deftiger, proteinreicher Eintopf mit Berglinsen, Räuchertofu und Pilzen

veganer Eintopf mit Berglinsen, Räuchertofu und Pilzen

Hallo, meine Lieben!

Ich weiß, es ist schon Sommer - und trotzdem habe ich einen deftigen veganen Eintopf für euch, falls es mal wieder kälter werden sollte. (Wenn wir ehrlich sind, ist es gerade auch eher ein Auf und Ab beim Wetter.) Der Fokus liegt bei diesem Rezept auf dem deftigen Geschmack, der typisch für den Eintopf ist. Am meisten tragen dazu der Räuchertofu bei und die Pilze. Der Tofu sorgt mit den Berglinsen dafür, dass dieses Gericht auch proteinreich und somit lange sättigend ist.

Da es meinen Lieblingsräuchertofu nicht mehr gibt, probiere ich gerade verschiedene Marken durch. Deshalb kann ich euch an dieser Stelle leider keinen Tipp geben - aber ihr könnt auf den großen Räuchertofu-Test gespannt sein!

Eintopf ist ein klassisches Gericht, das einen bäuerlichen Ursprung hat. In der Zubereitung ist es recht simple und man kann eigentlich alles, was man daheim hat, dafür verwenden - somit ist es ideal für Resteverwertung. Auch wenn es sehr altbacken klingt, ist "in einem Topf" Kochen gerade voll im Trend - man muss nur einen Blick auf die One Pot Pasta Gerichte werfen. Und ich kann wirklich verstehen, wieso viele darauf zurückgreifen: Selber kochen braucht nicht nur Zeit, sondern auch viel Zubehör. Bei einigen Rezepten, vor allem wenn man noch eine Vorspeise zum Hauptgericht zaubert, sammelt sich schnell viel Abwasch an. Und bei One Pot Gerichten ist es nur ein einziger Topf - besser gehts kaum.
Dadurch, dass Eintöpfe geschichtlich gesehen einfach aus einem Durcheinander an Gemüse, Linsen und Fleisch bestehen, ist es nicht schlimm, wenn ihr nicht alle Zutaten zu Hause habt. Die Zutaten können ausgetauscht werden und in anderen Verhältnissen dazu geben - wichtig ist, dass es am Ende euch schmeckt. Beachtet aber, dass dann die Kalorienangaben nicht mehr hinhauen.

veganer Eintopf mit Berglinsen, Räuchertofu und Pilzen

Eintopf mit Berglisten, Räuchertofu und Pilzen


Schwierigkeitsstufe: einfach
Menge: 4 Portionen
Vorbereitungsdauer: 15 Minuten
Kochdauer: 45 Minuten

Angaben pro Portion:
519 Kalorien
56,4g Kohlenhydrate
15g Fette
31,3g Eiweiß

Weitere Küchenutensilien:
großer Topf
Schneidebrett

Zutaten:

  • 250 g Berglinsen
  • 250 g Räuchertofu
  • 500 g Kartoffeln (festkochend)
  • 100 g Karotten
  • 100 g Zwiebeln
  • 2 Liter Gemüsebrühe (ich verwende dafür meine Gemüse-Paste)
  • 20 g Tomatenmark
  • 1 EL Weizenmehl (405/550)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 EL Bohnenkraut
  • Salz und Pfeffer
  • Sonnenblumenöl zum Anbraten

Zubereitung:

  1. Den Räuchertofu würfeln (in ca. 1 cm große Stücke). Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Kartoffeln und Karotten schälen und ebenfalls in 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Etwas Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und die Räuchertofuwürfel darin bei mittlerer Hitze goldbraun anbraten. (Wichtig dabei: wenig umrühren, damit die Raucharomen sich entfalten!)
  3. Die Zwiebelwürfel dazugeben und ein paar Minuten mit andünsten, bis sie glasig sind.
  4. Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren drei Minuten mit anrösten.
  5. Wenn der Tomatenmark dunkler geworden ist, das Mehl zugeben und kurz unter Rühren ebenfalls anrösten.
  6. Nun können auch die Berglinsen, Karotten- und Kartoffelwürfel dazugeben werden. Das Ganze mit Gemüsebrühe ablöschen und Bohnenkraut, Salz und Agavendicksaft hinzugeben.
  7. Falls etwas am Topfboden angebrannt ist, kann es mit einem Löffel abgekratzt werden. So holt man sich die Röstaromen zurück, die für den deftigen Geschmack sorgen.
  8. Den Eintopf zum Kochen bringen und ca. 25 Minuten köcheln lassen. Danach den Eintopf mit Sojasoße, Salz und Pfeffer abschmecken. Falls das Gemüse noch nicht durch ist, etwas länger kochen.

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2 Kommentare

  1. Das sieht wirklich deftig lecker aus, Tofu ist zwar nicht so mein Ding aber hier und da habe ich nichts dagegen.
    Liebe Grüße und schönes Wochenende

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  2. Super lecker, danke für das tolle Rezept! Wir haben noch etwas Rauchsalz dran gemacht und es am Ende noch etwas mit Speisestärke angedickt, weil die Brühe noch etwas dünn war. :)

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