Vegane Champignon-Cremesuppe – einfach & cremig

Diese vegane Champignon-Cremesuppe wird mit 500 g frischen Champignons, Gemüsebrühe und pflanzlicher Kochcreme zubereitet. Eine klassische Mehlschwitze aus veganer Margarine und Mehl bindet die Suppe, während kräftig angebratene Champignons für den intensiven Pilzgeschmack sorgen.

Die Suppe braucht nur wenige Zutaten und ist in etwa 30 Minuten fertig. Dazu passen frisches Brot oder selbst gebackene Brötchen besonders gut.

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Was macht diese Champignon-Cremesuppe cremig?

Die cremige Konsistenz entsteht durch eine Mehlschwitze und pflanzliche Kochcreme. Dafür wird vegane Margarine geschmolzen, mit Mehl verrührt und anschließend nach und nach mit Gemüsebrühe aufgegossen.

Die Suppe muss deshalb nicht püriert werden. Die Champignons bleiben in Scheiben erhalten und bringen neben ihrem Geschmack auch etwas Struktur in die Suppe.

Wie bekommen Champignons besonders viel Geschmack?

Die Champignons werden separat in einer großen Pfanne angebraten. Eine ausreichend große und heiße Pfanne ist dabei wichtig: Liegen zu viele Pilze übereinander, geben sie viel Flüssigkeit ab und dünsten eher, als dass sie bräunen.

Lass die Champignons deshalb zunächst einige Minuten braten und rühre sie nicht ununterbrochen um. Sobald sie deutlich kleiner und stellenweise gebräunt sind, kommen sie in die Cremesuppe.

Muss man Champignons waschen?

Champignons solltest du möglichst nur kurz reinigen. Leichte Verschmutzungen lassen sich mit einem Pinsel, Küchenpapier oder einem leicht feuchten Tuch entfernen.

Sind die Pilze stärker verschmutzt, kannst du sie kurz abspülen und anschließend gut trocken tupfen. Langes Einweichen in Wasser solltest du vermeiden.

Welche pflanzliche Sahne eignet sich?

Für das Rezept eignet sich beispielsweise Hafer Cuisine. Auch Soja Cuisine oder eine andere neutrale pflanzliche Kochcreme funktioniert.

Die Produkte unterscheiden sich teilweise deutlich in Fettgehalt, Geschmack und Konsistenz. Dadurch können auch die Nährwerte der fertigen Suppe etwas variieren.

So gelingt die Mehlschwitze ohne Klümpchen

Schmelze zunächst die vegane Margarine und rühre das Mehl vollständig ein. Anschließend die Gemüsebrühe portionsweise unter ständigem Rühren hinzufügen.

Erst wenn die erste Flüssigkeit gleichmäßig eingearbeitet ist, weitere Brühe angießen. So lässt sich die Sauce wesentlich leichter glatt rühren.

Kann ich andere Pilze verwenden?

Ja. Du kannst einen Teil der Champignons beispielsweise durch Austernpilze, Kräuterseitlinge oder eine gemischte Pilzmischung ersetzen.

Der Geschmack verändert sich dadurch entsprechend. Für eine klassische Champignon-Cremesuppe würde ich zumindest einen größeren Anteil Champignons beibehalten.

Tipps für eine gute Champignon-Cremesuppe

  • Pilze nicht zu dicht in die Pfanne geben: So bräunen sie besser.
  • Brühe langsam in die Mehlschwitze rühren: Das verhindert Klümpchen.
  • Mit Salz erst am Ende abschmecken: Gemüsebrühe kann bereits relativ salzig sein.
  • Pflanzliche Kochcreme erst nach der Brühe zugeben: So kannst du die Konsistenz besser beurteilen.
  • Eine Prise Zucker nur bei Bedarf: Sie kann leichte Bitter- oder Säurenoten ausgleichen, ist aber nicht zwingend nötig.

Besonders aromatisch wird die Suppe mit meiner selbst gemachten Gemüsebrühe.

Rezept für vegane Champignon-Cremesuppe

Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 4 Portionen
Vorbereitung: ca. 10 Minuten
Kochzeit: ca. 20 Minuten
Gesamtzeit: ca. 30 Minuten

Nährwerte

Pro Portion: ca. 300 kcal, 23 g Kohlenhydrate, 20 g Fett und 7 g Protein.

Die Angaben sind Näherungswerte. Besonders pflanzliche Kochcreme, Margarine und Gemüsebrühe unterscheiden sich je nach Hersteller in ihren Nährwerten.

Küchenutensilien

  • große Pfanne
  • mittelgroßer bis großer Kochtopf
  • Schneebesen
  • Messer und Schneidebrett

Zutaten

  • 500 g Champignons
  • 1 EL neutrales Pflanzenöl, ca. 15 ml
  • 60 g vegane Margarine
  • 70 g Weizenmehl
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 200 ml pflanzliche Kochcreme, z. B. Hafer Cuisine
  • 2 EL gehackte frische Petersilie
  • schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Salz nur bei Bedarf
  • optional: 1 kleine Prise Zucker

Zubereitung

  1. Champignons vorbereiten: Champignons putzen, trockene Stielenden bei Bedarf abschneiden und die Pilze in gleichmäßige Scheiben schneiden.
  2. Champignons anbraten: Pflanzenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Champignons hineingeben und etwa 8–10 Minuten braten, bis sie deutlich an Volumen verloren haben und stellenweise gebräunt sind. Zwischendurch wenden.
  3. Margarine schmelzen: Während die Pilze braten, vegane Margarine in einem ausreichend großen Kochtopf bei mittlerer Hitze schmelzen.
  4. Mehlschwitze herstellen: Mehl zur Margarine geben und mit einem Schneebesen gründlich verrühren. Etwa 1 Minute unter Rühren erhitzen, ohne das Mehl stark zu bräunen.
  5. Brühe einarbeiten: Zunächst etwa 200 ml Gemüsebrühe langsam unter ständigem Rühren angießen. Sobald die Mischung glatt ist, die restliche Brühe nach und nach einarbeiten.
  6. Suppe aufkochen: Die Suppe unter regelmäßigem Rühren einmal aufkochen und anschließend etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen, damit das Mehl vollständig bindet.
  7. Kochcreme hinzufügen: Pflanzliche Kochcreme einrühren und die Suppe noch einmal kurz erhitzen.
  8. Champignons einrühren: Die gebratenen Champignons zur Suppe geben und etwa 2–3 Minuten gemeinsam erhitzen.
  9. Petersilie vorbereiten: Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.
  10. Abschmecken: Die Champignon-Cremesuppe mit schwarzem Pfeffer und Petersilie würzen. Erst probieren und anschließend bei Bedarf zusätzlich salzen. Optional eine kleine Prise Zucker ergänzen.
  11. Servieren: Die Suppe heiß auf vier Schüsseln verteilen und nach Wunsch mit etwas zusätzlicher Petersilie garnieren.

Warum ist meine Champignon-Cremesuppe zu dick?

Die Mehlschwitze hat stärker gebunden als erwartet. Gib schluckweise heiße Gemüsebrühe oder Wasser hinzu und rühre die Suppe glatt, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Warum ist die Suppe zu dünn?

Lass die Suppe nach dem Aufkochen noch einige Minuten sanft köcheln. Mehl braucht etwas Zeit und Hitze, um die Flüssigkeit vollständig zu binden.

Direkt nach dem Hinzufügen der gesamten Brühe wirkt die Suppe deshalb zunächst dünner als einige Minuten später.

Warum hat meine Mehlschwitze Klümpchen?

Die Flüssigkeit wurde wahrscheinlich zu schnell hinzugegeben. Brühe deshalb zunächst nur in kleinen Portionen einrühren und jeweils eine glatte Masse herstellen.

Sind bereits Klümpchen entstanden, hilft kräftiges Rühren mit dem Schneebesen.

Warum werden meine Champignons nicht braun?

Eine zu kleine beziehungsweise zu volle Pfanne lässt die Pilze eher dünsten. Verwende eine große Pfanne und lasse überschüssige Flüssigkeit verdampfen.

Wende die Pilze außerdem nicht permanent, damit einzelne Flächen Kontakt mit der heißen Pfanne bekommen.

Kann ich die Champignon-Cremesuppe pürieren?

Ja. Wenn du eine vollständig glatte Pilzcremesuppe bevorzugst, kannst du die fertige Suppe mit einem Stabmixer pürieren.

Für die ursprüngliche Variante ist das aber nicht notwendig – dort bleiben die gebratenen Champignons als Scheiben in der cremigen Suppe.

Kann ich die Suppe glutenfrei zubereiten?

Ja, aber nicht einfach durch beliebiges glutenfreies Mehl. Am unkompliziertesten ist eine geeignete Speisestärke.

Stärke bindet anders als Weizenmehl und sollte deshalb nicht wie eine klassische Mehlschwitze behandelt werden. Verrühre sie zunächst mit etwas kalter Flüssigkeit und gib sie anschließend in die heiße Suppe.

Für eine strikt glutenfreie Variante müssen außerdem Gemüsebrühe, pflanzliche Kochcreme und Margarine entsprechend geeignet beziehungsweise gekennzeichnet sein.

Kann ich die Champignon-Cremesuppe vorbereiten?

Ja. Die Suppe lässt sich gut vorbereiten und anschließend erneut erhitzen.

Beim Abkühlen wird die Mehlschwitze stärker binden. Gib beim Aufwärmen deshalb bei Bedarf etwas Gemüsebrühe oder Wasser hinzu.

Aufbewahrung

Die Champignon-Cremesuppe nach dem Kochen zügig abkühlen lassen und in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren.

Ich würde sie innerhalb von etwa 2–3 Tagen verbrauchen und beim erneuten Servieren vollständig durcherhitzen.

Kann man Champignon-Cremesuppe einfrieren?

Grundsätzlich ja, die Konsistenz kann sich jedoch verändern. Pflanzliche Kochcreme und Mehlschwitze können sich nach dem Auftauen etwas trennen.

Langsames Erwärmen unter kräftigem Rühren hilft dabei, die Suppe wieder cremig zu bekommen.

Häufige Fragen zur veganen Champignon-Cremesuppe

Kann ich braune Champignons verwenden?

Ja. Weiße und braune Champignons funktionieren beide. Braune Champignons schmecken häufig etwas kräftiger.

Kann ich Hafer Cuisine durch Soja Cuisine ersetzen?

Ja. Die Menge kann 1:1 ausgetauscht werden. Geschmack und Nährwerte ändern sich je nach Produkt.

Ist die Champignon-Cremesuppe sojafrei?

Mit einer sojafreien Hafer Cuisine und entsprechend geeigneter Margarine kann das Rezept grundsätzlich ohne Sojazutaten zubereitet werden. Bei einer Allergie solltest du die Zutatenlisten aller verarbeiteten Produkte prüfen.

Ist die Suppe glutenfrei?

Nicht in der angegebenen Grundversion. Sie enthält 70 g Weizenmehl. Für eine glutenfreie Variante muss die Bindung angepasst und auch bei den übrigen verarbeiteten Zutaten auf eine entsprechende Kennzeichnung geachtet werden.

Enthält die Suppe Tofu?

Nein. Die Tofu-Erwähnung im alten Beitrag war ein redaktioneller Fehler und hatte mit diesem Rezept nichts zu tun.

Ist die Suppe nussfrei?

Die Grundrezeptur enthält keine Nüsse. Bei Allergien solltest du dennoch die Kennzeichnung von Margarine, Kochcreme und Gemüsebrühe auf mögliche Allergene beziehungsweise Spuren prüfen.

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2 Kommentare

  1. So ein Roadtrip ist sicher super und man sieht mehr. Die Suppe ist genau richtig für die Jahreszeit, sieht lecker aus
    Liebe Grüße

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  2. Eine tolle Suppe. Ich kann Dir auch noch eine Käsesuppe empfehlen... mit Lauch, Gehacktes etc. das ist richtig lecker!

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