Dieses vegane Rote-Bete-Risotto wird mit frischer Roter Bete, Risottoreis, Schalotten, Rotwein und Gemüsebrühe gekocht. Die fein geraspelte Rote Bete färbt den Reis intensiv und wird direkt zusammen mit dem Risotto gegart.
Das Rezept ergibt 2 große Portionen und braucht ungefähr 45 Minuten. Entscheidend für die cremige Konsistenz ist, die heiße Gemüsebrühe nach und nach zum Reis zu geben und das Risotto regelmäßig umzurühren.
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Was macht Rote-Bete-Risotto besonders?
Rote Bete bringt Farbe, leichte Süße und einen erdigen Geschmack in das Risotto. Zusammen mit trockenem Rotwein, Schalotten und etwas Agavendicksaft entsteht ein kräftiges, aber ausgewogenes Reisgericht.
Die Rote Bete wird fein geraspelt. Dadurch wird sie in etwa derselben Zeit weich wie der Risottoreis und verteilt sich gleichmäßig im Gericht.
Welche Rote Bete eignet sich?
Für dieses Rezept wird rohe, frische Rote Bete verwendet. Vorgekochte vakuumierte Rote Bete verhält sich beim Garen anders und würde erst wesentlich später zum Risotto gegeben werden.
Beim Schälen und Reiben können Hände, Schneidebrett und Kleidung stark gefärbt werden. Küchenhandschuhe sind deshalb praktisch, aber nicht notwendig.
Welcher Reis eignet sich für Risotto?
Verwende echten Risottoreis wie Arborio oder Carnaroli. Diese Sorten geben beim Rühren Stärke ab und sorgen dadurch für die typische cremige Konsistenz.
Der Reis wird vor dem Ablöschen kurz im Öl angeröstet. Wasche ihn vorher nicht, da dabei ein Teil der für das Risotto wichtigen Oberflächenstärke verloren gehen würde.
Warum muss die Gemüsebrühe heiß sein?
Kalte Brühe würde den Garprozess bei jeder Zugabe unterbrechen. Deshalb sollte die Gemüsebrühe während der gesamten Zubereitung in einem separaten Topf heiß gehalten werden.
Für 120 g Risottoreis und 300 g Rote Bete solltest du etwa 500 ml Gemüsebrühe bereithalten. Je nach Reis und gewünschter Konsistenz wird eventuell nicht jeder Milliliter benötigt.
Wie wird Risotto cremig?
Die Cremigkeit entsteht nicht durch Sahne, sondern hauptsächlich durch die Stärke des Reises.
Gib immer nur eine kleine Menge heiße Brühe hinzu und rühre regelmäßig. Sobald die Flüssigkeit weitgehend aufgenommen wurde, kommt die nächste Portion dazu.
Das fertige Risotto sollte cremig fließen und nicht trocken oder kompakt auf dem Teller liegen.
Rezept für veganes Rote-Bete-Risotto
- Schwierigkeitsgrad: einfach
- Portionen: 2 große Portionen
- Vorbereitung: ca. 10 Minuten
- Kochzeit: ca. 35 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 45 Minuten
Nährwerte pro Portion
Ca. 480 kcal
75 g Kohlenhydrate
15 g Fett
8 g Protein
Die Nährwerte sind Näherungswerte für zwei Portionen. Gemüsebrühe, Rotwein und Risottoreis können je nach verwendetem Produkt abweichende Werte haben. Die optionale Margarine ist nicht eingerechnet.
Küchenutensilien
- mittelgroßer Topf oder tiefe Pfanne für das Risotto
- kleiner Topf für die Gemüsebrühe
- Vierkantreibe oder Küchenmaschine
- Schneidebrett und Messer
- Kochlöffel
Zutaten
- 300 g frische Rote Bete
- 120 g Risottoreis, z. B. Arborio oder Carnaroli
- 500 ml heiße Gemüsebrühe
- 2 Schalotten, ca. 60 g
- 1 Knoblauchzehe
- 50 ml trockener, vegan gekennzeichneter Rotwein
- 30 ml Olivenöl, ca. 2 EL
- 10 g Agavendicksaft
- schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Salz nur bei Bedarf
- optional 10 g vegane Margarine zum Fertigstellen
Zubereitung
- Rote Bete vorbereiten: Die Rote Bete schälen und mit einer Vierkantreibe oder Küchenmaschine grob raspeln.
- Gemüsebrühe erhitzen: Die Gemüsebrühe in einem separaten kleinen Topf erhitzen und während der Risotto-Zubereitung heiß halten. Sie muss nicht stark kochen.
- Schalotten und Knoblauch schneiden: Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken.
- Schalotten anschwitzen: Das Olivenöl in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Schalotten etwa 2–3 Minuten glasig dünsten.
- Knoblauch hinzufügen: Den Knoblauch dazugeben und etwa 30 Sekunden unter Rühren mitdünsten.
- Rote Bete anbraten: Die geraspelte Rote Bete und den Agavendicksaft hinzufügen und etwa 3–4 Minuten unter regelmäßigem Rühren mitgaren.
- Risottoreis anrösten: Den ungewaschenen Risottoreis dazugeben und etwa 1–2 Minuten unter Rühren mitrösten, bis die Reiskörner leicht glasig wirken.
- Mit Rotwein ablöschen: Den Rotwein dazugießen und unter Rühren weitgehend einkochen lassen.
- Erste Brühe hinzufügen: Etwa eine Kelle heiße Gemüsebrühe zum Reis geben und bei mittlerer Hitze regelmäßig umrühren.
- Risotto weitergaren: Sobald die Flüssigkeit weitgehend aufgenommen wurde, erneut etwas heiße Brühe hinzufügen. So fortfahren, bis der Reis nach etwa 20–25 Minuten cremig und al dente ist.
- Konsistenz einstellen: Gegen Ende nur noch so viel Brühe hinzufügen, dass das Risotto cremig und leicht fließend bleibt. Je nach Reis kann etwas Brühe übrig bleiben oder eine kleine zusätzliche Menge nötig sein.
- Optional Margarine einrühren: Für eine noch cremigere Konsistenz nach Wunsch 10 g vegane Margarine unter das fertige Risotto rühren.
- Abschmecken: Das Risotto mit schwarzem Pfeffer und nur bei Bedarf zusätzlichem Salz abschmecken.
- Kurz ruhen lassen: Den Topf vom Herd nehmen und das Risotto etwa 2 Minuten ruhen lassen.
- Servieren: Das Rote-Bete-Risotto auf zwei Teller verteilen und direkt heiß servieren.
Kann ich vorgekochte Rote Bete verwenden?
Ja, die Zubereitung muss dann aber angepasst werden. Vorgekochte Rote Bete ist bereits weich und muss nicht zusammen mit dem Reis garen.
Reibe oder würfle sie und gib sie erst während der letzten fünf bis zehn Minuten zum Risotto.
Kann ich das Risotto ohne Wein kochen?
Ja. Ersetze die 50 ml Rotwein durch dieselbe Menge zusätzliche Gemüsebrühe.
Der Wein bringt Säure und Tiefe in das Gericht, ist technisch aber nicht notwendig.
Warum bleibt mein Risottoreis hart?
Meist braucht er einfach länger oder etwas mehr Flüssigkeit. Risottoreissorten und Herdtemperaturen unterscheiden sich.
Halte deshalb etwas zusätzliches heißes Wasser bereit, falls die 500 ml Brühe verbraucht sind, bevor der Reis gar ist.
Warum wird mein Risotto trocken?
Risotto dickt nach dem Kochen sehr schnell nach. Nimm es vom Herd, solange es noch etwas fließender ist als die gewünschte Endkonsistenz.
Bei Bedarf kurz vor dem Servieren noch einen kleinen Schuss heiße Brühe unterrühren.
Muss Risotto ständig gerührt werden?
Nein, aber regelmäßig. Häufiges Rühren unterstützt die Freisetzung der Stärke und verhindert gleichzeitig, dass der Reis am Topfboden ansetzt.
Permanentes hektisches Rühren ist dafür nicht notwendig.
Ist das Rote-Bete-Risotto vegan?
In dieser Version ja. Es werden Agavendicksaft statt Honig und vegan gekennzeichneter Rotwein verwendet.
Auch die optionale Margarine sollte entsprechend vegan sein.
Ist das Risotto glutenfrei?
Die Grundzutaten enthalten kein glutenhaltiges Getreide, das Rezept wird aber nicht pauschal als glutenfrei ausgezeichnet.
Bei Zöliakie sollten insbesondere Gemüsebrühe, Rotwein und verarbeitete Zutaten auf eine entsprechende Kennzeichnung beziehungsweise mögliche Kreuzkontamination geprüft werden.
Kann ich das Rote-Bete-Risotto vorbereiten?
Risotto schmeckt direkt nach dem Kochen am besten. Während der Lagerung nimmt der Reis weitere Flüssigkeit auf und die cremige Konsistenz geht teilweise verloren.
Du kannst Reste trotzdem gekühlt aufbewahren und beim Erwärmen etwas Gemüsebrühe einrühren.
Wie lange hält sich das Risotto?
Gut verschlossen solltest du es innerhalb von etwa zwei Tagen verbrauchen.
Gekochten Reis nach der Mahlzeit zügig abkühlen und anschließend durchgehend gekühlt lagern.
Häufige Fragen zum Rote-Bete-Risotto
Kann ich normalen Langkornreis verwenden?
Ich empfehle es nicht. Risottoreis enthält mehr für die typische Konsistenz geeignete Stärke und nimmt Flüssigkeit anders auf.
Kann ich die Rote Bete würfeln statt raspeln?
Ja. Schneide sie dann sehr klein, damit sie innerhalb der Risotto-Garzeit weich wird.
Warum kommt Agavendicksaft ins Risotto?
Eine kleine Menge rundet den erdigen Geschmack der Roten Bete und die Säure des Rotweins ab. Das Risotto soll dadurch nicht süß schmecken.
Kann ich Käse dazugeben?
Ja, wenn das Gericht nicht vegan bleiben muss. Die Standardversion ist bewusst ohne Käse konzipiert.
Was passt zu Rote-Bete-Risotto?
Ein grüner Salat passt gut als frische Beilage. Auch geröstete Kerne oder frische Kräuter können als Topping ergänzt werden.
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