Curry-Ramen mit Kokosmilch

Curry-Ramen mit Kokosmilch
Curry-Ramen mit KokosmilchHallo meine Lieben!
 
Heute gibt es mal wieder etwas Asiatisches: Curry-Ramen! In diesem Rezept vereinen wir den Curry-Geschmack mit Raman-Nudeln und bereiten daraus eine leckere Suppe. Für diese Suppe werden keinerlei tierische Produkte benötigt, d.h. sie ist laktosefrei und vegan. Verglichen mit Tantanmen ist es etwas aufwendiger aber man braucht nicht so viel Zeit wie bei diesem Ramen-Rezept, für die die Brühe selbst zubereitet werden muss.

Für die Brühe verwende ich meine selbst gemachte Gemüsepaste. Die (Shiitake-) Pilze, Knoblauch und Ingwer tragen auch viel dazu bei. Weil darüber hinaus noch Kokosmilch (aus der Dose) dazu kommt, sollte man beim Würzen der Brühe nicht sparsam sein. Die Kokosmilch ist sehr dominant. In diesem Fall ist sie aber auch dafür zuständig, dass die Suppe schön cremig ist. Leider enthält sie auch viele gesättigte Fettsäuren, die nicht ganz so gesund ist. Da ich mich aber nicht nur danach richte nur die Lebensmittel zu essen, die gesund sind, habe ich damit kein Problem. Zumal Kokosmilch selten und vor allem nur für Currys oder zum Beispiel diese Rote-Linsen-Suppe verwendet wird.

Für die Proteine bei diesem Gericht ist der Tofu zuständig. Es handelt sich dabei um den klassischen Natur-Tofu, der durch die Stärke sehr knusprig wird. Typischerweise wird Stärke aus Weizen, Mais oder Kartoffeln gewonnen. Die Sorten können alle zum Binden von Saucen und Andicken von Suppen verwendet werden. Sie unterscheiden sich durch ihre Zusammensetzung - um genau zu sein durch die unterschiedlich großen Anteile von Amylopektin und Amylose. Amylopektin bindet Wasser besser als Amylose. Kartoffelstärke enthält zum Beispiel mehr Amylopektin als Maisstärke und eignet sich deshalb besser zum Backen. Für dieses Curry-Ramen ist in meinen Augen nicht wichtig, welche Stärke verwendet wird, da sie erfahrungsgemäß sehr schnell weg ist ;)
 
Damit der Tofu besonders knusprig wird, empfiehlt es sich den Tofu vor der Zubereitung auszupressen. Es gibt extra Tofupressen zu kaufen aber man kommt auch ohne aus. Dafür muss der Tofu entweder in Papier oder in ein normales, sauberes Geschirrtuch eingewickelt werden. Legt den Tofu auf einen flachen Teller und stellt noch einen Teller oder ein Schneidebrett obendrauf. Darauf kommt wiederum ein schweres Buch. Nach ungefähr 10 Minuten müsste schon eine Menge an Wasser aus dem Tofu entwichen sein.

Der Tofu sollte als erstes zubereitet werden, weil er im Ofen länger braucht. Dadurch ist er danach sehr knusprig und intensiv im Geschmack. Dafür ist unter anderem die Hoisin-Sauce, auch „schwarze Sauce“ genannt, verantwortlich. Sie wird in der chinesischen und vietnamesischen Küche oft verwendet. Sie schmeckt süßlich und recht kräftig (und erinnert ein bisschen an BBQ-Sauce). Ihre Grundzutaten sind fermentierte Sojabohnenpaste, Zucker, Weizenmehl, Knoblauch, Essig und Chilis, aber sie können je nach Rezept erweitert werden. Sie lässt sich auch wunderbar einfach Zuhause herstellen – da ich sie aber selten verwende, habe ich noch meine kleine gekaufte Version, die ich noch aufbrauche.

Übrigens: Wenn ihr etwas Gutes für die Umwelt machen wollt, kann ich euch empfehlen anstelle von klassischem Backpapier, wiederverwendbares Backpapier zu benutzen.

Garniert wird diese leckere Suppe mit Sesamöl, Sesamkörnern, grünen Zwiebeln und Limetten. Die Ramen selbst findet ihr entweder bereits vorgekocht in Asia-Läden oder getrocknet in manchen Bio-Läden.

Esst ihr auch so gerne wie ich Ramen? Was macht ihr da am liebsten rein?
Curry-Ramen mit Kokosmilch

Rezept für Curry-Ramen

Schwierigkeitsstufe: einfach
Menge: 4 Portionen
Zubereitungsdauer: 15 Minuten
Backdauer: 40 Minuten
Kochdauer: 10 Minuten

Angaben pro Portion:
774 Kalorien
72 g Kohlenhydrate
40 g Fette
30 g Eiweiß

Weitere Küchenutensilien:
Backofen
großer Topf
Schneidebrett
Schüssel mit Deckel

Zutaten für gebackenen Tofu:

  • 400 g Natur-Tofu
  • 1 EL Maisstärke
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Hoisin-Sauce

Zutaten für Curry-Ramen:

  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • 360 g getrocknete Ramen-Nudeln
  • 200 g (Shiitake-) Pilze
  • 4 kleine Pak Choi
  • 30 g Ingwer
  • 20 g Sesamkörner
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Öl
  • 1 TL rote Curry-Paste
  • 1 Teelöffel Salz
  • 20 ml Sesamöl
  • Limettensaft
  • Hoisin-Sauce
  • Chili-Paste
  • Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 200° Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Etwas Wassers aus dem Tofu herauspressen und in Würfel schneiden. In eine Schüssel mit Deckel Maisstärke und Tofu geben und vorsichtig schütteln, bis der Tofu von Stärke umhüllt ist. Öl und Sojasauce ebenfalls in den Behälter tun und kurz schütteln. Tofu auf das Backblech legen (aufpassen, dass sie voneinander getrennt sind – ansonsten kleben die Tofu-Stückchen aneinander) und 30-40 Minuten backen, bis der Tofu goldgelb und knusprig ist. Wenn der Tofu fertig ist, mit ein wenig Hoisin-Sauce übergießen.
  2. Während der Tofu backt, die Pilze in dünne Scheiben schneiden. Beim Pak Choi das Ende wegschneiden und den Rest in mundgerechte Stückchen schneiden.
  3. Knoblauch und Ingwer schälen und klein hacken.
  4. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
  5. Öl im Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Pilze und Pak Choi hinzufügen und 3-5 Minuten dünsten, bis das Gemüse weich ist. Knoblauch, Ingwer und Currypaste hinzugeben und weitere 3-5 Minuten dünsten, bis es herrlich duftet.
  6. Kleiner Reminder: Wie geht es dem Tofu im Ofen?
  7. Nun das Gemüse mit der Gemüsebrühe aufgießen und zum Kochen bringen. Ramen-Nudeln hinzugeben und köcheln lassen, bis sie gar sind (siehe Kochanleitung). Kokosnussmilch hinzufügen. Mit Salz, Limettensaft Hoisin-Sauce und Chili-Paste abschmecken.
  8. Zum Schluss Ramen in Schüsseln servieren, mit Tofu, Sesamöl, Sesamkörnern, grünen Zwiebeln garnieren – Genießen!
knuspriges Tofu
frische Champignons

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