Dieser vegane Chili sin Carne Wrap ist eine einfache Möglichkeit, übrig gebliebenes Chili und gekochten Reis in ein neues Gericht zu verwandeln. Gefüllt werden die Tortillas mit würzigem Chili sin Carne, Reis, Salat, cremiger Avocado und einem Limetten-Dip mit veganem Frischkäse.
Bei uns haben sich die Wraps vor allem als Resterezept bewährt: Erst gibt es Chili sin Carne und aus den Resten am nächsten Tag gefüllte Wraps. So entsteht mit wenig zusätzlichem Aufwand ein Gericht, das ganz anders schmeckt als das ursprüngliche Chili.
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Was kommt in den Chili sin Carne Wrap?
Die Füllung besteht aus wenigen Komponenten: Chili sin Carne, gekochtem Reis, frischem Salat, Avocado und einem würzigen Limetten-Dip. Für sechs große Wraps werden etwa 450 g fertiges Chili und 300 g gekochter Reis benötigt.
Für das Chili könnt ihr mein veganes Chili sin Carne mit Sojagranulat verwenden. Besonders praktisch ist das Rezept, wenn Chili und Reis bereits vom Vortag übrig sind.
Warum eignet sich Chili so gut als Wrap-Füllung?
Chili sin Carne bringt bereits viel Geschmack und eine saftige Konsistenz mit. Reis macht die Füllung etwas kompakter, während Salat für Frische und Avocado für Cremigkeit sorgt. Der Limetten-Dip ergänzt dazu Säure und – wenn ihr mögt – etwas Schärfe durch Jalapeños.
Wichtig ist nur, den Wrap nicht zu voll zu machen. Zu viel oder sehr flüssige Füllung ist der häufigste Grund dafür, dass sich Tortillas schlecht rollen lassen oder beim Essen auseinanderfallen.
Tipps für Wraps, die nicht auseinanderfallen
- Tortillas erwärmen: Warme Tortillas sind elastischer und lassen sich deutlich leichter falten als kalte.
- Füllung mittig platzieren: Links, rechts und am unteren Rand sollten jeweils einige Zentimeter frei bleiben.
- Nicht überfüllen: Für einen großen Wrap reichen etwa 75 g Chili und 50 g gekochter Reis.
- Feuchte Zutaten dosiert verwenden: Chili und Dip sollten nicht bis direkt an den Rand verteilt werden.
- Mit der Naht nach unten anbraten: Wer die Wraps nach dem Falten kurz in die trockene Pfanne legt, bekommt eine festere, leicht knusprige Oberfläche.
So wird ein Wrap richtig gefaltet
Verteilt die Füllung länglich in der Mitte der Tortilla. Klappt zunächst den unteren Rand über die Füllung. Danach werden die beiden Seiten nach innen geschlagen. Anschließend den Wrap möglichst straff nach vorne aufrollen.
Beim Rollen sollte leichter Druck auf die Füllung ausgeübt werden, ohne die Tortilla zu zerreißen. Besonders einfach funktioniert das mit großen, kurz erwärmten Weizentortillas.
Rezept für vegane Chili sin Carne Wraps
Das Rezept ergibt 6 große Wraps. Es ist darauf ausgelegt, bereits gekochtes Chili sin Carne und gekochten Reis zu verwenden. Müssen Reis oder Chili erst zubereitet werden, kommt deren jeweilige Kochzeit zusätzlich hinzu.
Schwierigkeitsgrad: einfach
Menge: 6 Wraps / 6 Portionen
Vorbereitung: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 25 Minuten
Nährwerte pro Portion
Die Nährwerte sind Näherungswerte für einen von sechs Wraps. Sie können insbesondere durch die verwendeten Tortillas, den veganen Frischkäse und das Chili sin Carne deutlich variieren.
- Kalorien: ca. 530 kcal
- Kohlenhydrate: ca. 62 g
- Fett: ca. 25 g
- Protein: ca. 14 g
Küchenutensilien
- Schneidebrett und Messer
- Schüssel für den Dip
- Gabel zum Zerdrücken der Avocado
- Pfanne zum Erwärmen der Tortillas, optional
- Topf oder mikrowellengeeignetes Gefäß zum Erwärmen der Füllung
Zutaten für die Wraps
- 450 g fertiges Chili sin Carne
- 300 g gekochter Reis
- 6 große Tortillas
- 200 g Salatblätter
- 2 Avocados
- 1 große Limette
Zutaten für den Limetten-Dip
- 300 g veganer Frischkäse
- 50 g Jalapeños aus dem Glas, optional
- 1 kleine rote Zwiebel, optional
- 1 Knoblauchzehe
- Salz
- schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Dip vorbereiten: Die Jalapeños fein schneiden. Die optionale rote Zwiebel und den Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Den veganen Frischkäse mit Jalapeños, Zwiebel und Knoblauch verrühren. Etwa die Hälfte des Limettensafts dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Avocado-Creme zubereiten: Die Avocados halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem restlichen Limettensaft vermischen und leicht salzen.
- Füllung vorbereiten: Salat gründlich waschen und gut trocknen. Chili sin Carne und gekochten Reis separat erwärmen.
- Tortillas erwärmen: Die Tortillas nacheinander kurz in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Sie sollen warm und biegsam werden, aber nicht knusprig.
- Wraps belegen: Jede Tortilla zunächst mit etwas Limetten-Dip bestreichen. Mittig etwa 50 g gekochten Reis, Salat, etwa 75 g Chili sin Carne und etwas Avocado-Creme darauf verteilen. Rundherum genügend Platz zum Falten lassen.
- Wraps falten: Den unteren Rand über die Füllung klappen, anschließend die Seiten nach innen schlagen und den Wrap möglichst straff aufrollen.
- Optional anbraten: Die fertig gerollten Wraps mit der Nahtseite nach unten in eine trockene Pfanne legen und bei mittlerer Hitze kurz anrösten. Anschließend wenden und auch die zweite Seite leicht bräunen.
Was kann ich an der Füllung verändern?
Kann ich den Reis weglassen?
Ja. Wenn ihr keinen Reis verwenden möchtet, könnt ihr stattdessen etwas mehr Chili sin Carne in die Wraps geben. Achtet dann darauf, dass das Chili nicht zu flüssig ist, damit sich die Tortillas noch gut rollen lassen.
Was passt zusätzlich in die Wraps?
Gut passen beispielsweise frische Tomaten, Mais, Koriander, Frühlingszwiebeln oder fein geschnittene Paprika. Auch ein Klecks pflanzlicher Joghurt kann den Frischkäse-Dip ersetzen.
Wie werden die Wraps schärfer?
Am einfachsten mit zusätzlichen Jalapeños oder Chili. Wer unterschiedliche Schärfegrade am Tisch möchte, gibt die Jalapeños nicht direkt in den gesamten Dip, sondern reicht sie separat als Topping.
Meal Prep und Resteverwertung
Für dieses Rezept eignen sich gekühlte Reste von Chili sin Carne und Reis besonders gut. Beide Komponenten sollten bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahrt und vor dem Füllen wieder erhitzt werden.
Die einzelnen Zutaten lassen sich gut vorbereiten. Bereits komplett gefüllte Wraps werden durch Chili, Dip und Avocado mit der Zeit allerdings weicher. Deshalb schmecken sie am besten frisch zusammengerollt.
Für unterwegs könnt ihr den Dip auch etwas sparsamer verwenden und den Wrap anschließend fest in Papier oder eine wiederverwendbare Verpackung wickeln.
Häufige Fragen zu den Chili-Wraps
Kann ich die Wraps auch ohne Chili-Reste zubereiten?
Ja. Ihr könnt das Chili frisch zubereiten. Mein Rezept für veganes Chili sin Carne mit Sojagranulat eignet sich dafür. Die Kochzeit des Chilis kommt dann zur hier angegebenen Gesamtzeit hinzu.
Warum reißen meine Tortillas beim Falten?
Meist sind die Tortillas zu kalt oder zu trocken. Erwärmt sie vor dem Füllen einige Sekunden bis wenige Minuten, bis sie weich und elastisch sind. Außerdem sollten die Wraps nicht zu voll belegt werden.
Kann ich die Wraps glutenfrei zubereiten?
Ja, mit passenden Zutaten. Verwendet dafür ausdrücklich glutenfreie Tortillas und achtet auch beim Chili sin Carne, insbesondere bei Sojasauce und verarbeiteten Zutaten, auf eine glutenfreie Kennzeichnung. Das Grundrezept mit herkömmlichen Weizentortillas ist nicht glutenfrei.
Kann ich die Wraps vorbereiten und später anbraten?
Für kurze Zeit ja. Am besten werden die einzelnen Komponenten vorbereitet und die Wraps erst kurz vor dem Essen gefüllt. So weichen die Tortillas durch Chili und Dip weniger stark auf.
Ist das Rezept vegan?
Ja. Wenn Chili, Tortillas und Frischkäse wie angegeben vegan gewählt werden, enthält das Rezept ausschließlich pflanzliche Zutaten.
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