Diese Pizza mit Spinat und Gorgonzola wird ohne klassische Tomatensauce belegt. Stattdessen sorgen frischer Babyspinat, kräftiger Gorgonzola, Cocktailtomaten, Zwiebel und Knoblauch für einen würzigen und saftigen Belag.
Der Gorgonzola schmilzt beim Backen und übernimmt gleichzeitig die Rolle einer cremigen Sauce. Wer Blauschimmelkäse mag, bekommt damit eine besonders aromatische Pizza.
Für den Boden könnt ihr meinen selbst gemachten Pizzateig verwenden. Für diese Pizza braucht ihr davon ungefähr ein Viertel, also rund 330 g fertigen Teig.
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Was kommt auf die Pizza mit Spinat und Gorgonzola?
Der Belag besteht aus frischem Babyspinat, Gorgonzola, Cocktailtomaten, Zwiebel und Knoblauch. Eine zusätzliche Tomatensauce ist bei dieser Variante nicht notwendig.
Mit 200 g Gorgonzola schmeckt die Pizza deutlich nach Blauschimmelkäse. Wer es milder mag, kann die Menge auf etwa 100–150 g reduzieren.
Muss frischer Spinat für Pizza vorgegart werden?
Für dieses Rezept wird der Babyspinat nur sehr kurz blanchiert. Dadurch fällt er zusammen und lässt sich gleichmäßiger auf der Pizza verteilen.
Entscheidend ist anschließend, den Spinat gründlich auszudrücken. Bleibt zu viel Wasser darin, kann der Pizzaboden beim Backen weich werden.
Warum kommt keine Tomatensauce auf die Pizza?
Der geschmolzene Gorgonzola ist bereits sehr cremig und intensiv. Zusammen mit den saftigen Cocktailtomaten entsteht beim Backen genug Feuchtigkeit für den Belag.
Die Pizza ist deshalb eher eine weiße Pizza als eine klassische Pizza mit Tomatensauce.
Tipps für eine gute Spinat-Gorgonzola-Pizza
- Spinat gut ausdrücken: Überschüssiges Wasser macht den Pizzaboden weich.
- Zwiebel dünn schneiden: Dann wird sie während der kurzen Backzeit zuverlässig weich.
- Knoblauch fein hacken: So verteilt sich sein Aroma gleichmäßig.
- Gorgonzola in kleinen Stücken verteilen: Dadurch schmilzt er gleichmäßiger.
- Backofen vollständig vorheizen: Hohe Anfangshitze sorgt für einen besseren Pizzaboden.
Rezept für Pizza mit Spinat und Gorgonzola
Das Rezept ergibt eine große Pizza beziehungsweise zwei Hauptgericht-Portionen. Die Zeitangaben setzen voraus, dass der Pizzateig bereits vorbereitet ist.
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 1 große Pizza / 2 Portionen
Vorbereitung: ca. 15 Minuten
Backzeit: ca. 15 Minuten
Gesamtzeit: ca. 30 Minuten
Nährwerte pro Portion
Die Angaben sind Näherungswerte für die Hälfte der Pizza mit rund 330 g des verlinkten Pizzateigs und 200 g Gorgonzola. Je nach Pizzateig und verwendetem Käse können die tatsächlichen Werte abweichen.
- Kalorien: ca. 850 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 99 g
- Fett: ca. 31 g
- Protein: ca. 38 g
Küchenutensilien
- Backblech oder Pizzastein
- Backpapier, falls benötigt
- Nudelholz oder Teigroller
- kleiner Kochtopf
- Sieb
- Schneidebrett und Messer
Zutaten
- ca. 330 g vorbereiteter Pizzateig
- 200 g frischer Babyspinat
- 200 g Gorgonzola
- 100 g Cocktailtomaten
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
Zubereitung
- Backofen vorheizen: Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze beziehungsweise etwa 230 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech oder einen Pizzastein möglichst mit vorheizen.
- Pizzateig vorbereiten: Den vorbereiteten Pizzateig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausziehen oder ausrollen und einen etwas dickeren Rand formen.
- Spinat waschen: Babyspinat gründlich waschen und abtropfen lassen.
- Spinat blanchieren: Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Den Spinat etwa 30–60 Sekunden hineingeben, bis er zusammenfällt.
- Spinat abschrecken: Den Spinat sofort in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abschrecken.
- Spinat ausdrücken: Den abgekühlten Spinat mit den Händen gründlich ausdrücken, damit möglichst wenig Wasser auf die Pizza gelangt. Anschließend grob zerteilen.
- Tomaten vorbereiten: Cocktailtomaten waschen und halbieren.
- Zwiebel schneiden: Zwiebel schälen und in sehr dünne Ringe oder feine Streifen schneiden.
- Knoblauch vorbereiten: Knoblauch schälen und fein hacken.
- Gorgonzola schneiden: Gorgonzola in kleine Stücke schneiden oder mit den Händen grob zerbröseln.
- Pizza belegen: Den ausgedrückten Spinat gleichmäßig auf dem Pizzateig verteilen. Zwiebel und Knoblauch darübergeben.
- Tomaten und Gorgonzola ergänzen: Cocktailtomaten und Gorgonzolastücke möglichst gleichmäßig auf der Pizza verteilen.
- Pizza backen: Die Pizza im vollständig vorgeheizten Ofen etwa 12–15 Minuten backen, bis der Rand goldbraun, der Boden durchgebacken und der Gorgonzola geschmolzen ist.
- Servieren: Die Pizza aus dem Ofen nehmen, 2–3 Minuten ruhen lassen, in Stücke schneiden und heiß servieren.
Kann ich TK-Spinat verwenden?
Ja. Tiefgekühlten Blattspinat zunächst vollständig auftauen und anschließend sehr gründlich ausdrücken.
Besonders wichtig ist dabei, möglichst viel Flüssigkeit zu entfernen, damit die Pizza nicht wässrig wird.
Kann ich weniger Gorgonzola verwenden?
Ja. Die ursprünglichen 200 g ergeben eine sehr kräftige Pizza.
Mit etwa 100–150 g bleibt der Gorgonzolageschmack deutlich erkennbar, ist aber weniger dominant. Die angegebenen Nährwerte gelten für die Originalversion mit 200 g.
Kann ich einen anderen Blauschimmelkäse verwenden?
Ja. Ein anderer cremiger Blauschimmelkäse funktioniert grundsätzlich ebenfalls.
Salzgehalt, Intensität und Schmelzverhalten können sich jedoch unterscheiden.
Ist die Pizza vegetarisch?
Das hängt vom verwendeten Gorgonzola ab. Wer sich streng vegetarisch ernährt, sollte prüfen, mit welcher Labart der verwendete Käse hergestellt wurde.
Kann ich die Pizza vorbereiten?
Den Teig und den Spinat könnt ihr vorbereiten, belegen würde ich die Pizza aber erst kurz vor dem Backen.
Spinat und Tomaten geben mit der Zeit Flüssigkeit ab und können den ungebackenen Boden sonst aufweichen.
Aufbewahrung
Reste vollständig abkühlen lassen und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von etwa 1 bis 2 Tagen verbrauchen.
Zum Aufwärmen eignet sich ein heißer Backofen oder eine Pfanne besser als die Mikrowelle, wenn der Boden wieder etwas knusprig werden soll.
Häufige Fragen
Warum wird meine Spinatpizza wässrig?
Meist enthält der Spinat noch zu viel Flüssigkeit. Nach dem Blanchieren beziehungsweise Auftauen deshalb wirklich gründlich ausdrücken.
Warum ist der Pizzaboden weich?
Zu viel Feuchtigkeit oder ein nicht vollständig vorgeheizter Backofen sind häufige Ursachen. Die Pizza außerdem nicht unnötig dick belegen.
Braucht die Pizza Tomatensauce?
Nein. Der schmelzende Gorgonzola und die Cocktailtomaten sorgen bereits für einen saftigen Belag.
Muss der Spinat blanchiert werden?
Nicht zwingend, für diese Rezeptur ist es aber praktisch. Durch das kurze Blanchieren fällt der Spinat zusammen und lässt sich anschließend gezielt ausdrücken und gleichmäßig verteilen.
2 Kommentare
hmm lecker!
AntwortenLöschenbei mir ist aktuell auch grad eine gorgonzola pizza online :>
Mhm, das sieht so köstlich und vor allem gesund aus. Ein Nachmach-Muss für mich. :D
AntwortenLöschenLiebste Grüße,
Lisa von Ash Blonde
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