Veganes Spinat-Kürbis-Curry mit Champignons & Cashews

Dieses vegane Spinat-Kürbis-Curry kombiniert im Ofen gerösteten Hokkaido mit frischem Spinat, Champignons, Tomaten, Ingwer und Kokosmilch. Geröstete Cashews kommen zum Schluss als knackiges Topping dazu.

Der Kürbis wird separat gebacken, während die Currysauce auf dem Herd köchelt. Dadurch bleiben die Kürbisstücke fester und bekommen leichte Röstaromen. Das Curry ist in ungefähr 45 Minuten fertig und ergibt zwei große Portionen.

Direkt zum Rezept für Spinat-Kürbis-Curry springen

Was macht dieses Kürbis-Curry besonders?

Der Hokkaido wird nicht in der Sauce gekocht, sondern zuerst im Backofen geröstet. Dadurch entwickelt er mehr Röstaromen und zerfällt später beim Vermengen mit der Tomaten-Kokos-Sauce weniger schnell.

Champignons sorgen für eine herzhafte Note, während Ingwer und Currypulver Würze mitbringen. Spinat kommt erst gegen Ende in den Topf und wird nur so lange gegart, bis er zusammenfällt.

Welcher Kürbis eignet sich für das Curry?

Hokkaido eignet sich besonders gut, weil seine Schale mitgegessen werden kann. Wasche den Kürbis gründlich, entferne Kerne und faseriges Inneres und schneide ihn anschließend in mundgerechte Würfel.

Butternut-Kürbis funktioniert grundsätzlich ebenfalls. Er sollte allerdings geschält werden und kann eine etwas andere Garzeit benötigen.

Warum wird der Kürbis im Ofen geröstet?

Beim Backen verdampft ein Teil der Feuchtigkeit und die Oberfläche kann leicht bräunen.

Für dieses Rezept werden 500 g Hokkaido mit 2 EL Olivenöl vermischt und etwa 20 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze gebacken.

Die Würfel sollten danach weich sein, aber noch ihre Form behalten.

Welche Rolle spielen Champignons?

Gebratene Champignons bringen zusätzliche Röstaromen und Umami in das Curry. Dafür sollten sie zunächst einige Minuten zusammen mit Zwiebel und Ingwer angebraten werden.

Gib den Spinat erst danach dazu. So haben die Pilze Zeit zu bräunen, bevor das Gemüse zusätzliche Flüssigkeit abgibt.

Currypulver richtig verwenden

Currypulver ist keine einzelne Gewürzsorte, sondern eine Mischung verschiedener Gewürze. Geschmack und Schärfe unterscheiden sich deshalb je nach Produkt deutlich.

Für dieses Rezept werden etwa 2 EL mildes Currypulver verwendet. Wenn deine Mischung sehr scharf oder intensiv ist, kannst du zunächst etwas weniger verwenden und später nachwürzen.

Für die glutenfreie Standardversion solltest du ein entsprechend glutenfrei gekennzeichnetes Currypulver verwenden.

Warum nur wenig Kokosmilch?

Für zwei Portionen werden lediglich etwa 90 ml Kokosmilch benötigt. Die gehackten Tomaten bilden den größeren Teil der Sauce.

Dadurch schmeckt das Curry cremig, ohne dass der Kokosgeschmack alle anderen Zutaten überdeckt.

Rezept für veganes Spinat-Kürbis-Curry

  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Portionen: 2 große Portionen
  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Back- und Kochzeit: 30 Minuten
  • Gesamtzeit: 45 Minuten

Nährwerte pro Portion

Ca. 730 kcal
64 g Kohlenhydrate
48 g Fett
19 g Protein

Die Nährwerte sind Näherungswerte für zwei große Portionen ohne Reis oder Brot. Berechnet wurde mit 4 EL Öl insgesamt und etwa 90 ml vollfetter Kokosmilch. Kokosmilch und Currypulver können je nach Produkt abweichende Werte haben.

Küchenutensilien

  • Backblech oder Auflaufform
  • großer Topf oder tiefe Pfanne
  • kleine Pfanne für die Cashews
  • große Schüssel
  • Schneidebrett und Messer

Zutaten

  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 250 g frischer Spinat
  • 200 g Champignons
  • 400 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • 40 g Cashewkerne
  • 1 mittelgroße Zwiebel, ca. 100 g
  • 20 g frischer Ingwer
  • 2 EL Olivenöl, ca. 30 ml
  • 2 EL Sonnenblumenöl, ca. 30 ml
  • 90 ml glutenfrei gekennzeichnete Kokosmilch, ca. 6 EL
  • 2 EL mildes, glutenfrei gekennzeichnetes Currypulver, ca. 14 g
  • 1/2 TL Salz, bei Bedarf mehr
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

  1. Backofen vorbereiten: Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Kürbis vorbereiten: Den Hokkaido gründlich waschen, halbieren und Kerne sowie faseriges Inneres entfernen. Den Kürbis mit Schale in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
  3. Kürbis würzen: Die Kürbiswürfel in einer Schüssel mit 2 EL Olivenöl vermengen und auf einem Backblech oder in einer großen Auflaufform möglichst in einer Lage verteilen.
  4. Kürbis backen: Den Hokkaido etwa 20 Minuten backen, bis er weich ist und an einzelnen Stellen leicht gebräunt ist.
  5. Gemüse vorbereiten: Während der Kürbis im Ofen ist, Spinat gründlich waschen und trocken schleudern. Zwiebel schälen und würfeln. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Ingwer schälen und fein hacken.
  6. Zwiebel anbraten: Das Sonnenblumenöl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel etwa 2–3 Minuten glasig braten.
  7. Champignons und Ingwer braten: Champignons und Ingwer hinzufügen und etwa 4–5 Minuten mitbraten, bis die Pilze etwas Flüssigkeit verloren haben und leicht gebräunt sind.
  8. Currypulver anrösten: Das Currypulver dazugeben und unter Rühren etwa 30 Sekunden mitbraten, damit sich die Aromen entfalten.
  9. Spinat hinzufügen: Den Spinat portionsweise in den Topf geben und unterheben, bis er deutlich zusammengefallen ist.
  10. Sauce kochen: Gehackte Tomaten und Kokosmilch hinzufügen. Alles gründlich verrühren, aufkochen und anschließend etwa 8–10 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze sanft köcheln lassen.
  11. Cashews rösten: Während das Curry köchelt, die Cashewkerne in einer trockenen kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze einige Minuten rösten. Häufig wenden und aus der Pfanne nehmen, sobald sie goldbraun sind.
  12. Kürbis unterheben: Die fertig gerösteten Kürbiswürfel vorsichtig unter die Currysauce heben und etwa 2 Minuten gemeinsam erwärmen.
  13. Abschmecken: Das Curry mit Salz, schwarzem Pfeffer und bei Bedarf etwas zusätzlichem Currypulver abschmecken.
  14. Servieren: Das Spinat-Kürbis-Curry auf zwei Schalen verteilen und mit den gerösteten Cashews bestreuen.

Was passt zum Spinat-Kürbis-Curry?

Das Curry kann pur gegessen oder mit Reis beziehungsweise Brot serviert werden. Besonders Basmatireis passt gut zur kräftigen Tomaten-Kokos-Sauce.

Beachte, dass Reis oder Naan nicht in den angegebenen Nährwerten enthalten sind.

Kann ich TK-Spinat verwenden?

Ja. Lass den TK-Spinat vorher auftauen und drücke überschüssige Flüssigkeit möglichst gut aus.

Dadurch verhinderst du, dass die Sauce zu wässrig wird. Blattspinat ist für dieses Rezept praktischer als sehr fein gehackter Rahm- oder Würzspinat.

Kann ich den Kürbis ohne Backofen zubereiten?

Ja. Du kannst die Kürbiswürfel dämpfen oder direkt in der Pfanne garen.

Beim Dämpfen entstehen allerdings weniger Röstaromen und der Kürbis wird tendenziell weicher. Für die hier angegebenen Zeiten gilt deshalb die Ofenvariante.

Kann ich die Kokosmilch ersetzen?

Ja. Eine pflanzliche Cuisine kann ebenfalls verwendet werden.

Dadurch verändern sich Geschmack und Nährwerte. Ohne Kokosmilch beziehungsweise Cuisine wird die Sauce weniger cremig.

Ist das Kürbis-Curry Low Carb?

Nein, ich würde das vollständige Gericht nicht als Low Carb bezeichnen. Eine Portion enthält bereits ohne Reis ungefähr 64 g Kohlenhydrate.

Die frühere Low-Carb-Kennzeichnung war deshalb nicht passend.

Ist das Spinat-Kürbis-Curry kalorienarm?

Nein. Eine große Portion liefert ungefähr 730 kcal.

Der höhere Energiegehalt stammt insbesondere aus Cashews, Kokosmilch und den vier Esslöffeln Öl. Deshalb verwende ich auch die frühere Kennzeichnung `unter 600 Kalorien` nicht mehr.

Ist das Curry glutenfrei?

In dieser Rezeptversion ja. Die Zutaten enthalten kein glutenhaltiges Getreide; zusätzlich wird ausdrücklich glutenfrei gekennzeichnetes Currypulver und glutenfrei gekennzeichnete Kokosmilch verwendet.

Bei Zöliakie solltest du wie immer sämtliche Gewürzmischungen und verarbeiteten Produkte auf ihre Kennzeichnung prüfen.

Ist das Curry sojafrei?

Die Grundrezeptur enthält keine notwendige Sojazutat. Ich verzichte trotzdem auf eine pauschale Allergenfrei-Aussage, da Gewürzmischungen und verarbeitete Produkte unterschiedliche Spurenhinweise besitzen können.

Kann ich die Cashews weglassen?

Ja. Die Cashews sind ein Topping und für die Konsistenz der Sauce nicht notwendig.

Ohne Cashews fehlen etwas Crunch und nussiges Aroma. Die angegebenen Nährwerte gelten dann ebenfalls nicht mehr.

Warum ist mein Curry zu wässrig?

Spinat und Champignons können viel Flüssigkeit abgeben. Brate die Champignons zunächst ausreichend lange und verwende bei TK-Spinat möglichst gut ausgedrückten Spinat.

Ist das Curry trotzdem zu dünn, lass es einige Minuten ohne Deckel einkochen.

Warum ist mein Curry zu dick?

Gib einfach etwas Wasser oder zusätzliche Kokosmilch dazu. Ergänze die Flüssigkeit esslöffelweise, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Spinat-Kürbis-Curry vorbereiten und aufbewahren

Das Curry lässt sich gut vorkochen. Nach dem vollständigen Abkühlen kannst du es gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und möglichst innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen.

Die Cashews würde ich separat lagern und erst nach dem Aufwärmen darübergeben, damit sie knusprig bleiben.

Kann ich das Curry einfrieren?

Ja. Das Curry lässt sich portionsweise einfrieren.

Die Konsistenz des Spinats und Kürbisses kann nach dem Auftauen etwas weicher sein. Die Cashews solltest du frisch rösten oder separat aufbewahren.

Häufige Fragen zum Spinat-Kürbis-Curry

Muss Hokkaido geschält werden?

Nein. Die Schale wird beim Garen weich und kann mitgegessen werden. Wasche den Kürbis vorher gründlich.

Kann ich Butternut statt Hokkaido verwenden?

Ja. Butternut sollte geschält werden und kann je nach Größe der Würfel etwas länger oder kürzer brauchen.

Kann ich das Curry weniger scharf machen?

Ja. Verwende zunächst weniger Currypulver beziehungsweise eine milde Gewürzmischung und schmecke am Ende nach.

Kann ich frischen Spinat durch Mangold ersetzen?

Ja. Mangold passt ebenfalls gut. Schneide die festeren Stiele klein und gib sie einige Minuten vor den Blättern in die Pfanne.

Kann ich das Gericht für mehr Portionen strecken?

Ja. Mit Reis oder Naan reichen die angegebenen Mengen auch für mehr als zwei Personen, abhängig von der Portionsgröße.

Dir gefällt das Rezept? Verlinke mich auf Instagram mit dem Hashtag #meineLieblingsküche oder direkt mit @meineLieblingsküche.

Kommentar veröffentlichen

0 Kommentare