Vegane Curry-Ramen mit Kokosmilch & knusprigem Tofu

Diese veganen Curry-Ramen mit Kokosmilch kombinieren eine cremige, würzige Brühe mit Ramen-Nudeln, Pak Choi, Pilzen und knusprig gebackenem Tofu. Ingwer, Knoblauch und rote Currypaste sorgen für Würze, während Kokosmilch die Suppe cremig macht.

Der Tofu wird separat mit Stärke, Sojasauce und Hoisin-Sauce im Ofen gebacken. Währenddessen lässt sich die komplette Ramen-Brühe zubereiten, sodass das Gericht in ungefähr 55 Minuten auf dem Tisch steht.

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Was sind Curry-Ramen mit Kokosmilch?

Dieses Rezept ist eine asiatisch inspirierte Ramen-Variante und kein traditionelles japanisches Ramen-Rezept. Japanische Ramen-Nudeln werden hier mit Kokosmilch, roter Currypaste, Hoisin, Pak Choi und Sesam kombiniert.

Dadurch treffen Elemente verschiedener asiatischer Küchen aufeinander. Das Ergebnis ist eine cremige Nudelsuppe mit süßen, salzigen, scharfen und herzhaften Aromen.

So wird der Tofu knusprig

Naturtofu wird zunächst trocken getupft beziehungsweise leicht ausgepresst und anschließend in Würfel geschnitten.

Eine dünne Schicht Maisstärke unterstützt eine trockenere Oberfläche und damit die Bräunung im Ofen. Danach kommen Sonnenblumenöl und Sojasauce dazu.

Die Tofuwürfel sollten mit etwas Abstand auf dem Backblech liegen. Wenn sie dicht aneinanderliegen, kann die entstehende Feuchtigkeit schlechter entweichen.

Was macht die Curry-Ramen-Brühe cremig?

Die Brühe besteht aus Gemüsebrühe und Kokosmilch. Kokosmilch bringt Cremigkeit und einen deutlichen Eigengeschmack mit, deshalb dürfen Ingwer, Knoblauch, Currypaste und Limettensaft kräftig dagegenhalten.

Für eine gute Balance wird die Brühe erst am Ende endgültig mit Hoisin-Sauce, Limettensaft und Chili abgeschmeckt.

Welche Pilze eignen sich für Curry-Ramen?

Frische Shiitake passen besonders gut, weil sie einen ausgeprägten herzhaften Geschmack mitbringen.

Braune Champignons funktionieren ebenfalls und sind meist einfacher erhältlich. Auch eine Mischung verschiedener Pilze ist möglich.

Welche Currypaste sollte ich verwenden?

Für dieses Rezept eignet sich rote Currypaste. Wer das Gericht vegan zubereiten möchte, sollte allerdings die Zutatenliste prüfen: Nicht jede rote Currypaste ist automatisch vegan.

Mit einem Teelöffel wird die Suppe zunächst nur moderat scharf. Wer mehr Schärfe möchte, kann beim Abschmecken zusätzliche Currypaste oder Chili-Paste ergänzen.

Tipps für gute Curry-Ramen

  • Tofu zuerst in den Ofen geben: Während seiner Backzeit kann die Brühe komplett zubereitet werden.
  • Tofu gut trocknen: Weniger Oberflächenfeuchtigkeit verbessert die Bräunung.
  • Currypaste kurz mitbraten: Dadurch verteilt sich ihr Aroma besser im Gericht.
  • Ramen nicht zu lange kochen: Sie garen in der heißen Brühe schnell nach.
  • Kokosmilch erst später hinzufügen: Sie muss nicht lange kochen.
  • Sesamöl nur zum Schluss verwenden: Geröstetes Sesamöl dient hier vor allem als aromatisches Finish.

Besonders kräftig wird die Suppe mit selbst gemachter Gemüsebrühe beziehungsweise Gemüsefond.

Rezept für vegane Curry-Ramen mit Kokosmilch und Tofu

Das Rezept ergibt vier große Hauptgericht-Portionen mit jeweils Ramen-Nudeln, Gemüse und knusprigem Tofu.

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 4 Portionen
Vorbereitung: ca. 15 Minuten
Backzeit Tofu: ca. 35–40 Minuten
Kochzeit Ramen: ca. 15 Minuten, parallel zur Backzeit
Gesamtzeit: ca. 55 Minuten

Nährwerte pro Portion

Die Angaben sind Näherungswerte für ein Viertel des vollständigen Rezepts. Besonders Kokosmilch, Tofu, Hoisin-Sauce und Ramen-Nudeln unterscheiden sich je nach Produkt deutlich in ihren Nährwerten.

  • Kalorien: ca. 920 kcal
  • Kohlenhydrate: ca. 87 g
  • Fett: ca. 50 g
  • Protein: ca. 33 g

Küchenutensilien

  • Backofen und Backblech
  • großer Kochtopf
  • Schneidebrett und Messer
  • Schüssel mit Deckel oder große verschließbare Dose

Zutaten für den knusprigen Tofu

  • 400 g fester Naturtofu
  • 1 EL Maisstärke (ca. 8 g)
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Hoisin-Sauce

Zutaten für die Curry-Ramen

  • 1 l Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch aus der Dose
  • 360 g vegane Ramen-Nudeln, getrocknet
  • 200 g frische Shiitake oder braune Champignons
  • 4 kleine Pak Choi (ca. 400 g)
  • 30 g frischer Ingwer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL vegane rote Currypaste
  • 1 EL Hoisin-Sauce
  • 1 TL Chili-Paste, optional
  • 2 EL Limettensaft
  • Salz nach Bedarf

Zum Servieren

  • 20 ml geröstetes Sesamöl
  • 20 g Sesam
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln (ca. 100 g)
  • Limettenspalten, optional

Zubereitung

  1. Backofen vorheizen: Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier oder einer wiederverwendbaren Backmatte vorbereiten.
  2. Tofu vorbereiten: Naturtofu trocken tupfen und bei Bedarf etwa 10 Minuten leicht auspressen. Anschließend in mundgerechte Würfel schneiden.
  3. Tofu mit Stärke überziehen: Tofuwürfel zusammen mit der Maisstärke in eine verschließbare Schüssel geben und vorsichtig schütteln, bis alle Würfel dünn mit Stärke überzogen sind.
  4. Tofu würzen: Sonnenblumenöl und Sojasauce hinzufügen und noch einmal vorsichtig vermengen.
  5. Tofu backen: Die Würfel mit etwas Abstand auf dem Backblech verteilen und etwa 35–40 Minuten backen. Nach ungefähr der Hälfte der Zeit wenden.
  6. Gemüse vorbereiten: Während der Tofu backt, Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Pak Choi waschen, Strunkende entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  7. Aromaten vorbereiten: Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken. Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.
  8. Gemüse anbraten: 2 EL Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen. Pilze und Pak Choi etwa 3–4 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten.
  9. Ingwer und Currypaste hinzufügen: Ingwer, Knoblauch und rote Currypaste dazugeben und unter Rühren etwa 1–2 Minuten mitbraten.
  10. Brühe angießen: Gemüsebrühe hinzufügen und alles zum Kochen bringen.
  11. Ramen-Nudeln garen: Ramen-Nudeln in die Brühe geben und nach Packungsangabe garen. Sie sollten am Ende noch etwas Biss haben.
  12. Kokosmilch einrühren: Kokosmilch dazugeben und die Suppe nur noch sanft erhitzen.
  13. Brühe abschmecken: 1 EL Hoisin-Sauce, Limettensaft und nach Wunsch Chili-Paste einrühren. Erst danach probieren und bei Bedarf zusätzlich salzen.
  14. Tofu glasieren: Den fertig gebackenen Tofu aus dem Ofen nehmen und mit 2 EL Hoisin-Sauce vermengen.
  15. Ramen anrichten: Nudeln, Gemüse und Brühe auf vier große Schüsseln verteilen.
  16. Servieren: Knusprigen Tofu darauf verteilen und mit Frühlingszwiebeln, Sesam und etwas geröstetem Sesamöl garnieren. Nach Wunsch Limettenspalten dazu servieren.

Kann ich andere Ramen-Nudeln verwenden?

Ja. Sowohl getrocknete als auch frische Ramen-Nudeln funktionieren.

Bei einer veganen Ernährung die Zutatenliste prüfen, da nicht jedes Nudelprodukt automatisch rein pflanzlich ist. Die Garzeit richtet sich nach der jeweiligen Packungsangabe.

Kann ich den Tofu durch Edamame ersetzen?

Ja. Geschälte Edamame passen ebenfalls gut zur Kokos-Curry-Brühe.

Die knusprige Komponente des gebackenen Tofus entfällt dann allerdings. Auch die Nährwerte ändern sich.

Kann ich die Curry-Ramen glutenfrei zubereiten?

Ja, allerdings müssen mehrere Zutaten ausgetauscht beziehungsweise geprüft werden.

Benötigt werden glutenfreie Nudeln sowie glutenfreie Tamari anstelle gewöhnlicher Sojasauce. Auch Hoisin-Sauce, Currypaste, Gemüsebrühe und Chili-Paste müssen ausdrücklich geeignet sein.

Kann ich weniger Kokosmilch verwenden?

Ja. Für eine leichtere Brühe kann ein Teil der Kokosmilch durch zusätzliche Gemüsebrühe ersetzt werden.

Dadurch wird das Curry-Aroma etwas weniger cremig und die Nährwerte verändern sich entsprechend.

Eignen sich Curry-Ramen für Meal Prep?

Ja, am besten werden Nudeln, Tofu und Brühe getrennt aufbewahrt. In der Brühe gelagerte Ramen-Nudeln nehmen weiter Flüssigkeit auf und werden mit der Zeit weich.

Den Tofu ebenfalls separat lagern und zum Servieren wieder im Ofen oder in einer Pfanne erhitzen.

Aufbewahrung

Brühe und Gemüse vollständig abkühlen lassen und anschließend in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von etwa 2 Tagen verbrauchen.

Ramen-Nudeln und Tofu für die beste Konsistenz getrennt lagern.

Häufige Fragen

Warum wird mein Tofu nicht knusprig?

Häufig ist der Tofu noch zu feucht oder liegt auf dem Backblech zu dicht zusammen. Vorher gut trocken tupfen und zwischen den einzelnen Würfeln etwas Platz lassen.

Warum werden meine Ramen-Nudeln matschig?

Sie wurden wahrscheinlich zu lange gekocht oder standen anschließend zu lange in der heißen Brühe. Deshalb nur bis knapp zum gewünschten Gargrad kochen und direkt servieren.

Ist rote Currypaste vegan?

Nicht immer. Je nach Produkt können beispielsweise Zutaten tierischen Ursprungs enthalten sein. Für dieses Rezept eine ausdrücklich vegane Currypaste verwenden.

Ist das Rezept traditionell japanisch?

Nein. Es handelt sich um eine asiatisch inspirierte Ramen-Variante mit Kokosmilch, roter Currypaste und Hoisin-Sauce.

Sind die Curry-Ramen vegan?

Ja, wenn Ramen-Nudeln, Currypaste, Hoisin-Sauce und Gemüsebrühe jeweils vegan sind.

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