Dieses vegane Kürbis-Curry kombiniert Butternut-Kürbis mit Tomaten, Kokosmilch und gelber Currypaste. Schalotten, Tomatenmark, Paprika und etwas Chili sorgen für Würze, frische Petersilie kommt erst zum Schluss dazu.
Das Curry ergibt vier Portionen und ist in etwa 45 Minuten fertig. Es schmeckt pur als leichteres Hauptgericht oder zusammen mit Reis, Couscous oder Brot.
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Cremiges Kürbis-Curry mit Tomaten
Butternut-Kürbis wird in einer Sauce aus Kokosmilch, Tomaten und Gemüsebrühe weich gegart. Die gelbe Currypaste bringt Würze, ohne dass das Curry zwangsläufig sehr scharf werden muss.
Ich habe dieses Curry ursprünglich zusammen mit meiner Mitbewohnerin gekocht. Bei der Schärfe waren wir uns allerdings nicht ganz einig: Ich mag Curry eher mild, sie hätte problemlos deutlich mehr Currypaste vertragen.
Deshalb gilt auch heute: Lieber zunächst vorsichtig würzen und am Ende nachlegen.
Welcher Kürbis eignet sich für das Curry?
Butternut eignet sich besonders gut, weil sein Fruchtfleisch mild, leicht süßlich und nach dem Garen cremig ist.
Für dieses Rezept werden 500 g geschältes und entkerntes Kürbisfleisch verwendet. Dadurch bleibt die Menge unabhängig davon, wie groß der gekaufte Kürbis ist.
Hokkaido ist eine mögliche Alternative. Seine Schale kann nach gründlichem Waschen mitgegessen werden.
Muss Butternut-Kürbis geschält werden?
Für dieses Curry empfehle ich, Butternut zu schälen. Die Schale ist zwar grundsätzlich essbar, bleibt bei einer relativ kurzen Garzeit aber fester als das Fruchtfleisch.
Nach dem Schälen und Entkernen den Kürbis in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Gleichmäßig große Stücke garen zuverlässiger zur selben Zeit.
Welche gelbe Currypaste eignet sich?
Für vier Portionen reichen zunächst etwa 2 TL beziehungsweise 12 g gelbe Currypaste.
Currypasten unterscheiden sich deutlich bei Schärfe, Salzgehalt und Zutaten. Wenn das Gericht vegan sein soll, verwende deshalb eine entsprechend gekennzeichnete pflanzliche Currypaste.
Wer es schärfer mag, kann am Ende mehr Currypaste oder zusätzlich Chiliflocken einrühren.
Warum werden Currypaste und Tomatenmark angeröstet?
Kurzes Anrösten intensiviert die Aromen. Tomatenmark bringt dabei nicht nur Farbe, sondern auch konzentrierten Tomatengeschmack und leichte Röstaromen in die Sauce.
Currypaste und Tomatenmark deshalb nach den Schalotten etwa eine Minute mitbraten, bevor Kokosmilch, Tomaten und Brühe dazukommen.
Wie viel Gemüsebrühe braucht das Curry?
Beginne mit 400 ml Gemüsebrühe. Während des Kochens geben Kürbis und Tomaten zusätzlich Flüssigkeit ab.
Wenn die Sauce gegen Ende zu dick wird, kannst du noch bis zu etwa 100 ml weitere Brühe ergänzen.
So lässt sich die Konsistenz besser kontrollieren als mit 500 ml Flüssigkeit von Anfang an.
Welche Kokosmilch eignet sich?
Für eine cremige Sauce eignet sich klassische Kokosmilch aus der Dose. Mit 200 ml wird das Curry cremig, ohne dass der Kokosgeschmack die Tomaten und den Kürbis vollständig überdeckt.
Kokosdrink aus dem Getränkeregal ist deutlich dünner und für diese Rezeptur weniger geeignet.
Wie lange muss der Kürbis garen?
Etwa 18 bis 22 Minuten in der Sauce reichen für ungefähr 2 cm große Butternut-Würfel meistens aus.
Der Kürbis sollte weich sein, aber noch seine Form behalten. Sehr kleine Stücke werden entsprechend schneller gar.
Warum kommt Petersilie erst am Schluss dazu?
Frische Petersilie verliert bei langem Kochen einen Teil ihres frischen Aromas. Deshalb wird sie erst nach dem Garen untergehoben.
Ein kleiner Teil kann zusätzlich beim Servieren über das Curry gestreut werden.
Was passt zum Kürbis-Curry?
Das Curry kann pur gegessen oder mit einer Beilage kombiniert werden.
Gut passen beispielsweise:
- Basmatireis
- Couscous
- Fladenbrot
- Naan
- Quinoa
Die unten angegebenen Nährwerte beziehen sich ausschließlich auf das Kürbis-Curry ohne zusätzliche Beilage.
Tipps für das Kürbis-Curry
- Kürbis gleichmäßig würfeln: So wird er gleichzeitig gar.
- Currypaste zunächst sparsam dosieren: Nachwürzen ist einfacher als Entschärfen.
- Tomatenmark kurz anrösten: Dadurch wird der Geschmack intensiver.
- Brühe schrittweise dosieren: So bleibt die Sauce cremig.
- Petersilie erst am Ende: Dadurch bleibt sie aromatischer.
- Salz erst zum Schluss prüfen: Currypaste und Gemüsebrühe können bereits salzig sein.
Kann ich Hokkaido statt Butternut verwenden?
Ja. Verwende ebenfalls ungefähr 500 g essbares Kürbisfleisch.
Hokkaido muss normalerweise nicht geschält werden und schmeckt etwas kräftiger als Butternut.
Kann ich das Curry vorbereiten?
Ja, das Kürbis-Curry eignet sich gut zum Vorkochen. Am nächsten Tag ist die Sauce meist etwas dicker, weil der Kürbis Flüssigkeit aufnimmt.
Beim Aufwärmen einfach etwas Gemüsebrühe oder Wasser ergänzen.
Kann ich das Kürbis-Curry einfrieren?
Ja. Das Curry lässt sich nach dem vollständigen Abkühlen portionsweise einfrieren.
Nach dem Auftauen langsam erhitzen und bei Bedarf etwas Flüssigkeit ergänzen. Der Kürbis kann anschließend etwas weicher sein als frisch gekocht.
Aufbewahrung
Das abgekühlte Curry gut verschlossen im Kühlschrank lagern und innerhalb von etwa zwei bis drei Tagen verbrauchen.
Beim erneuten Erwärmen vollständig durcherhitzen.
Häufige Fragen zum Kürbis-Curry
Warum wird mein Kürbis nicht weich?
Die Stücke sind wahrscheinlich zu groß oder brauchen noch etwas Garzeit. Etwa 2 cm große Würfel funktionieren besonders zuverlässig.
Was kann ich tun, wenn das Curry zu dünn ist?
Lass es einige Minuten ohne Deckel weiterköcheln. Dadurch verdampft Flüssigkeit und die Sauce wird dicker.
Was kann ich tun, wenn das Curry zu scharf ist?
Zusätzliche Kokosmilch kann die Schärfe abmildern. Deshalb Currypaste am besten von Anfang an vorsichtig dosieren.
Kann ich frische Tomaten verwenden?
Ja. Du brauchst dafür ungefähr 400 g sehr reife Tomaten. Dosentomaten sind außerhalb der Tomatensaison allerdings oft aromatischer und unkomplizierter.
Ist das Curry glutenfrei?
Die unverarbeiteten Hauptzutaten enthalten kein glutenhaltiges Getreide, trotzdem kennzeichne ich das Rezept nicht pauschal als glutenfrei. Bei Zöliakie sollten Currypaste und Gemüsebrühe entsprechend geprüft werden.
Rezept für veganes Kürbis-Curry mit Tomaten
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 4 Portionen
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Kochzeit: ca. 30 Minuten
Gesamtzeit: ca. 45 Minuten
Nährwerte pro Portion ohne Beilage (Näherungswerte):
235 kcal
25 g Kohlenhydrate
14 g Fett
4 g Protein
Die Nährwerte sind Näherungswerte für 1 von 4 Portionen ohne Reis oder andere Beilage. Berechnet wurde mit 500 g essbarem Butternut-Kürbis, 200 ml Kokosmilch und 15 ml Bratöl. Je nach Kokosmilch, Currypaste und Gemüsebrühe können die tatsächlichen Werte abweichen.
Küchenutensilien
- Große, tiefe Pfanne oder weiter Topf
- Schneidebrett
- Scharfes Messer
- Sparschäler
Zutaten
- 500 g Butternut-Kürbis, geschält und entkernt gewogen
- 400 g gehackte Tomaten aus der Dose
- 200 ml Kokosmilch
- 400 ml vegane Gemüsebrühe, bei Bedarf bis zu 100 ml zusätzlich
- 2 Schalotten, ca. 80 g
- 50 g Tomatenmark
- 12 g vegane gelbe Currypaste, ca. 2 TL
- 15 ml neutrales Bratöl, ca. 1 EL
- 15 g frische Petersilie
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- Chilipulver nach Geschmack
- Salz nach Bedarf
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Schalotten vorbereiten: Schalotten schälen und fein würfeln.
- Kürbis vorbereiten: Butternut-Kürbis schälen, halbieren und Kerne entfernen. 500 g Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
- Schalotten anbraten: Bratöl in einer großen tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Schalotten etwa 3 bis 4 Minuten glasig dünsten.
- Tomatenmark und Currypaste anrösten: Tomatenmark und gelbe Currypaste zu den Schalotten geben und unter Rühren etwa 1 Minute mitbraten.
- Kürbis anbraten: Kürbiswürfel hinzufügen und etwa 4 bis 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren mitbraten.
- Sauce ansetzen: Kokosmilch, gehackte Tomaten und zunächst 400 ml Gemüsebrühe angießen. Paprikapulver und nach Geschmack etwas Chilipulver einrühren.
- Curry garen: Alles aufkochen und anschließend bei mittlerer bis niedriger Hitze etwa 18 bis 22 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Kürbis weich, aber noch formstabil ist. Gelegentlich umrühren.
- Konsistenz anpassen: Wird das Curry während des Garens zu dick, nach und nach bis zu 100 ml zusätzliche Gemüsebrühe einrühren. Ist es zu dünn, einige Minuten offen weiterköcheln lassen.
- Petersilie vorbereiten: Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken.
- Abschmecken: Das fertige Curry mit schwarzem Pfeffer und nur bei Bedarf zusätzlichem Salz abschmecken. Schärfe nach Wunsch mit etwas weiterer Currypaste oder Chilipulver anpassen.
- Petersilie unterheben: Den Großteil der Petersilie unter das Curry rühren.
- Servieren: Kürbis-Curry auf vier Schalen verteilen und mit der übrigen Petersilie bestreuen. Nach Wunsch mit Reis, Couscous oder Brot servieren.
1 Kommentare
Mhh köstlich, so ein Curry mit Kürbis ist genau mein Geschmack, esse ich immer wieder gerne!
AntwortenLöschenLiebe Grüsse,
Krisi
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