich wurde zu viel Nudelwasser auf einmal hinzugefügt. Die Sauce noch einmal kurz mit der Pasta erhitzen, damit etwas Flüssigkeit verdampft.

Warum ist meine Spinatsoße zu dick?

Dann einfach esslöffelweise Nudelwasser ergänzen. Nach jeder Zugabe erneut pürieren beziehungsweise umrühren.

Brauche ich einen Hochleistungsmixer?

Nein. Ein normaler Standmixer, eine Küchenmaschine oder ein leistungsfähiger Pürierstab funktionieren ebenfalls.

Kann ich Basilikum weglassen?

Ja. Die Sauce schmeckt dann stärker nach Spinat und Knoblauch, funktioniert technisch aber genauso.

Kann ich pflanzliche Sahne verwenden?

Ja. Ersetze einen Teil des Nudelwassers durch ungesüßte pflanzliche Kochcreme, wenn du die Sauce besonders cremig möchtest.

Rezept für schnelle vegane Spinatsoße mit Pasta

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 2 Portionen
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 20 Minuten

Nährwerte pro Portion (Näherungswerte):
415 kcal
67 g Kohlenhydrate
10 g Fett
17 g Protein

Die Nährwerte sind Näherungswerte für 1 von 2 Portionen mit 160 g trockener Weizenpasta. Optionaler veganer Parmesan oder pflanzliche Kochcreme sind nicht eingerechnet. Je nach Pasta und Hefeflocken können die tatsächlichen Werte abweichen.

Küchenutensilien

  • Kochtopf für die Pasta
  • Große Pfanne
  • Standmixer, Küchenmaschine oder Pürierstab
  • Sieb

Zutaten

  • 160 g Pasta, trocken
  • 250 g frischer Babyspinat
  • 1 kleine Zwiebel, ca. 80 g
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Handvoll frisches Basilikum, ca. 15 g
  • 15 ml Olivenöl, ca. 1 EL
  • 10 g Hefeflocken, ca. 2 EL
  • ca. 50–100 ml Nudelwasser
  • Salz nach Geschmack
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • veganer Parmesan oder zusätzliche Hefeflocken zum Servieren (optional)

Zubereitung

  1. Pasta kochen: Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta nach Packungsangabe bissfest garen.
  2. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten: Während die Nudeln kochen, Zwiebel und Knoblauch schälen. Zwiebel grob würfeln und Knoblauch in Scheiben schneiden.
  3. Zwiebel anschwitzen: Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel etwa 2 bis 3 Minuten glasig anschwitzen.
  4. Knoblauch hinzufügen: Knoblauch dazugeben und etwa 30 Sekunden bis 1 Minute mitbraten. Er soll aromatisch werden, aber nicht dunkel werden.
  5. Spinat garen: Den Babyspinat portionsweise in die Pfanne geben und unter Rühren etwa 2 Minuten zusammenfallen lassen. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen und die Pfanne vom Herd nehmen.
  6. Nudelwasser auffangen: Vor dem Abgießen etwa 100 ml Kochwasser aus dem Nudeltopf entnehmen. Pasta anschließend abgießen.
  7. Spinatsoße pürieren: Spinat-Zwiebel-Mischung, Basilikum, Hefeflocken und zunächst etwa 50 ml Nudelwasser in einen Mixer geben und fein pürieren.
  8. Konsistenz einstellen: Ist die Sauce zu dick, nach und nach weiteres Nudelwasser hinzufügen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
  9. Pasta und Sauce verbinden: Die gekochte Pasta zurück in die Pfanne geben und gründlich mit der Spinatsoße vermischen. Bei niedriger bis mittlerer Hitze noch etwa 1 Minute erwärmen.
  10. Servieren: Die Pasta auf zwei Teller verteilen und nach Wunsch mit veganem Parmesan oder zusätzlichen Hefeflocken bestreuen.

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