One Pot Curry-Pasta mit Erbsen und Zucchini

One Pot Curry-Pasta mit Erbsen und Zucchini
Zutaten für One Pot vegane Curry-Pasta mit Erbsen und Zucchini
Hallo meine Lieben!

Curry heute mal anders: Wie ihr ja wisst, liebe ich schnelle und einfache Gerichte. Weil Curry zwar einfach, aber in der Regel doch ziemlich zeitintensiv ist, habe ich einfach Pasta und Curry miteinander kombiniert. Herausgekommen ist leckeres One Pot Pasta mit Erbsen und Zucchini - und natürlich mit dem typischen Curry-Geschmack. Dieses vegane One Pot Pasta Gericht nach asiatischer Art mit Currypaste ist absolut köstlich, einfach, gesund, so unglaublich lecker und cremig.

Das Beste an diesem Rezept: Man braucht lediglich einen Topf (oder eine Pfanne). Dadurch ist das Essen schnell fertig (innerhalb von 15 Minuten!) und man hat am Ende nicht so viel Abwasch. Einfacher geht's nicht, oder? Durch diese effiziente Zubereitung spart man nicht nur wertvolle Zeit, sondern gewinnt auch sehr viel Geschmack. Die Nudeln "saugen" das Curry-Aroma in sich auf, wenn sie darin gekocht werden - dadurch schmeckt diese vegane One Pot Pasta viel intensiver!

Okay, natürlich kann man sagen, dass es so keine Pasta ist und, dass es eine Beleidigung für Italien ist. Essen unterliegt wie so vieles einem gesellschaftlichen Wandel und ich wüsste nicht, wieso es bei Pasta nicht so sein sollte. Wir leben in einer Zeit, in der die Meisten keine Zeit und keine Lust haben lange in der Küche zu stehen und zu kochen. One Pot Pasta ist daher genau das, was unsere Gesellschaft zurzeit braucht.

Welche Zutaten werden für diese vegane One Pot Curry-Pasta mit Erbsen und Zucchini benötigt?
Nun, ich habe einfach alles genommen, was mein Kühlschrank hergab und was weg musste. (Ich sollte wieder mit einem Einkaufsplan einkaufen gehen - gerade kaufe ich wirklich zu viel).
  • Nudeln (Fusilli, Spaghetti, etc.)
  • mittelgroße Zucchini
  • gefrorene Erbsen (die aus der Dose schmecken nicht so gut)
  • eine rote (Spitz-)Paprika
  • Kirschtomaten
  • Zwiebel
  • Knoblauchzehen
  • Sahne oder Kokosnussmilch
  • Tomatenmark
  • rote oder orangene Currypaste (je nachdem, wie scharf ihr es mögt)

Ist jede Currypaste vegan?
Leider nicht. Sehr oft verstecken sich Fisch-Zutaten darin. Checkt deshalb immer die Zutaten! Meine jetzige Curry-Paste habe ich in einem asiatischen Laden gekauft. Davon habe ich die Farben grün, gelb, orange, rot. Wenn ich sie aufgebraucht habe, will ich als nächstes die Bio-Curry-Paste von der Genießermanufaktur ausprobieren. Was mir daran so gefällt ist, dass sie vegane Curry-Paste in Bio-Qualität anbieten. Natürlich könnte man die Paste auch selber machen - dann weiß man genau, was drin ist.

Ist Kokosmilch immer vegan?
Leider nicht. Für konventionelle Kokosmilch werden in der Regel Affen bei der Ernte eingesetzt. Dafür werden Sie entführt und angekettet - also ausgebeutet. Nähere Informationen dazu findet ihr in diesem PETA-Artikel. Wenn du also nicht willst, dass für deine Kokosmilch Affen leiden müssen, lohnt es sich darauf zu achten, woher die Kokosmilch kommt. Für Kokosmilch mit Bio- und FairTrade-Siegel werden (meines Wissens) keine Tiere eingesetzt.

Tipps für die Zubereitung:
Bevor es los geht, möchte ich dir noch ein paar Tipps an die Hand geben, damit dir diese leckere, einfache und vegane One Pot Curry-Pasta mit Erbsen und Zucchini auch wirklich gelingt!/div>
  • Verwende Vollkorn-Nudeln! Sie enthalten mehr Ballaststoffe und gelten deshalb als die gesündere Variante. Wenn du Gluten intolerant bist, kannst du auch glutenfreie Nudeln verwenden. Inzwischen bekommt man überall Linsen-Nudeln, Kichererbsen-Nudeln, Dinkel-Nudeln, etc. Je nachdem welche Nudel-Sorte ihr verwendet, müsst ihr die Kochzeit unter Umständen anpassen. Ich habe mit Protein-Nudeln die Erfahrung gesammelt, dass sie nach 5 Minuten schon zerfallen - und das will ich bei Pasta-Gerichten nicht haben.
  • Nimm das Gemüse, welches du Zuhause hast! Du musst nicht extra für diese One Pot Pasta einkaufen. Ich habe einfach die Zutaten verwendet, die ich daheim auch hatte. Du kannst auch Pilze, Brokkoli, Blumenkohl, Spinat, etc. verwenden - was auch immer dein Kühlschrank her gibt.
  • Für den typischen Curry-Geschmack kann Kokosmilch verwendet werden. Aber ich habe für diese One Pot Pasta auch schon Hafer-Cuisine und Soja-Cuisine verwendet - das ist wenigstens etwas regionaler und somit nachhaltiger.
  • Im Gegensatz zu klassischem One Pot Gerichten, bei denen einfach die Zutaten in den Topf geschmissen und dann gekocht werden, brate ich davor gerne ein paar Zutaten an. Auf diese Weise entstehen leckere Röst-Aromen, die dem leckeren Gericht noch mehr Geschmack verleihen.
  • Wenn ihr Pasta mit mehr Sauce mögt, empfehle ich euch beim Kochen den Deckel zu benutzen - so entweicht weniger Flüssigkeit und ihr habt eine leckere Sauce. Ihr könnt auf den Deckel aber auch komplett verzichten - dann habt ihr Nudeln mit Gemüse, jedoch ohne Sauce.
So, genug geredet! Wenn du also auf der Suche nach einem einfachen und schnellen Rezept bist, ist diese One Pot Curry-Pasta mit Erbsen und Zucchini genau das Richtige für dich. Darüber hinaus ist dieses Rezept vegan (somit auch vegetarisch, eifrei, milchfrei, laktosefrei), nussfrei, köstlich, schnell zubereitet und auch glutenfrei möglich!

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vegane Curry-Pasta mit Erbsen und Zucchini

Rezept für One Pot Curry-Pasta mit Erbsen und Zucchini

Schwierigkeitsstufe: einfach
Menge: 2 Portionen
Zubereitungsdauer: 15 Minuten

Angaben pro Portion:
538 Kalorien
56 g Kohlenhydrate
29 g Fette
13 g Eiweiß

Weitere Küchenutensilien:
Pfanne oder Topf mit Deckel inkl. Pfannenwender
Schneidebrett

Zutaten:

  • 250 g Nudeln
  • 400 ml Kokosmilch
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 1 mittelgroße Zucchini (ca. 200 g)
  • 100 g Erbsen (tiefgekühlt)
  • 2 Paprika
  • 100 g Cherry-Tomaten
  • 1 mittelgroße Karotte (ca. 100 g)
  • 30 ml Sonnenblumenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Currypaste
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und klein hacken. Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen auf mittlerer Stufe und dann Zwiebeln darin glasig braten.
  2. In der Zwischenzeit Karotte schälen und würfeln. Zucchini ebenfalls würfeln und die Tomaten je nach Größe vierteln oder halbieren.
  3. Wenn die Zwiebeln anfangen glasig zu werden, Knoblauch, Curry-Paste und Tomatenmark dazu geben und sehr gut umrühren.
  4. Dann die restlichen Zutaten hinzufügen und ca. 10 Minuten mit geschlossenem Deckel vor sich hin köcheln lassen. Nach der Hälfte der Zeit den Deckel abnehmen. Guten Appetit!

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