Diese vegane Tofu-Reis-Pfanne mit Pilzen kombiniert knusprig gebratenen Naturtofu, Champignons und Reis mit einer würzigen Sauce aus glutenfreier Tamari, Hoisin-Sauce, Ingwer und Knoblauch. Das Gericht ist in etwa 25 Minuten fertig und liefert rund 41 g Protein pro Portion.
Für die glutenfreie Variante verwende ich ausdrücklich glutenfreie Tamari und glutenfreie Hoisin-Sauce. Normal verwendete Sojasauce und manche Hoisin-Saucen können Weizen enthalten.
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Warum passen Tofu, Pilze und Reis so gut zusammen?
Champignons, Tamari und Hoisin-Sauce bringen kräftige herzhafte und Umami-Noten in die Pfanne. Naturtofu nimmt die Sauce gut auf und liefert gleichzeitig einen großen Teil des Proteins.
Ingwer und Knoblauch sorgen für zusätzliche Würze. Der gekochte Reis wird erst zum Schluss untergemischt und nimmt die Sauce auf, ohne lange weiterzugaren.
Die Mengenverteilung ist bewusst tofu- und gemüsereich: Auf zwei Portionen kommen 400 g Naturtofu und 400 g Champignons, aber nur 100 g bereits gekochter Reis.
So wird Naturtofu knuspriger
Entferne vor dem Braten möglichst viel Oberflächenfeuchtigkeit. Lass den Tofu gut abtropfen und drücke ihn mit sauberem Küchenpapier oder einem Küchentuch vorsichtig trocken.
Du kannst den Tofu anschließend grob zerbröseln oder in kleine Würfel schneiden. Kleine Stücke besitzen mehr Oberfläche und können deshalb stärker bräunen.
Eine gut beschichtete, ausreichend heiße Pfanne funktioniert für dieses Rezept auch ohne zusätzliches Öl. Lass den Tofu immer wieder kurz ungestört auf der heißen Oberfläche liegen, statt ihn permanent umzurühren.
Welche Pilze eignen sich?
Braune oder weiße Champignons funktionieren besonders unkompliziert. Du kannst aber auch andere Speisepilze verwenden, beispielsweise Kräuterseitlinge oder Austernpilze.
Die Pilze sollten zunächst relativ heiß und ohne Sauce gebraten werden. Dabei geben sie Wasser ab. Warte, bis ein großer Teil der Flüssigkeit verdampft ist und die Pilze leicht gebräunt sind, bevor der Tofu dazukommt.
Glutenfreie Sauce für die Tofu-Reis-Pfanne
Die Sauce besteht aus nur wenigen Zutaten:
- Glutenfreie Tamari bringt Salz und kräftige Würze.
- Glutenfreie Hoisin-Sauce ergänzt eine leicht süßliche und würzige Note.
- Frischer Ingwer sorgt für Schärfe und Frische.
- Knoblauch rundet die Pfanne herzhaft ab.
Hoisin-Sauce ist nicht automatisch glutenfrei. Wenn du aufgrund einer Zöliakie oder starken Glutenunverträglichkeit glutenfrei essen musst, achte deshalb ausdrücklich auf eine entsprechende Kennzeichnung der verwendeten Sauce.
Rezept für vegane Tofu-Reis-Pfanne mit Pilzen
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Portionen: 2
- Vorbereitung: 10 Minuten
- Kochzeit: 15 Minuten
- Gesamtzeit: 25 Minuten
Nährwerte pro Portion
Ca. 440 kcal
33 g Kohlenhydrate
19 g Fett
41 g Protein
Die Nährwerte sind Näherungswerte für zwei Portionen. Berechnet wurde mit 400 g Naturtofu, 400 g Champignons, 100 g gekochtem Reis, 2 EL Tamari und 1 EL Hoisin-Sauce. Besonders Tofu und Saucen unterscheiden sich je nach Produkt deutlich in ihren Nährwerten. Optionales zusätzliches Bratöl ist nicht eingerechnet.
Küchenutensilien
- große beschichtete Pfanne
- Schneidebrett und Messer
- feine Küchenreibe für den Ingwer
Zutaten
- 400 g Naturtofu
- 400 g Champignons
- 100 g gekochter Reis
- 15 g frischer Ingwer
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL glutenfreie Tamari, ca. 30 ml
- 1 EL glutenfreie Hoisin-Sauce, ca. 20 g
- 1 Handvoll frische Petersilie, ca. 15 g
- optional 1 TL neutrales Pflanzenöl, falls die Pfanne nicht ausreichend beschichtet ist
Zubereitung
- Zutaten vorbereiten: Den Tofu abtropfen lassen und mit sauberem Küchenpapier trocken drücken. Anschließend grob zerbröseln oder in kleine Würfel schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Ingwer schälen und fein reiben. Petersilie waschen, trocken tupfen und hacken.
- Champignons braten: Eine große beschichtete Pfanne ohne Öl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Champignons hineingeben und etwa 5–7 Minuten braten. Gelegentlich wenden. Zunächst tritt Flüssigkeit aus; weiterbraten, bis ein Großteil davon verdampft ist und die Pilze leicht gebräunt sind.
- Tofu hinzufügen: Die Pilze an den Rand der Pfanne schieben und den Tofu in die freie Fläche geben. Falls deine Pfanne zum Anhaften neigt, optional 1 TL Pflanzenöl verwenden. Den Tofu etwa 4–5 Minuten braten und dabei nicht permanent bewegen, damit er bräunen kann.
- Knoblauch und Ingwer anbraten: Knoblauch und geriebenen Ingwer hinzufügen und etwa 30–60 Sekunden unter Rühren mitbraten.
- Reis hinzufügen: Den gekochten Reis in die Pfanne geben und alles gründlich vermengen. Etwa 2 Minuten unter Rühren erhitzen, bis der Reis vollständig heiß ist.
- Sauce unterrühren: Tamari und Hoisin-Sauce über die Tofu-Reis-Pfanne geben und gründlich vermengen. Noch etwa 1 Minute weiterbraten, bis sich die Sauce gleichmäßig verteilt hat.
- Servieren: Die Pfanne vom Herd nehmen und die gehackte Petersilie unterheben. Auf zwei Teller verteilen und direkt servieren.
Kann ich mehr Reis verwenden?
Ja. Die Originalversion dieses Rezepts ist mit 100 g bereits gekochtem Reis sehr tofu- und gemüsereich.
Wenn du eine klassischere Reispfanne möchtest, kannst du die Menge beispielsweise auf 200–250 g gekochten Reis erhöhen. Gib bei Bedarf zusätzlich etwas Tamari oder Hoisin-Sauce dazu. Die angegebenen Nährwerte gelten dann nicht mehr.
Welcher Reis eignet sich?
Langkornreis, Basmati- und Jasminreis passen gut. Das Rezept eignet sich auch zur Resteverwertung von bereits gekochtem Reis.
Bei Reisresten ist allerdings eine sichere Lagerung wichtig: Gegarten Reis nach der Zubereitung zügig abkühlen, im Kühlschrank lagern und beim erneuten Verwenden vollständig durcherhitzen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, Reste gegarter Speisen gekühlt aufzubewahren und innerhalb von zwei bis drei Tagen zu verbrauchen. Weitere Hinweise zur Lebensmittelhygiene beim BfR.
Tofu-Reis-Pfanne abwandeln
Andere Pilze verwenden
Champignons lassen sich problemlos ersetzen. Austernpilze oder Kräuterseitlinge passen beispielsweise ebenfalls gut zu Tofu und Tamari.
Mehr Gemüse hinzufügen
Brokkoli, Pak Choi, Paprika, Karotten oder Frühlingszwiebeln passen gut zu dieser Kombination. Festere Gemüsesorten sollten früh genug mitgebraten werden, damit sie gar werden.
Petersilie ersetzen
Wenn du die Pfanne geschmacklich stärker asiatisch ausrichten möchtest, kannst du statt Petersilie beispielsweise frischen Koriander oder Frühlingszwiebeln verwenden.
Ist die Tofu-Reis-Pfanne proteinreich?
Ja. Die große Menge Naturtofu liefert den Hauptteil des Proteins. Mit den hier verwendeten Durchschnittswerten enthält eine Portion ungefähr 41 g Protein.
Damit stammt deutlich mehr als 20 Prozent der gesamten Energie aus Protein, sodass die Bezeichnung „proteinreich“ für diese Rezeptzusammensetzung passend ist.
Ist die Tofu-Reis-Pfanne wirklich glutenfrei?
Ja, wenn du die im Rezept angegebenen glutenfreien Saucen verwendest. Reis, Naturtofu, Champignons, Ingwer, Knoblauch und Petersilie enthalten von Natur aus kein Gluten.
Normale Sojasauce enthält jedoch häufig Weizen und auch Hoisin-Sauce ist nicht automatisch glutenfrei. Verwende deshalb ausdrücklich glutenfreie Tamari und eine glutenfrei gekennzeichnete Hoisin-Sauce. Bei Zöliakie solltest du auch beim Tofu die Allergenkennzeichnung prüfen.
Ist die Tofu-Reis-Pfanne nussfrei?
Das Grundrezept benötigt keine Nüsse. Bei einer Nussallergie solltest du trotzdem insbesondere bei Hoisin-Sauce und anderen verarbeiteten Produkten die Zutaten- und Spurenhinweise kontrollieren.
Tofu-Reis-Pfanne aufbewahren
Reste sollten nach dem Essen zügig abgekühlt und anschließend gut verschlossen im Kühlschrank gelagert werden.
Verbrauche die Reispfanne möglichst innerhalb von zwei bis drei Tagen und erhitze sie vor dem Essen vollständig. Beim Aufwärmen kannst du bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser dazugeben, damit der Reis nicht austrocknet.
Häufige Fragen zur Tofu-Reis-Pfanne
Muss ich den Tofu pressen?
Eine lange Presszeit ist nicht zwingend nötig. Lass den Naturtofu gut abtropfen und drücke überschüssige Feuchtigkeit mit Küchenpapier oder einem sauberen Tuch heraus. Je trockener seine Oberfläche ist, desto leichter bräunt er.
Warum wird mein Tofu nicht knusprig?
Zu viel Feuchtigkeit und zu häufiges Rühren verhindern eine gute Bräunung. Verwende eine ausreichend heiße Pfanne und lass den Tofu einige Minuten möglichst ungestört braten.
Warum werden meine Champignons wässrig?
Das ist zunächst normal. Pilze geben beim Erhitzen Wasser ab. Brate sie weiter, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist. Erst dann entwickeln sie stärkere Röstaromen.
Kann ich frischen statt vorgekochten Reis verwenden?
Ja. Koche den Reis vorher separat und wiege anschließend 100 g gekochten Reis für das Grundrezept ab. Die Kochzeit für den Reis kommt in diesem Fall zur angegebenen Rezeptzeit hinzu.
Kann ich übrig gebliebenen Reis verwenden?
Ja, wenn er nach dem Kochen schnell gekühlt und durchgehend im Kühlschrank gelagert wurde. Erhitze ihn in der Pfanne anschließend vollständig.
Kann ich normale Sojasauce verwenden?
Wenn das Gericht nicht glutenfrei sein muss, ja. Für die glutenfreie Standardversion verwendest du dagegen eine entsprechend gekennzeichnete Tamari.
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