Bärlauch-Feta-Creme – Dip & Aufstrich in 10 Minuten

Diese Bärlauch-Feta-Creme ist in etwa 10 Minuten fertig und eignet sich als Dip, Brotaufstrich oder Beilage zu Ofengemüse. Frischer Bärlauch wird mit Feta, Frischkäse, Olivenöl und Zitronensaft zu einer würzigen, cremigen Mischung verarbeitet.

Das Rezept ergibt ungefähr sechs Dip- beziehungsweise Aufstrich-Portionen und ist besonders praktisch während der kurzen Bärlauchsaison im Frühling.

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Schnelle Bärlauch-Feta-Creme

Die Creme verbindet den kräftigen, knoblauchartigen Geschmack von frischem Bärlauch mit salzigem Feta und mildem Frischkäse. Etwas Zitronensaft bringt Säure, während Olivenöl die Konsistenz geschmeidiger macht.

Auf die Idee kam ich, nachdem frischer Bärlauch in meiner Gemüsekiste gelandet war. Über die Gemüsekiste hatte ich bereits hier berichtet. Da Bärlauch nicht unbegrenzt frisch bleibt und unter der Woche wenig Zeit zum Kochen war, sollte daraus etwas möglichst Einfaches werden.

Besonders gut passt die Creme zu gebratenem oder im Ofen gebackenem Gemüse, aber auch auf Brot oder zu Kartoffeln.

Wie schmeckt Bärlauch?

Bärlauch erinnert geschmacklich deutlich an Knoblauch, wirkt aber gleichzeitig frisch und kräuterartig.

100 g Bärlauch ergeben in dieser Creme ein kräftiges Aroma. Wenn du Bärlauch lieber milder magst, kannst du zunächst etwas weniger unterheben und die Menge nach Geschmack erhöhen.

Bärlauch richtig vorbereiten

Bärlauch gründlich waschen und anschließend gut trocknen. Zu viel Wasser verdünnt die Creme und macht sie weniger aromatisch.

Die Blätter anschließend in feine Streifen schneiden. Besonders dicke Blattstiele können bei Bedarf entfernt werden.

Hinweis bei selbst gesammeltem Bärlauch

Verwende selbst gesammelten Bärlauch nur, wenn du die Pflanze sicher bestimmen kannst. Bärlauch kann mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden.

Wenn du dir bei der Bestimmung nicht absolut sicher bist, verwende besser Bärlauch aus kontrolliertem Anbau oder aus dem Handel.

Welcher Feta eignet sich?

Ein kräftiger Feta oder anderer Salzlakenkäse passt besonders gut zum Bärlauch.

Für eine eindeutig vegetarische Version solltest du einen Feta beziehungsweise Salzlakenkäse verwenden, der mit mikrobiellem oder anderem nicht-tierischem Lab hergestellt wurde.

Da Feta bereits viel Salz mitbringt, die Creme immer erst probieren und danach zusätzlich salzen.

Warum kommt Frischkäse dazu?

Frischkäse macht die Feta-Creme geschmeidiger und etwas milder.

Für das Rezept verwende ich 60 g Frischkäse, das entspricht ungefähr drei gut gefüllten Esslöffeln. Eine Grammangabe ist reproduzierbarer als unterschiedlich große Esslöffel.

Wie viel Zitronensaft braucht die Creme?

Etwa 15 ml Zitronensaft beziehungsweise 1 EL reichen aus.

Die Säure hebt den Geschmack von Bärlauch und Feta hervor. Wenn dein Feta besonders mild schmeckt, kannst du nach dem Abschmecken noch ein paar Tropfen ergänzen.

Welche Konsistenz sollte die Bärlauch-Feta-Creme haben?

Die Creme sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein. Durch das Zerdrücken des Fetas bleibt sie bewusst etwas stückig.

Wenn du sie feiner möchtest, kannst du alle Zutaten kurz mit einem Pürierstab verarbeiten. Für eine dünnere Dip-Konsistenz lieber nur wenig zusätzliches Olivenöl verwenden.

Passt zusätzlicher Knoblauch dazu?

Ja, notwendig ist er aber nicht. Bärlauch besitzt selbst bereits ein deutliches Knoblaucharoma.

Wenn du es besonders kräftig magst, kannst du eine kleine Knoblauchzehe ergänzen.

Was passt zur Bärlauch-Feta-Creme?

Die Creme lässt sich sowohl als Dip als auch als Brotaufstrich verwenden.

Besonders gut passen:

  • Baguette oder Bauernbrot
  • Ofenkartoffeln
  • Kartoffelecken
  • gebackene Karotten
  • Zucchini und Paprika aus dem Ofen
  • Gemüsesticks
  • Fladenbrot

Tipps für die Bärlauch-Feta-Creme

  • Bärlauch gut trocknen: So wird die Creme nicht wässrig.
  • Feta zuerst zerdrücken: Dadurch lässt er sich leichter mit dem Frischkäse verbinden.
  • Mit Salz zurückhaltend sein: Feta ist bereits kräftig gesalzen.
  • Zitronensaft nach Geschmack dosieren: Zu viel Säure kann den Bärlauch überdecken.
  • Olivenöl sparsam ergänzen: Erst die fertige Konsistenz beurteilen.

Kann ich die Creme pürieren?

Ja. Mit einem Pürierstab wird aus der stückigen Feta-Creme ein deutlich glatterer Dip.

Für einen rustikalen Brotaufstrich reicht es dagegen, Feta mit einer Gabel zu zerdrücken und den fein geschnittenen Bärlauch unterzumischen.

Kann ich die Bärlauch-Feta-Creme vorbereiten?

Ja, sie lässt sich gut einige Stunden im Voraus zubereiten. Im Kühlschrank zieht das Bärlaucharoma noch etwas stärker durch.

Vor dem Servieren erneut umrühren und gegebenenfalls mit etwas Zitronensaft oder Pfeffer abschmecken.

Wie lange hält sich Bärlauch-Feta-Creme?

Gut verschlossen im Kühlschrank sollte die Creme innerhalb von etwa zwei Tagen verbraucht werden.

Immer mit sauberem Besteck entnehmen und nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.

Kann ich die Creme einfrieren?

Ich würde sie eher frisch verwenden. Frischkäse und Feta können nach dem Auftauen ihre Konsistenz verändern und etwas körnig oder wässrig werden.

Häufige Fragen zur Bärlauch-Feta-Creme

Kann ich weniger Bärlauch verwenden?

Ja. Für einen milderen Geschmack kannst du beispielsweise mit 60 bis 80 g beginnen und später mehr ergänzen.

Kann ich normalen Kräuterfrischkäse verwenden?

Grundsätzlich ja, Naturfrischkäse ist aber besser kontrollierbar. Gewürzter Frischkäse kann den Bärlauchgeschmack überdecken und bringt zusätzlich Salz mit.

Kann ich die Creme vegan zubereiten?

Ja, aber dann müssen sowohl Feta als auch Frischkäse durch pflanzliche Alternativen ersetzt werden. Konsistenz und Nährwerte können sich je nach Produkt deutlich verändern.

Kann ich tiefgekühlten Bärlauch verwenden?

Grundsätzlich ja. Tiefgekühlter Bärlauch wird nach dem Auftauen jedoch weicher und kann zusätzliche Flüssigkeit abgeben. Vor dem Unterheben deshalb gut abtropfen lassen.

Warum ist meine Creme zu flüssig?

Häufig war der Bärlauch noch sehr nass oder es wurde zu viel Öl beziehungsweise Zitronensaft verwendet. Flüssigkeiten deshalb zunächst sparsam dosieren.

Rezept für Bärlauch-Feta-Creme

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: ca. 6 Dip-/Aufstrich-Portionen
Vorbereitungszeit: ca. 10 Minuten
Gesamtzeit: ca. 10 Minuten

Nährwerte pro Portion bei 6 Portionen (Näherungswerte):
140 kcal
2 g Kohlenhydrate
12 g Fett
6 g Protein

Die Nährwerte sind Näherungswerte für 1 von 6 Portionen. Berechnet wurde mit 200 g Feta, 60 g Frischkäse, 15 ml Olivenöl und 100 g Bärlauch. Je nach Feta und Frischkäse können die tatsächlichen Werte abweichen.

Küchenutensilien

  • Rührschüssel oder Dip-Schale
  • Schneidebrett
  • Scharfes Messer
  • Gabel oder Löffel

Zutaten

  • 100 g frischer Bärlauch
  • 200 g vegetarischer Feta oder Salzlakenkäse mit nicht-tierischem Lab
  • 60 g Frischkäse natur
  • 15 ml Olivenöl, ca. 1 EL
  • 15 ml Zitronensaft, ca. 1 EL
  • 1 kleine Prise Chiliflocken oder Chilipulver
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Salz nur bei Bedarf

Zubereitung

  1. Bärlauch vorbereiten: Bärlauch gründlich waschen und sorgfältig trocken tupfen beziehungsweise schleudern. Anschließend in feine Streifen schneiden.
  2. Feta zerdrücken: Feta in eine Schüssel geben und mit einer Gabel grob zerdrücken.
  3. Creme anrühren: Frischkäse, Olivenöl und Zitronensaft zum Feta geben und gründlich miteinander vermischen.
  4. Würzen: Chiliflocken und schwarzen Pfeffer unterrühren. Die Mischung probieren und erst danach bei Bedarf wenig Salz ergänzen.
  5. Bärlauch unterheben: Den fein geschnittenen Bärlauch zur Feta-Creme geben und gleichmäßig unterheben.
  6. Konsistenz prüfen: Ist die Creme zu fest, nach Wunsch teelöffelweise etwas zusätzliches Olivenöl oder wenige Tropfen Zitronensaft einarbeiten.
  7. Servieren: Die Bärlauch-Feta-Creme direkt servieren oder bis zum Servieren abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

Für den ursprünglichen Inhalt dieses Beitrags ist Alena Weil verantwortlich und besitzt die Rechte daran.

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